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Dämonische Lovestory
Verfasser: Doris E.M. Bulenda (10)
Verlag: Schwarzer Drachen (22)
VÖ: 27. November 2017
Genre: Fantasy (8557) und Romantische Literatur (14767)
Seiten: 183 (Kindle Edition), 302 (Taschenbuch-Version)
Themen: Dämonen (718), Hütte (16), Unwetter (39), Wälder (491), Wetten (109)
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Tief in einem fremden Wald, ohne Orientierung, was würdest du tun?
Nachdem Lissi aufgrund einer zugegeben blöden Wette bereits seit vier Tagen durch einen Wald irrt, entdeckt sie auf einer Lichtung eine verlassene Hütte. Sie sucht dort Schutz vor dem aufkommenden Unwetter.
Doch was sie darin findet, ist erschreckend ... Zugleich aber auch faszinierend, und es stellt ihr Leben mit einem Schlag völlig auf den Kopf ...
Dämonisch gute Geschichten rund um die selbstbewusste Lissi, kurzweilig und spannend, wie man es von Doris E.M. Bulenda kennt.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Doris E.M. Bulenda für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Doris E.M. Bulenda gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Der Dämon machte eine Pause, während ich noch versuchte, das eben Gehörte zu verarbeiten.
     »Wieso sagst du, es gibt keine Magier? Natürlich gibt es Magier. Menschen, die sich mit Magie, Hexerei und Zauberei auskennen. Die das auch anwenden können – und auch verwenden. Wie glaubst du wohl, hätte er mich sonst hier anketten können?«
     »Aber – aber – es gibt doch auch keine Dämonen! Und keine Magier! Oder Zauberei oder so was. Das sind doch alles nur Tricks. Mithilfe von gewitzter Technik oder einfache Taschenspielerei ...«
     Meine Stimme überschlug sich beinahe, so aufgeregt war ich.
     Der Dämon hustete und versuchte zu schlucken. Ich stellte meinen Rucksack ab, holte eine Wasserflasche heraus und hielt sie ihm an den Mund. Gierig trank er sie aus.
     »Nun gut, Mensch. Menschenfrau. Mach mich los.«
     »Ich weiß nicht ... Es muss doch einen Grund gegeben haben, dass du hier angekettet bist. Wenn ich dich losmache, tötest du mich dann?«
     »Nun mach schon, mach mich los. Ich tu’ dir schon nichts.«
     »Hör mal, du Dämon – wenn ich auch nicht glaube, dass es Dämonen gibt –, wie lange liegst du eigentlich schon hier?«
     »Warte, lass mich nachdenken. Der Magier, als er mich hierhergebracht und überwältigt hat, hat gesagt, Friedrich II. der Staufer wäre sein König. Und wer ist jetzt euer König, Menschenfrau?«
     Friedrich der Staufer? Das war im Hochmittelalter, wenn ich mich richtig erinnerte. Um das Jahr 1150 ungefähr ...
     »Dämon, ich habe schlechte Nachrichten für dich. Du liegst schon Jahrhunderte hier drin, wenn das mit dem König wirklich stimmt. Gibt es das, dass du schon fast 900 Jahre hier rumhängst?«
     »Möglich, schon möglich. Aber wo ist jetzt der Magier?«
     »Tot. Mit Sicherheit tot. Menschen leben nicht so lange. Der ist ganz gewiss seit fast 900 Jahren tot. Du wartest vergeblich, glaube ich.«
     »Der Magier wird also nie mehr kommen? Ich werde für immer und ewig hier liegen müssen – wenn du mich nicht losmachst, Menschenfrau.«
     »Und wenn ich dich befreie, was dann? Ich weiß nicht, ob ich dir trauen kann, wenn du wirklich ein Dämon bist.«
     »Hör zu Menschenfrau, mach mich los. Dann gebe ich dir etwas, was du mögen wirst. Ich werde mit dir Liebe machen, ich werde dich voll und ganz zufriedenstellen. Ich werde alle deine Lüste stillen. Dann gehe ich dahin zurück, wo ich hingehöre.«
     Sex mit einem Dämon – der hatte sie doch echt nicht mehr alle. Genau darauf konnte ich gut verzichten. Das waren wohl eher seine eigenen Wünsche, was er mir da als Belohnung anbot.
     »Nein, Dämon, kein Interesse.« Mittlerweile hatte ich den Körper vor mir ziemlich genau betrachten können. Ich war überzeugt davon, dass das, was da auf dem Lager angekettet war, wirklich ein Dämon sein musste. Der Körper war nur annähernd menschlich.
     »Warte, Menschenfrau, warte.« Mit diesen Worten begann der Dämon, seinen Körper zu verändern. Und als hätte er in meinen Gedanken gelesen, wurde er zu dem, was mein absolutes Idealbild eines Mannes war.
     Er sah dem Sänger einer bekannten Rockband sehr ähnlich, strahlte gewaltige Erotik und puren Sex aus. Doch, doch, das war wirklich verlockend.
     »Hey Dämon, wenn du so etwas kannst, ich meine, deinen Körper zu verändern, warum bist du dann überhaupt noch angekettet?«
     »Was meinst du, Menschenfrau?«
     »Na ja, wenn du deinen Körper so verändern kannst, könntest du deine Arme und Beine doch so dünn machen, dass du aus den Fesseln schlüpfen kannst. Damit kannst du dich selber befreien. Hättest dich schon vor Jahrhunderten losmachen können.«
     Verdammt. Siedend heiß wurde mir klar, was ich da gesagt hatte. Aber es war bereits zu spät – schon begann der Dämon, seinen Körper ein Stück zu verkleinern. Dann schrumpften die Arme, schon hatte er die Fesseln von den Handgelenken gestreift.
     Die Fußknöchel wurden schmäler, der Dämon richtete sich auf, und mithilfe seiner Hände streifte er auch diese Ringe ab. Dann wurde sein Körper wieder zu dem, was er vorher gewesen war. So, wie er am Anfang auf dem Lager gelegen hatte.
     Ich hatte fasziniert zugesehen, was da gerade passiert war. Aber jetzt packte mich die nackte Angst. Der Dämon war frei und ich hatte keine Ahnung, ob ich in Gefahr war oder nicht. Wer traut schon einem Dämon?
     Mit einem Satz sprang ich auf und wollte zur Tür hinaus. Der Dämon sprang ebenfalls auf, packte mich und zog mich zurück.
     »Du kannst da jetzt nicht raus. Glaub mir.«
     Mit diesen Worten zog er mich an eine Wand, schob eine Art Vorhang beiseite und ließ mich durch einen Schlitz hinaussehen. Draußen hatte das Unwetter, vor dem ich Schutz gesucht hatte, begonnen.
     Es stürmte, es schüttete, es hagelte, Blitze zuckten in unglaublichen Mengen vom Himmel. Jetzt auf einmal hörte ich auch den Donner, hörte, wie der Regen prasselte. Der Sturm heulte, die Bäume bogen sich unter seiner Gewalt. Zugegeben, da momentan rauszugehen wäre wohl Selbstmord gewesen.
     Skeptisch wandte ich mich dem Dämon wieder zu. Und obgleich ich das gar nicht wollte, überfiel mich plötzlich doch die Begierde.
     Er packte mich sacht am Arm und ich ließ mich von dem Dämon auf das Lager drücken. Er legte seine Arme um meine Schultern und wurde wieder zu meiner Idealvorstellung eines Mannes. Jetzt, wo ich ihm so nahe war, nahm ich auch seinen Geruch wahr. Ein wunderbarer Duft, anregend und verlockend.

     Na gut, warum eigentlich nicht? Wenn wir schon momentan zusammen hier in dieser Hütte festsaßen ...
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