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Die Wolkenfischerin
Verfasser: Claudia Winter (9)
Verlag: Goldmann (2172)
VÖ: 18. Dezember 2017
Genre: Romantische Literatur (28365)
Seiten: 401 (Kindle Edition), 400 (Taschenbuch-Version)
Themen: Bretagne (85), Chef (873), Hilferuf (90), Jugendliebe (411), Krankenhaus (648), Mütter (970), Reisen (2702)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Wolkenfischerin« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (4)     Blogger (8)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 21. Januar 2018 um 10:15 Uhr (Schulnote 1):
» Lügen haben kurze Beine!

Inhalt:
Claire wächst in Moguériec, einem kleinen Fischerdorf in der Bretagne, auf. Mit 15 bleibt sie nach einem Ferienaufenthalt bei ihrer Tante in Paris. Von dort verschlägt es sie nach Berlin, wo sie mit einem - gelinde gesagt - geschönten Lebenslauf eine Stelle bei einer angesehenen Zeitung ergattert. Alles könnte wunderbar sein, wäre da nicht das schlechte Gewissen, das sie ab und zu heimsucht.Seit ihrem Urlaub in Paris mit 15 hat sie ihre Mutter und ihre Schwester nicht mehr gesehen und außer den obligatorischen Weihnachts.- und Geburtstagskarten ist der Kontakt abgebrochen. Doch eines Tages holt die Vergangenheit Claire ein. Sie muss in die Bretagne, um sich um ihre taubstumme Schwester zu kümmern. Als die da auch noch auf ihren Chef trifft, fällt ihr Lügengerüst in sich zusammen.

Meine Meinung:
Claudia Winter hat einen wunderbaren Roman geschrieben, der mich mit seiner herrlich bildhaften Sprache sofort in seinen Bann gezogen hat. Sowohl die landschaftliche Umgebung als auch die Stimmungen, Charaktere und natürlich die Handlung sind so beschrieben, dass man sich als Leser fühlt, als wäre man dabei und nicht nur Zuschauer.
Auch die Charaktere sind liebevoll und überzeugend gezeichnet.
Claire, die eigentlich gar nicht Claire heißt, hat es mir anfangs schwer gemacht, sie zu mögen. Sie wirkte auf mich oberflächlich und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Im Lauf der Geschichte hat sie sich aber zu einer tollen Frau entwickelt, die weiß, was sie will, und die zu ihren Fehlern steht.
Ihr Chef Sebatstian Hellwig ist ein humorvoller Mann, der seine Ziele konsequent verfolgt, komme, was da wolle. Und es kommt dicke!
Claires Mutter wirkt am Anfang zerbrochen, wie gelähmt, in der Trauer um ihren Mann gefangen. Sie hat ihren großen Auftritt gegen Ende des Buches und läuft da zur Hochform auf.
Maelys, die jüngere, taubstumme Schwester, ist ein Schatz! Man sagt ja, dass blinde Menschen besser hören können als sehende, und ich habe den Eindruck, dass Maelys eine besondere Gabe hat, in die Herzen ihrer Mitmenschen zu schauen.
Tante Valérie ist der Knaller! Sie hat ihr Leben im Griff und zeigt Claire, wo‘s langgeht. Wir lernen einige ihrer Lebensweisheiten, z. B. „über Sackgassen schimpfen nur Leute, die keinen Rückwärtsgang haben.“
Schließlich die Dorfbewohner von Moguériec. Ein herrlich bunter Haufen. Jede/r hat seinen / ihren eigenen (Dick-) Kopf. Die Ideen, die in diesen Köpfen entstehen, sind nicht immer gut.
Die Handlung ist spannend und turbulent. Die Handlungsstränge wechseln zwischen Claires Jugendjahren in Frankreich und der heutigen Zeit in Berlin bzw. Moguériec. Durch die humorvolle und emotionale Schreibweise hat mich dieser Roman rundum begeistert. Dass die Handlung nicht unbedingt realitätsnah ist, stört nicht im geringsten.

Fazit:
Ein Wohlfühlroman, spannend, humorvoll, emotional, nicht ohne Tiefgang, romantisch, aber nicht kitschig. Ein Muss für jeden Frankreichfan. Eine absolute Leseempfehlung!«
  13      0        – geschrieben von Caren Lü
Kommentar vom 10. Januar 2018 um 19:11 Uhr (Schulnote 2):
» Die Protagonistin dieser Geschichte, Claire Durant, hat es mir anfangs nicht leicht gemacht, sie zu mögen.
Ihre berufliche Karriere hat sie mit diversen Lügen und einem geschönten Lebenslauf aufgebaut. Dennoch hat sie offenbar gute Leistungen erbracht, denn ihr Chef Sebastian bietet ihr im Rahmen einer Umstrukturierung den Posten der Chefredakteurin für ein Kunstmagazin an. Bevor es jedoch dazu kommt, muss Claire in ihren Heimatort in der Bretagne reisen, da ihre Mutter ins Krankenhaus muss. Claire soll sich um ihre gehörlose Schwester kümmern und kehrt so nach fast 20 Jahren erstmals zurück in ihr Elternhaus. Claires Schwester Maelys war noch recht klein als Claire die Familie damals verlassen hat und sie hat es Claire eigentlich bis heute nicht verziehen, dass sie entgegen ihres Versprechens nicht nach Hause zurück gekommen ist.
Als ich miterlebte wie sich Claire und Maelys eigentlich wieder neu kennenlernen mussten und sich langsam und vorsichtig wieder annähern, stieg meine Sympathie für Claire deutlich. Claires Liebe zu ihrer Schwester wurde erkennbar und es hat mich berührt, wie Claire sich um ihre Schwester bemüht, lernt sie zu verstehen und Dinge in ihr zu erkennen.
Und auch Maelys muss lernen, ihrer großen Schwester, die sie einst so sehr enttäuschte, wieder zu vertrauen.
Dieser Teil der Geschichte war für mich der warmherzigste und gefühlvollste und hat für mich den größten Charme der Geschichte ausgemacht.
Aber auch die Mutter der beiden macht eine Veränderung durch und arbeitet ein lange zurück liegendes trauriges Ereignis auf und erkennt, welche Fehler sie gemacht hat.

Die Schauplätze der Geschichte sind der kleine Ort Moguériec in der Bretagne, Paris und Berlin.
Das kleine bretonische Fischerdorf an der Atlantikküste hat es mir besonders angetan und man merkt deutlich, dass die Autorin im Rahmen einer Recherchereise dort war. Sie beschreibt nicht nur den Ort sondern auch die dort lebenden Menschen und deren Lebensweise sehr anschaulich und bildhaft, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann und das Meer rauschen hört.
Aber auch einige typische bretonische Gerichte, die im Buch eine Rolle spielen und mir das Wasser im Mund zusammen laufen ließen, werden toll beschrieben und geschickt für die Geschichte genutzt. Wer nach der Lektüre Appetit bekommen hat, findet am Ende des Buches einige Rezepte.

Claires Geschichte ist eine Rückkehr zu ihren Wurzeln und das Verarbeiten der Vergangenheit. Aber nicht nur Trauer und Melancholie bestimmen die Stimmung der Geschichte sondern auch eine gute Portion Humor und allerlei Verwicklungen sorgen für turbulente und gute Unterhaltung.
Neben ihrem Jugendfreund Nicolas, der an die damalige Freundschaft anknüpfen möchte taucht auch noch Claires Chef Sebastian auf, der eigentlich nur Urlaub machen möchte. Claire versucht ihr Lügengespinst gegenüber Sebastian aufrechtzuerhalten und richtet damit ein ziemliches Durcheinander und jede Menge Missverständnisse an.
Und so kommt am Ende auch die Liebe in der Geschichte nicht zu kurz, wobei die Lovestory etwas vorhersehbar war.
Dennoch war die Geschichte auch fesselnd, denn wie Claire die ganzen Verwirrungen auflöst und sich am Ende entscheidet, konnte man nicht erahnen.

Ich bin gerne mit Claire in die Bretagne gereist und habe viel von bretonischer Lebensweise und der typischen Küche erfahren.
Claudia Winter ist es gelungen, eine berührende und gefühlvolle Lebensgeschichte mit humorvollen Ereignissen und Turbulenzen zu verbinden und hat damit eine Geschichte geschaffen, die mit sommerlichem und französischen Flair gut unterhält.
Ihr lockerer Schreibstil macht das Buch zu einem schönen Wohlfühlroman.


Fazit: 4 von 5 Sternen«
  16      1        – geschrieben von Fanti2412
 
Kommentar vom 31. Dezember 2017 um 18:29 Uhr (Schulnote 1):
» Ein paar Häuser, ein Friseur, ein Restaurant und jede Menge Fischerboote - so erinnert sich Claire Durant an ihr Heimatdorf Moguériec in der Bretagne. Einen Ort, den sie völlig hinter sich gelassen hat. In Berlin hat sie Fuß gefasst und genießt dort den Ruf einer hippen Pariserin, die sich bei Kunst und Kultur auskennt und einen erlesenen Geschmack hat.

Als sie auch noch einen Posten als Chefredakteurin angeboten bekommt, scheint sie am Ziel ihrer Träume zu sein. Ein kurzer Anruf zerstört all ihre Pläne. Sie muss zurück in das Kaff ihrer Kindheit, um sich um ihre Schwester zu kümmern. Dort angekommen trifft sie ihren Freund Nicolas aus Jugendtagen und all die anderen Dorfbewohner. Sofort sieht sie sich im Zentrum von Klatsch und Tratsch, dem sie mit ihrem Weggang entkommen wollte.

Wie hat es mir gefallen?

Gerade habe ich „Aprikosenküsse“ verschlungen und nun war ich so froh, dass „Die Wolkenfischerin“ schon bei mir eingezogen ist. Vielen Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar.

Dieses Mal verschlägt es uns nach Frankreich, genau gesagt in die Bretagne. Wie es der Zufall so will, wird das wahrscheinlich unser Urlaubsziel im Jahr 2018. Somit hat sie der Claudia Winter Kreis für mich geschlossen

„Aprikosenküsse“ spielt in der Toskana = Urlaubsland 2017
„Die Wolkenfischerin“ spielt in der Bretagne = Urlaubsland 2018

Waren es in der Toskana vor allem die großartigen Beschreibungen der kulinarischen Genüsse, punktet die Autorin dieses Mal mit Wind, Meer, Sand und Wetter. Die Bretagne ist bekannt für das schnell wechselnde Wetter. An einem Tag kann es schneien, regnen, hageln und Sonnenschein geben. Vor allem das Farbenspektrum vom Meer ist gigantisch. Wobei die Farbe Blau nicht nur beim Wasser eine wichtige Rolle spielt.

Selbstverständlich legt sie auch sehr viel Augenmerk auf die Figuren. Allen voran Claire, die bereits in „Aprikosenküsse“ eine kleine Rolle spielte. Das resolute kleine Persönchen weiß genau, was sie will und ist auch bereit hin und wieder ihren Lebenslauf den Anforderungen anzupassen. Ihre Arbeit beeindruckt auch ihren Chef Sebastian bei der Zeitschrift, der ihr schließlich auch die Chance auf den Posten einer Chefredakteurin gibt. Der Anruf ihrer Mutter aus der Klink wirft sie völlig aus der Bahn. Zögernd gibt sie dem Hilferuf nach und verspricht die nächsten 3 Wochen in ihrem Heimatort zu verbringen, um ihrer gehörlosen Schwester zu helfen. Die Ankunft dort gestaltet sich genauso schwierig, wie angenommen. Maely ist nicht gerade begeistert ihre Schwester zu sehen, denn vor 19 Jahren ist Claire nicht wie versprochen bald wieder nach Hause kommen. Dieses Wiedersehen oder Aufeinandertreffen ist sehr intensiv und manchmal schmerzhaft.

So ein kleiner Ort quillt über mit witzigen, kuriosen und seltsamen Gestalten. In Claires Abwesenheit haben sich Menschen stark verändert und andere wiederum überhaupt nicht. Moguériec steht sinnbildlich für Tradition und Veränderung, für Wurzeln, Familie und auch Neuanfang.

Das Buch überzeugte mich von Anfang bis zum Ende. Ich mochte Claire und ihre Vergangenheit, ihren Chef genauso wie die Praktikantin. Die Dorfbewohner mit all ihren Spleens und vor allem die landschaftliche Untermalung. Zusammen ergibt sich eine großartige wundervolle Geschichte, die mich begeistert hat und mich zusätzlich überzeugt hat, nächstes Jahr in die Bretagne in Urlaub zu fahren.

www.mariessalondulivre.at«
  9      0        – geschrieben von Marie's Salon du Livre
 
Kommentar vom 27. Dezember 2017 um 10:38 Uhr (Schulnote 1):
» Im lockeren und einnehmenden Ton erzählt die Autorin Claudia Winter ihre zauberhafte Geschichte um die junge Claire. In zwei Strängen und zwei Zeitspannen lässt Claudia Winter uns Leser zum einen teilhaben am Schicksal der 15jährigen Gwendaellle, die ihren Vater verloren hat und fortan nicht mehr im kleinen Nest in der Bretagne leben möchte und lieber bei ihrer Tante in Paris leben will – ein freies Leben, ohne Bevormundungen. Zum anderen ist da Claire, die in einem Berliner Gourmet-Magazin gerne noch so viel mehr erreichen möchte. Genial lässt die Autorin ihre zwei Stränge gekonnt zusammen laufen. Eine Geschichte, die mich gefesselt und und deren Figuren ich liebgewonnen habe. Die Protagonistin Claire hat mich mit ihrem Charme beeindruckt und einen Platz in meinem Herzen gebucht.

Sehr gerne vergebe ich dem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es selbstverständlich weiter, an Leser, die der stressigen Welt für eine Weile entfliehen möchten und die sich entführen lassen möchten, in die Welt der Claire Durant voller kleiner Schummeleien und ganz viel Herz.«
  10      1        – geschrieben von AngiF
 
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