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Wintertöchter - Die Gabe
Verfasser: Mignon Kleinbek (1)
Verlag: Pinguletta (3)
VÖ: 20. November 2017
Genre: Gegenwartsliteratur (2276)
Seiten: 329
Themen: Dorf (588), Mädchen (1763), Österreich (203)
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BUCHVORSTELLUNG - WERBUNG FÜR DAS BUCH:
Ein Roman wie ein Sog:
„Wintertöchter – Die Gabe“ von Mignon Kleinbek


1940, in der letzten Rauhnacht eines eiskalten Winters, irgendwo in der kargen Bergwelt Österreichs: Die junge Marie keucht und flucht. Eine Wehe nach der anderen überrollt sie, denn die Geburt ihres ersten Kindes kündigt sich vorzeitig an. Unter dramatischen Umständen bringt Marie ihre Tochter zur Welt. Und sobald sie ihr Baby in den Armen hält, wird ihr eines sofort klar: Dies ist ein ganz besonderes Kind! Denn Anna trägt ein Erbe in sich, das einige Frauen in ihrer Familie auszeichnet – eine sehr besondere Gabe! Eine ganz außergewöhnliche und geheimnisvolle Fähigkeit, die ihr Leben bestimmen wird. Eine Begabung, die Fluch und Segen gleichermaßen ist und die das Schicksal von Anna lenken wird.

So beginnt der Roman „Wintertöchter – Die Gabe“ der Autorin Mignon Kleinbek, und sofort zieht er seinen Leser in den Bann. Macht süchtig nach dem weiteren Schicksal von Anna, Marie, deren Cousine Barbara und den Bewohnern von Forstau. Lässt uns eintauchen in die wunderbaren Naturschilderungen und teilhaben an dem einfachen, harten und dennoch schönen Lebens der Dorfbewohner. Gibt Rätsel auf, verweist auf Kommendes und baut die Handlung behutsam, aber dennoch stringent auf. Und so erleben wir mit, wie Anna langsam vom unbeschwerten Mädchen zur jungen Frau heranwächst und wie ihr das Schicksal, das sie ach so gerne selbst in die Hand nehmen würde, immer wieder entgleitet. Wie sich aus dem Nichts plötzlich alle Pläne ändern und das Leben einen Weg nimmt, den sie sich nie hätte träumen lassen ...

Eingebettet und durchwoben ist die wunderbare Geschichte von den Aufzeichnungen der reifen Anna, die den Fortgang der Ereignisse immer wieder aus ihrer eigenen, sehr persönlichen Sicht beschreiben. So entsteht ein spannungsvoller Perspektivwechsel, der die Handlung vor sich hertreibt und immer wieder für neue Sichtweisen und für nie endende Lebendigkeit sorgt. Behutsam webt die Autorin zudem historische Fakten, zwei alte Sagen und einzelne autobiografische Aspekte mit ein. Denn Forstau, den Haindlhof und die Steinwandalm, im Buch ‚Julianenhof’ genannt, gibt es tatsächlich, wie man im Nachwort erfährt – als Kind war der winzige Ort im österreichischen Dachsteinvorland Urlaubsziel, Rückzugsort und Lieblingsplatz der Autorin.

Lesenswert macht das Buch aber nicht nur die Handlung, sondern auch die vielen wissenswerten Erklärungen zu Kräutern, alten Hausmitteln und homöopathischen Arzneien, die über Jahrhunderte weitergegeben worden sind. Sie sind sorgfältig recherchiert und vermitteln dem Leser ein eindrückliches Bild von dem beeindruckenden Wissen der Hebammen.

Ganz zum Thema passend ist die Sprache des Romans: einfache, klare Sätze, durchwoben von österreichisch geprägten Begriffen. Diese Sprache trägt die Handlung, treibt sie voran und lässt sie auch gemächlich dahinfließen. Und so endet der Roman „Wintertöchter“ zunächst offen – aber schon mit einem Hinweis auf die Weiterführung der Geschichte. Und wer Annas Schicksal verfolgt, mitbegleitet und weitergeträumt hat, wird sich sicherlich auch auf die Fortsetzung freuen, die die Autorin im Nachsatz ankündigt.

Mignon Kleinbek, ausgebildete Erzieherin Jahrgang 1964, hat bereits zwei erfolgreiche Fachbücher über ihre Arthritis-Erkrankung („Nach Oben“, 2015 und „Bähmulle“, 2016) verfasst. Der Roman „Wintertöchter – Die Gabe“ ist ihr erstes belletristisches Werk. Schreiben ist für sie nicht Last oder Arbeit, sondern das reinste Vergnügen; mit der Schriftstellerei hat sie sich einen lang gehegten Wunsch erfüllt, sagt sie.

Kleinbek lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen im baden-württembergischen Enzkreis bei Pforzheim. Neben dem Schreiben liebt sie Musik, Literatur und ihren „wilden“ Garten. Am liebsten schreibt sie abends, wenn die Dämmerung einsetzt, auf ihrer Terrasse – dann kann sie ganz eintauchen in die Welt ihrer Protagonisten.

pinguletta ist ein junger Verlag aus Keltern bei Pforzheim, im Jahr 2015 gegründet von der Unternehmerin Silke Boger. Nach ihrem eigenen Roman „Mädchenklo“ und dem Regionalkrimi „Tod in Alepochori“ von Claudia Konrad ist „Wintertöchter – Die Gabe“ von Mignon Kleinbek nun das nächste Buch im Verlags-Programm.

pinguletta Verlag
Silke Boger
Durlacher Straße 32
75210 Keltern-Ellmendingen
www.pinguletta-verlag.de
www.facebook.com/pinguletta/
Tel.: 0 72 36/93 24 73
Mail: verlag@pinguletta.de

Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Silke Boger für die Einsendung dieser Buchvorstellung!
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Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 19. Januar 2018 um 16:13 Uhr:
» Eines der ‚Hinweg-Träum’-Highlights des Bücher-Jahres:
„Wintertöchter – Die Gabe“ von Mignon Kleinbek

Die Wintermonate sind die Zeit der Träume: Träume von anderen Welten, unbekannten Gegenden, besonderen Menschen, aufregenden Lebenswegen und mitreißenden Schicksalen. Was gibt es Schöneres, als sich in einen Roman hinein- und mit ihm in eine fremde Welt hinwegzuträumen. Eine Welt, die so rein gar nichts mit dem eigenen Leben zu tun hat – zumindest nicht auf den ersten Blick ...

Solch einen Roman möchte ich euch heute vorstellen: „Wintertöchter – Die Gabe“ entführt seine Leser/innen in die Bergwelt des österreichischen Dachstein-Gebirges zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Erzählt wird die bewegende Lebensgeschichte der jungen Anna, eingebettet in den fiktiven Rückblick auf ihre Vergangenheit und immer wieder durchwoben von ihrer ganz eigenen Sicht der Dinge. Anna ist allerdings kein Mensch wie jeder andere – denn seit ihrer Geburt trägt sie eine ganz außergewöhnliche und für sie nicht immer leicht zu tragende Gabe in sich ...

Wie sie als Kind und später als junge Frau mit dieser besonderen Fähigkeit umgeht und welchen Lebensweg das Schicksal für sie bereithält, erzählt der fesselnde Roman auf 370 Seiten. In seiner einfachen, gradlinigen Sprache saugt er seine Leser/innen geradezu hinein in die Welt von leidenschaftlichen Gefühlen, alten Sagen und jahrhundertealten Bräuchen. Lesenswert ist das Nachwort der Autorin Kleinbek, in dem sie ihre Leser mitnimmt auf eine kleine Reise – in ihre Kindheit, ihre Ferien eben im österreichischen Forstau und auch in ihre Fantasie, in der bereits eine Fortsetzung der „Wintertöchter“ entsteht.«
  3      0        – geschrieben von pinguletta
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