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TASCHENBUCH
 
NYX 2 - Tower of Darkness: Vom Schatten geküsst
Verfasser: Everly Sheehan (4)
Verlag: Eigenverlag (9599)
VÖ: 4. Januar 2018
Genre: Fantasy (7309) und Romantische Literatur (12613)
Seiten: 364 (Kindle Edition), 384 (Taschenbuch-Version)
Themen: Entführungen (1099), Fassade (190), Könige (694), Prinzen (299), Türme (30)
Reihe: NYX (2)
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Ein geheimnisvoller TOWER – regiert von einem unbarmherzigen König.
Eine junge FRAU – gejagt wegen ihrer tödlichen Begabung.
Ein verfluchter KÖNIG – unter dessen Haut Schatten tanzen.

Emery träumt vom Tod, von kalten Händen auf ihrer Haut. Viel schlimmer noch: Sie träumt von dem Tag, an dem sie die Welt niederbrennen und nichts als Asche hinterlassen wird.
Als zwei Fremde Emery eines Nachts angreifen, rettet der Thronprinz Dorian sie, nur um gleich darauf sein wahres, grausames Gesicht zu zeigen und sie in den unheimlichen Tower of Darkness zu entführen. Von da an ist er wie ihr Schatten. Ihr Beschützer. Und vielleicht auch ihr Feind.
Je länger sie sich, angeblich zu ihrem Schutz, im Tower aufhalten muss, desto mehr fragt sie sich, was hinter der eisigen Fassade des Herrschers steckt. Schließlich konfrontiert er sie mit der Wahrheit und Emery muss ihren ganzen Mut aufbringen, um Dorian vor dem Ungeheuer in ihm selbst zu schützen – oder ihre Albträume werden wahr …

»Tower of Darkness – Vom Schatten geküsst« ist der zweite eigenständige Band der mystischen NYX-Reihe, die in eine gefährliche Welt zwischen Licht und Schatten in die magischen Tower entführt.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Everly Sheehan für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Everly Sheehan gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich.

***


Mit großen Schritten überbrücke ich die vier Treppenstufen zur Veranda. Der Vorgarten blüht kunterbunt und steht im Kontrast zu der weiß-grauen Fassade unseres beschaulichen Hauses. Auf der hinteren Seite, dort, wo sich der Balkon zu meinem Zimmer befindet, wachsen Tannen in die Höhe, sodass es aussieht, als würde unser Haus von einem satten Grün verschlungen werden. An diesem Ort fühle ich mich wohl und doch lässt mich der Gedanken nicht los, dass es sich nicht wie mein richtiges Zuhause anfühlt. Ein Teil von mir empfindet ihn als fremd, als sei ich noch nicht angekommen – wo auch immer mich das Leben hinführen soll.
     Nachdem ich die Tür aufgeschlossen habe, durchquere ich den winzigen Flur, der in einen offenen Wohn- und Essbereich führt und ebenso hell gestaltet ist wie das Äußere des Hauses. Durch die bodentiefen Fenster flutet das Licht der Nachmittagssonne den Raum und ich kneife die Augen zusammen, die in letzter Zeit öfter unangenehm tränen.
     Mit einem Quietschen öffnet sich die Tür zur Küche und meine Mutter betritt den Raum. Ein Lächeln liegt auf ihren schmalen Lippen, während sie zwei Tassen mit dampfendem Kaffee auf den Tisch stellt.
     »Ich habe dich kommen hören«, antwortet Maggie auf meine stumme Frage.
     Manchmal habe ich das Gefühl, dass sie ihre Augen und Ohren überall hat. Keiner, den ich kenne, ist so aufmerksam wie sie.
     Ich lege meine Tasche ab und setze mich zu ihr an den Esstisch. »Danke«, murmele ich, bevor ich die Tasse mit beiden Händen umfasse.
     »Wie war dein Tag?«, stellt sie ihre Standardfrage. Sie will immer über alles und jeden Bescheid wissen, was mich manchmal nervt. Dennoch ist unser Verhältnis eng und freundschaftlich. Äußerlich ähneln wir uns kaum, weshalb meine Freunde manchmal sogar scherzen, ob sie denn überhaupt meine leibliche Mutter sei. Ihre Augen stehen weiter auseinander als üblich, sie besitzt eine schlanke, große Statur und hat langes, rötlich schimmerndes Haar, das sie meist zu einem Zopf gebunden trägt. Außerdem ist sie ziemlich jung verglichen mit den Müttern meiner Bekannten. Sie könnte auch meine große Schwester sein. Meinen Vater kenne ich nicht, da er an Leukämie gestorben ist, als ich noch ein Baby war.
     »Ganz gut. Ich war lange in der Bib und habe mich noch mit Lowell getroffen. Und wie war deiner?«
     Sie nippt an ihrer Tasse. »Einer der Jungs hat sich beim Training verletzt: Es gab eine gebrochene Nase, sodass ich den Tag in der Notaufnahme verbracht habe.«
     Maggie gibt Stunden in Selbstverteidigung für Jugendliche und junge Erwachsene. Schon oft hat sie mich dazu genötigt, einen ihrer Kurse zu besuchen, aber ich bin ein Sportmuffel und besitze kein Talent dafür. Obwohl sie nicht müde wird, mich darauf hinzuweisen, dass es gerade für junge Frauen hilfreich ist, wenn sie sich verteidigen können. So winzig und zierlich wie ich bin, könnte mich jeder im Handumdrehen überwältigen.
     Mit dem Löffel rühre ich gedankenverloren in der Tasse herum, weil mir Lowells Verhalten nicht aus dem Kopf geht, genauso wenig wie mein Uni-Projekt und die erschreckenden Albträume, von denen ich meiner Mutter bisher nichts erzählt habe. Warum auch? Es sind nur Träume.
     »Dich beschäftigt etwas«, bemerkt sie.
     Sie kennt mich zu gut.
     »Ach, nur ein Projekt für die Uni. Sag mal, was weißt du über den Tower of Darkness? Ich muss einen Aufsatz schreiben, aber finde kaum Informationen über das Gebäude, die ich dafür verwenden kann.«
     Überrascht zieht sie die Augenbrauen nach oben, weil sie offensichtlich nicht mit meiner Frage gerechnet hat. Ihre langgliedrigen Finger umklammern die Tasse fester, sodass ihre Knöchel weiß hervortreten, und ein angespannter Zug erscheint um ihre Mundwinkel. »Da gibt es nicht viel zu wissen, es ist doch nur ein Wohngebäude wie jedes andere auch.«
     »Also, wohnen dort Menschen?«
     Sie räuspert sich. »Mhm.«
     Warum verhält sie sich so seltsam? Sie verheimlicht mir etwas. Das sagt mir mein Gefühl.
     Ich seufze schwer. »Ich muss dort unbedingt rein oder mit jemandem sprechen, der mehr über die Architektur weiß. Ansonsten kann ich das Projekt vergessen.«
     »Der Besitzer wird dafür sorgen, dass nicht jeder in der Privatsphäre der Bewohner herumschnüffelt. Sie wollen sicherlich ihre Ruhe haben.«
     »Sie sind bestimmt alle wohlhabend ... ob bekannte Schauspieler oder dergleichen darin wohnen?«, spekuliere ich.
     »Möglich. Vielleicht solltest du dich lieber dem Eiffelturm oder einem anderen populären Gebäude widmen?«, schlägt meine Mutter vor.
     Ich schüttele energisch den Kopf. »Das ist alles verbraucht. Der dunkle Tower ist ein viel spannenderes Objekt.«
     »Verstehe.« Sie sieht nicht überzeugt aus.
     Nachdem wir über einige Belanglosigkeiten gesprochen haben, ziehe mich in mein Zimmer zurück, überspringe dabei im Treppenhaus die quietschenden Stufen, und schließe hinter mir die Tür. Zwei weitere Stunden verbringe ich mit der Recherche zum Tower und lese Artikel über mystische Phänomene. Nachdenklich starre auf dem Laptop ein Foto vom Tower of Darkness an. Eines steht für mich fest: Ich werde herausfinden, welches Geheimnis sich hinter diesem mysteriösen Turm verbirgt!
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