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NYX 2 - Tower of Darkness: Vom Schatten geküsst
Verfasser: Everly Sheehan (4)
Verlag: Eigenverlag (10291)
VÖ: 4. Januar 2018
Genre: Fantasy (7753) und Romantische Literatur (13402)
Seiten: 364 (Kindle Edition), 384 (Taschenbuch-Version)
Themen: Entführungen (1144), Fassade (215), Könige (729), Prinzen (324), Türme (31)
Reihe: NYX (2)
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Ein geheimnisvoller TOWER – regiert von einem unbarmherzigen König.
Eine junge FRAU – gejagt wegen ihrer tödlichen Begabung.
Ein verfluchter KÖNIG – unter dessen Haut Schatten tanzen.

Emery träumt vom Tod, von kalten Händen auf ihrer Haut. Viel schlimmer noch: Sie träumt von dem Tag, an dem sie die Welt niederbrennen und nichts als Asche hinterlassen wird.
Als zwei Fremde Emery eines Nachts angreifen, rettet der Thronprinz Dorian sie, nur um gleich darauf sein wahres, grausames Gesicht zu zeigen und sie in den unheimlichen Tower of Darkness zu entführen. Von da an ist er wie ihr Schatten. Ihr Beschützer. Und vielleicht auch ihr Feind.
Je länger sie sich, angeblich zu ihrem Schutz, im Tower aufhalten muss, desto mehr fragt sie sich, was hinter der eisigen Fassade des Herrschers steckt. Schließlich konfrontiert er sie mit der Wahrheit und Emery muss ihren ganzen Mut aufbringen, um Dorian vor dem Ungeheuer in ihm selbst zu schützen – oder ihre Albträume werden wahr …

»Tower of Darkness – Vom Schatten geküsst« ist der zweite eigenständige Band der mystischen NYX-Reihe, die in eine gefährliche Welt zwischen Licht und Schatten in die magischen Tower entführt.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Everly Sheehan für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Everly Sheehan gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Lowell verzieht skeptisch das Gesicht. »Das sind Romane. Das ist Fantasie und nicht die Realität. Ich glaube, du bringst da etwas durcheinander.«
     »Wie kannst du nur so unromantisch sein, Lowell.«
     »Ich bin eben realistisch im Gegensatz zu dir.«
     »Mein Gefühl sagt mir aber, dass es da draußen jemanden für mich gibt, den ich finden muss.«
     Lowell fasst mich sanft am Arm an, so als wolle er mich beruhigen. Seine großen Hände fühlen sich immer warm an, glühen beinahe. Dort, wo er mich berührt, prickelt es und ein Gefühl von Wohlbefinden strömt durch meinen Körper. Manchmal frage ich mich, ob da mehr zwischen uns ist, obwohl er nur ein guter Freund ist. Sobald er mir seine Hand entzieht, verpufft das angenehme Gefühl, so als hätte es nie existiert. Dennoch fühle ich mich seltsam zufrieden. Einfach so.
     »Du musst dich von dem Gedanken eines Traumprinzen lösen, so wird das nie was, Emery«, rät mir Lowell, während er mich mit seinen moosgrünen Augen mustert.
     Ich habe selten so ein sattes Grün gesehen und könnte ihn allein deswegen dauernd anstarren. Abgesehen davon ist Lowell mit seinem rotblonden, schulterlangen Haar, das sich an den Spitzen lockt, dem athletischen Körperbau, dem Dreitagebart und dem charmanten Grinsen, bei dem sich zwei Grübchen auf seine Wangen stehlen, beliebt bei den Studentinnen. Ich verstehe nicht, weshalb er keine Freundin hat.
     Neben Lowell fühle ich mich mit meinem kastanienfarbenen Haar und den mandelbraunen Augen unscheinbar, was nicht zuletzt an meiner Körpergröße von gerade mal ein Meter sechzig liegt. Da kann man leicht übersehen werden.
     Die Männer, mit denen ich zusammen war, waren nie Prinzen. Im Gegenteil sie waren wie Drachen, die mein Herz in Schutt und Asche legten.
     »Ich meine ja auch gar keinen echten Prinzen, der reich und gut aussehend ist«, erwidere ich bissig und spüre, wie mein Herz schwer wird. »Einer, der so ist wie ...« Ich halte inne. Fast wäre mir das Wort du herausgerutscht. Meine Wangen erhitzen sich und ich wende mich von ihm ab, weil ich durch Lowells Blick ahne, dass er den Rest des Satzes erraten hat. »Ich meine jemanden, der ... gut zu mir ist«, flüstere ich und senke den Blick auf den Kiesweg.
     »Einer, der dich rettet?« Lowell hebt die Augenbrauen.
     »Ich muss nicht gerettet werden.«
     »Du willst es aber, auf irgendeine Art und Weise.«
     Ich zucke mit den Schultern. Wovor sollte ich gerettet werden? Da gibt es nichts ... oder? Ich denke an die schrecklichen Albträume, die mich jede Nacht heimsuchen.
     »Du bist eine Träumerin, Em«, meint Lowell und ich höre ihn leise seufzen.
     Das haben mir schon viele gesagt, weil ich meine Nase lieber in Bücher stecke, anstatt mich der Realität zu stellen. Trotzig verschränke ich die Arme vor der Brust. »Dann bin ich halt eine Träumerin. Lieber das, als jemand zu sein, der gar keine Träume hat. Sie sind etwas Gutes«, erwidere ich überzeugt.
     Lowells Miene verdüstert sich. »Nicht immer«, murmelt er.
     Ich weiß nicht, was er damit meint, aber ich frage nicht weiter nach. Er rückt ein Stück von mir ab, während wir den restlichen Weg zum Campus entlanglaufen.
     »In letzter Zeit träume ich seltsame Dinge«, bemerke ich und denke an das brennende Kribbeln meiner Handflächen.
     Plötzlich stoppt Lowell mitten im Gehen und packt mich am Ellenbogen. »Du träumst? Ich meine, so richtig?«, hakt er nach, als ob das etwas Furchtbares wäre.
     »Natürlich, jeder träumt doch, oder?« Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich nie an meine Träume erinnern konnte. Bis vor wenigen Wochen wusste ich nicht einmal, wie real Träume sein können.
     Stillschweigend sieht er mich an und kratzt sich am Kinn. »Und wovon träumst du?« Seine Körperhaltung wirkt angespannt.
     »Es ist nur wirres Zeug ... Albträume ... Es ist nicht real«, winke ich ab und überlege, ob ich ihm von dem Mann erzählen soll, der mir in den Träumen erscheint, und der offenen Balkontür, bei der ich mir mittlerweile sicher bin, dass ich sie geschlossen habe, bevor ich schlafen gegangen bin.
     »Mh.«
     »Was soll das heißen?«, frage ich stirnrunzelnd.
     »Ich denke, dass Träume immer eine Bedeutung haben. Sag mir, wenn sie nicht aufhören.«
     Lowells Reaktion ist merkwürdig und stimmt mich nachdenklich. Vielleicht sollte ich mal googeln, was meine Träume bedeuten?
     Als ich auf meine Armbanduhr sehe, stelle ich fest, dass ich spät dran bin, und trinke hastig den Kaffee aus, wobei ich mir die Zunge verbrenne.
     »Ich habe jetzt einen wichtigen Kurs in Kunstgeschichte. Sehen wir uns später?«
     Lowell nickt mürrisch, ehe wir zwei unterschiedliche Wege einschlagen.
     Nach einem ermüdenden Vortrag ziehe ich mich am Nachmittag in die Bibliothek zurück und recherchiere für ein Projekt für mein Architekturstudium, bei dem wir uns ein bekanntes Bauwerk und seine Entstehungsgeschichte anschauen sollen. Dafür habe ich mir den geheimnisvollen Tower of Darkness, der im Stadtzentrum von Vancouver steht, ausgesucht, weil er auf mich eine besondere Faszination ausübt. Leider stelle ich schnell fest, dass man kaum etwas über den Tower in Erfahrung bringen kann, weder über seine Entstehung, die laut Augenzeugen quasi über Nacht passierte, noch die genaue Konstruktion oder wer darin wohnt oder was sich darin befindet. Der angebliche Besitzer, Darren Star, der die Errichtung der Tower veranlasst hat, ist auch nicht aufzufinden. Nicht einmal ein Foto kursiert im Netz, obwohl er stinkreich sein müsste. Ich nehme mir vor, einen Ausflug zum Tower zu machen, obwohl Normalsterbliche keinen Zutritt zu dem Gebäude haben. Vielleicht werde ich jemanden finden, mit dem ich sprechen kann, wenn ich mich auf die Lauer lege.
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