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Kurt 2 - Götter in Gefahr
Verfasser: Sascha Raubal (2)
Verlag: Machandel (22)
VÖ: 12. November 2017
Genre: Humoristisches Buch (1025) und Kriminalroman (4277)
Seiten: 414
Themen: Attentate (125), Pfarrer (67), Todesliste (7), Überfälle (156), Verschwinden (930)
Reihe: Kurt (Sascha Raubal) (2)
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Kurt Odensen ist seit seiner göttlichen Mission im Vorjahr zum gefragten Privatermittler avanciert. Zahlungskräftige Kunden ermöglichen ihm nicht nur ein schickes Büro, sondern auch eine Assistentin. Eines Abends wird diese überfallen. Der Unbekannte zwingt sie, ihm Kurts Aufenthaltsort zu nennen. Auf dem Weg dorthin jedoch wird er im nächtlichen Schwabing erschossen.
Mit diesem Mord beginnt eine ganze Serie von blutigen Anschlägen, die überall auf der Welt ihre Opfer fordert. Dabei nehmen die Täter nicht nur den Tod vieler Unschuldiger inkauf, sondern riskieren sogar den Ausbruch eines Bürgerkrieges.
Auch alte Freunde von Kurt stehen offenbar auf der Todesliste, und so macht er sich auf, die Mörder zu finden und zu stoppen. Bald jedoch muss er erfahren, dass eine alte Partnerin vom letzten Jahr verschwunden ist. Hat dieser zweite Fall mit den Anschlägen zu tun?
Gemeinsam mit Assistentin Li, dem Ex-Polizisten Fritz und Pfarrer Christian jagt Kurt die Mörder und sucht gleichzeitig nach der Verschwundenen. Sein Trumpf: Er hat Unterstützung von höchster Stelle. Allerhöchster Stelle …
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Sascha Raubal für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Sascha Raubal gibt es auf seiner Autorenseite.

Schon wollte Li die Tür wieder zuziehen, da spürte sie jemanden hinter sich. Bevor sie auch nur zu irgendeiner Abwehrbewegung ansetzen konnte, wurde sie an den Handgelenken gepackt und in das dunkle Büro geschoben.
     All ihr jahrelanges Training, all ihre Reflexe versagten. Wie Stahlklammern hielten die Hände des Eindringlings ihre Arme fest. Das Einzige, was ihr durch den Kopf ging, war die Angst vor einer Vergewaltigung. Der Angreifer drückte die Tür hinter ihnen zu, und sie stand in der Finsternis, alleine mit ihm, seinen schweren Atemzügen und ihrer eisigen Furcht.
     Heißer Atem strömte an ihrem Ohr entlang. „Wo ist er?“
     „Wer?“
     Der Druck auf ihre Handgelenke wurde schmerzhaft verstärkt. „Odensen, wer sonst?“
     „Weiß ich nicht. Aua!“ Er hatte noch fester zugedrückt.
     „Ich habe keine Zeit für Spielchen, Mademoiselle. Ich brauche Odensen, und zwar dringend. Also, wo ist er?“
     Mademoiselle? Ein Franzose? „Ich sage doch, ich weiß es nicht. Er wollte mit einem alten Bekannten etwas essen und danach noch in eine Kneipe gehen. Aber wohin, das hat er nicht gesagt.“ Nun ja, zumindest, wo sie essen wollten hatte tatsächlich noch nicht festgestanden, insofern war das nur eine halbe Lüge.
     Mit einem Mal wurde ihr linkes Handgelenk losgelassen, und sie hörte, wie etwas über die Tapete strich. Vermutlich suchte der Kerl den Lichtschalter. Das war ein Fehler. In dem Moment, als er ihr klargemacht hatte, dass nicht sie sein Ziel war, hatte sie ihre Fassung zurückgewonnen. Glaubte der Kerl etwa, dass sie sich mit links nicht verteidigen konnte? Irrtum. Das Licht flammte auf, zwang beide, für einige Sekunden die Augen zuzukneifen. Im selben Moment wirbelte sie herum, packte mit der Linken seine Hand, die ihre Rechte festhielt, und setzte zu einem fiesen Hebel an, der jeden in die Knie zwang, ganz egal, wie groß und stark er war.
     Außer diesem Kerl. Er war nicht im Geringsten von ihrer Technik beeindruckt, langte einfach wieder mit der zweiten Hand zu und nahm sie erneut in seinen Schraubstockgriff.
     Stöhnend hielt sie still, um sich nicht selbst durch ihr Gezappel noch mehr Schmerzen zuzufügen, und wartete, bis sich ihre Augen an die Helligkeit gewöhnt hatten. Dann nahm sie das Gesicht ihres Gegners wahr und erstarrte vollkommen. Der durchdringende Blick seiner nebelgrauen Augen sog sämtliche Kraft, allen Kampfgeist aus ihr heraus. Dieser Mann schien direkt hinein in ihre Seele zu sehen und selbst dort, tief im Inneren, alles zu lähmen.
     „Ich schätze starke Frauen sehr, Mademoiselle. Jedoch habe ich im Moment leider wirklich keine Zeit dafür. Ich wiederhole es also noch einmal. Ich brauche Odensen sehr dringend. Verraten sie mir jetzt endlich, wo er ist!“
     Sie konnte es nicht zurückhalten. Ohne ihr Zutun verließen die Worte Ottos Ecke ihren Mund.
     „Merci beaucoup.“ Der Fremde ließ sie los, und sie stand einfach nur da und sah seinen roten Locken hinterher, als er aus der Tür stürzte. Noch Minuten danach konnte sie sich nicht zur kleinsten Bewegung aufraffen, bis der Bann endlich brach und sie an Ort und Stelle zu Boden sank.
     Erst langsam kehrte die Kraft in Lis Körper zurück, und noch langsamer kamen ihre Gedanken wieder in Gang. Wer war der Kerl gewesen? In Größe und Statur hatte er es problemlos mit Kurt aufnehmen können, doch selbst der wäre gegen ihre Kampfkunst-Erfahrung nicht derart gefeit gewesen. Dazu dieser Blick, der sie wie das berühmte Kaninchen vor der Schlange hatte erstarren lassen! Und dann ... Sie keuchte vor Schreck. Dann hatte sie ihm verraten, wo Kurt zu finden war.
     Ohne sich lange mit Selbstvorwürfen aufzuhalten – der Verrat war ja nicht freiwillig geschehen – schnappte Li sich das Telephon und drückte auf die Kurzwahltaste für Kurts Handy.

„Na? Fühlst du dich erleichtert?“ Fritz schmunzelte, als Kurt vom Klo zurückkam.
     „Und wie. Komm!“ Kurt schnappte sich seine Jacke.
     Draußen fiel Fritz etwas ein. „Ach übrigens, hast du zufällig Frank Zander als Klingelton?“
     „Ja, wieso?“
     „Weil dich dann grad, als du dein Bier weggetragen hast, jemand erreichen wollte.“
     Kurt kramte sein Handy heraus und sah nach. „Nanu? Mein Büro? Das kann nur Li gewesen sein. Mal sehen, was sie wollte.“
     Er rief in seinem Büro an, doch es nahm niemand ab. „Hm“, er zuckte die Schultern, „wenn’s was Wichtiges ist, ruft sie noch mal an. Wahrscheinlich will sie bloß meine Erlaubnis, morgen später zu kommen. Als wenn sie die bräuchte.“ Er steckte das Handy wieder ein und ging weiter.

Der Mann, der Minuten vorher noch Li in seinem harten Griff gehalten hatte, eilte durch die Straßen Schwabings. Er hatte sich in den letzten Stunden mit der Umgebung vertraut gemacht und wusste, wo Ottos Ecke zu finden war. Mehr als die halbe Strecke war schon geschafft, und innerlich begann er langsam aufzuatmen. Bald! Bald würde er Hilfe bekommen!
     Ein kleiner Mann im langen Mantel kam ihm entgegen, die Hände in den Taschen vergraben, mit tief ins Gesicht gezogenem Hut. Beinahe waren sie auf gleicher Höhe, da hob der Mann den Kopf und sah ihn an. „Bonsoir, Monsieur!“
     „Bonsoir“, erwiderte er und hastete an dem Fremden vorbei. Dann hielt er inne. Woher wusste der Kerl, dass er Franzose war? Er wandte sich um. Der Fremde stand vor ihm, sah ihn an und grinste böse. Dann öffnete er seinen Mantel. „Et adieu!“

Li rannte, wie sie in ihrem ganzen Leben noch nie gerannt war. Warum hatte Kurt nicht abgenommen? Sie wusste nicht, wie lange sie gebraucht hatte, um wieder zu sich zu kommen, nachdem der Fremde das Büro verlassen hatte. War ihr Anruf schon zu spät gekommen? Auf jeden Fall hatte sie sich nicht lange mit weiteren Versuchen aufgehalten und flog nun geradezu durch die Straßen in Richtung Ottos Ecke. Erst, als sie nicht mehr anders konnte, als eine kleine Verschnaufpause einzulegen, zückte sie ihr Smartphone und versuchte es noch mal bei Kurt. Es klingelte, zwei-, dreimal, dann hob jemand ab.
     „Li? Was gibt’s denn?“
     Vor Erleichterung knickten ihr beinahe die Beine ein, und sie lehnte sich erst mal an eine Hauswand. „Kurt! Gott, bin ich froh, deine Stimme zu hören!“
     „Ist was passiert?“ Seine Stimme klang nun alarmiert.
     „Hör zu, ich bin überfallen worden und ...“
     „Verflucht, bist du verletzt?“
     „Nein, nein, hör doch zu! Da ist ein Kerl, der ...“
     In diesem Moment hallte ein Schuss durch die Straßenschluchten, und die Verbindung brach ab.

„Scheiße!“ Kurt schrie sich lautstark seinen Schreck aus der Seele. „Li wurde überfallen. Woher kam der Schuss?“
     „Von da, würde ich sagen.“ Fritz stürmte in die vermutete Richtung los, Kurt hinterher. Das Handy, das er vor Schreck hatte fallen lassen, blieb einfach liegen.
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