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Kripo Bodensee 6 - Kein Mord verjährt
Verfasser: Janette John (6)
Verlag: Books on Demand (1155) und Eigenverlag (8555)
VÖ: 26. Oktober 2017
Genre: Kriminalroman (4282)
Seiten: 232
Themen: Bodensee (36), Konstanz (25), Mord (3527), Polizei (441), Verschwinden (933)
Reihe: Kripo Bodensee (6)
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»Die Seele eines Kindes ist so klar wie das Wasser. Wird sie beschmutzt, leidet man ein Leben lang.« Janette John

Angenommen DEIN Kind verschwindet spurlos.
Und Tag für Tag verfolgen DICH die gleichen Fragen.
Wo ist es? Geht es ihm gut?
Würdest DU daran zugrunde gehen?

Konstanz 2014. Als Linda Wendel am Abend von ihrer Schicht nach Hause zurückkehrt, ist ihr zehnjähriger Sohn wie vom Erdboden verschwunden. Sie glaubt, der Kleine hätte sich nur versteckt, denn es gibt weder Anzeichen für einen Einbruch noch für einen Unfall. Der Junge bleibt verschollen. Selbst eine groß angelegte Suchaktion der Polizei zeichnet keinen Erfolg.
Konstanz Jahre später. In einer Kiesgrube finden Arbeiter einen Schädel sowie die Stoffreste eines Schlafanzuges. Ein Abgleich mit dem Gebiss bringt schließlich die traurige Wahrheit ans Licht. Es ist Tim, der vermisste Junge. Doch wie ist er dorthin gekommen? Und was hat sich damals tatsächlich ereignet?
Als plötzlich eine junge Frau aus ihrer Wohnung, unweit der von Familie Wendel, verschwindet und keine Spuren hinterlässt, wird die Konstanzer Kriminalpolizei hellhörig. Besteht etwa ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen und wenn ja, welcher?

Kein Mord verjährt – wenn der Tot am Leben rüttelt bis die Seele Frieden gibt.
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80/100
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Janette John für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Janette John gibt es bei Twitter und bei Facebook.

1. Tiefes Tal


Sie spürte sich schon lange nicht mehr. Ihre Gefühle, ihre Wünsche waren verschwunden. Zertreten, in den Abfall gekippt, auf der Mülldeponie gelandet. Nichts erinnerte sie noch an früher, als sie ihre drei Kinder spielend auf der Wiese beobachtet hatte. Ihnen die Schäufelchen gab, zulächelte, um irgendwann zu sagen, es würde reichen, sie müssten gehen. Was waren das für Augenblicke? Die ihren. Die ihrer Kinder und die einer glücklichen Welt. Sie hatte die Orientierung verloren. Wo war sie geblieben jene Zeit? Und warum hatte das Schicksal sie derart getreten?

Dabei hatte alles so wunderbar begonnen. Der richtige Mann, der passende Moment, großartige Kinder. Sie liebten sich, hatten Pläne, wollten ein Haus bauen und zusammen alt werden. Nichts Ungewöhnliches, wie sie fand. Doch die Dinge sollten sich rasch ändern. Er begann zu spielen, hatte Schulden. Anfangs waren sie noch gering, wuchsen heran und fraßen ihre Ersparnisse auf. Zudem machte die Jüngste keinerlei Anstalten, trocken zu werden. Die Probleme wurden nicht weniger. Für eine Umkehr schien es keinesfalls zu spät. Eigentlich war es das nie, hätte er zu ihr gehalten und mit ihr in eine Richtung geschaut, wie viele Ehemänner auch. Sein Weg sollte ein anderer sein. Selbstmitleid, Resignation, sich Aufgeben waren die großen Ziele, die er anpeilte wie manche das Glück. Zerstören gehörte für ihn zur Tagesordnung. Irgendwann gaben sie auf, trennten sich und gingen jeder seiner Wege. Für die Kleinen blieb er, was er war. Ihr Vater. Er kümmerte sich so gut es möglich war, während sie den Balanceakt zwischen Beruf und Familie alleine absolvierte. Sie hetzte ins Krankenhaus, in dem sie als Krankenschwester arbeitete, machte mehr Nacht- statt Tagschichten, stresste in den Kindergarten, zur Schule und zurück. Brachte die Kleinen zu Freunden, den Ältesten zum Fußball, erledigte irgendwie die Einkäufe dazwischen, stolperte, stand wieder auf, heulte, brüllte, hasste all das, liebte es und fiel abends abgekämpft ins Bett. Am nächsten Morgen ging der Wahnsinn dann von vorne los. Sie beklagte sich nicht. Immerhin verlief alles friedlicher als in der Zeit davor, als er noch bei der Familie gelebt hatte und es an allen Ecken und Enden am Geld mangelte. Gut, die Geldsorgen waren ihr geblieben. In ihrem Inneren wurde sie ruhiger, fast gelassen, wenn man den Alltag mal ausklammerte. Doch wer konnte das schon? Sie nicht und sie wollte es auch nicht. Sie liebte die chaotischen Augenblicke und wusste, dass es die Kinder nicht weiter störte. An Liebe fehlte es den Kleinen nicht, nur an Zeit. Ein kostbares Gut, das unbezahlbar war. Wäre es bezahlbar gewesen, sie hätte alles daran gesetzt, es zu erwerben. Nur für sie.
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