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Böses Kind
Verfasser: Martin Krist (12)
Verlag: epubli (399)
VÖ: 20. November 2017
Genre: Kriminalroman (4319)
Seiten: 326 (Kindle Edition), 324 (Taschenbuch-Version)
Themen: Berlin (663), Kommissare (798), Lügen (554), Mord (3551), Mütter (450), Töchter (358), Verschwinden (942)
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Lesermeinungen (6)     Blogger (5)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 8. Dezember 2017 um 17:06 Uhr (Schulnote 1):
» Als die 14-jährige Jacqueline von ihrer Mutter Susanne als vermisst gemeldet wird, nimmt bei der Polizei niemand die Mutter wirklich ernst. Als man dann eine grausam zugerichtete Leiche findet und Jacquelines Rucksack daneben, sorgt sich die Polizei dann doch um die mit ihrem Hund verschwundene Jacqueline. Die Zeit rennt… Und was hat die verschwundene Jacqueline damit zu tun?
Dies ist der erste Fall für Kommissar Henry Frei. Ich habe bereits einige Bücher des Autors gelesen und bin auch dieses Mal wieder begeistert, denn der Fall ist komplex und sehr spannend.
Suse ist alleinerziehend und mit ihren drei Kindern meist überfordert. Die Wohnung der Familie liegt in einer Gegend, die ziemlich heruntergekommen ist. Sie ist berufstätig und ausgelaugt. Deshalb hat sie auch nicht bemerkt, dass ihre Tochter nicht nach Hause gekommen ist. Ich konnte ihre Sorgen gut nachvollziehen.
Hauptkommissar Henri Frei und seine Kollegin Louisa Albers hatte schon mit dem Fall der ermordeten Frau eines Fernsehpredigers zu tun und nun kommt noch diese Geschichte dazu. Wir lernen die Ermittler mit ihren privaten Problemen gut kennen, denn während Luisa wegen ihres Babys unter Schlafmangel leidet, ist auch Henri durch seinen Sohn mit Asperger-Syndrom stark gefordert.
Schön fand ich es auch, dass Reporter Hardy Sackowitz, den ich aus anderen Krist-Büchern kenne, wieder dabei ist.
Zwischen den Handlungssträngen erfahren wir auch immer wieder von den Qualen einer eingesperrten Frau.
Die Spannung ist von Anfang an da und der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss sehr hoch. Wieder einmal werden wir durch die verschiedenen Zeitstränge verwirrt. So kommt es, dass die Wendungen für totale Verwirrung sorgen, aber am Ende klärt es sich schlüssig.
Ein superspannender, aber brutaler Thriller.«
  6      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 5. Dezember 2017 um 11:59 Uhr (Schulnote 4):
» Der erste Fall für Kommissar Henry Frei und seiner Kollegin Luisa Albers führt sie ein schmuddeliges heruntergekommenes Zimmer in einem Hotel. Pikant, es ist die Frau eines allseits bekannten Fernsehpredigers und somit ist dieser als erstes Tatverdächtig. Gleichzeitig bahnt sich ein ganz anderer Fall für die Kommissare an. In einer Plattenbausiedlung in einem der vielen sozialen Brennpunkte kämpft eine alleinerziehende Mutter fast buchstäblich ums Überleben. Nach der Trennung von ihrem Ehemann, ist sie allein zuständig für den Unterhalt ihrer drei Kinder im Alter von 14, 6 und einem Jahr. Und eines Nachts verschwindet plötzlich die 14 jährige Tochter Jacqueline. Tage später werden Frei und Albers zum Fundort einer fürchterlich entstellten Leiche gerufen. Neben dieser liegt der Rucksack der Verschwundenen. Befindet sich Jacqueline in großer Gefahr?

Ich liebe Thriller und Krimis, mein Lieblingsgenre sozusagen. Da ich schon sehr viele gelesen habe bin ich irgendwie geneigt jedes neue Buch sehr kritisch zu betrachten. Handelt es sich dann auch noch um eine neue Serie bin ich ganz besonders gespannt auf den/ die Protagonisten. Ich habe so einige „kennengelernt“ um sie miteinander vergleichen zu können. In der Regel sind es Workaholics mit dem ein oder anderen psychischen Problem, kommen aus zerrütteten Familienverhältnissen und sind in der Regel auch nicht bindungsfähig und gerade deshalb meint der ein oder andere Autor, das gerade sein Protagonist mit den oben erwähnten charakterlichen Zügen ganz genial in der Aufklärung besonders scheußlicher Verbrechen sei. Auch Martin Krist neue Serie um den Kommissar Frei bedient sich einschlägiger Klischees. Es wird bis zum Umfallen gearbeitet in der Regel um die 12 Stunden täglich und wie könnte es anders sein, unterliegt zu mindestens Frei einer zwanghaften Persönlichkeitsstörung, seine Kollegin kommt da schon besser weg, sie ist nur vollkommen übermüdet resultierend aus langen Diensten und kurzem Schlaf wegen ihres Babys. Einen winziger Unterschied gibt es jedoch bei Frei, er führt ein (noch) intaktes Familienleben.
Ansonsten sind die Kapitel recht kurz gehalten und man fliegt förmlich durch die Seiten, es gibt etliche wirklich gut gesetzte Spannungsbögen und eine sehr ausgefeilte Story, die mich oft verwirrte und mich in die falsche Richtung trieb.
Wirklich anstrengend fand ich dass der Autor einfach zu viel Wert auf die Erwähnung der vielen Zwänge seines Protagonisten legte. Die ständigen Angaben der Uhrzeit zum Beispiel. Im Handlungstrang Frei/ Albers gibt es gefühlt keine Seite in der nicht mindestens einmal die aktuelle Uhrzeit genannt wird oder fast noch schlimmer, Gegenstände akribisch sortiert werden. Das war wirklich enervierend.

Fazit: Sieht man über den in Krimis häufig skizzierten von Klischees nur so strotzenden Protagonisten einmal ab, gelingt dem Autor ein spannender Krimi. Aufgrund der stereotypen Charakterzeichnungen werde ich die Serie nicht weiter verfolgen.«
  10      0        – geschrieben von anyways
Kommentar vom 1. Dezember 2017 um 5:43 Uhr (Schulnote 2):
» Eine Art Ritualmord an einem Hund. Kriminalkommissar Henry Frei schüttelt den Kopf über den neuen Kollegen, sie sind die Mordkommission, aber nur bei Mord an Menschen, nicht an Tieren. Als am darauffolgenden Tag an derselben Stelle ein junger Mann böse zugerichtet gefunden wird, sind Frei und sein Team aber zuständig und dass es kein Zufall war, sondern einen Zusammenhang gibt, ist ebenfalls recht schnell klar. Doch etwas Anderes ergibt sich auch zwingend aus den ersten Erkenntnissen: wenn ihre Annahmen stimmen, schwebt ein junges Mädchen in Lebensgefahr: Jacqueline wird seit zwei Tagen vermisst und war scheinbar die Freundin des Ermordeten. Ihre Mutter ist völlig durch den Wind, der Vater auf Geschäftsreise und die Presse bereits aufgescheucht. Ein entführtes Mädchen? Gab es so etwas nicht schon einmal?

Seit Jahren bereits ist Martin Krist eine feste Größe in der deutschen Thriller Landschaft. Mit seinen Romanen z.B. um Kommissar Kalbrenner konnte er viele Leser für sich gewinnen. Mit Henry Frei hat er nun einen neuen Protagonisten geschaffen, dem offenbar noch weitere Fälle folgen werden.

Der Ermittler hat ein recht eigenes Profil. Seine Familie ist – eher untypisch für den durchschnittlichen Kommissar – noch intakt und mit geradezu idealtypischer Konstellation: Vater, Mutter, Tochter, Sohn. Allerdings kommt eine eher außergewöhnliche Facette ins Spiel: Freis 8-jähriger Sohn ist Autist und auch bei dem Ermittler sind eindeutig autistische Züge erkennbar. Sein Ordnungsdrang oder der Zwang, immer wieder den Anzug glattzustreichen sind nur zwei Facetten, die recht deutlich in diese Richtung weisen. Daneben wirkt seine Kollegin fast etwas blass, auch wenn sie als frischgebackener Mutter sicherlich auch einiges an Potenzial hat.

Der Fall lebt von der Doppeldeutigkeit der immer wieder eingeschobenen Intermezzi um eine Frau, die in einem Verlies gefangen gehalten wird. Recht schnell entwickelt man eine Vorstellung davon, um wen es sich handeln muss und man erwartet, dass die Befreiung der Höhepunkt der Handlung sein wird. Doch man muss seine Erklärungen anpassen und schnelle Schlüsse erweisen sich bisweilen als Trugschlüsse. Hier bietet Martin Krist wirklich gute Unterhaltung, da er nicht nach Schema F die Erwartungen erfüllt. Viele Spuren weisen in unterschiedliche Richtungen und erlauben dem Leser eine ganze Reihe von Spekulationen. Die Figuren erscheinen dabei glaubwürdig und authentisch, wenn auch nicht unbedingt sympathisch – aber das müssen sie nicht sein. Viel eher hat es eine eigene Note, wenn man sie nicht ganz so sehr mag und doch ihr Schicksal einem berührt.

Alles in allem ein überzeugender Thriller, der sich rasant liest und die Spannung so geschickt dosiert, dass man ihn nur ungern weglegen mag.«
  8      0        – geschrieben von miss.mesmerized
 
Kommentar vom 27. November 2017 um 20:22 Uhr (Schulnote 2):
» Während Kommissar Henry Frei nach dem Mörder der Ehefrau eines Fernsehpfarres sucht, verschwindet die 14jährige Tochter der alleinerziehenden Suse. Nachdem eine verstümmelte Leiche auftaucht, wird der Vermisstenfall plötzlich zur Aufgabe der Mordkommission…

Die Geschichte wird aus der Beobachterperspektive erzählt, der Fokus liegt dabei in erster Linie auf dem Polizisten Henry Frei und auf Susanne, der Mutter des verschwundenen Mädchens. Beide Figuren waren mir nicht übermässig sympathisch. Frei war mir viel zu pingelig. Wenn jemand sogar auf fremden Schreibtischen Dinge zurechtrücken muss, weil er fast durchdreht, wenn Gegenstände nicht millimetergenau ausgerichtet sind, dann sollte sich derjenige mal professionelle Hilfe holen. Susanne, genannt Suse, war mir hingegen viel zu jammerig. Ständig bemitleidet sie sich selbst. Ja, sie hat es nicht einfach, als alleinerziehende Mutter von drei Kindern, aber sie könnte ja auch mal versuchen, das Positive zu sehen anstatt immer nur das Negative, und endlich mal Verantwortung für ihr Leben übernehmen anstatt sich selbst zu bemitleiden. Allerdings kann man über keine der beiden Figuren behaupten, auch wenn sie nerven.

Die Handlung ist aus zwei Strängen aufgebaut, einerseits geht es wie gesagt um Henry Frei, der zusammen mit seiner Kollegin Louisa gleich mehrere Kriminalfälle aufklären muss, andererseits um Suse und ihre verzweifelte Suche nach ihrer Tochter Jaquie. Ich hatte über lange Zeit hinweg ein bestimmtes Bild über die Auflösung des Falles im Kopf und hielt das Buch daher für recht vorhersehbar, am Schluss wurde der Fall aber dann doch anders gelöst, als ich erwartet hatte. Ich fand die Auflösung allerdings dann doch etwas "aus dem Hut gezaubert", auch wenn ich den Krimi ansonsten sehr spannend fand. Eingestreute Kapitel aus der Sicht einer gefangengehaltenen Frau helfen zusätzlich mit, die Spannung hoch zu halten. "Böses Kind" bildet den Auftakt zu einer neuen Reihe, dementsprechend ist der Schluss ziemlich offen gehalten.

Der Schreibstil des Autors Martin Krist lässt sich flüssig lesen. Es gibt einige etwas unappetitliche Szenen, weshalb ich den Thriller nicht an sehr sensible Leser weiterempfehlen möchte, im Grossen und Ganzen spielt der Autor aber nicht übermässig mit Ekeleffekten. Was mich etwas gestört hat ist die ständige Nennung der Uhrzeit in den Kapitels aus Freis Sicht, mindestens einmal pro Seite wird die minutengenaue Uhrzeit festgehalten, was wohl Freis Problem mit Unpünktlichkeit belegen soll. Auch das häufige "Chê! Verdammt!", das der vietnamesische Polizist Charlie immer wieder ausruft, wiederholte sich für meinen Geschmack ein paar Mal zu oft.

Mein Fazit
Anders als erwartet, aber dennoch spannend.«
  10      0        – geschrieben von Aglaya
 
Kommentar vom 26. November 2017 um 17:30 Uhr (Schulnote 1):
» Böses Kind, Thriller von Martin Krist, 320 Seiten, erschienen im R&K Verlag.
Der erste Fall für Kommissar Frei.
„Es gibt Fehler die sind zu ungeheuerlich für Reue“. Vorliegender Thriller beginnt mit zwei Zitaten, dieses von Roger Smith ist eines davon. Aufgeteilt in 63 Kapitel dazwischengeschoben mit besonderen Kapitel- Zeichen versehene „Intermezzi“. Gedanken oder laute Ausrufe, sowie betonte Aussagen, auch Sätze in anderen Sprachen sind kursiv gedruckt um sie deutlich hervorzuheben. Im auktorialen Erzählstil mit lebendigen Dialogen versehen, gelingt es hier dem Autor, den Leser zu fesseln. Besonders gut gefallen hat mir das Cover mit den unheimlichen Augen, die einen anzustarren scheinen. Zwischen dem Autorennamen und dem Titel ist in einer anderen Schrift und Farbe der Name Alanna zu erkennen, was es damit auf sich hat, wird im Verlauf der Geschichte erklärt.
Auf einer Baustelle wird ein erschlagenes und gekreuzigtes Opfer entdeckt. Jacqueline, 14jährige Tochter von Suse, einer heillos überforderten, allein erziehenden Mutter, wird vermisst. Bei dem Mordopfer wird der Rucksack von Jaquie und ihr toter Hund gefunden. Was ist mit dem Mädchen passiert? Kriminalhauptkommissar Frei und sein Team ermitteln. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Der Spannungsbogen, der schon auf den ersten Seiten beginnt, bleibt bis zur Aufklärung des Falls auf den letzten Seiten unerträglich hoch. Oft endet ein Kapitel mit einem heftigen Cliffhanger. Bei der Lektüre hatte ich des Öfteren ein beklemmendes Gefühl. Schwebt Jacqueline in Lebensgefahr und kann die Polizei sie noch rechtzeitig aufspüren? Diese Fragen ließen mich durch die Seiten geradezu fliegen. Die Hauptpersonen wurden gut beschrieben und haben Charaktertiefe. Suse, der überforderten Mutter konnte ich ihre Verzweiflung unbedingt nachfühlen. Interessant fand ich auch die Figur Henry Frei, ein Kommissar mit einem Ordnungszwang, einer Teenie-Tochter und einem Sohn mit Asperger-Syndrom. Seine Kollegen, die dauernd Möhren kauende Albers, und Phan Cha Lee genannt Charlie, blieben leider etwas blass, was sich in den fortsetzenden Bänden hoffentlich noch ändert. Martin Krist hat es geschafft, dass ich den Folgeband unbedingt lesen muss, zum Einen um Oskar Marek näher kennen zu lernen. Henrys früheren Vorgesetzten und Freund, der seine eigenen Probleme hat, in die Frei womöglich involviert ist. Zum Anderen scheint der Mord an Sina Weinstein auch noch nicht geklärt zu sein. Besonders spannend erzählt fand ich, als der kleine Dennis „etwas Ekliges“ auf dem Bett seiner Schwester fand. Durch mehrere Kapitel habe ich gefiebert um was es sich dabei handeln könnte, noch aufregender hätte Krist dies nicht inszenieren können. Leider war die Aufklärung in den letzten Kapiteln durch eine Wendung, zu schnell, zu hektisch und nicht ausführlich genug erklärt. Ich finde, hier ist noch Platz nach oben. Trotzdem kann ich diesen Thriller empfehlen, und vergebe Schulnote 2«
  13      0        – geschrieben von Ele95
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