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Die Königin von Lankwitz
Verfasser: Max Urlacher (1)
Verlag: Ullstein (941)
VÖ: 9. Februar 2018
Genre: Humoristisches Buch (1063)
Seiten: 208
Themen: Agentur (10), Konkurrenz (36), Rache (1212)
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Irene und Bea hat es aus der Bahn gekegelt. Nun sind sie frisch aus dem Knast und müssen sehen, wo sie bleiben, und Geld machen mit dem, was sie können: Im Auftrag betrogener, verletzter und gedemütigter Frauen Männer anfahren, um den Klientinnen eine kleine Auszeit zu bescheren. Eine Hommage an die Berliner Frauen, die sich nie unterkriegen lassen.
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 3. März 2018 um 15:54 Uhr (Schulnote 3):
» Zum Inhalt:
Bea und Irene, beide Anfang fünfzig, sind frisch aus dem Knast entlassen. Notgedrungen überlegen sich die Ladies ihr eigenes Reintegrationsprogramm: eine Ich-AG mit krimineller Rache-Ausrichtung.
Meine Meinung:
Mehr als ganz nett fand ich das Buch nicht. Eine leichte, teilweise amüsant, aber kein großes Highlight. Die Geschichte ist leidlich interessant, der Humor ist anfänglich auch ganz nett, flach aber immer mehr ab. Die Protagonisten sind nicht unsympathisch aber so richtig überzeugend eben auch nicht. Der Schreibstil ist gut lesbar. Die wenigen Seiten hat so auch schnell gelesen. Am Ende war es dann ein Buch, dass nicht weiter in Erinnerung bleibt aber auch nicht schlecht war. Leichte Kost für zwischendurch.
Fazit:
Ganz nett.«
  10      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 18. Februar 2018 um 16:31 Uhr (Schulnote 3):
» Irene und Bea haben die fünfzig überschritten und sind im Gefängnis. Irene verdankte ihren Gefängnisaufenthalt der Tatsache, dass sie ihren Mann im Rückwärtsgang erledigt hat. Bea hat eigentlich nichts verbrochen, sie wurde von ihrem Chef, der zufällig auch ihr Ex ist, ausgenutzt und zum Bauernopfer gemacht. Da es bis zur Entlassung nicht mehr lange dauert, überlegen sie schon mal, wie sie draußen ihre Brötchen verdienen wollen. Beas Tipp „Beine breit!“ verspricht wenig Erfolg, also muss eine andere Lösung her. Sie beschließen, ein Unternehmen zu gründen und damit Frauen in Lankwitz zu helfen, die Männern einen Denkzettel verpassen wollen: Ehemänner, Chefs, Rivalen uns sonstige Kerle. Das soll nach der von Irene-Methode mit firmeneigenen Autos geschehen. Doch schon bald gibt es Konkurrenz, die Organisation ‚Revanche‘ versucht sich an der gleichen Geschäftsidee.
Die beiden Damen planen ihre Unternehmensgründung sehr gründlich und bereiten sich auch sorgfältig mit allerlei Aktivitäten darauf vor. Die Aufgabenteilung steht auch schnell fest, Bea muss akquirieren, während Irene ihre „Erfahrungen“ nutzt. Trotz des beschränkten Umfeldes Lankwitz läuft es gut. Wenn ihnen da nur nicht die Konkurrenz in die Suppe spucken würde und die verstehen keinen Spaß.
Der Autor hat einen lockeren, witzigen Schreibstil und er kann nicht verleugnen, wo er herkommt. Die Geschichte beginnt sehr unterhaltsam, kann das aber nicht die ganze Zeit halten.
Irene und Bea haben mir gut gefallen. Sie ergänzen sich gut bei ihren Unternehmungen. Das Bea so etwas wie Gewissen zeigt, nimmt mich für sie ein. Aber es sind ja nicht nur Bea und Irene, die in dieser Geschichte eine Rolle spielen, daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Personen, die sehr unterschiedlich sind und mir gut gefallen haben. Besonders hervorheben möchte ich Herbert mit der Allwetterjacke, der Gefühle für Bea hat.
Die Geschichte über diese etwas skurrile Geschäftsidee ist komisch und gespickt mit witzigen Dialogen. Wer allerdings in dieser kriminellen Geschichte Spannung sucht, der liegt bei dem Buch nicht richtig.
Eine unterhaltsame Geschichte, die man mal gut zwischendurch lesen kann.«
  7      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 13. Februar 2018 um 18:08 Uhr (Schulnote 3):
» Einmal kräftig Gas geben!

Mit "Die Königin von Lankwitz" hat Max Urlacher einen ungewöhnlichen Roman vorgelegt. Die Protagonistinnen Bea und Irene, beide Anfang fünfzig, sind frisch aus dem Knast entlassen. Notgedrungen überlegen sich die Ladies ihr eigenes Reintegrationsprogramm: eine Ich-AG mit krimineller Rache-Ausrichtung. Ihre Expertise: Männer überfahren. Irene hat darin Erfahrung, vor acht Jahren hat sie ihren Mann im Rückwärtsgang erledigt. Also räumen Bea und Irene auf Wunsch ihrer Klientinnen unerträgliche Ehemänner, fiese Chefs und lästige Rivalen aus dem Weg. Als eine Konkurrenz-Agentur, die Organisation ‚Revanche‘, auf der Bildfläche erscheint, müssen die Heldinnen dieses komisch-skurrilen Romans schleunigst einen höheren Gang einlegen!

Das Cover ist ganz in Schwarz und Weiß gehalten und erinnert an eine Zeichnung. Man sieht eine alte Damen, die sich auf einen Stock stützt und eine schwere Eisenkugel an einer Fußfessel hinter sich her zieht. Man soll ja nicht zu viel in ein Cover hinein interpretieren, aber es weist einen gewissen Bezug zu den Protagonistinnen dieses Romans auf, die im fortgeschrittenen Alter von über 50 Jahren aus dem Gefängnis entlassen werden. Was auch immer sie anstellen, ihre Vergangenheit werden sie nicht mehr los. Der Makel bleibt an ihnen haften. Der Titel wiederum rekurriert auf eine eiskalte Lokal-Politikerin aus Berlin, die buchstäblich über Leichen geht, um ihre Ziele zu erreichen.

Der Plot ist interessant; das Setting in der Hauptstadt Berlin, wo alle Macht-Menschen die Fäden ziehen wollen um andere nach ihren Wünschen tanzen zu lassen, perfekt. Der Roman kann sein Setting nicht verleugnen; man begegnet überall der unverwechselbaren Berliner Schnauze. Max Urlacher verwendet eine umgangssprachliche, mitunter grobe und sexistische Sprache, die seinen Protagonistinnen, die gerade das Frauengefängnis verlassen haben, angemessen ist.

Im Mittelpunkt stehen nicht nur Bea und Irene, zwei Frauen, mittleren Alters, die nach der Entlassung aus dem Gefängnis auf ihren eigenen Füßen stehen und sich in der rauen Wirklichkeit zurecht finden müssen. Auch die Lokalpolitik bekommt tüchtig ihr Fett ab. Wer noch nicht wusste, dass die meisten Menschen ihr Gewissen mit der Übernahme eines Mandats an der Garderobe abgeben, nur noch eigene Interessen vertreten und extrem viel Dreck am Stecken haben, weiß es spätestens jetzt.

Grundsätzlich wird dieses Buch vor allem Freunde des schwarzen Humors ansprechen. Der Prolog ist gelungen; im Hauptteil plätschert die skurrile Handlung mehr oder weniger ohne große Höhepunkte dahin. Leider sind die Charaktere eher flach und oberflächlich, und das Ende wirkt wie mit der heißen Nadel gestrickt. Man wird den Eindruck nicht los, dass der Autor nun irgendwie zum Ende kommen wollte. Die Ereignisse überstürzen sich; nicht alles erscheint logisch zwingend. Deshalb kann ich heute nur 3,5 Sterne für einen witzigen Roman um eine ungewöhnliche Geschäftsidee vergeben.«
  11      1        – geschrieben von Bücherfairy
Kommentar vom 12. Februar 2018 um 12:18 Uhr:
» bittersüßer sarkastischer Humor

"Humor ist wenn man trotzdem lacht" - wie zum Beispiel über diese bitter-süße, böse und zugleich witzige Romanidee zu "Die Königin von Lankwitz" aus der Feder von Max Urlacher. Ein Berliner der mit typischer Berliner Schnauze und viel sarkastischem Einwurf diesen Roman schrieb. Erschienen ist das Buch am 09.02.2018 im Ullstein Verlag und ist als Taschenbuch sowie als E-Book erhältlich.

Bea und Irene - zwei Damen in den 50zigern und gerade frisch aus dem Frauenknast entlassen. Beide hatten bisher Pech mit Männern, Irene hatte Ihren ehemaligen Göttergatten sogar über den Haufen gefahren. Extra. Mit voller Absicht. Vor und zurück. Aus - Ende.
Und somit haben die beiden Ladys jetzt eine 1A-Gründer-Idee für ihre "nach-Knast-Zeit". Denn ein seriöser Arbeitgeber wird Damen Ihres Alters mit 8 Jahren Vollzugs-Erfahrung wohl eher keinen Job mehr geben und zum "Beine-Breit-Machen" ist sich zumindest Irene zu schade. Also ran an den Mann oder eher ans Auto und den Mann darunter begraben. Und somit ab ins "Ich-AG" Leben.

Meine Meinung:
In kurzen, knackigen und vor allen Dingen berlinerischen Sätzen startet der Roman "Die Königin von Lankwitz". Man braucht zunächst etwas bis man (wie ich zumindest als Weißwurstäquator-Bewohnerin zugeben muss) in die Sprache so richtig hineinfindet. Aber was mir von Beginn an gefällt ist dieser derbe und spritzige Humor der hinter jedem Absatz versteckt ist. Schon bald bin ich richtig im Lesefieber und bin wirklich begeistert über die Idee hinter dem vorliegenden Roman. Ich finde die Geschichte ist eine ideale Vorlage für einen tollen Samstags-Abend-Fernseh-Film. Ich hätte da auch schon ein paar Schauspielerinnen im Hinterkopf die göttlich in die Rollen von Irene und Bea schlüpfen könnten.

Doch das Ganze hätte meiner Meinung nach noch tiefgründiger abgehandelt werden können. Aufgrund der verhältnismäßig großen Schriftart verfliegen die eh nur knapp 200 Seiten wie im Fluge. Ein tolles Buch für Zwischendurch - ohne großartigen Anspruch und das Gefühl etwas zu verpassen wenn man aufgrund der Länge tagelang an einer Geschichte hängt.

Und was ganz wichtig ist - man darf das ganze Buch natürlich nicht ernst nehmen. Im wahrem Leben würde man über Bea und Irene bestimmt nicht lachen, nein, ganz im Gegenteil. Man würde sich die Ladys ganz schnell wieder dorthin zurück wünschen wo sie hingehören - ins Kittchen. Aber dank des schwarzen Humors darf hier ordentlich gelacht werden und auch eine Freudenträne fließen wenn ein Mann mal wieder so ordentlich gequält wird ;-)

Fazit:
Ein lustiges Buch, eine 1A-Idee dahinter, allerdings noch ausbaufähig. Von daher gibt es von mir 4 von 5 glänzenden Sternen - und wer weiß - vielleicht dürfen wir uns ja irgendwann im Fernsehen von Bea und Irene unterhalten lassen. Ich würde es mir auf jeden Fall wünschen.«
  13      0        – geschrieben von nickilotta
Kommentar vom 12. Februar 2018 um 12:15 Uhr (Schulnote 3):
» Sehr amüsant: zwei Lankwitzerinnen, raus aus dem Knast, in dem sie mehr oder weniger unschuldig Teile ihres Lebens verbracht hatten, fragen sich, wie es weiter gehen soll. Für das horizontale Gewerbe zu alt, für einen Verkäuferjob zu vorbestraft, für Anderes nicht geeignet. Wie wäre es mit einer Art Racheagentur für gedemütigte Frauen? Eine macht Aquise, die Andere übernimmt die Racheaktion, läuft, oder? Aber die Konkurrenz, sehr niederträchtig und skrupellos, plant die feindliche Übernahme. Klappt das? Wie geht es weiter?
Anfänglich wirklich gut zu lesen, zugegebenermaßen mit einiger Schadenfreude, ufert die Handlung ins Geschmacklose aus. Zu viel Fäkalien, zu viel Gemeinheit.
Nette Idee, die Umsetzung gefällt nicht. Zu zynisch, zu menschenverachtend - auch wenn alles fiktional ist.«
  8      0        – geschrieben von SanneL
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