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Max Heller 2 - Tausend Teufel
Verfasser: Frank Goldammer (14)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1009)
VÖ: 13. Oktober 2017
Genre: Historischer Roman (3708) und Kriminalroman (6360)
Seiten: 368
Themen: 1947 (6), Blut (233), Dresden (51), Enthauptung (40), Ermittlungen (1038), Kommissare (1557), Köpfe (16), Vierziger Jahre (164), Winter (328)
Reihe: Max Heller (4)
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Lesermeinungen (2)     Blogger (6)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 27. November 2017 um 9:31 Uhr (Schulnote 1):
» Inhalt:

Dresden, 1947. Es ist bitterkalt, die Stadt kämpft mit ihren Trümmern, die der Krieg ihr gelassen hat, die zerstörten Gebäude und den seelischen Trümmern. Die russischen Besatzer machen es den Menschen nicht gerade einfach.

Und dann werden Heller und Oldenbusch werden gerufen, weil ein russischer Soldat offenbar ermordet wurde. Ganz in der Nähe findet sich dann auch noch ein ominöser Rucksack, in dem sich ein abgetrennter Kopf befindet. Hellers Ermittlernase schlägt Alarm, doch wird alles -wieder einmal- behindert durch die politischen Verstrickungen. Doch Heller wäre nicht er selbst, wenn er sich so leicht mundtot machen ließe.

Doch kämpft er dieses Mal mit ganz anderen Kalibern von Manipulatoren. Jeder will ihn für seine Seite gewinnen, ihn bestechen. Aber so leicht ist ein Max Heller nicht umzustimmen. Oder….

Die Ermittlungen führen ihm das Elend und seine Auswirkungen erneut mehr als deutlich vor Augen und ebenso drastisch auch, dass selbst in solchen Zeiten das Böse nicht schläft oder Rücksicht nimmt. Denn es gibt mehr als eine Leiche…

Meine Meinung:

Wer ist frei von Schuld

Ein zweiter Fall für Max Heller, wie sehr habe ich drauf hingefiebert! Es war schon ein tolles Gefühl, das Buch mit der gleichen Haptik wie den Angstmann in Händen zu halten. Allein dieses Gefühl verursachte eine ungeheure Vorfreude! Was würde den Leser erwarten, was muss Max Heller diesmal sehen, hören, erleben… Aufregung!

Und dann ging es los. Eine Leiche, ein abgetrennter Kopf in einem Rucksack! Bämm! Das war ein Einstieg, der einem gleich mal etwas die Luft nimmt und Herzklopfen beschert. Ich hatte zumindest damit nicht so in der Ausprägung gerechnet. Und am liebsten hätte ich in einem Rutsch durchgelesen, weil es nämlich genauso mitreißend und herzklopfenverursachend weiter geht!

Keine Chance, ich verrate jetzt natürlich nicht, was alles passiert, aber es geht schon sehr rasant zu. Und brutal.

Irgendwann fing ich an zu grübeln. Klar, Nachkriegszeit heißt ja nicht, dass alle sich jetzt lieb haben! Ich musste umdenken. Die Menschen hatten viel verloren, nicht nur Angehörige, nein, auch oftmals wirklich buchstäblich alles, Haus und ihr ganzes Hab und Gut. Da ist es doch nur verständlich, dass sich irgendwo Leute wieder was beschaffen wollen. Und kriminelle Energie gibt es in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Wenn man das einmal verinnerlicht hat, versteht man auch ganz schnell das Dilemma von Max Heller selbst.

Er hat seine Prinzipien, was ich total klasse finde, was auch ihn so ausmacht, ihn so sympathisch macht. Aber er hat auch einen Auftrag, einen Job zu erledigen, Verantwortung, für seine Frau, für seinen Kollegen, für die Menschen. Schwierig, da nicht schwach zu werden!

Erneut gelingt es Frank Goldammer auch mich zu überzeugen, wo ich eigentlich Krimis und Thriller lieber lese, die in der Gegenwart spielen. Aber wie er es schafft, einen mit einem Fingerschnipp mit in die Zeit zu nehmen und dort auch zu halten, das ist schon echt große Kunst. Nicht eine Sekunde spürt man den oftmals doch bei Storys, die in dem Zweite-Weltkrieg-Setting spielen, verwendeten erhobenen Zeigefinger. Das ist das große Geheimnis. Und doch kann man sehr gut die Brisanz spüren, die Nöte, die Ängste der Menschen zu der Zeit. Gleichzeitig ist da wieder der Krimnalfall, der dieses Mal doch recht heftig anmutet, geschickt verwoben mit der Geschichte der Zeit. Einfach nur toll zu lesen!

Die Superlative gehen einem irgendwann aus und wahrscheinlich denken viele auch, ja klar, erzähl Du mal… Wenn Ihr mir nicht glaubt, lest die „Tausend Teufel“ und danach sprechen wir uns wieder 😉 Wenn ich könnte, würde ich für diesen Max-Heller-Krimi glatt 6 Sterne mindestens vergeben, weil er so mitreißend, hart, aber eben doch mit viel Empathie für die Menschen geschrieben ist.

Klar ist auch, dass ich mich jetzt schon auf den nächsten Goldammer freu 🙂

Fazit:

Ein klug aufgebauter Kriminalfall im Dresden des Nachkriegswinters 1947, der nichts verschleiert, nichts zurückhält und unsagbar spannend bis zum Schlus bleibt. Sehr empfehlenswert!

Bewertung:

5 von 5 Nilpferden«
  19      0        – geschrieben von NiliBine70
 
Kommentar vom 3. November 2017 um 11:38 Uhr (Schulnote 1):
» Hunger, Elend, Krankheit und Mord in der Dresden Nachkriegszeit

"Der Krieg ist die Mutter allen Elends, er ist ein großer Wüterich gegen das Leben und die Seele." (Franziskus)
Dresden 1947:
Nach Ende des Kriegs herrscht in Dresden noch immer das Chaos. Die Stadt ist zerstört, Hunger, Not, Krankheiten und Kälte bestimmen momentan diese Zeit. Oberkommissar Max Heller und sein Kollege Werner Oldenbusch gehören nun der neu gegründeten Volkspolizei an. Max und Karin warten auf die Rückkehr ihres Sohnes Klaus, als er zu einem Tatort in die Neustadt gerufen wird. Ein russischer Soldat wurde tot aufgefunden, doch ehe Max und seine Kollegen ermitteln können wird dieser von der russischen Armee abtransportiert. Da sehen sie wie sich ein junges Mädchen, in der Nähe des Tatorts an einem Rucksack zu schaffen macht. Die junge Frau kann entkommen, doch zurückbleibt der einsame Rucksack der beim Öffnen etwas Grausames offenbart, ein abgetrennter Kopf. Wer ist der Tote, von dem sie nur den Kopf haben und was wollte das Mädchen mit dem Rucksack? Damit Max Heller ermitteln kann, muss er sich mit dem russischen Offizier Ovtschorov gut stellen, dieser würde es gerne sehen, wenn Max in die Partei eintreten würde. Doch Max bleibt weiterhin dabei mit Politik und Partei sollte ein Polizeibeamter nichts zu tun haben. Als zu dem Toten noch weitere Anschläge auf Lokale und es noch mehr Tote gibt, weiß Max das er die nächste grausame Seite Dresdens offenbart wird.

Meine Meinung:
Ich kannte den Autor schon von seinem ersten Roman "Angstmacher" der ebenfalls in der Kriegszeit in Dresden spielt und bei dem Max Heller schon ermittelt hat. Dieses Buch hat mich damals schon total fasziniert, darum wollte ich auch unbedingt das nächste lesen. Selten habe ich so einen guten Autor erlebt, der mit so einer Hingabe und Intensität schreibt, das man das Gefühl hat, er habe in dieser Zeit gelebt. Wahrscheinlich schlüpft er selbst in die Rolle als Max Heller und erlebt in seiner Fantasie diese Dinge, die er später zu Papier bringt. Wie schon bei seinem Vorband hat mich auch dieses Buch zu 100 % überzeugt. Die Mischung aus historischen Begebenheiten, bei denen man das pure Elend, den Hunger und die Not der Menschen miterlebt ist einmalig. Dazu noch ein grandioser Kriminalfall, der bis zum Ende offen lässt, wer der oder die Täter sind. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Fall von Max Heller, der mir wie auch seine Frau Karin inzwischen ans Herz gewachsen sind. Das ganze Elend, das in diesem Buch aufgegriffen wird, hat mich auch diesmal wieder emotional mitgerissen. Der Schauspieler Heikko Deutschmann bringt durch seine warme, angenehme Stimme dieses Buch zu einem wahren, meisterhaften Hörerlebnis. Dieses Hörbuch muss man einfach gehört haben, es bekommt von mir 5 von 5 Sterne und eine Empfehlung.«
  15      0        – geschrieben von claudi-1963
 
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