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Wie ich einmal auszog, den Tod kennenzulernen, und dabei eine Menge über das Leben erfuhr
Verfasser: Ilka Piepgras (1)
Verlag: Droemer (419)
VÖ: 25. August 2017
Genre: Sachbuch (1856)
Seiten: 240 (Gebundene Version), 215 (Kindle Edition)
Themen: Sterben (109), Tod (796)
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OFFIZIELLE LESERKANONEN-REZENSION
Das Leben und der Tod
 
Vielleicht ist das Sterben heute zwar als Thema nicht ganz so tabu, wie es die Einleitung zum Buch »Wie ich einmal auszog, den Tod kennenzulernen, und dabei eine Menge über das Leben erfuhr« besagt, doch im Vergleich zu anderen Dingen wird natürlich viel seltener darüber gesprochen. Grund genug für uns, uns einmal mit dem Buch von Ilka Piepgras auseinanderzusetzen.

Die mit ihrer Familie in Berlin lebende Ilka Piepgras wurde 1964 geboren und ist schon ein Vierteljahrhundert in der Welt der Medien unterwegs. Sie war Reporterin für die »Berliner Zeitung«, arbeitete für die deutsche Ausgabe der »Financial Times« und ist mittlerweile Redakteurin für das ZEITmagazin. Schon 2010 machte sie einen Ausflug ins Bücheruniversum, als sie in ihrem Werk »Meine Freundin, die Nonne« auf die Suche nach Spiritualität in der heutigen Zeit ging. Ihr neues Buch mit dem äußerst lang ausgefallenen Namen erschien im September des abgelaufenen Jahres im Droemer Verlag. Die rund 230 Seiten starke Hardcover-Ausgabe kann für 18 Euro erworben werden, die E-Book-Version kostet 15,99 Euro.

Der Tod hat die unangenehme Eigenschaft, oft in Momenten aufzutauchen, in dem man überhaupt nicht mit ihm recht. Und so trat der Tod auch vollkommen unerwartet in Ilka Piepgras' Leben, als einer ihrer Nachbarn - eigentlich in den besten Jahren - urplötzlich verstarb. Dieses Schlüsselereignis gab der Autorin den Ausschlag, sich mit dem Ende des Lebens auseinanderzusetzen, das für sie bis dahin ein solch abstraktes Thema war, dass sie ihn immer nur am Rande wahrnahm. Damit war der Grundstein gelegt für das Buch, das ich nun in den Händen hielt.

Der Tod ist nicht nur ein Ereignis, das unerwartet hereinbrechen kann, es ist auch ein ungemein vielschichtiges Thema, und so ist auch die Herangehensweise, die Frau Piepgras für ihr Buch wählte, breit gefächert. Und dem Tod in all seinen Facetten und dem ganzen Bündel, der mit dem Sterben für alle Beteiligten einhergeht, wird dabei auf äußerst unmittelbare Weise ein Gesicht gegeben. Als Begleiterin von Sterbenden im Rahmen von Hospizarbeit erlebte die Autorin das Ganze aus nächster Nähe, und so ist sie in ihrem Buch auch in der Lage, dies in der gesamten Bandbreite an die Seele des Lesers weiterzutragen.

Ilka Piepgras schreibt nicht rührselig und nicht verzweifelt über den Tod, aber trotzdem enorm intensiv, mit angemessener Sachlich- und Nüchternheit, die ihrem Text dennoch nicht das stark Berührende nimmt. Schwieriger könnte ein Thema gar nicht sein, und doch schafft es die Autorin mit meisterhafter Hand, zielgenau auf dem dünnen Grat zu wandeln, der sich ihr darbot. Und so zeigt sie dem Leser auch deutlich, dass er sich tatsächlich viel zu wenig mit dem Sterben auseinandergesetzt hat, und das, obwohl es doch ein solch elementarer Bestandteil des Lebens ist - sowohl des eigenen als auch des Lebens der nahestehenden Menschen.

»Wie ich einmal auszog, den Tod kennenzulernen, und dabei eine Menge über das Leben erfuhr« ist selbstverständlich kein Buch für jede Stimmungslage und auch keines, das man mal eben so im Vorbeigehen liest. Ilka Piepgras hat ein Werk geschaffen, das für jeden Leser wertvoll sein dürfte - zumal es auch jeden Leser persönlich betrifft. Natürlich wird es niemanden davor bewahren, von einem Todesfall vollkommen überrumpelt zu werden, und natürlich kann es auch nichts an den dann aufkeimenden Emotionen ändern, doch steckt hier so viel Wahrheit und Weisheit drin, dass es auf jeden Fall ein Gewinn ist.
– geschrieben am 25. Januar 2018
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