Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
39.925 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »karlotta-161«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
HARDCOVER
 
Rekorder
Verfasser: John Darnielle (1)
Verlag: Bastei Lübbe (2255) und Eichborn (123)
VÖ: 21. Dezember 2017
Genre: Kriminalroman (4733)
Seiten: 288 (Gebundene Version), 289 (Kindle Edition)
Themen: Folter (88), Iowa (3), Kleinstadt (483), Lehrer (377), Sadomasochismus (127), Videos (30)
BLOGGERNOTE DES BUCHES
50 / 100
auf Basis von zwei Bloggern
100
0%
80
0%
60
50%
40
50%
20
0%
0
0%
Entwicklung des Bloggerinteresses:
1M
0
2M
0
3M
1
6M
1
12M
0
Leider existiert für »Rekorder« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
USER, DIE SICH FÜR DIESES BUCH INTERESSIERTEN, INTERESSIERTEN SICH AUCH FÜR
Die perfekte Gefährtin
Geschrieben von: Helen Fields (21. Dezember 2017)
100/100
[2 Blogger]
Marylin
Geschrieben von: Arthur Rundt (16. Januar 2017)
100/100
[1 Blogger]
Fool's Gold 19.1 - Zimtsterne und Weihnachtszauber
Geschrieben von: Susan Mallery (1. Dezember 2017)
weitere Empfehlungen anzeigen
Lesermeinungen (1)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 25. Dezember 2017 um 7:23 Uhr (Schulnote 3):
» Der 16-jährige Jeremy arbeitet bei Video Hut, einer kleinen Videothek in dem Örtchen Nevada in Iowa. Es sind die späten 1990er, die Menschen leihen noch Videos aus, die Zeit der DVD und Streamingdienste kommt erst noch. Die Arbeit ist weder besonders anspruchsvoll noch zukunftsträchtig, aber besser als nichts. Die Abende verbringt er mit seinem Vater; seit seine Mutter starb, sind die zwei ein Team, das gut funktioniert und in Ruhe miteinander auskommt. Eines Tages kommt die Lehrerin Stephanie recht verstört, um ein Leihvideo zurückzubringen. Es sei noch etwas auf der Kassette, das da offenkundig nicht hingehöre. Jeremy will zunächst nichts von der Sache wissen, aber als dies zum zweiten Mal geschieht, schaut er sich die Tapes doch an. Der normale Film wird von kurzen Sequenzen unterbrochen, Szenen, in denen man eine Scheune erkennt und eine Frau, die womöglich misshandelt wird. Jeremy und Stephanie beginnen zu forschen.

Die Kurzbeschreibung von John Darnielles Roman klingt nach einem spannenden Thriller, erinnert ein wenig an das Blair Witch Project und verspricht Hochspannung. Bis zum oben geschilderten Moment ist dies auch der Fall. Langsam baut er Autor die Handlung auf, der gottverlassene Ort fernab der Großstädte, ein Jugendlicher mit etwas Neugier und Wagemut und ein mysteriöses Vorkommnis. Spannend geschrieben, passende Zutaten.

Doch dann plötzlich scheint ein völlig anderer Text zu beginnen. Darnielle springt in die Vergangenheit und erzählt die Lebensgeschichte einer Frau, die ausbricht aus dem gutbürgerlichen Leben, das man von ihr erwartet. Sie schließt sich einer Sekte an und tauscht ein ungewisses Schicksal gegen die vorsehbare Kleinstadtfamilie. Man ist irritiert, verwundert und ein wenig verärgert. Dank der Schreibkunst des Autors ist dieser Abschnitt kein Deut schlechter geschrieben, aber wo bitte bleibt die Suche nach den Videosequenzen?

Teil drei führt uns wieder zurück zu Jeremy und Stephanie, deren Suche langsam bedrohlicher wird und einer vielversprechenden Spur folgt. Allerdings nur so lange bis Teil 4 beginnt und wir wieder eine ganz andere Geschichte bekommen, die in keinem Zusammenhang zu den vorherigen zu stehen scheint. Es erklärt sich zwar, aber mir sind die Brüche hier zu extrem, um noch von einem runden Roman sprechen zu können.

Das Handlungsgerüst ist experimentell, um es positiv zu beschreiben. Mich konnte es nicht wirklich überzeugen, ich bin ein Freund von einem roten Faden, der den Leser durch die Geschichte führt. Und ich bevorzuge zudem relativ eindeutige Genrezuordnungen. Dass mitten im Text sowohl Genre wie auch Handlung völlig ausgetauscht werden, hat mich schlichtweg zu sehr irritiert um es mit Begeisterung aufzunehmen. Auch wenn sich am Ende vieles fügt, dies war einfach ein wenig too much. Das ist schade, vor allem vor dem Hintergrund eines wirklich tollen Anfangs, der weiterverfolgt einen herausragenden Thriller ergeben hätte.

Fazit: ein toll geschriebener Roman, der leider durch seinen Aufbau eine Chance vertan hat.«
  11      1        – geschrieben von miss.mesmerized
 
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by Axel Saalbach & Team (2011-2018)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz