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TASCHENBUCH
 
Leo Wechsler 6 - Nachts am Askanischen Platz
Verfasser: Susanne Goga (12)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (878)
VÖ: 9. Februar 2018
Genre: Historischer Roman (3087) und Kriminalroman (5188)
Seiten: 312 (Kindle Edition), 320 (Taschenbuch-Version)
Themen: Berlin (775), Ermittlungen (786), Gymnasium (9), Leichen (1354), Zwanziger Jahre (129)
Reihe: Leo Wechsler (6)
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Januar 1928: In einem Schuppen auf dem Gelände des Askanischen Gymnasiums in Berlin wird eine Leiche gefunden. Es ist ein Mann, der erwürgt worden ist. Nebenan ist ein Sensationstheater, „Das Cabaret des Bösen“, in dem ein gruseliges Programm dargeboten wird. Dort werden Hinrichtungen und chirurgische Eingriffe täuschend echt dargestellt. Der Betreiber des Theaters nennt sich Louis Lamasque und passt durch eine entstellende Kriegsverletzung sehr gut zu seinem Programm.
Eine junge Frau, die kein deutsch spricht, fragt gerade bei diesem Theater nach ihrem vermissten Verlobten. Ein verzwickter Fall für Leo Wechsler und sein Kollegen, den sie mit Bravour lösen.
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 27. Februar 2018 um 14:25 Uhr (Schulnote 1):
» 1928 wird in Berlin ein Toter in einem Schuppen im Hinterhof des Askanischen Gymnasiums gefunden. Dort befindet sich auch „Das Cabaret des Bösen“, ein Ort, der den Menschen ein besonderes, wenn auch sehr schauriges Vergnügen bereitet. Dieses Theater wird von Louis Lamasque betrieben, der durch den Krieg eine Gesichtsverletzung erlitten hat, die er aber offen zur Schau stellt. Bevor die Leiche entdeckt wurde, suchte eine junge Russin einen Fjodor. Es ist keine leichte Ermittlung für Leo Wechsler und seine Kollegen, denn erst einmal müssen sie die Identität des Toten feststellen.
„Nachts am Askanischen Platz“ ist bereits der sechste Fall für Leo Wechsler. Man kann das Buch aber problemlos lesen, ohne die Vorgängerbände zu kennen.
Leo Wechsler ist ein sympathischer Kommissar mit einem guten Gespür für Menschen und Situationen. Auch wenn es schwierig wird, gibt er nicht auf, und er verlässt sich gerne auch mal auf sein Bauchgefühl. Bei diesen Ermittlungen gibt es auch eine Reihe von Indizien, aber keine Beweise, doch Wechsler hat eine Ahnung. Zum Glück weiß Gennat den Kommissar zu schätzen und ermöglich ihm, bei einer Reise neue Spuren zu suchen.
Da Leo durch den Fall so sehr eingespannt ist, bemerkt er nicht, was in seinem Sohn Georg vorgeht. Immer wieder verschiebt er das Gespräch mit seinem Sohn und Georg fühlt sich auch nicht so recht wohl in seiner Haut. Doch nachdem Leos Frau Clara etwas beobachtet, gibt es keinen Aufschub mehr. Es ist toll, wie Leo auf seinen Sohn zugeht, aber es ist auch nicht ungefährlich.
Es gibt eine ganze Reihe interessanter Charaktere, die zum Teil historische belegt sind. Besonders interessant finde ich den Chirurgen Jacques Joseph, der als „Nasenjoseph“ bekannt war, da er sehr vielen Kriegsverletzten zu einem neuen Gesicht verholfen hat. Aber auch Leos Kollegen möchte ich nicht unerwähnt lassen, die mit Mitteln, die wir uns heute nicht mehr vorstellen wollen, beachtliche Ermittlungsergebnisse erzielen. Besonders mochte ich Jakob Sonnenschein, der in zwei so unterschiedlichen Welten lebt und daher Dinge herausfindet, die anderen verborgen geblieben wären.
Die Atmosphäre im Berlin der Zwanziger Jahre ist sehr gut dargestellt. Noch geht es einigermaßen friedlich zu, doch man spürt schon, was da auf die Menschen in Deutschland zukommt.
Der Schreibstil von Susanne Goga gefällt mir sehr. Sie hat ein Stück Zeitgeschichte geschickt mit einem Kriminalfall verknüpft. Ich kann dieses spannende Buch nur empfehlen.«
  14      1        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 25. Februar 2018 um 10:09 Uhr (Schulnote 1):
» Inhalt:
Januar 1928: In einem Schuppen auf dem Gelände des Askanischen Gymnasiums in Berlin wird eine Leiche gefunden. Es ist ein Mann, der erwürgt worden ist. Nebenan ist ein Sensationstheater, „Das Cabaret des Bösen“, in dem ein gruseliges Programm dargeboten wird. Dort werden Hinrichtungen und chirurgische Eingriffe täuschend echt dargestellt. Der Betreiber des Theaters nennt sich Louis Lamasque und passt durch eine entstellende Kriegsverletzung sehr gut zu seinem Programm.
Eine junge Frau, die kein deutsch spricht, fragt gerade bei diesem Theater nach ihrem vermissten Verlobten. Ein verzwickter Fall für Leo Wechsler und sein Kollegen, den sie mit Bravour lösen.

Meine Meinung:
„Nachts am Askanischen Platz“ ist der sechste Fall für Leo Wechsler. Man kann ihn aber ohne Kenntnis der Vorgängerbände lesen, da jeder Fall in sich abgeschlossen ist.
Für mich war es der das erste Buch der Autorin und ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und begeistert.
Der aktuelle Mordfall hat seinen Ursprung in der Zeit des ersten Weltkriegs. Der Roman spielt im Berlin der 20er Jahre und ist äußerst gut recherchiert. Es treten historische Persönlichkeiten auf, z.B. der plastische Chirurg Jacques Joseph, der als „Nasenjoseph“ in die Geschichte einging, da er unzähligen Kriegsversehrten zu einem neuen Gesicht verholfen hat.
Auch das Leben vieler Flüchtlinge wird beleuchtet und der Leser erfährt einiges über die jüdischen Bewohner Berlins, zu denen auch Leos Kollege Jakob Sonnenschein gehört. Die Nationalsozialisten werfen allmählich ihre Schatten voraus, wir kommen leider auch mit der Hitlerjugend in Berührung.
Die Ermittlungen in diesem Mordfall sind äußerst kompliziert. Der Tote ist nicht identifiziert und die einzige Person, die ihn vermisst, ist eine Frau, die kein deutsch spricht. Die Recherchearbeit ist mühsam, da man ja Ende der 20er Jahre weit entfernt ist von Google, Smartphone und eigenem Dienstwagen.
Die Personen sind allesamt authentisch und sehr detailliert gezeichnet. Besonders gefallen hat mir das Ehepaar Leo und Clara Wechsler, die liebevoll und einfühlsam miteinander umgehen. Probleme mit dem Sohn lösen sie ohne Gewalt und Geschrei. Aber auch die Kollegen haben mich überzeugt. Jakob Sonnenschein macht seinem Namen alle Ehre, er ist ein Sympathieträger. Das Team arbeitet perfekt zusammen und so können sie letztendlich den verzwickten Fall lösen.


Fazit
Ein genial konstruierter, sehr gut recherchierter Kriminalfall, auch für Leser ohne Vorkenntnisse der Reihe uneingeschränkt empfehlenswert!«
  17      0        – geschrieben von Caren Lü
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