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Der Duft von Pinienkernen
Verfasser: Emily Bold (28)
Verlag: Ullstein (1006)
VÖ: 13. Oktober 2017
Genre: Frauenliteratur (1036)
Seiten: 368
Themen: Apulien (4), Freundschaft (1437), Italien (431), Reisen (1524), Venedig (165)
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Lesermeinungen (4)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 15. Januar 2018 um 17:42 Uhr (Schulnote 2):
» Gut abgeschmeckt

In dem Roman "Der Duft von Pinienkernen" beschäftigt sich Emily Bold mit dem Rezept für eine große Freundschaft. Was macht die Beziehung zwischen besten Freundinnen aus? Und wieviel kann eine Freundschaft aushalten? Die junge Halbitalienerin Greta ist sich dessen selbst nicht mehr so sicher, seitdem ihre beste Freundin Katrin ihr die Freundschaft gekündigt hat. Greta flüchtet daraufhin von München nach Italien. Auf einer kulinarischen Reise von Venedig bis nach Apulien beginnt sie zu verstehen, wie gutes Essen gebrochene Herzen heilen kann.

Das Cover ist wunderschön. Es zeigt eine typische italienische Landschaft, die in jedem Betrachter eine unbestimmte Sehnsucht nach Italien wachruft. Auch der Titel des Romans ist eingängig; er kehrt sogar an einer späteren Stelle im Buch wieder.

Der Plot des Romans ist mir aus vielen Büchern bekannt; auch beim Setting ist die Autorin keinerlei Risiko eingegangen. Mit dem beliebten Urlaubsland Italien kann man nichts falsch machen.

Emily Bold schreibt sehr flüssig und ihr Roman lässt sich mühelos lesen. Sie schafft es, ihre Leser auf eine kulinarische Reise nach Italien mitzunehmen und das traumhafte Ambiente anschaulich zu schildern. Leider läuft die Handlung für mich etwas zu glatt und harmonisch ab; ihre Heldin Greta stößt niemals an ihre Grenzen und muss sich mit ernsthaften Problemen auseinandersetzen. Alle fremden Menschen nehmen sie mit offenen Armen auf und unterstützen sie bei der Verwirklichung ihres neuen Projektes, nachdem sie alle Brücken in ihrer alten Heimat abgebrochen hat.

Die einzelnen Stationen ihrer kulinarischen Reise verlaufen stets nach dem gleichen stereotypischen Schema ab. Sie trifft in einem unbekannten Ort ein, lernt freundliche Menschen kennen, die sie in ihren Kreis aufnehmen und ihr köstliche Rezepte verraten, sie findet die optimale Location für die Fotos, sie sieht stets blendend aus und wird perfekt von dem versierten Fotografen Chris in Szene gesetzt. Einem riesigen Erfolg steht also nichts im Wege.

Für meinen persönlichen Geschmack ist Greta eine nicht allzu sympathische Protagonistin; sie agiert häufig wie ein pubertierender Teenager und nimmt wenig Rücksicht auf ihr jeweiliges Gegenüber. Auch ihre beste Freundin Katrin bleibt ziemlich blass; wir erfahren viel zu wenig darüber, wie sie mit der belastenden Situation umgegangen ist, die ihr bisheriges Leben auf den Prüfstand gestellt und alles für die besten Freundinnen verändert hat. Die "zufällige" Erbschaft, die zu einem Wiedersehen und einer Aussöhnung von Greta und Katrin führt, wirkt sehr konstruiert. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit ihrer Freundschaft kann ich nicht erkennen; das Thema wird viel zu kurz abgehandelt.

Trotz der aufgeführten Kritikpunkte hat mir der Roman gut gefallen, und ich vergebe gern 4 Sterne für eine unterhaltsame Lektüre, die mir unbeschwerte Stunden beschert hat.«
  9      1        – geschrieben von Bücherfairy
Kommentar vom 4. November 2017 um 16:36 Uhr (Schulnote 3):
» Der Duft von Pinienkernen … ist mein – wenn ich die Serie um Mr. Grey ausblende – vierter Roman aus der Feder von Emily Bold und ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Aus dem Grund konnte ich es kaum erwarten, es anzufangen zu lesen, als es endlich bei mir war.

Die Geschichte dreht sich um Greta, die gemeinsam mit ihrer besten Freundin eine Nudelbar betreibt und durch einen großen Fehler alles zerstört. Da kommt das Angebot, durch Italien zu reisen und ein Kochbuch zusammenzustellen gerade recht.

Auf diese Reise nimmt Greta uns nun mit – eine Reise die uns von Venedig über Bologna nach Apulien führt.

Soweit zum Inhalt des Buches.

Der Schreibstil von Emily Bold ist einfühlsam und mitreißend. Sie beschreibt die Landschaft Italiens, die Olivenhaine zum Beispiel und die Städte so detailreich und mit warmen Worten, dass man meinen könnte, selbst mit vor Ort zu sein.

Sehr aufgefallen ist mir diese Gabe, Situationen zu beschreiben, als es um die Zubereitung der verschiedenen italienischen Speisen ging, aufgefallen. Dies war so plastisch beschrieben, dass ich förmlich den Duft in der Nase hatte. Dass ich meinte, den Geschmack der Speisen auf der Zunge zu spüren.

Auch der Bummel durch den Olivenhain, das Gefühl, die Früchte in der Hand zu halten, bei der Ernte dabei zu sein und die Verarbeitung zu sehen: es war eine wahre Freude diese Szenen zu lesen.

Das waren die positiven Seiten des Buches.

Kommen wir nun zu den Protagonisten und da hat die ganze Sachen einen riesigen Haken.

Ich mochte Greta nicht. Sie schafft es nicht, mich zu berühren und – das war der Hauptkritikpunkt – sie agiert nicht wie eine Frau von 30 sondern teilweise wie ein pubertierender Teenager, eine unreife Göre. Sie ist viel zu unselbstständig dafür, dass sie einen eigenen Laden, ein eigenes Restaurant hatte.

Auch verläuft die Geschichte, die Handlung viel zu glatt. Irgendwie geht immer alles gut, alle Menschen nehmen sie auf ihrer Reise freundlich auf und sie muss sich mit keinem einzigen Problem auseinander setzten. Und mal ehrlich: ich hab bisher noch keine Reise erlebt, bei der immer alles zu 101% glatt und gut ging. Irgendwas, und wenn es auch nur eine Kleinigkeit war, ging daneben.

Ihre beste Freundin Katrin blieb noch viel blasser als Greta. Gut, das Buch dreht sich nun mal nur um Greta, aber trotzdem hätte ich gern ein wenig mehr darüber erfahren, wie Katrin mit der ganzen Sache umgeht. Erst im letzten, winzigen Teil des Buches taucht sie tatsächlich auf: erst total stinkig und dann plötzlich – dem wunderbaren Cousin von Greta sei Dank – versöhnlich. Das ging mir viel zu schnell, war ohne wirklichen Tiefgang und eine Aufarbeitung der Freundschaft war das auch nicht.

Die Nebenfiguren; der Fotograf Chris an allererste Stelle und dann zum Beispiel der Puppenspieler Luca oder der Olivenbauer Daniele – die haben mehr Eindruck bei mir gemacht, mehr Gefühle und Gedanken ausgelöst.

Das Ende war zu „Hoppla hopp“, kam viel zu schnell und viel zu glatt.

Und ich war dann noch ein wenig enttäuscht, dass kein einziges Rezept im Anhang zu finden war – dabei hätte ich so gern wenigstens eines mal nachgekocht.

Alles in allem war der Schreibstil richtig gut und ich habe das Buch gern weggeschmökert, konnte mich aber mit den Hauptprotagonisten nicht anfreunden. Die Beschreibungen von Landschaft und Essen konnten mich berühren, die Geschichte um Freundschaft, Verrat, Vertrauen und Verzeihen jedoch nicht.

Nach reiflicher Überlegung und weil ich bereits Bücher der Autorin gelesen habe, die mich richtig fesseln und begeistern konnten, vergebe ich für dieses Buch gerade einmal 3 von 5 möglichen Sternen.«
  12      0        – geschrieben von Katja E.
 
Kommentar vom 16. Oktober 2017 um 19:11 Uhr:
» Gretas wunderschöne Reise zu sich selbst

Inhalt:
Greta und Katrin sind schon seit jeher eingefleischte Freundinnen - schon fast wie siamesische Zwillinge miteinander verbunden. Die beiden betreiben zusammen in München ein italienisches Restaurant, die Nudelbar. Als Katrin für eine Woche auf Fortbildung ist, schmeißt sich deren Freund Stefan an die rassige Italienerin Greta heran und es kommt zu einem verheerenden Kuss, der das Gespann Katrin und Greta wie ein Blitz auseinanderreißt. Was bleibt Greta als anderes übrig als Hals über Kopf in Ihr Heimatland Italien aufzubrechen? Noch dazu mit dem Wissen, hier ein eigenes italienische Kochbuch schreiben zu können? Hier zur Seite steht ihr der unscheinbare Fotograf Christoph. Greta lernt in diesem südlichen Land nun nicht nur neue Rezepte kennen, nein, es entstehen auch viele großartige Freundschaften und auch die Liebe lächelt süß.

Das Buch:
Am 12.10.2017 erscheint im Ullstein Verlag "Der Duft von Pinienkernen". Auf 368 Seiten erschaffte die bekannte Autorin Emily Bold sozusagen ein Rezept zum Glücklichsein. Die Geschichte rund um die charmante Halb-Italienerin Greta ist als Taschenbuch und Ebook erhältlich, und das zu einem wirklich erschwinglichen Preis von unter 10 Euro.

Mein absolutes Lieblingszitat ( Seite 51 im Ebook):
" Du hast erst dann richtig gelebt, richtig geliebt, richtig gelacht und richtig geweint, wenn du jede Facette Italiens gesehen hast. Eine Reise durch Italien ist wie eine Reise zu dir selbst"

Meine Meinung:
Ein wirklich wunderschönes Buch dass sich durchwegs leicht und beschwingend lesen lässt und in meinen Augen keinen Wunsch übrig lässt. Es geht um tiefe Freundschaft, Liebe und die Suche zum eigenen Ich. Dies alles gelingt der Autorin auf großartige Weise.
Die Geschichte hat einen tolle Länge, die einzelnen Kapitel sind in einer ansprechenden Seitenzahl verfasst. Sie werden durchwegs aus der Sich von Greta erzählt und man darf mit Ihr mitfühlen, mitweinen und vor allem Dingen nach einiger Zeit der Trauer um die scheinbar verlorene Freundin Katrin auch wieder mitlachen.

Ein tolles Buch, eine spannende Geschichte, ein traumhaftes Cover, eine wunderschöne Reise zu sich selbst. Ich empfehle "Der Duft von Pinienkerne" sehr gerne weiter und vergebe italienisch strahlende 5 Sterne.«
  13      0        – geschrieben von nickilotta
Kommentar vom 16. Oktober 2017 um 18:37 Uhr:
» Greta und Katrin sind seit langer Zeit beste Freundinnen. Sie leben zusammen in einer WG und betreiben gemeinsam erfolgreich eine Nudelbar. Eines Tages gesteht Greta, dass sie Katrins Freund Stefan geküsst hat und die tiefe, innige Frauenfreundschaft scheint zerstört. Katrin gibt Greta die alleinige Schuld und zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus. In der Folge wird das gemeinsame Restaurant und auch die Wohnung aufgegeben. Greta steht praktisch vor dem Nichts. Daher nimmt sie ein Angebot an, nach Italien zu reisen und ein Kochbuch zusammen zu stellen. Als Halbitalienerin liegt ihr die italienische Küche am Herzen und im Blut und so wagt sie den Neuanfang.

Und so begleiten wir also Greta auf ihrer Reise durch Italien von Venedig über Bologna und Rom bis nach Apulien, der Heimat ihrer Großmutter Vittoria.
Greta hat mit vielem zu kämpfen, denn sie ist offenbar zum ersten Mal auf sich alleine gestellt. Die Reise mit dem Zug nach Venedig ist für sie schon eine Herausforderung, denn um solche organisatorischen Dinge hat sich wohl bisher immer Katrin gekümmert.
Sie kam mir wirklich wenig selbstbewusst und sehr unselbständig vor. Dazu kamen ihre Schuldgefühle, ihre Sehnsucht nach Katrin und der große Wunsch nach Versöhnung. Auf ihrer Reise lernt Greta viele interessante Menschen kennen, mit denen sie schöne Gespräche führt, die sie zum Nachdenken anregen und sie auch immer wieder inspirieren, sich zu verändern und für Neues zu öffnen. Auch ihre Begegnungen mit Christoph, dem Fotografen für das Kochbuch, sind für Greta wichtige Erfahrungen. Christoph verhält sich oft etwas provokativ und lockt so ungeahnte Reaktionen aus Greta hervor.
Auch konnte ich beim Lesen irgendwann dieses gewisse Knistern zwischen den beiden spüren, so dass es etwas vorhersehbar war, dass sich zwischen den beiden etwas entwickeln könnte.
Aber Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist das Zerwürfnis zwischen Greta und Katrin und Gretas großer Wunsch nach Versöhnung. Leider erfährt man lange Zeit gar nichts über Katrin und wie es ihr so ergeht, während Greta durch Italien reist. Das fand ich ein bisschen schade, denn es wäre schon interessant gewesen zu erfahren, wie Katrin mit dem Zerwürfnis und der Situation umgeht.

Begeistert hat mich aber Emily Bolds einfühlsamer und gleichzeitig auch mitreißender Schreibstil, wodurch mich die Geschichte schnell in ihren Bann gezogen hat. Ihre detailreichen und bildhaften Beschreibungen der Orte, an denen Greta sich aufhält, vermitteln eine schöne sommerliche Atmosphäre und haben in mir die Reiselust geweckt.
Die vielen tollen Gerichte, die Greta während ihrer Reise probiert, machen Appetit und geben Anregungen zum eventuellen Nachkochen. Mir lief oft genug das Wasser im Mund zusammen.

Gretas kulinarische Reise durch Italien war auch ihr Weg zu einem Neubeginn und gleichzeitig eine schöne Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und Liebe.
Dieser sommerliche Roman bietet gute Unterhaltung für eine schöne Auszeit vom Alltag!


Fazit: 4 von 5 Sternen«
  13      0        – geschrieben von Fanti2412
 
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