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Der Wortschatz
Verfasser: Elias Vorpahl (2)
Verlag: Buchblatt (1)
VÖ: 2011
Genre: Fantasy (8707) und Jugendliteratur (5222)
Seiten: 176 (Broschierte Version), 159 (Kindle Edition)
Themen: Sprache (70), Wörter (8)
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Lesermeinungen (5)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. Januar 2019 um 14:40 Uhr (Schulnote 1):
» Elias Vorpahl erzählt mit dem Buch „Der Wortschatz“ eine märchenhafte und sehr poetische Geschichte über ein Wort, das seine Bedeutung verloren hat. Das Wort ist auf sich alleine gestellt und versucht die Bedeutung auf seiner fantastischen Reise durch die Welt der Sprache wiederzufinden.
Es ist schwer zu beschreiben, was den Leser in diesem Buch erwartet. Man muss es selbst erleben. Auf jeden Fall erwartet einen eine ganz besondere Geschichte rund um Worte und Sprache. Worte können klar sein oder doppeldeutig, groß und klein. Sie können sich verbinden. Viele Worte haben ganz unterschiedliche Bedeutungen.
Es gibt eine ganze Reihe von Wortspielen und Rätseln rund um Worte und es macht viel Spaß, sich damit zu beschäftigen.
Der Autor hat mit sehr viel Fantasie eine wunderschöne Geschichte erzählt, die sehr außergewöhnlich ist und mich begeistert hat. Ich bin davon überzeugt, dass ich diese Geschichte immer mal wieder lesen und dabei auch jedes Mal wieder etwas Neues entdecken werde.
Eine empfehlenswerte und fantasievolle Geschichte, die ich nur empfehlen kann.«
  11      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 6. Januar 2019 um 20:18 Uhr (Schulnote 1):
» EIN LITERARISCHES KLEINOD
Nach der langen intensiven Lektüre dieses außergewöhnlichen Debüts des sprachgewandten Autors Lukas Vorpahl, weiß ich nicht so recht, wo ich mit meiner Laudatio beginnen soll.
Den Ausgangspunkt, ein Wort zur Hauptfigur eines Romanes zu machen, fand ich sehr innovativ und ich war gezwungen, mich in die ungewohnte Sprachwelt hineinzudenken.
Es beginnt damit, dass das Wort Meinungsverschiedenheiten mit seinem Vater hat. Der Vater sagt u.a.: [S. 14] „Wir dürfen die Menschen nicht nur verteufeln. Wir brauchen sie, sie lesen und schreiben uns. Sie lassen uns existieren. Ohne sie wird unsere Welt verschwinden. Viel schneller als wir glauben.“
In seinem Ärger über den Papa läuft das Wort aus dem Haus zu seinem stummen Freund Zeig. Dort widerfährt ihm das Unglück, in dem es zwischen Stimmbänder gerät und seine Erinnerung, seine Bedeutung, seine Zugehörigkeit zu (s)einer Wortfamilie verliert. Das Wort nimmt den Leser von da ab auf eine fantastische Reise mit, auf der Suche nach seinem Sinn, nach seinem Ursprung. Auf dieser Reise zu sich selbst macht es wertvolle Erfahrungen.

[S. 61] "Den Weg zu erkennen, der dir Sinn gibt, ist die größte Herausforderung."

In dieser Geschichte wird gezeigt, wie vielfältig Sprache ist und wie wirkungsvoll sie sein kann in ihrem Gebrauch. „Der Wortschatz“ ist für mich eine Wundertüte. Ich habe das Werk in einer Leserunde gelesen. Es war erstaunlich, zu erfahren, wieviel Raum der Autor zur Interpretation seines Textes gibt oder zu geben scheint. Jeder entdeckte etwas Neues. Ein wunderbares Buch voller genialer Einfälle (Da gibt es z. B. Babel, einen Ort, der als Müllplatz für unnütze, sinnlose Worte dient. Wurde Babel gewählt in Anlehnung an das Sprachwirrwarr, das dort angeblich herrschte?) Elias Vorpahls Zeilen musste ich oft mehrmals lesen, um den vollen Sinn zu begreifen bzw.besser zu verstehen. Diese vielen Anspielungen, Wortspielereien...
Der Roman ist wirklich ein Schatz und noch nie habe ich so lange gebraucht, um zum Ende zu kommen. Er erzählt eine bezaubernde, märchenhafte Geschichte mit Fantasieelementen, die ich immer wieder mal lesen werde, um weitere Feinheiten zu entdecken.
Elias Vorpahl, von Beruf Mathematiker, kann erstaunlich gut mit Worten umgehen. Ein Wortakrobat! Ich finde es ist ihm meisterhaft gelungen mit einer einfachen Geschichte, aber mit wohlgesetzten Worten eine parabelhafte Erzählung in mehreren Ebenen zu erschaffen. Ich empfinde es fast schon als philosophisch, dieser tiefgründige, manchmal spitzfindige, spielerische Umgang mit der Sprache. Der Autor schafft mit den Metaphern, den Sinnbildern, den vielen Anspielungen und Anlehnungen an bekannte literarische Werke eine märchenhafte Atmosphäre.
Ich habe mir jede Menge Sätze notiert, die ich als zitatwürdig erachtete. Das Buch hat nur 176 Seiten/11 Kapitel mit Prolog und Epilog, aber der Inhalt ist komprimiert. Es regt in hohem Maße die eigene Fantasie an. So fielen mir mit der Erwähnung des Teekesselspiels Dinge ein, die mit der Geschichte nichts zu tun haben. (Das ist ein Sprachspiel, das Anregungen gibt zur Förderung der Sprachkompetenz, indem Wörter mit doppelter oder mehrfacher Bedeutung gefunden werden sollen.)
Der Leser wird zum Ende des Buches direkt angesprochen, mit einbezogen. Auch das eine Klasse für sich.
Die gesamte Aufmachung des Romans ist hervorragend, Hardcover und mit Lesebändchen. Er enthält wunderschöne Illustrationen als ganzseitige Zeichnung vor jedem Kapitel sowie kleine Zeichnungen im Text von Julia Marie Stolba.
Ich vergebe für den „Wortschatz“ das Prädikat wertvoll. Mich hat seine Botschaft erreicht.
Das Buch wendet sich an Literaturliebhaber, ein wortgewaltiges Erstlingswerk, ein Werk, dass Gründlichkeit beim Lesen verlangt. Kein Buch zum einfach weglesen.
Von mir gibt es die Höchstbewertung und meine unbedingte Kauf-/Leseempfehlung!«
  15      0        – geschrieben von hennie
Kommentar vom 26. Dezember 2018 um 18:13 Uhr (Schulnote 2):
» "Der Wortschatz" ist Elias Vorpahls Debütroman und ein sehr spezielles Buch, das ich dem Bereich "Fantasie" oder "Märchen" zuordnen würde. Ich lese sehr selten Werke dieser Genres, und deshalb fehlt mir vielleicht ein bisschen die Übung darin, mich einfach in solche Geschichten fallen zu lassen und ihrem Zauber ganz und gar zu erliegen.

Protagonist dieses Buches ist ein Wort. Von einem Menschen achtlos ausgesprochen, irrt es ohne Gedächtnis ziellos umher. Zusammen mit dem Wort begibt sich der Leser auf eine Reise durch die Welt der Sprache, um Worts Bedeutung wiederzufinden.

Generell hat mir das Buch gut gefallen. Und ich bin tief beeindruckt von der Wortgewalt dieser Geschichte. Der Autor ist sehr bibliophil und scheint eine tiefe Liebe zur Sprache zu hegen (Und das als Mathematiker!). Dies merkt man schon nach wenigen Zeilen. Wie er die Welt der Worte darstellt, ist schlichtweg genial - fordert dem Leser aber auch vieles ab. Wortspiele, Metaphern - oder eben auch nicht - , Querverweise auf literarische Werke, Welten in Welten, Geschichten in Geschichten,... Man muss oft um die Ecke denken und den ein oder anderen Satz auch mehrmals lesen.

Ich gebe zu, manche Dinge habe ich schlichtweg nicht kapiert. Und da ich zwar vielbelesen bin, mich aber eher schlecht in der Welt der klassischen Literatur auskenne, ist wohl auch so manche Anspielung an mir unbeachtet vorbeigegangen. Manche Dinge bzw. Begebenheiten waren mir auch zu schräg. Darauf muss man sich einlassen können, und ich gebe zu, das konnte ich nicht immer. Und so habe ich auch mal ein paar Seiten gelesen und mir gedacht: "Ok... hm... was meint der Autor jetzt damit?" Ich schätze, dass mir so einiges verborgen geblieben ist, was ich schade finde. Vielleicht würde es helfen, das Buch noch ein weiteres oder sogar mehrere Male zu lesen. Ich kann mir gut vorstellen, dass man jedes Mal immer mehr entdecken und verstehen wird.

Die Geschichte des Wortes an sich ist nicht so wahnsinnig spannend, aber darum geht es hier nicht. Man lernt zusammen mit dem Wort eine magische Welt kennen und steuert auf die große Auflösung zu: Wie heißt denn nun eigentlich unser Wort? (Das wird hier natürlich nicht verraten!) Und auch hier ist, wie so oft, der Weg das Ziel. Uns Leser soll Worts Geschichte auch zum Nachdenken anregen, z. B. über den doch heutzutage sehr laxen, lieblosen Umgang mit der Sprache.

Obwohl ich generell die Optik eines Buches nicht in meine Bewertungen einfließen lasse ("Don't judge a book by its cover."), muss ich hier eine Ausnahme machen, denn die liebevollen Illustrationen machen aus diesem Wort- auch einen kleinen Buchschatz, der sich gut im Regal macht und ihn auf jeden Fall zu einem tollen Geschenk für Bibliophile werden lässt. Erwähnenswert auch deshalb, da der Roman komplett im Eigenverlag erschienen ist und gerade hier eine solch hochwertige Qualität nicht selbstverständlich ist.

Alles in Allem ist "Der Wortschatz" ein wortgewaltiges Erstlingswerk, das sich meiner Meinung nach vor allem an Leser richtet, die sehr sprachaffin sind und sich in der Welt der Literatur zumindest einigermaßen gut auskennen. Allen Anderen empfehle ich zuerst einen genaueren Blick in die Leseprobe, um zu schauen, ob man mit dem Schreibstil zurecht kommt.«
  13      0        – geschrieben von Hathor
 
Kommentar vom 20. Februar 2018 um 21:25 Uhr (Schulnote 2):
» „Wir dürfen die Menschen nicht nur verteufeln. Wir brauchen sie, sie lesen und schreiben uns. Sie lassen uns existieren.“ Diese Aussagen des Vaters kann ein Wort nicht glauben und auch nicht verstehen – bis es auf einmal durch ein traumatisches Erlebnis seinen Sinn verliert. Ganz allein muss sich das Wort auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt der Sprache machen. Auf der Suche nach sich selbst gilt es, einige Herausforderungen zu meistern.

„Der Wortschatz“ ist der ungewöhnliche Debütroman von Elias Vorpahl.

Meine Meinung:
Neben einem Pro- und einem Epilog besteht das Buch aus elf kurzen Kapiteln. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des Wortes.

Nicht nur der Inhalt des Romans bildet die unterschiedlichen Facetten der Sprache ab, sondern auch sein Stil: Tolle Wortspiele, Sprachbilder, Metaphern und andere rhetorische Figuren konnten mich begeistern. Das erfordert zwar ein aufmerksames Lesen. Der Schreibstil hat mir aber gerade deswegen sehr gut gefallen. Er lässt auch etwas großzügiger darüber hinwegsehen, dass kein großer Verlag an dem Werk beteiligt ist und so einige Orthografie- beziehungsweise Tippfehler vor dem Druck unentdeckt blieben.

Die Grundidee des Romans, Worte lebendig werden zu lassen, finde ich außerordentlich kreativ und ungewöhnlich. Die Handlung, die mehrere Wendungen zu bieten hat, ist stimmig und bis zur letzten Seite schlüssig. Anrührende Szenen wechseln sich mit spannenden Passagen ab. Dabei wird die Geschichte zu keiner Zeit langatmig, sondern bleibt abwechslungsreich.

Neben den sprachlichen Aspekten, die auf mein persönliches Interesse stießen, werden auch philosophische Gedanken ausgesprochen. Das Buch regt zum Nachdenken an und liefert wichtige Denkanstöße. Ein weiterer Pluspunkt für mich.

Das Wort war mir schnell sympathisch, so dass ich mit dem Hauptprotagonisten mitgefiebert und die Geschichte sehr gerne verfolgt habe. Allerdings hatte ich aufgrund der Abstraktheit der Charaktere zeitweise etwas Probleme, mir die Figuren des Romans genau vorzustellen. Auch nach dem letzten Kapitel blieben für mich mehrere Fragen offen. Zum Beispiel: Warum haben einige Worte eine Tiergestalt und welche Gestalt haben die übrigen Worte? Gibt es jedes Wort und jedes Wörtchen nur einmal oder mehrfach? Zu diesen Fragen hätte ich mir weitere Details gewünscht. In diesem Punkt schwächelt die Umsetzung ein wenig. Einige Seiten mehr hätten dem Roman daher nicht geschadet.

Hilfreich sind beim Verständnis allerdings die allesamt geschmack- und liebevollen Illustrationen, die den Roman inhaltlich und optisch bereichern. Sie sind besonders und passen – wie auch das gelungene Cover – sehr gut zur Geschichte. Auch der Titel ist treffend gewählt und ganz nach meinem Geschmack.

Mein Fazit:
„Der Wortschatz“ von Elias Vorpahl ist ein einzigartiger und sehr kreativer Roman, in dem viel Liebe steckt. Es ist eine lesenswerte Geschichte – nicht nur für Sprachliebhaber und Fans des Genres Fantasy.«
  14      0        – geschrieben von milkysilvermoon
Kommentar vom 12. Dezember 2017 um 22:11 Uhr (Schulnote 1):
» Zum Inhalt: 
In diesem Buch begegnest Du einem Wort, das seinen Sinn verloren hat. Auf seiner fantastischen Reise durch die Welt der Sprache versucht es, ganz auf sich allein gestellt, diesen wiederzufinden.  
Meine Meinung: 
Was für ein verrücktes aber auch bezauberndes Buch! Allerdings muss man sich auf eine verrückte Reise einlassen können, wenn man das nicht kann, wird der Zauber des Buches einen nicht erreichen. Das Buch ist ungeheuer fantasievoll und gespickt mit Wortspielen und am Anfang echt schwer lesbar. Man muss sich wirklich erst an den Schreibstil gewöhnen. Gelingt einem das, taucht man in eine fantastische Reise durch die Welt der Wörter ein. Die Suche nach dem Sinn begleitet man das Wort. 
Fazit: 
Einfach schön!«
  8      0        – geschrieben von brauneye29
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