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Julia Schwarz 2 - Nachtspiel
Verfasser: Catherine Shepherd (22)
Verlag: Kafel (27)
VÖ: 24. Oktober 2017
Genre: Thriller (7368)
Seiten: 348
Themen: Frauenmord (74), Leichen (2527), Serienmörder (1061)
Reihe: Julia Schwarz (5)
Charts: Einstieg am 1. November 2017
Höchste Platzierung (2) am 13. November 2017
Zuletzt dabei am 14. November 2017
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Erklärung der Bewertungssysteme
Rechtsmedizinerin Julia Schwarz beherrscht ihren Job wie kaum jemand sonst. Mit dem Tod kann sie umgehen, nicht aber mit den Albträumen, die ihr in letzter Zeit den Schlaf rauben. Hartnäckig konzentriert sie sich daher auf die Jagd nach einem Frauenmörder, der sein Opfer grausam gefoltert und dann achtlos in den Kofferraum eines Kleinwagens gestopft hat. Obwohl sich der ermittelte Täter das Leben nimmt, landet eine weitere Leiche auf Julias Obduktionstisch. Kriminalkommissar Florian Kessler geht von einem neuen Fall aus, doch für Julia sprechen die Spuren eine andere Sprache. Als sie endlich die Handschrift des Mörders entziffert, muss sie erkennen, dass sie längst selbst in der Falle sitzt und dem Spiel eines unberechenbaren Serienkillers ausgeliefert ist …
Lesermeinungen (7)     Blogger (1)     Tags (1)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 11. Februar 2021 um 23:49 Uhr (Schulnote 1):
» Er spielt gerne, vor allem in der Nacht.

Wer gerne Thriller liest, die rechtsmedizinische Fälle enthalten, dem möchte ich "Nachtspiel" von Catherine Shepherd und dem Kafel-Verlag ans Herz legen, der im Oktober 2017 erschien.
Rechtsmedizinerin Julia Schwarz und Kriminalkommissar Florian Kessler ermitteln zusammen in Köln.

Julia Schwarz beherrscht ihren Job wie kaum jemand sonst. Mit dem Tod kann sie umgehen, nicht aber mit den Albträumen, die ihr in letzter Zeit den Schlaf rauben. Hartnäckig konzentriert sie sich daher auf die Jagd nach einem Frauenmörder, der sein Opfer grausam gefoltert und dann achtlos in den Kofferraum eines Kleinwagens gestopft hat. Obwohl sich der ermittelte Täter das Leben nimmt, landet eine weitere Leiche auf Julias Obduktionstisch. Florian Kessler geht von einem neuen Fall aus, doch für Julia sprechen die Spuren eine andere Sprache. Als sie endlich die Handschrift des Mörders entziffert, muss sie erkennen, dass sie längst selbst in der Falle sitzt und dem Spiel eines unberechenbaren Serienkillers ausgeliefert ist …

In diesem Thriller werden die Schrecken der Nacht enthüllt, 346 Seiten Nervenkitzel, Spannung und Thrill haben mich in eine düstere Traumwelt entführt.
Tödliche Spiele, vor allem in der Nacht und zwei gut ausgeprägte Protagonisten sorgen für ein spannendes Lesevergnügen. Julia und Florian verstehen sich in jeder Situation und arbeiten Hand in Hand. Beiden bei ihren Ermittlungen zu begleiten macht nicht nur Spaß, ich kann dessen Gefühle und Handlungen oftmals sehr gut nachvollziehen. Beide sind mir wichtig sehr sympathisch.

Der flüssige und lebendige Schreibstil fesselt, diese temporeiche Handlung ist wieder rasant und spannend. Cliffhanger an den richtigen Stellen sorgen für Neugier, wechselnder Perspektivenwechsel für Abwechslung.

Julias Schatten der Vergangenheit lässt sie nicht zur Ruhe kommen, denn sie leidet schwer an den Verlust ihres Bruders Michael, der vor 15 Jahren brutal ermordet wurde. Der Täter wurde nie gefasst und ihre Mutter kann mit dem Schicksal einfach nicht abschließen. Julia wird von Schuldgefühlen und Alpträumen geplagt, neuerdings hört sie Stimmen ihres Bruders, die sie in ihren Alpträumen heimsuchen. Sie zweifelt immer mehr an ihrem Verstand und schiebt dies auf Überarbeitung.

Unerwartete Wendungen und ein genialer Plot sorgen für Kopfkino, mir hat dieser Teil wieder sehr gut gefallen.«
  13      0        – geschrieben von Jasminh86
 
Kommentar vom 14. November 2017 um 10:09 Uhr (Schulnote 1):
» Mit dem Tod hat Julia Schwarz als Rechtsmedizinerin keine Probleme, im Gegenteil. Für sie ist es eine Berufung, sich in eine Leiche zu vertiefen und nach den Spuren des Täters zu suchen.

Doch so gut es auch beruflich läuft, so bescheiden ist ihr Privatleben. Noch immer stören Träume um ihren toten Bruder ihren Schlaf. Auch wenn die Tat schon viele Jahre zurück liegt, so scheint sie doch gerade im Moment sehr präsent. Denn immer wieder meint Julia, Michaels Stimme zu hören.

Und doch muss sie sich auf ihre aktuellen Fälle konzentrieren. Denn mehr als eine Leiche halten sie und auch ihren Kollegen von der Polizei, Florian Kessler, auf Trab. Scheinbar ohne Zusammenhang und doch scheinen sie alle etwas gemeinsam zu haben. Nur was.

Als Julia endlich dahinter kommt, ist sie längst selber Zielscheibe des Täters. Wird Florian rechtzeitig einschreiten können?

Nachtspiel ist das 2. Buch um die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz. Da aber alle Bücher von Catherine Shepherd in sich geschlossen sind, können sie unabhängig voneinander gelesen werden.

Kam ich in Mooresschwärze noch nicht so ganz an Julia ran, so hat mich diese Geschichte von der ersten Seite an gefesselt. Das Buch greift so viele, scheinbar unzusammenhängende Fäden auf, das ich mich beim Lesen immer wieder fragen musste, wo der gemeinsame Nenner denn nun ist.

Catherine Shepherd schafft es meisterhaft, alle Fäden am Ende miteinander zu verknüpfen, so dass sich ein passendes Bild ergibt.

Das Buch ist sehr schnell geschrieben, mit viel Spannung und keinen Längen, so dass ich durch die Seiten gerast bin, immer hinter Julia her. Zwischendurch war ich so in der Geschichte vertieft, dass ich mit Julia geredet habe. Ich konnte und wollte nicht glauben, dass sie das Offensichtliche nicht sehen wollte, sondern vieles auf den Verlust ihres Bruders schob.

Überhaupt erfährt man in diesem Buch sehr viel über den Menschen Julia Schwarz und ihren Hintergrund. Und leider heißt es in diesem Buch auch Abschied nehmen, Abschied von einer Person, die ich schon sehr mochte und die bestimmt in weiteren Bänden fehlen wird.

Dafür wurde ich aber am Ende mit der Entwicklung der Geschichte um Julia und Florian etwas versöhnt, mehr mag ich hier nicht dazu schreiben.

Also meine klare Empfehlung lautet: Selber lesen! Mich hat dieses Buch wieder bestens unterhalten, weshalb es 5 Sterne von mir erhält.«
  14      0        – geschrieben von Starlings Bücherhimmel
 
Kommentar vom 12. November 2017 um 21:15 Uhr (Schulnote 1):
» Nachtspiel ist der zweite Thriller der Autorin Catherine Sheperd in dem die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz eine der Hauptpersonen ist. Nach mehreren Leichenfunden sieht sich Julia plötzlich im Mittelpunkt der Ereignisse die in der Vergangenheit ihren Anfang nahmen.

Der Autorin ist ein dichter und spannungsgeladener Thriller gelungen der auf mehrere Pfaden bis zum furiosen Ende der Geschichte gelangt. Immer wieder habe ich gerätselt wie die Ereignisse zusammen hängen und wer nun der tatsächliche Täter ist. Die Arbeit von Julia wird interessant beschrieben und die Akteure werden gut gezeichnet. Einige wenige Male konnte ich Julias Gedankengängen nicht folgen, aber letztendlich wurde mir klar was sie zu ihrem handeln bewegte. Die einzelnen Charaktere bereichern die Geschichte und passen gut in den gesamten Ablauf der Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, der Handlung konnte ich gut folgen und durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven konnte ich weit in die Gedanken und Motive der Protagonisten eindringen. Insgesamt eine lohnenswerte Lektüre.

Nachtlicht kann gelesen werden ohne den ersten Band Mooresschwärze zu kennen, wobei ich jedoch immer empfehlen würde, die Bände in chronologischer Folge zu lesen damit man den vollen Lesegenuss hat.«
  9      0        – geschrieben von manu63
Kommentar vom 12. November 2017 um 13:41 Uhr (Schulnote 1):
» DER UNHEIMLICHE PHANTOM-MÖRDER
Im Oktober 2016 las ich „Mooresschwärze“ und wie damals bin ich auch bei „Nachtspiel“ wieder ganz schnell ins Geschehen hineingekommen.
Die Hauptpersonen sind erneut Florian Kessler, der Kriminalbeamte und Dr. Julia Schwarz, die Rechtsmedizinerin.
Und wie schon im Vorgängerband spielt der vergewaltigte und ermordete Bruder noch immer eine große Rolle im Leben der jungen Frau. Dabei ist das gräßliche Verbrechen bereits 15 Jahre her. Jetzt sind es quälende, real erscheinende Albträume, die sie verfolgen. Sie setzen der kühlen, nach außen reserviert und beherrscht agierenden Julia sehr zu. Doch ihre Arbeit an den Toten leidet darunter nicht. Sorgfältig und akribisch untersucht sie weiter. Gemeinsam mit ihrem sensiblen, intelligenten, leicht verpeilten Assistenten Emanuel und mit Florian, sind sie einem Täter auf der Spur, der wie ein Phantom zu sein scheint.
Sie stürzt sich in die Arbeit, um ihren vermeintlichen Dämonen zu entkommen.
Als erstes, brutal gefoltertes Opfer landet die junge Polizistin Kim Wiesinger auf ihren Sektionstisch. Sie ist noch nicht fertig mit den Untersuchungen, da ruft Florian sie bereits zum nächsten Leichenfund. Es geht Schlag auf Schlag...

Trotz ihrer messerscharfen Intelligenz und ihrer kühlen Logik begeht Julia gravierende Fehler und übersieht offensichtliche Fakten und Zeichen. Als auf einem der Opfer mit Blut geschrieben steht: „Niemand rührt Julia an“, hätten schon die Alarmglocken schrillen müssen, sowohl bei der Rechtsmedizinerin als auch bei den Polizisten. Aus Gründen, die evtl. mit Überlastung, Ermittlungsdruck, Schlafmangel und überreizter Nerven zu tun haben, werden die Spuren nicht weiter verfolgt. Für mich war es eine klare Botschaft! Der Mörder musste etwas mit Julia zu tun haben. Wie hängt das alles zusammen? Ist vielleicht ihr Bruder Michael ein Bindeglied aus der Vergangenheit? Seine Ermordung wurde ja nie aufgeklärt.

Nachdem sie die Signatur des Killers auf den Körpern der Getöteten erkennt, bringt sie sich unüberlegt und in wütender Stimmung in eine sehr gefährliche Lage. Sie gerät in die Fänge des unkalkulierbaren Serienkillers. Mit viel Glück kann Florian und sein Team großes Unheil abwenden und zwei weitere Morde verhindern.

Genau wie „Mooresschwärze“ trieb mich „Nachtspiel“ von Seite zu Seite, von Kapitel zu Kapitel. Es war für mich Spannung pur auf 317 Textseiten und 52 Kapiteln.

Das Ende des Buches kam viel zu schnell. Ich hätte gerne noch weitergelesen und freue mich auf eine baldige Fortsetzung mit den beiden sympathischen Protagonisten Florian Kessler und Julia Schwarz.
Vielen Dank für kurzweilige Lesestunden und ein schönes Leseerlebnis, liebe Catherine Shepherd!
Ich empfehle „Nachtspiel“ für alle Thrillerfans und vergebe fünf von fünf Sternen.«
  13      0        – geschrieben von hennie
Kommentar vom 7. November 2017 um 19:34 Uhr (Schulnote 1):
» Da haben in den letzten Wochen ja nun wirklich ein paar Schwergewichte neue Bücher veröffentlicht, so Leute wie Follett Brown und Fitzek, aber trotzdem hat mich Nachtspiel mehr begeistert als alle anderen Bücher die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Perfekte Unterhaltung von A bis Z!«
  4      0        – geschrieben von sanmarino
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