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Monster
Verfasser: Michael Dullau (6)
Verlag: Eigenverlag (9039) und Stiftungs- und Initiativenverlag (6)
VÖ: 28. Oktober 2016
Genre: Sachbuch (1797)
Seiten: 120
Thema: Ddr.grenze (1)
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Ein Unteroffizier der DDR-Grenztruppen ermordet scheinbar aus dem Nichts zwei Menschen – der Fall ist bis heute ungeklärt. Ein 18-jähriger Bundeswehrsoldat verschwindet während eines Manövers spurlos – Monate später machen DDR-Grenzsoldaten eine schreckliche Entdeckung. Ein junger Mann wird von der Staatssicherheit vorgeladen, fünf Wochen später findet man seine Leiche in der Elbe – mit rätselhaften Wunden.

Ein offenbar geistig verwirrter Mann aus Westdeutschland übersteigt aus nicht geklärten Gründen den Grenzzaun zur DDR, er wird festgenommen und an die Deutsche Volkspolizei übergeben – in deren Gewahrsam kommt es zu einem tödlichen Zwischenfall. Die Fahnenflucht zweier sowjetischer Soldaten löst einen Großalarm an der Grenze aus – doch bald ist nicht mehr klar, auf welcher Seite die »Monster« zu suchen sind. Ein Mann wird durch mehrere Geschosse der mörderischen DDR-Selbstschussanlagen schwer verletzt, trotzdem gelingt ihm die Flucht in die Bundesrepublik – dann aber geschieht etwas vollkommen Unerwartetes.

Sechs Erzählungen von ungeklärten und rätselhaften Todesfällen an der einstigen deutsch-deutschen Grenze hat der Autor für sein neues Buch recherchiert und erzählt. Ein Kapitel über die Arbeit der Zentralen Ermittlungsstelle Regierungs- und Vereinigungskriminalität (ZERV) sowie ein Kapitel über die DDR-Grenztruppen mit allen relevanten Zahlen und Fakten ergänzen das Buch.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Michael Dullau für die Einsendung dieser Leseprobe!

Nikolai Gal lag im Dunkeln des riesigen Schlafsaals und lauschte in die Nacht. Alles um ihn herum war ruhig, unterbrochen nur vom Schnarchen und Seufzen der anderen Rekruten.
     Er hatte versucht, auch noch etwas Schlaf zu finden, bevor er mit Wassili die Flucht wagen würde. Doch es wollte ihm einfach nicht gelingen, zu aufgewühlt war er.
     Außerdem schmerzte ihm noch immer die rechte Seite stark von dem Angriff vor zwei Tagen. Mit Sicherheit hatten sie ihm drei oder vier Rippen gebrochen. Am Vortag war er noch versucht, sich krankzumelden, um so zum medizinischen Punkt des Bataillons überwiesen zu werden. Dort hätte man ihm vielleicht Schmerzmittel gegeben, wenn welche verfügbar waren und er ein entsprechendes Tauschmittel besaß.
     Aber Wassili hatte ihm davon abgeraten, wobei abgeraten nicht der richtige Ausdruck war. Er hatte ihn eindringlich gewarnt: »Wenn du dort hingehst, Nikolai, dann ist das dein sicherer Tod. Dort können sie vollkommen ungestört das tun, was sie dir angedroht haben – und glaub mir: Sie werden es tun!«
     Dass er überhaupt überlebt hatte und nur mit ein paar gebrochenen Rippen davon gekommen war, grenzte ohnehin an ein Wunder.
     Doch Nikolai glaubte nicht mehr an Wunder und auch nicht an Gott, so wie seine frommen Großeltern, denen auch fast 70 Jahre Kommunismus den Glauben nicht hatten nehmen können. Denn seit er in der Roten Armee dienen musste, war ihm jeder Glaube verloren gegangen. Aber als Wassili in seine Einheit versetzt worden war und dieser ihn kurze Zeit darauf vor den Angriffen der anderen Soldaten rettete, war er doch versucht, zu glauben, dass es so etwas wie Wunder gab.
     Die Glocken der Turmuhr im altehrwürdigen Quedlinburger Dom schlugen zur zweiten Stunde des neuen Tages. Nur noch eine Stunde, dachte Nikolai, dann ist es so weit.

* * *

2 Tage zuvor


»Gal! Du Hurensohn! Du hast unser Gebiet verletzt!«
     Sergei, der Wortführer der Entlassungskandidaten des vierten Diensthalbjahres, ein grobschlächtiger Bursche mit blondem Bürstenhaarschnitt aus dem Ural, erhob seinen bulligen Körper von der Pritsche.
     »Das schreit nach einem Exempel!«, kreischte ein weiterer Soldat des vierten Diensthalbjahres.
     »Bringt ihn her!«, befahl Sergei.
     Auf sein Kommando sprangen drei Soldaten gleichzeitig auf. Einer nahm Nikolai seitlich in den Würgegriff, die beiden anderen drehten ihm die Arme auf den Rücken und schleiften ihn zu Sergei. Der schnipste mit den Fingern und ein weiterer Soldat, mit einem Vierkantholz in der Hand, kam hinzu. Der Soldat hinter Nikolai forcierte den Würgegriff. Sergei gab ein Handzeichen und der Soldat mit dem Vierkantholz schlug dieses gegen Nikolais Oberkörper.
     Der Schlag traf Gals seine rechte Seite mit voller Wucht. Nikolai schrie auf. Der Soldat hinter ihm würgte ihn, bis sein Schrei erstickte und er bewusstlos zusammensackte. Sergei machte eine Handbewegung und der Soldat ließ ihn fallen. Nikolai schlug hart auf den Betonboden des Schlafsaales auf und kam wieder zu Bewusstsein.
     »Tak!«, rief Sergei. »Jetzt werden wir dir eine Lektion erteilen! Eine Lektion, die du dein Leben lang nicht vergessen wirst!«
     Die anderen Soldaten hatten sich johlend um Nikolai versammelt. Sie wussten, was jetzt folgen würde.
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