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Frankfurt in Love 2 - Destiny: Uns zu wollen
Verfasser: Sara Herz (4)
Verlag: Hippomonte Publishing (14)
VÖ: 17. November 2017
Genre: Erotische Literatur (2757) und Jugendliteratur (5078)
Seiten: 396
Themen: Frankfurt (187), Irrtümer (26), Vergangenheit (1134), Zurückweisung (6)
Reihe: Frankfurt in Love (4)
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Prolog

~ Nathan ~


Ein und Aus. Atme.
     Es klappt nicht!, schreit mein Innerstes auf. Immer schneller werdend, poltere ich die Treppe nach unten. Rasselnd entweicht meinen Lungen der Atem. Das Gefühl eines Stahlgürtels, der um meine Brust festgeschnürt ist, lässt Panik in mir aufsteigen.
     Marie? Anna? Hannah? Marie? In Endlosschleife kreisen die Namen meiner Vergangenheit sowie meiner Gegenwart durch meinen Kopf. Mit voller Wucht stoße ich die Tür des Apartmentgebäudes nach draußen auf, stolpere regelrecht auf die Straße. Panisch beuge ich meinen Oberkörper nach vorne – Luft! Ich brauche Luft. Tief einatmen, ruhig wieder ausatmen, ermahne ich mich selbst.
     „Hallo, ist alles gut bei Ihnen? Brauchen Sie Hilfe?“, höre ich jemanden wie durch Watte mit mir sprechen. Als mich dann auch noch eine Hand auf der Schulter berührt, reiße ich mich los. Wie in Trance laufe ich los, keine Ahnung, welche Richtung ich nehme, nur eines steht fest – nicht zum Pub, auf keinen Fall dorthin. Wankend streife ich durch die Straßen Frankfurts in der Hoffnung, mit jedem weiteren Schritt den allgegenwärtigen und längst vergessenen Gefühlen Herr zu werden, zu entfliehen.


Kapitel 1

~ Marie ~


Splitter meines gebrochenen Herzens bohren sich regelrecht in meine Eingeweide, tun höllisch weh. Keine Ahnung, wie lange ich hier schon an den Türrahmen gelehnt dasitze – starr, nicht fähig, mich zu bewegen.
     Ich muss mit ihm reden, mich erklären!, schießt es mir blitzartig durch den Kopf. Plötzlich rast Adrenalin durch meinen Körper; das war genau das, was ich gebraucht habe. Alle Gefühle und Gedanken von mir wegschiebend, brauche ich zwei, drei Versuche, um aufzustehen. Mit dem Türrahmen als Stütze ziehe ich mich hoch. Meine Beine gleichen Wackelpudding, doch das ignoriere ich, stürze ins Schlafzimmer, den Blick fest auf meinen Kleiderschrank gerichtet. Grob reiße ich an den Griffen, damit er sich öffnet. Danach ziehe ich das Erstbeste heraus.
     Endlich angezogen, renne ich in den Flur, schnappe mir Schlüssel und Handy, schon verlasse ich die Wohnung. Laut knallt die Tür ins Schloss. Das Geräusch hallt im Treppenhaus nach, während ich bereits eine Stufe nach der anderen nehme. Mein Ziel habe ich fest vor Augen – mit Nathan zu reden. Er muss mir einfach zuhören. An andere Möglichkeiten darf ich nicht denken, denn nur dieser eine Gedanke lässt mich nicht vollends zerbrechen. Daran klammere ich mich fest.
     Erklären!
     Erklären, dass es nicht so ist, wie es aussieht. Verdammt, das klingt wie ein waschechtes Klischee. Er muss mir einfach zuhören, aber ihn von der Wahrheit zu überzeugen, wird schwer. Sein Blick sagte alles: Wut, Verzweiflung, maßlose Enttäuschung. Genau da wusste ich, die Mauern sind zurück – stabiler als jemals zuvor.
     Zwar bin ich gerade völlig durcheinander, eines ist jedoch sicher: Ich werde um seine Liebe kämpfen, egal, was kommt, egal, wer sich uns in den Weg stellt, auch wenn es Nathan selbst sein mag. Denn unsere Liebe ist einzigartig, rein und besonders. Für diese werde ich alles geben und wenn es das Letzte ist, was ich tue.
     Hannah meint, er würde ihr gehören? Wenn das Miststück sich da mal nicht gewaltig täuscht, schließlich gehören Nathan und ich zusammen. Sie hat vor Jahren ihre Chance in den Sand gesetzt. Mit diesen Gedanken, die mich mehr und mehr antreiben, renne ich die Straßen entlang. Nach Luft japsend, komme ich in der Fußgängerzone an. Während ich mit in die Hüften gestemmten Armen versuche, Luft zu bekommen, habe ich das Reklameschild des Pubs fest im Blick.
     Mit gemischten Gefühlen gehe ich die letzten Schritte, für einen Moment verharre ich vor dem Eingang. Was wird mich dort drinnen erwarten? Wird Nathan mir zuhören oder mich direkt wieder rausschmeißen? Mit offenen Armen wird er mich bestimmt nicht empfangen, das weiß ich. Ich versuche, mich ein wenig zu sammeln, um klar denken zu können, bevor ich Nathan treffe.
     Du schaffst das!, rede ich mir Mut zu, drücke die Klinke herunter und die Tür auf. Kaum bin ich über die Türschwelle getreten, steigt lodernde Wut, ja, sogar Hass in mir auf. Hannah sitzt mit dem Rücken zu mir am Tresen. Sofort balle ich die Hände zu Fäusten, sodass sich meine Fingernägel in mein Fleisch bohren. Als würde Hannah spüren, dass ich sie momentan mit hoffentlich tödlichen Blicken bedenke, dreht sie sich zu mir um.
     Ein herzliches Lächeln ziert ihr Gesicht. Jemand, der sie nicht kennt, würde meinen, dies sei ein Zeichen von Geschwisterliebe. Aber ich sehe die Verachtung in ihren Augen, während sie mich von Kopf bis Fuß betrachtet.
     „Marie, schau mal, wer hier ist!“, höre ich Emily freudig sagen.
     Meinen Blick von Hannah losreißend, sehe ich meine gute Freundin an. Diese stürmt um die Theke herum, damit sie sich neben Hannah gesellen kann. Freundschaftlich legt Emily ihr einen Arm um die Schultern. Was hat Hannah ihr erzählt? Fragt sich Emily nicht, wo sie all die Jahre war? Weil ich in diesem Moment kein einziges Wort herausbringe, verfolge ich stumm den Austausch zwischen den beiden.
     „Wir kennen uns schon lange. Marie ist meine Stiefschwester“, erklärt Hannah Emily, als wäre es das Normalste auf der Welt.
     Pure Verwirrung steht Emily ins Gesicht geschrieben. Wäre die Situation eine andere, würde ich darüber lachen. „Was? Das verstehe ich nicht.“ Fragend schaut Emily zu mir, aber ich kann mir nur ein Schnauben abringen. Mehr als arrogant legt Hannah den Kopf zu Seite, durchbohrt mich mit ihrem Blick und sagt an Emily gewandt:
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