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Der gefährlichste Ort der Welt
Verfasser: Lindsey Lee Johnson (1)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (857)
VÖ: 13. Oktober 2017
Genre: Gegenwartsliteratur (2210)
Seiten: 304
Themen: Fotos (168), Gesellschaft (321), Kalifornien (165), Kleinstadt (502), USA (433)
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Lesermeinungen (3)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 22. Dezember 2017 um 20:48 Uhr (Schulnote 2):
» Im goldenen Käfig


In Mill Valley, einem kleinen Städtchen in der Bucht von San Fransisco, gibt es nur Wohlhabende oder Reiche. Die Stadt ist ein kleines Paradies der Sorglosigkeit, doch die Idylle trügt. Erzählt wird aus der Sicht verschiedener Jugendlicher vom Gruppenzwang, Unsicherheit, erster Liebe, ersten Erfahrungen. Die Eltern haben viel Geld und hohe Erwartungen, aber wenig Zeit und wenig Verständnis für ihre Kinder.
Als der etwas eigenartige Tristan Bloch in der 8. Klasse der hübschen Calista Broderick einen Liebesbrief schreibt, zeigt sie ihn zunächst ihrer Freundin Abigail, dann dem coolen Ryan, dem angesagten Schwarm aller Mädchen. Dieser ,,kümmert“ sich um das ,,Problem“, indem er den Brief ins Internet stellt und Tristan von da an keine ruhige Minute mehr hat. Eines Morgens radelt er zur Golden Gate Bridge und setzt seinem Leben ein Ende.
Drei Jahre später ist Tristans Tod scheinbar von allen vergessen, doch die Schuldgefühle wurden nur mehr oder weniger gut verdrängt. Die einzelnen Kapitel stellen je eine Figur in den Mittelpunkt, aus deren Sicht die Geschichte erzählt und weitergeführt wird. So hat z.B. Abigail inzwischen ein Verhältnis mit ihrem Lehrer, die Freundschaft zu Cally ist merklich abgekühlt, Dave Chu kann den hohen Erwartungen seiner Eltern nicht gerecht werden und lässt den schlauen Nick Brickston einen Test unter seinem Namen schreiben. Doch keine der Figuren ist so, wie sie von den anderen wahrgenommen wird. Jede führt eine Art Doppelleben, zeigt nur bestimmte Eigenschaften und Gefühle vor den anderen. Schein und Sein lassen sich aber auch nicht eindeutig voneinander unterscheiden. So gibt Nick sich z.B. in San Fransisco als Student aus, erobert die gläubige Sarah. Doch in dem einzigen Moment, in dem er offen und ehrlich zu ihr ist, lässt sie ihn fallen. Die schöne Elisabeth Avarine wird von allen als unnahbar und arrogant wahrgenommen, dagegen ist sie in Wahrheit lieber für sich, unsicher und eine Einzelgängerin. Keine der Figuren weckt wirklich Sympathien beim Leser, höchstens Mitleid. Einzig Calista schafft es am Ende, sich der Schuld zu stellen, die sie wegen Tristan Bloch unbewusst immer empfunden hat. Sie schreibt darüber und zeigt insofern immerhin eine Entwicklung.
Die Geschichte berührt und macht es dem Leser nicht leicht. Dennoch finde ich Johnsons Roman unbedingt lesenswert!«
  14      0        – geschrieben von amena25
Kommentar vom 7. Dezember 2017 um 18:17 Uhr (Schulnote 2):
» DIE ZERSTÖRERISCHE WIRKUNG DER SOCIAL MEDIAS
„Der gefährlichste Ort der Welt“ ist für mich nicht die kleine Stadt Mill Valley in Kalifornien, in der dieser Roman stattfindet. Ich bin der Meinung, dass damit das Internet, die Social Medias, gemeint sind und sie spielen in diesem Roman von Lindsey Lee Johnson eine sehr entscheidende Rolle.

Zu Beginn wird der Leser durch Tristans ausführlichen Aufsatz mit der beschaulichen, idyllisch gelegenen Stadt Mill Villey bekannt gemacht. Er vermittelte mir einen umfassenden, informativen Blick auf den Ort. Tristan Bloch ist ein intelligenter, aber etwas verschrobener Junge, der sich seltsam kleidet. Von der Natur wurde er nicht gerade mit einem guten Aussehen ausgestattet. Diese Kombination macht ihn zum Außenseiter. Trotzdem erscheint er mir reifer zu sein als die anderen in seiner 8. Klasse. Das Unheil nimmt seinen Lauf als Tristans mutiger, etwas unbeholfener Liebesbrief an die hübsche Calista (genannt Cally) Broderick auf Facebook gepostet und er auf übelste Weise geschmäht wird. Ein regelrechter „Shitstorm“, ein beispielloses Mobbing, bricht über ihn herein. Der sensible Junge sieht keinen Ausweg aus dieser ihn hilflos machenden Situation. Er fühlt sich alleingelassen und meint, dass für ihn kein Platz auf dieser Welt sei. Auch seine überbesorgte Mutter scheint ihm keine Hilfe zu sein. In seiner Verzweiflung stürzt er sich von der Golden Gate Bridge in die Tiefe.

Die Selbsttötung Tristans ist der Ausgangspunkt dieses Buches. In der Folge stellt die Autorin die Klassenkameraden des Mitschülers vor und wie sie seinen Tod wahrgenommen und verarbeitet haben.
Der Roman ist in drei Teile gegliedert – erster Teil: Achte Klasse; zweiter Teil: Elfte Klasse; dritter Teil: Zwölfte Klasse. Als Erzählperspektive wurde vorwiegend der neutrale Stil bevorzugt. Es wird dem Leser überlassen, eine Wertung der Charaktere vorzunehmen. Dadurch wirkte die Geschichte auf mich irgendwie distanziert, emotionslos und nüchtern. Die Jugendlichen bleiben mir zum überwiegenden Teil in ihrem Denken und Handeln fremd. In der Gruppe verhielten sie sich regelrecht asozial.

Fazit:
Mit Cally Broderick fing alles an und mit ihr schließt sich am Ende der Kreis.
„Nur Cally hatte sich verändert.“ S. 279
Sie ist die einzigste der Clique, die sich mit Tristan und seinem Selbstmord auseinandersetzte.

Mich läßt der Roman mit zwiespältigen Gefühlen und nachdenklich zurück. Was macht eigentlich die Kindheit und Jugend aus bei diesen jungen Menschen? Wo findet ihr Leben wirklich statt? Wie sieht ihr Weltbild aus?
„Der gefährlichste Ort der Welt“, dieser Roman beinhaltet einen bemerkenswerten, aufschlussreichen, erschreckenden Lesestoff, der sehr wichtige Themen rund ums Internet anspricht.
Bleibt für mich noch die Frage, ob wir in Deutschland auch schon diese amerikanischen Verhältnisse haben!?
Ich vergebe vier von fünf Sternen. Das heißt: Schulnote 2
Lesenswert und zu empfehlen.«
  13      0        – geschrieben von hennie
Kommentar vom 22. November 2017 um 22:05 Uhr (Schulnote 1):
» Der gefährlichste Ort der Welt, Roman von Lindsey Lee Johnson, 304 Seiten, erschienen im dtv Verlag.
Eine Geschichte über Mobbing in sozialen Medien und die Folgen für Opfer und Täter.
Tristan Bloch ist ein Außenseiter, etwas linkisch, seltsam gekleidet und von seiner alleinerziehenden Mutter überbehütet. So darf man nicht sein in Mill Valley, das Luxus-Städtchen über der Bucht von San Francisco, dort wo die Reichen und Schönen wohnen. Da ist dieser Druck, herausragend zu sein in einer Stadt, in der nichts Geringeres akzeptiert wird (Emma). Eines Tages offenbart sich Tristan seiner „Angebeteten“ Calista Broderick und das auch noch in einem handgeschriebenen Liebesbrief. Cally übergibt diesen Brief ihren Freunden und kurz darauf wird er auf Facebook gepostet. Der sensible Junge kann dem, über ihn hereinbrechenden Shitstorm, nicht mehr entkommen. Er ist „unten durch“ wird gehatet und in den sozialen Medien fertig gemacht. Das Paradies ist für ihn zur Hölle geworden. Eines Tages nimmt er sein Fahrrad, radelt zur Golden Gate Bridge und springt in den Tod. Diese Tat verändert auch das Leben seiner „Hater“, nichts ist mehr wie es scheint und niemals mehr so wie es war.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Zuerst die 8. Klasse, als sich Tristan das Leben nahm, dann im zweiten Teil nach 3 Jahren und im letzten Teil fünf Jahre später. Jedes einzelne Kapitel ist mit einer Überschrift versehen und ändert die Erzählperspektive. Es gibt im vorliegenden Roman keinen Protagonisten jeder Charakter wird einmal zum „Hauptdarsteller“ in den einzelnen Kapiteln. Am Anfang hatte ich Mühe bei diesem speziellen Stil, dem Verlauf der Geschichte zu folgen. Der Einstieg in diese Erzählung hat mich sofort gefesselt, der Plot hatte im Mittelteil einige Längen um am Ende wieder anzuziehen. Den Buchtitel "Der gefährlichste Ort der Welt" finde ich ungeschickt gewählt, es hätte sicher passendere gegeben, ob das Leben in Mill Valley schön ist, schlecht zu urteilen, gefährlich ist es sicher nicht. Evtl. bezieht sich das „gefährlich“ auch auf einen anderen Ort, was mir bei der Lektüre aber nicht klar wurde. Trotzdem hat mich das Buch gefesselt, ja betroffen gemacht. Anfangs meinte ich die Jugendlichen, die Tristan so zusetzten, leben ihr Leben weiter, haben Spaß, haben den Vorfall vergessen, doch nach und nach kristallisiert sich heraus. Tristan ist tot, die anderen leben noch aber getroffen hat es alle. Und sie müssen erkennen dass sie weiterleben müssen mit dem was sie getan haben. Mitreißend geschrieben, die Charaktere zu jederzeit authentisch und sympathisch.
Eine unbedingte Leseempfehlung für Jugendliche und auch deren Eltern. Für alle Leser die sich für Mobbingopfer-Geschichten interessieren und/oder Diejenigen, die Highschool-Erzählungen begeistern. Von mir dafür Schulnote 2«
  14      0        – geschrieben von Ele95
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