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Olga
Verfasser: Bernhard Schlink (13)
Verlag: Diogenes (311)
VÖ: 12. Januar 2018
Genre: Gegenwartsliteratur (2023)
Seiten: 320 (Gebundene Version), 305 (Kindle Edition)
Themen: 20. Jahrhundert (49), Briefe (324), Scheitern (33), Vorurteile (62)
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Lesermeinungen (1)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 13. Januar 2018 um 19:31 Uhr:
» Lebensgeschichte voller Liebe:

„Es war ein holpriges Glück, aber ein wirkliches Glück.“ (S. 157)

Olgas Lebensgeschichte ist eine Geschichte der Liebe: Der Liebe zu Herbert, der zu Eik und der zu Ferdinand; eine Geschichte von Liebe, die sich früh manifestiert und ein ganzes Leben lang Halt gibt. Es ist die Geschichte einer Frau, die ziemlich viel gehabt und eine Menge verloren hat, und zugleich die Geschichte eines Landes, das im zwanzigsten Jahrhundert immensen Stürmen ausgesetzt wird.

„Die Spiele der Kinder waren eher eine Vorbereitung auf den Daseinskampf als ein Vergnügen.“ (S. 9)
„Er sah nur das Dunkel der Nacht, so undurchdringlich, als wäre eine Decke über ihn gebreitet, und er wusste nicht, ob er vor dem da draußen Angst hatte oder vor etwas in ihm selbst.“ (S. 44-45)

Zwischendurch war ich mir nicht sicher, ob der Roman wusste, in welchem Tempo er sich fortbewegen wollte. Manche Episoden waren genüsslich und langsam erzählt, dann wieder wurden mehrere Jahre in wenigen Sätzen abgefrühstückt. Sobald man sich daran gewöhnt hat – und an die teils komplizierte Satzstruktur, die mich über einige Sätze hat stolpern lassen und mich so gezwungen hat, das Lesetempo zu verringern – und sich darauf einlässt, ist die Handlung äußerst spannend, und dann macht es Spaß, das Buch in Ruhe zu lesen.

Dass es in der Hauptsache um eine Figur namens Olga geht, ist nach dem Titel des Romans wenig verwunderlich. Und wenn ich oben geschrieben habe, dass Olgas Geschichte eine Liebesgeschichte ist, dann ist das genau so gemeint: Die Liebe zu dem einen oder anderen Mann zieht sich durch ihr ganzes Leben. Trotzdem, und das beeindruckte mich ganz besonders, ist Olga keine Figur, die ihr Wohlbefinden von jemand anderem abhängig macht, und bei all den Gefühlen zu anderen ist sie vielleicht eine der selbstständigsten Gestalten, die mir in der Literatur seit langem untergekommen ist. Ihre unaufgeregte, großzügige Art machte sie dabei auch noch wesentlich sympathischer als es ihren Männern je gelungen ist.
Da ist Herbert, der stolz auf sein Vaterland ist, der am liebsten die ganze Welt kolonialisieren würde und sich mit Begeisterung an den Kämpfen gegen die Herero beteiligt; da ist Eik, der sich in den Reizen des Nationalsozialismus verliert; und ein wenig versöhnlich am Ende Ferdinand, der Olgas Geschichte für sich selbst und den Leser aufdeckt.
Es fiel mehr ungeheuer schwer, Olgas Gefühle für die ersten beiden Menschen nachzuvollziehen, doch vielleicht hat sie einfach recht damit, wenn sie sagt „Ach, Kind, nicht die Eigenschaften machen, dass zwei zusammenpassen, die Liebe macht’s.“ (S. 108)

„Ich vermisse Dich bei allem, was wir gemeinsam gemacht haben und was ich jetzt alleine mache.“ (S. 165)
„Du bist weg, aber Du tust weh, als seist du noch da.“ (S. 212)

Ich mag es ja eigentlich schon echt ganz gern, wenn ich die Charaktere mag, die in dem Buch vorkommen, das ich gerade lese, und wenn ich die Figuren nachvollziehen kann, die im Kern der Handlung stehen. Bedingt dadurch, dass ersteres bei diesem Buch nicht bei allen geklappt hat, war auch das zweite von Zeit zu Zeit schwierig.
Trotzdem hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen, sie war interessant und vor allem, und das ist ihr größter Pluspunkt, ist sie durch die verschiedenen Teile und Perspektiven einfallsreich und richtig gut erzählt.«
  12      0        – geschrieben von bücherbelle
 
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