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Der König der Gaukler
Verfasser: Andreas Otter (3)
Verlag: Books on Demand (1468) und Eigenverlag (10282)
VÖ: 29. Dezember 2017
Genre: Historischer Roman (2918)
Seiten: 681 (Kindle Edition), 436 (Taschenbuch-Version), 460 (Taschenbuch-Version Nr. 2)
Themen: 14. Jahrhundert (134), Feuer (60), Gaukler (27), Prophezeiungen (330), Schwaben (46), Wahrsager (66)
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Schwaben, Mitte des 14. Jahrhunderts:
Nachdem seine Eltern bei einem Brand starben, ist der Köhlerbursche Simon besessen von dem Wunsch, Feuer zu beherrschen und der größte Feuerspucker aller Zeiten zu werden. Nach dem Ausbruch der Pest muss Simon jedoch sein Heimatdorf verlassen und trifft auf eine Gauklergruppe, die ihn aufnimmt. Von nun an gehört er dem fahrenden Volk an, das ausgestoßen und rechtlos die Menschen begeistert, während um sie herum die todbringende Seuche tobt. Anna, eine kartenlegende Wahrsagerin, prophezeit Simon, dass sein Wunsch in Erfüllung gehen und er als Feuerspucker vom Volk bejubelt und von Königen ausgezeichnet werden wird. Simon ist fasziniert von der rätselhaften Frau, die ihn auf unerklärliche Weise berührt. Doch als Anna selbst an der Pest erkrankt, erfährt Simon, wer sie wirklich ist, und er begreift, dass Annas Geheimnis sie alle in Gefahr bringen kann.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Andreas Otter für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Andreas Otter gibt es bei Twitter und bei Facebook.
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Simons Herz schlug wild gegen seinen Brustkorb. Obwohl sein Vater direkt hinter ihm stand, hatte er Angst. Bereitwillig machte die Menge Platz, um die Ausgestoßenen auftreten zu lassen. Zwar wusste Simon nicht, ob diese Menschen tatsächlich ausgestoßen waren und in den Tiefen der umliegenden Wälder lebten, weil sie Diebe, Mörder, Gotteslästerer und Judenfreunde waren, doch darüber konnte er momentan nicht nachdenken. Beißender Geruch stieg ihm in die Nase, und als die seltsamen Menschen näherkamen, starrte er sie mit offenem Mund an. Auf den Oberkörper eines Mannes waren schwarze Symbole gezeichnet, die ihm wie Vorboten der Hölle erschienen. Seine Augen waren mit blauer Farbe umrahmt und rote Lippen stachen aus einem rußigen Gesicht hervor. In einer Hand trug er einen Tonkrug, in der anderen eine brennende Fackel.
     Dicht neben ihm lief eine junge Frau. Ihre Hose war zu groß für sie, und die Ärmel des eigenartig geschnittenen, bunten Oberteils reichten gerade bis zu ihren Ellbogen.
     Als die beiden auseinandertraten, fiel Simons Blick auf ein Monster. Panisch vergewisserte er sich, dass sein Vater hinter ihm stand, denn er wäre am liebsten davongerannt, um nicht von dem Wesen mit dem entstellten Gesicht aufgefressen zu werden. Zwar sah es aus wie ein Mann, doch sein Gesicht wies keine Lippen auf, sodass die Zähne gefräßig auf die Zuseher gerichtet waren. Der gesamte Körper dieses hässlichen Wesens war mit Narben übersät, und die Haut überspannte dicke Beulen, Fettpolster sowie entstellte Gliedmaßen. Zu seiner Beruhigung erkannte Simon, dass dieses Ding an einer Eisenkette festgebunden war, deren Ende ein Mann hielt, der etwa zwei Köpfe größer war als sein eigener Vater. Die Oberarme des Riesen waren dicker als die Schenkel eines gewöhnlichen Mannes, und sein Oberkörper war muskelbepackt. Simon konnte sich vorstellen, dass dieser Mann imstande war, mit Leichtigkeit einen ausgewachsenen Ochsen gegen dessen Willen über den gesamten Platz zu ziehen.
     Doch das, was hinter dem Riesen herlief, ließ Simon endgültig erstarren. Hatte er gedacht, das Monster würde all seine Aufmerksamkeit auf sich ziehen, erkannte er etwas, das alles übertraf, was er sich an Entsetzlichem ausmalen konnte. Auch die anderen Menschen stöhnten auf, zischten wild durcheinander und bekreuzigten sich. Simon war sich sicher, es mit einem Wesen zu tun zu haben, das Gott niemals erschaffen haben konnte. Stammte es direkt aus der Hölle?
     Als dieses Wesen Simon ansah, stockte ihm der Atem. Doch dann ging es weiter, begleitet vom ungläubigen Staunen der Menschen, die den Kreis noch weiter ausdehnten, um ja nicht mit diesem Ding in Berührung zu kommen. Einige spuckten aus, andere murmelten Gebete, doch die meisten starrten es einfach nur an. Der Ekel jedoch war auf ihren Mienen deutlich zu sehen.
     Die Frau hatte zwei Oberkörper, jedoch nur ein Paar Beine. Zu Simons Verwunderung schwankte sie nicht, und als sie an ihm vorbeiging, fragte er sich, ob es sich nicht um zwei Frauen handelte, die an ihren Hüften zusammengewachsen waren. Falls es keine Zauberei war, hatte Gott diese Elende für eine Sünde bestraft, die absolut unverzeihlich gewesen sein musste. Beide Köpfe sahen die Umstehenden an, doch die beiden Arme schienen nur einer von ihnen zu gehören. Oder war es umgekehrt?
     Als die fünf Ausgestoßenen in der Mitte des Platzes angekommen waren, fing die Frau mit dem bunten Oberteil an, Rad schlagend ihre Gruppe zu umrunden. Sie wirkte dabei wie eine Schlange, die sich selbst um ihren Körper drehte. Schließlich ging sie auf Händen, während sie mit ihren Füßen einen Ball jonglierte, ihn hochwarf und immer wieder auffing.
     Obwohl Simon die Frau faszinierend fand, musste er immer wieder auf das Monster und die zusammengewachsenen Frauen starren. Sein Vater hatte ihm erzählt, dass Sünder gelegentlich von Engeln heimgesucht wurden, die ihnen körperliche Strafen zuführten. Konnte es sein, dass gleich zwei von ihnen hier vor ihm standen?
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