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Dunkel Land
Verfasser: Roxann Hill (18)
Verlag: HarperCollins (106)
VÖ: 13. November 2017
Genre: Kriminalroman (4282)
Seiten: 384
Themen: Berlin (658), Ermittlungen (584), Gedächtnis (27), Havelland (3), Leichen (1113)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 22. November 2017 um 16:09 Uhr (Schulnote 2):
» Darum geht’s:

Die Literaturwissenschaftlerin Verena Hofer übernimmt als Sommerjob die Aufsicht und „literarische Förderung“ des Neffen von Frau von Wuthenow. Sie ist überrascht, als sie entdeckt, dass der Neffe Carl schon erwachsen ist, aber durch eine Kopfverletzung sein Kurzzeitgedächtnis beeinträchtigt wurde, er aber trotzdem als externer Berater der Polizei arbeitet. Einen mörderjagenden Erwachsenen mit Gedächtnisproblemen bei seiner Arbeit zu begleiten – so hatte sie sich den Job nicht vorgestellt. Da sie das Geld braucht und ihre Nichte und Adoptivtochter Amelie auf dem Gutshof Wuthenow bestens betreut wird, lässt sie sich doch zögerlich auf diesen Job ein.

So fand ich’s:

Der freiberufliche Polizeiberater Carl von Wuthenow ist ein interessanter Charakter. Er wirkt anfangs arrogant, dabei ist er nur sachlich und spricht die Tatsachen direkt an. Er ist aber auch aufmerksam und empathisch und entwickelt sich deshalb schnell zu meiner Lieblingsfigur. Dazu kommt noch die besondere Situation Carls, der jeden Abend vergisst, was er erlebt hat und mit dem Stand der Dinge aufwacht, wie sie vor einem halben Jahr waren, als er eine Gehirnverletzung erlitten hat. Das behindert ihn erstaunlich wenig, denn auf seine methodische, sachliche Art hat er es inzwischen raus, die Erinnerungen auf andere Weise zu konservieren, wenn schon sein Gedächtnis ihn im Stich lässt. Manchmal vergisst man dieses Handicap komplett, so dass ich fast schon ein bisschen enttäuscht war. Ich hatte angenommen, seine Einschränkung würde zu mehr spannenden Komplikationen führen als es dann tatsächlich der Fall war.

Verenas Charakter konnte ich leider nicht richtig greifen. Sie lebt teilweise in den Tag hinein, als sie sich z. B. auf diesen Sommerjob einlässt, ohne wirklich zu wissen, auf was sie sich da eingelassen hat. Buchstäblich mit dem letzten Euro in der Tasche schafft sie es gerade noch nach Gut Wuthenow. Alles sehr sorglos, wenn man bedenkt, dass sie ein fünfjähriges Kind im Schlepptau hat. Aber trotz des anfänglichen Schocks darüber, sich mit einem blutigen Mordfall befassen zu müssen, findet sie sich schnell und glatt in die Rolle einer Ermittlerin ein. Sie observiert geschickt, führt Befragungen routiniert durch und wird sogar bei einer Kneipenschlägerei handgreiflich. Das lief mir zu reibungslos und passte nicht ganz zu dem vergeistigten Eindruck, den ich anfangs von ihr hatte.

Im Team sind Verena und Carl ein sehr harmonisches Duo, denn sie ist eher emotional, er sachlich und kühl – aber beide intellektuell auf einer Wellenlänge und interessiert daran, den Mord aufzuklären. Ihre Zusammenarbeit hat mir richtig gut gefallen. Auf die sich anbahnende Romanze zwischen ihnen hätte ich auch gerne verzichten können, die angedeuteten Gefühle der beiden störten aber auch nicht. Dass sich eines meiner Lieblingsgedichte, des Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Halvelland von Fontane, durch das Buch zog, fand ich klasse. Nicht nur für Carl von Wuthenow eine Erinnerung an die Kindheit 🙂

Verenas Nichte Amelie wirkte mir zu erwachsen für ein Kind im Kindergartenalter. Dass sie vor kurzem die Mutter verloren hat und aus ihrer gewohnten Umgebung herausgerissen wurde, steckt sie problemlos weg, lässt sich gerne und willig bei fremden Leuten zwischenparken und erkundigt sich immer brav bei der Tante, wie ihr Tag war. Überhaupt wirkt sie nicht wie eine Fünfjährige auf mich, was sicher auch an der Wortwahl von so für Kinder untypischen Worten wie „zunächst“ gelegen haben kann. Natürlich gibt es altkluge Kinder, aber auch so kam Amelie nicht rüber.

Die Handlung ist interessant zu lesen und schafft es auch, mich bei der Stange zu halten, auch wenn mehr Spannung möglich gewesen wäre. Der menschliche Faktor kommt hier nicht zu kurz, was mir immer gut gefällt und auch in „Dunkel Land“ ein gut gelungener Aspekt ist. Unterm Strich war die Mordermittlung allerdings nichts Außergewöhnliches, sondern eher solide Kost.

Insgesamt fand ich das Buch flott und als leichte Lektüre gut lesbar geschrieben, auch wenn man die Charaktere etwas präziser und besonders bei Verena mehr in die Tiefe gehend hätte zeichnen können. Jemand, der nur gelegentlich einen Krimi liest, wird sicher mehr Spaß daran haben als eingefleischte Krimileser wie ich, denn für mich war die Handlung zu beliebig und der besondere Pfiff fehlte, den man mit Carls Gedächtnisproblemen beispielsweise hätte deutlicher setzen können. Die Geschichte an sich hätte es hergegeben, aber für meinen Geschmack wurden deren Möglichkeiten nicht voll genutzt.

Der Kriminalfall ist zwar abgeschlossen, aber es bietet sich die Möglichkeit einer Fortsetzung und sollte es mit Carl und Verena weitergehen, würde ich trotz der kleinen Kritikpunkte auch eine Fortsetzung lesen, denn das Potenzial ist definitiv da und ich habe „Dunkel Land“ gern gelesen.«
  13      0        – geschrieben von Gabis Laberladen
 
Kommentar vom 14. November 2017 um 14:47 Uhr (Schulnote 2):
» Dunkel Land ist ein Kriminalroman der von der Autorin Roxanne Hill stammt. Die Autorin erzählt hier die Geschichte einer jungen Frau die eine befristete Stelle als Betreuerin für Carl von Wuthenow annimmt. Zu ihrer Überraschung muss Verena Hofer fest stellen das es sich bei Carl um einen erwachsenen Mann handelt und nicht wie sie angenommen hat um einen Jungen. Der Kriminalist von Wuthenow wurde angeschossen und leidet seit dieser Zeit am Verlust seines Kurzzeitgedächtnisses. Eigentlich lehnt Carl es ab, sich von Verena betreuen zu lassen, aber da er selber ihre Hilfe bei einem Fall benötigt bei dem er helfen soll und Verena das Geld dringend benötigt welches sie für ihre Arbeit bekommen soll, arrangieren sich beide und versuchen das Beste aus der Lage zu machen.

Roxanne Hill vermittelt hier einen schönen Einblick in die Arbeit eines Kriminalisten und die beiden Hauptcharaktere werden solide gezeichnet. Die Geschichte selber wird hauptsächlich aus Verenas Sicht erzählt und ermöglicht so einen guten Einblick in ihre Gedanken-und Gefühlswelt. Die Entwicklung der jungen Frau ist nachvollziehbar und ihr Interesse am Fall wird immer mehr geweckt. Die Dialoge sind gut angelegt und der Erzählstil nicht reißerisch sondern ein ständiger Fluss der an einigen Stellen straffer hätte ausfallen können. Immer wieder werden Leser und Ermittler auf falsche Fährten gelenkt und die Auflösung des Falles ist überraschend und erfolgt sehr plötzlich. Gewünscht hätte ich mir mehr vertiefende Fakten über die Protagonisten und mehr Einblicke in ihrer Vergangenheit, so blieben die Charaktere etwas blass und ließen Tiefe vermissen. Wer es liebt in Kriminalistische Arbeit einzutauchen wird Gefallen an dem Buch finden, wer es lieber hochspannend und reißerisch mag wird sich eher gelangweilt fühlen aufgrund der ausführlichen Schilderungen der Arbeit die im Hintergrund läuft um einen Fall zu klären.«
  11      0        – geschrieben von manu63
Kommentar vom 14. November 2017 um 13:39 Uhr (Schulnote 2):
» Ein Kopf ohne Gedächtnis ist eine Festung ohne Besatzung

"Das Gedächtnis ist die Schatzkammer und der Bewacher von allen Dingen." (Marcus Tullius Cicero)
Verena Hofer muss nach einem tragischen Unfall bei dem ihre Schwester tödlich verunglückt, für ihre Nichte Amelie sorgen. Darum hat sie ihre Arbeit verloren und wird jetzt auf den Neffen von Frau von Wuthenow aufpassen. Das sich dieser jedoch als einen erwachsenen Mann herausstellt verwundert Verena dann doch ein wenig. Warum stellt man für einen Mann ein Kindermädchen bzw. Aufpasser ein? Dr. Carl von Wuthenow ein prägnanter Profiler, der eine jahrelange Ausbildung beim FBI genossen hat, wurde bei seinem letzten Einsatz verletzt. Der Schuss in den Kopf hat sein Kurzzeitgedächtnis gestört und ist seitdem eingeschränkt. Dass seine Tante nun für ihn, mit Verena einen Coach engagiert hat, passt ihm gar nicht. Den Carl will unbedingt wieder arbeiten, als Profiler und freier Polizeiberater. Darum wird er auch zu einem Mordfall in Berlin hinzugezogen, bei dem man einen jungen Stricher gefunden hat, der brutal gefoltert und mit drei Messerstichen getötet wurde. Außergewöhnlich sind die Handfesseln, die mit einem Metzgerknoten versehen sind und die ersten Spuren weisen auf die rechte Szene hin. Verena geht den Deal mit Carl ein, er macht mit ihr seinen Job und sie vermittelt ihm die Literatur.

Meine Meinung:
Ein sehr eigenwilliges und außergewöhnliches Ermittlerpaar, das die Autorin hier geschaffen hat. Eine ahnungslose Literaturexpertin, trifft auf einen couragierten, gutaussehenden, reichen Profiler mit Handicap. Auch wenn ich schon fast in der Mitte des Buches einen Verdacht hatte, was den Täter anbelangte, hat die Autorin es sehr geschickt bis zum Ende verschleiert. Sympathische Protagonisten und gute Ermittlungen, mit teilweise eigenartigen Methoden, die auch nicht immer gesetzestreu sind, haben mir als Leser gefallen. Zwar finde ich das ihr Verena Hofer manchmal etwas zu toughe und unrealistisch geraten ist, trotzdem hat sie mir imponiert. Auch die fünfjährige Amelie fand ich an manchen Stellen ein wenig zu erwachsen geraten. Der Schreibstil ist sehr gut, flüssig und das Cover besticht durch einen Blick auf das Gut. Das Einfließen des Fontanes Gedicht vom Herrn von Ribbeck vom Havelland, hat mir gut gefallen. Vom Spannungsbogen her ist der Krimi eher niedrig gehalten, besticht aber durch seine interessanten Ermittlungen. Schade nur fand ich das Ende des Buches, das mir sehr lieblos erscheint und auch durch das offene Ende den Leser verunsichert. Ich hoffe, dass es einen neuen Fall für die beiden geben wird und gebe diesem Buch 4 von 5 Sterne.«
  15      1        – geschrieben von claudi-1963
 
Kommentar vom 14. November 2017 um 8:43 Uhr (Schulnote 2):
» Literaturdozentin Verena Hofer hat nach dem Tod ihrer Schwester die kleine Nichte aufgenommen. Dafür hat sie sowohl ihren Partner, als auch ihren Job verloren. Daher kommt ihr der Job auf Gut Wuthenow im Havelland gerade recht, er ist gut bezahlt und für die Betreuung ihrer Nichte Amelie ist auch gesorgt. Sie ist allerdings sehr verwundert, als sie erkennt, dass sie kein Kind, sondern einen erwachsenen Mann betreuen soll. Dr. Carl von Wuthenow, ein anerkannter Profiler, hat durch einen Unfall sein Kurzzeitgedächtnis verloren und hin und wieder auftretende Blackouts schränken ihn auch ein. Er wird zu einem Fall hinzugezogen und Verena, die ihn nicht aus den Augen lassen soll, muss wohl oder übel mit. So wird sie zur unfreiwilligen Assistentin.
Mir hat das Buch mit den ungewöhnlichen Protagonisten gut gefallen. Der Schreibstil ist einfach und flüssig zu lesen. Die Charaktere sind gut und authentisch beschrieben. Carl und Verena sind sympathisch, auch wenn Carl anfangs ziemlich arrogant rüberkommt. Doch das kann ich ihm nachsehen, denn seine Situation belastet ihn sehr.
Bei ihren Ermittlungen geraten sie in einen Sumpf aus Prostitution und Missbrauch. Auch wenn ich schon recht früh den Täter ausgemacht hatte, so blieb es doch spannend. Allerdings hätte das Knistern zwischen Verena und Carl nicht sein müssen.
Ein spannender Krimi mit Luft nach oben.«
  15      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 13. November 2017 um 19:01 Uhr:
» Zum Inhalt: 
Verena Hofer soll sich um den Neffen von der Hausherrin von Gut Wuthenow kümmern. Dort angekommen, muss sie feststellen, dass es sich um den eher arroganten Kriminalisten Dr. Carl von Wuthenow handelt, der vor einiger Zeit angeschossen wurde und dadurch unter Problemen mit dem Kurzzeitgedächtnis hat. Eigentlich hat er überhaupt keine Lust auf sein "Kindermädchen", lässt sich aber dennoch darauf ein und die beiden ermitteln nun gemeinsam. 
Meine Meinung: 
Das Buch hat einen erfrischenden Schreibstil, der sehr leicht daher kommt und sehr gut lesbar ist. Die Protagonisten gefallen mir sehr gut. Das Zusammenspiel zwischen Carl und Verena macht einfach Spaß. Auch wenn es am Ende nicht so aussieht, hoffe ich doch sehr, dass dies nicht das letzte Buch um Carl und Verena ist. Wäre schade darum, die Personen bieten noch einiges an Entwicklungspotential. Schön wäre auch zu erfahren, ob Carl wieder völlig gesund wird. Oder ob die beiden sich in einander verlieben werden. Viele Fragen, die hoffentlich in folgenden Büchern beantwortet werden. 
Fazit: 
Schöner Auftakt«
  12      0        – geschrieben von brauneye29
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