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Der Promijäger
Verfasser: C.L. Herø (1)
Verlag: Eigenverlag (9867) und epubli (516)
VÖ: 10. Januar 2018
Genre: Thriller (4652)
Seiten: 206 (Kindle Edition), 304 (Taschenbuch-Version)
Themen: Briefe (340), Franken (35), Kommissare (933), Moderatoren (56), Mord (3802), Prominente (13)
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     „Ganz ruhig. Seien Sie mal nicht so hektisch. Was sollen denn die Leute denken.“
     „Wahrscheinlich, dass wir schon viel zu lange auf dich warten, Bernd“, bemerkte ein Mann Anfang 30 namens Daniel Bremer, der gerade von den Feuerwehrautos hergekommen war und sich dem Streifenpolizisten zuwandte. „Kümmern Sie sich jetzt bitte um die Absperrung. Hier kommt ja jeder rein, ohne dass man was merkt.“
     Das Streifenhörnchen nickte und machte sich auf den Weg.
     „Sag mal, Daniel, was war denn mit dem los. Völlig durch den Wind.“
     „Daran wirst dich hier gewöhnen müssen, Bernd. Können wir loslegen?“
     „Natürlich. Um was geht’s eigentlich. Das Präsidium war mal wieder – wie soll ich sagen...“
     „Mord. Ziemlich eindeutig, wenn du mich fragst. Kommst du?“ Sie gingen durch das Labyrinth, das von den Fahrzeugen gebildet wurde, direkt auf ein erst kürzlich renoviertes Wohnhaus zu, vor dessen Eingang 3 Polizisten Wache hielten, um eine ganze Horde Reporter von der kleinen Gasse fernzuhalten, die mit Absperrband errichtet worden war.
     „Wie kommt es eigentlich, dass die so schnell da waren?“, fragte der Kommissar, als sie durch die Haustür gelassen wurden.
     „Nun, um ganz ehrlich zu sein – Vorsicht Stufe – die waren schon vor uns da.“ Bremer und der Kommissar waren im ersten Stock angelangt und standen vor einer schlichten Holztür, vor der ein weiterer Beamter Wache hielt. „Das Fernsehteam da unten ist eigentlich hier, um so eine komische Reality-Show zu drehen. Tja, und vorhin wollte jemand die Hauptdarstellerin wecken und fand sie so vor.“
     Sie öffneten die Tür und gingen hinein.
     Das Zimmer war in einem rustikalen Stil eingerichtet. Ganz so, wie es die Touristen bei einem Urlaub auf dem Bauernhof erwarten. Hölzerne Möbel aus Spessarteiche, hier und da ein klischeebehaftetes, schlecht gemaltes Ölbild des röhrenden Hirschen, gepaart mit der obligatorischen Holztäfelung sämtlicher Wände. Irgendjemand hatte dem Besitzer wohl zu dieser Einrichtung geraten und dabei völlig außer Acht gelassen, dass ein solches Zimmer wohl eher ins Allgäu gehört als nach Unterfranken.
     Die fahle Morgensonne fiel sanft durch das Fenster auf das Mädchen, das im Pyjama am Schreibtisch saß. Der Stuhl war der Tür zugewandt, sodass der Kommissar die Tote direkt ansah, als er hereinkam. Der Notarzt hatte sie vom Fenster weggedreht, um besser arbeiten zu können. Wenigstens hatte er darauf verzichtet, sie vom Stuhl zu nehmen, sodass man sie jetzt so betrachten konnte, wie der Täter sie hinterlassen hatte.
     „Der Arzt hat gesagt, dass sie das mit ihrem Mund wohl nicht mitbekommen hat.“
     Der Kommissar war vor dem Stuhl in die Hocke gegangen. Das Mädchen sah so friedlich aus. Als ob sie auf dem Stuhl einfach eingeschlafen wäre. Einfach so. Und doch, bei all der Ruhe, die die Leiche ausstrahlte, war etwas Fremdes an ihr. Etwas Beunruhigendes, wenn man sie länger als einen Augenblick lang betrachtete.
     Es war der Mund. Sie hatte keinen mehr.
     Der Täter hatte die Lippen entfernt, den Mund mit einer ganz feinen Naht verschlossen und ihn zusätzlich dazu mit Klebstoff versiegelt.
     Die abgetrennten Lippen lagen, zu einem Kussmund drapiert, auf einem Stapel ungeöffneter Fanpost auf dem Schreibtisch.
     „Der Notarzt hat den Tod schon festgestellt und ich hab die Spurensicherung angefordert. Dauert aber ein bisschen.“ Bremer sah betont an der Leiche vorbei aus dem Fenster. „Fragst du dich jetzt immer noch, warum der Kleine vorhin so war?“
     „Hast du sowas schon mal gesehen?“, flüsterte der Kommissar mehr zu sich selbst als zu Bremer.
     „Der Zugang an ihrem linken Arm ist vom Täter und nicht vom Notarzt. Man hat ihr wohl ein starkes Betäubungsmittel verabreicht, bevor...“
     Der Kommissar stand auf und sah sich verloren im Zimmer um.
     „Hey Bernd, ist alles in Ordnung mit dir?“
     „Natürlich, es ist nur...“
     „Kein Problem. Du bist nicht der erste, der bei dem Anblick in die Knie geht. Was denkst du, warum die Sanitäter noch da sind.“
     „So schlimm?“
     „So weit ich weiß, waren’s vier oder fünf, die ich zum Rettungswagen geschickt habe, bevor sie uns hier alles vollkotzen.“
     „Wer hat sie nochmal gefunden, hast du gesagt?“
     „Ein Laufbursche vom Sender. Der arme Junge war so neben der Kappe, dass er gleich mehrmals bei uns, bei der Feuerwehr, sämtlichen Notrufnummern und sogar in der Uni-Klinik direkt angerufen hat. Zwar laufen die Notrufnummern alle zusammen, aber irgendwie haben die wohl nachgegeben und uns deswegen diese Karawane hergeschickt.“
     „Das erklärt einiges. Aber warum sind die alle noch da?“
     „Naja, Notarzt und Sanitäter waren beschäftigt mit den Leuten, die ich ihnen runter geschickt habe. Die Kollegen sind zum Sichern des Tatorts da und halten die Reporter fern und der Kommandant der Feuerwehr hat gesagt, er könne erst gehen, wenn der Hof wieder leer sei, weil er sonst mit seinen Fahrzeugen nicht raus komme.“
     „So was in der Richtung hab ich mir schon gedacht.“ Der Kommissar hatte den Anflug eines Lächelns im Gesicht. „Sag: Die Reporter haben doch bestimmt alles hier drin doppelt und dreifach gefilmt und fotografiert bevor ihr hier aufgetaucht seid.“
     „Darauf kannst du Gift nehmen.“
     „Klasse, dann sind wir spätestens zum Mittag in den Nachrichten.“
     „Wenn es nicht schon vorher auf Facebook steht“, ergänzte Bremer.
     Der Kommissar schloss für einen kurzen Moment die Augen und atmete tief durch. „Gut, legen wir los.“
     Als erstes musste der Kommissar mit den Reportern sprechen. An sich hatte er kaum eine reelle Möglichkeit, sie dazu zu zwingen, keine Bilder der Leiche zu senden. Allerdings sind die deutschen Medien noch nicht derart blutgierig wie mancherorts und so konnte man sich mit dem Sender darauf einigen, keine Bilder der Leiche und vorerst nichts über ihren Zustand zu veröffentlichen. Im Gegenzug war besagter Sender vorerst der einzige, der über Bilder vom Innenhof des Anwesens verfügte, da sich der Kommissar bereit erklärte zumindest bis zum Nachmittag keine anderen Fernsehteams durch die Absperrung zu lassen.
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