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Animant Crumbs Staubchronik
Verfasser: Lin Rina (9)
Verlag: Drachenmond (263)
VÖ: 23. November 2017
Genre: Fantasy (15407)
Seiten: 558 (Gebundene Version), 550 (Kindle Edition)
Themen: 19. Jahrhundert (1707), Bibliotheken (151), England (1603), London (1998), Steampunk (168), Viktorianisches Zeitalter (231)
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Erklärung der Bewertungssysteme
 
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England 1890.
Kleider, Bälle und die Suche nach dem perfekten Ehemann. Das ist es, was sich Animants Mutter für ihre Tochter wünscht. Doch Ani hat anderes im Sinn. Sie lebt in einer Welt aus Büchern, und bemüht sich der Realität mit Scharfsinn und einer gehörigen Portion Sarkasmus aus dem Weg zu gehen. Bis diese an ihre Tür klopft und ihr ein Angebot macht, das ihr Leben auf den Kopf stellt. Ein Monat in London, eine riesige, vollautomatische Suchmaschine, die Umstände der weniger Privilegierten und eine Arbeitsstelle in einer Bibliothek. Und natürlich Gefühle, die sie bis dahin nur aus Büchern kannte.
Lesermeinungen (3)     Blogger (11)     Tags (3)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 5. Mai 2022 um 20:16 Uhr (Schulnote 1):
» Traumjob Bibliothekarin

Animant Crumbs, kurz Ani lebt im England des Jahres 1890 und hat nur Bücher im Kopf, anstatt sich wie von ihrer Mutter erwartet auf die Suche nach einem Ehemann zu konzentrieren. Ihr bietet sich die Gelegenheit, dem beschaulichen Heim für einen Monat zu entkommen, indem sie in einer Bibliothek in London arbeitet. Eine Chance, die sie sich nicht entgehen lassen kann und die nur der Anfang eines spannenden und ans Herz gehenden Abenteuers ist.

Das Buch in eine Kategorie einzuordnen ist gar nicht so einfach, es gibt ein paar Urban Fantasy Einflüsse, wie zum Beispiel die vollautomatische Suchmaschine, die ihrer Zeit voraus zu sein scheint. Im Zentrum steht aber Ani, aus deren Ich-Perspektive wir auch der Handlung folgen, ihre Gedanken und Gefühle und ihre buchgeprägte Vorstellung von der Welt und der Realität, die manchmal etwas anders aussieht. Es geht um reichlich Gefühle voller Auf- und Abs. Es geht also historisch und gefühlvoll zu.

Lin Rina präsentiert ein tolles Bild der damaligen Zeit, in der man sich sofort Zuhause fühlt. Die Charaktere müssen einem einfach ans Herz wachsen, wodurch die ein oder andere Situation doppelt so schwer zu ertragen ist. Interessant ist auch der Aspekt, dass Aris Wahrnehmung der Welt vielleicht ein kleines bisschen von der Realität abweicht.

Insgesamt ist es ein toller historischer Roman mit reichlich Platz für die sich entwickelnde Zuneigung und Liebe. Das Rollenbild der englischen Gesellschaft vor der Jahrhundertwende wird tolle eingefangen, Mr. Reed als Vorgesetzter ist schön unangenehm, die Familie wie Familie so ist und die Arbeit in der Bibliothek nicht ganz so glorreich, wie Ani es sich vorgestellt hat.

Ein grandioses Buch zum Träumen und Mitfühlen, eine ganz besondere Geschichte eingepackt in es tolles Setting. Für alle, die mal nicht die übliche Liebesgeschichte miterleben möchten, die die Zeit um 1890 spannend finden und die einer starken, besonderen Frau über die Schulter schauen wollen, wenn sie ihren Platz im Leben findet.«
  14      0        – geschrieben von utaechl
 
Kommentar vom 21. Oktober 2021 um 13:02 Uhr (Schulnote 2):
» Annimant ist eine wohlerzogene junge Damen mit einem festen eigenen Willen. Den Wunsch ihrer Mutter sich wie eine Dame der Gesellschaft zu verhalten und Ausschau nach einem passenden Mann zu halten will sie nicht nachkommen. Dann schon eher als Bibliotheksassistentin für den schrecklichen Mr. Reed arbeiten. Ob sie einen Monat durch hält, arbeitend ohne den gewohnten Service von Zuhause, scheint fraglich. Sie ist zwar sehr selbstbewusst und kann schlagfertige Antworten geben, aber bisher war sie mehr in der Welt der Bücher zuhause als im wirklichen Leben.
Das Buch war für mich eine modernere Fassung von Stolz und Vorurteil, angenehm zu lesen obwohl ganz kommt es an das Original nicht heran. Dafür ist die Mutter dann doch einfach nur eine nette über fürsorgliche Frau die es einfach nur mit jedem gut meint. Annimant ist klug aber lebensunerfahren wie die meisten Frauen ihrer Gesellschaftsschicht, sie lernt schnell und ihre Kritik an den Umgang mit Frauen ist berechtigt. Trotzdem gilt, ich habe diese Regeln nicht gemacht, ich befolge sie nur auch wenn sie dumm sind. Änderungen gibt es in diesem Buch nicht, denn es ist doch eher eine Liebesgeschichte. Mr. Reed ist in dieser Geschichte der Aufsteiger, als Sohn eines Metzgers hat er sich die notwendige Bildung angeeignet um eine Universitätsbibliothek zu führen. Dem entsprechen reagiert er empfindlich auf echte und vermeintliche Kränkungen in Bezug auf seine Herkunft.
Es gibt einige Fantasy Elemente aber die fand ich für die Geschichte nicht relevant. Eine Suchmaschine als Katalog in der Bibliothek, dampfbetriebene Omnibusse und Luftschiffe sind die wenigen Details zu diesem Thema die ohne Weiteres austauschbar gewesen wären.
Das Buch war amüsant zu lesen, etwas anspruchsvoller wie andere historische Liebesromane, daher für mich einfach gut.«
  8      0        – geschrieben von Petra Wiechmann
 
Kommentar vom 17. Januar 2018 um 20:51 Uhr (Schulnote 1):
» Mit ihren 19 Jahren sollte Animant schon verheiratet sein, aber sie wehrt sich sehr erfolgreich gegen die Verkupplungsversuche ihrer Mutter. Bei gesellschaftlichen Anlässen zieht sie meist ein Buch hervor und liest einfach. Ziemlich unhöflich, aber mit Tanz und sinnlosen Gesprächen kann Animant nichts anfangen.

Als ihr Onkel zu Besuch kommt und über ein Problem in der Bibliothek spricht, scheint Animants Stunde gekommen zu sein. Sie soll nach London, um dort die Assistentin des Bibliothekars zu werden. Zwar nur für einen Monat, aber sie nimmt sich vor, die Zeit zu genießen und viel zu lernen.
Der erste Tag in der wundervollen Bücherei wird zum Albtraum, denn der Leiter Mr. Reed bringt Animant fast zum Verzweifeln. Seine Anweisungen sind ungenau und ständig kritisiert er ihr langsames Arbeiten. Damit fordert er aber die junge Frau heraus und sie beschließt gegen alle Erwartungen anzukämpfen und durchzuhalten.

Wie hat es mir gefallen?

Dies war mein erstes Buch vom Drachenmond-Verlag. Ich danke meiner Freundin Sabine, die mir das Buch zu Weihnachten geschenkt hat. Sie hat sehr guten Geschmack bei der Auswahl bewiesen.

Die Geschichte spielt im England Ende des 19. Jahrhunderts. Animant lebt mit ihren Eltern, in einem sehr behüteten Elternhaus. Sie liebt ihren Lesesessel, versinkt gerne in Büchern. Sie ist niemals einsam obwohl sie oft alleine ist.

Als sie in London eintrifft und die Royal University Library betritt, glaubt sie sich im Himmel. Da dieser Ort den Männern vorbehalten ist, wird sie anfangs von den Studenten misstrauisch beäugt. Ihr Arbeitsalltag gestaltet sich anfangs schwierig, denn für Animant ist alles neu und ihr Chef Mr. Reed macht es ihr nicht gerade leicht. Er ist mürrisch und unhöflich. Ganz im Gegensatz zu Mr. Boyle, der über tadellose Manieren verfügt. Er findet ihr Neugier und Wissensdurst äußerst attraktiv und zeigt ihr sogar ein Luftschiff aus der Nähe. Ein Treffen auf einer großen Gesellschaft verläuft ebenso harmonisch und Animant glaubt schon ein paar Schmetterlinge in ihrem Bauch zu fühlen.

Ihr bisheriges Leben beschränkt sich völlig auf ihre Familie und vor allem ihre Bücher. All die Erlebnisse, Gefühle kennt sie nur vom Lesen und nun macht sie die Erfahrungen hautnah. Jeden Tag erlebt sie was neues, lernt neue Menschen kennen und überdenkt ihre bisherige Einstellung. In den Tagen und Wochen in London verändert sie sich. Die Erfahrungen machen aus ihr einen neuen Menschen.

Ihre ständigen Streitereien mit Mr. Reed sind äußerst amüsant zu lesen. Er lässt weder sie noch andere Menschen sehr nah an sich heran. Nur ganz langsam darf Animant hinter seine Maske schauen, die er nur ganz kurz fallen lässt. Was sie dort erkennen kann, gefällt ihr und sie wünscht sie mehr davon. Das lässt er jedoch nicht zu und so bleibt Animant nichts anderes übrig, als ihm ständig die Stirn zu bieten.

Neben den zwei Hauptfiguren Animant Crumb und Mr. Reed spielen vor allem Animants Tante und ihre Eltern eine größere Rolle. Ihr Bruder Henry braucht auch ihre Hilfe, um ein Problem zu lösen. Zusätzlich findet Animant noch eine ungewöhnliche Freundin. So ergibt sich eine gelungene Geschichte in historischem Ambiente.

Einen Kritikpunkt möchte ich jedoch anbringen. Schon im Klappentext wird eine ominöse mechanische Suchmaschine angekündigt. Diese kommt auch vor, hat jedoch nicht den Stellenwert, den ich mir erhofft und erwünscht habe.

Insgesamt jedoch ist das Buch sehr gelungen, denn mir gefielen vor allem die Figuren, ihre Veränderungen, ihr Wachsen und natürlich auch das Setting. Besonderes Augenmerk legt die Autorin auch auf die Rolle der Frau in der damaligen Zeit. Frauen aus gutem Hause arbeiteten nicht. Ihnen wurde angeraten eine gute Partie zu machen, Kinder zu bekommen und den Haushalt zu führen. Wie langweilig und vor allem wie deprimierend. Die ersten Universitäten für Frauen öffneten ihre Pforten. Zwar hatten diese noch keinen Zugang zu den großen Bibliotheken aber ein Weg wurde geebnet. Das war eindeutig ein sehr spannender und informativer Teil.

Besonders erwähnen möchte ich dieses Mal auch noch, das wunderschön gestaltete Cover. Die Silhouette der Frau in welcher sich die Bücherregale finden ist so unglaublich passend. Das Bild vervollständigt das Buch und wertet es noch zusätzlich auf.

www.mariessalondulivre.at«
  17      0        – geschrieben von Marie's Salon du Livre
 
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