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Robert Langdon 5 - Origin
Verfasser: Dan Brown (8)
Verlag: Bastei Lübbe (3752)
VÖ: 4. Oktober 2017
Genre: Thriller (8101)
Seiten: 672
Themen: Architektur (8), Codes (41), Entdeckung (418), Kunst (168), Religion (188), Symbole (26), Wissenschaft (107)
Reihe: Robert Langdon (5)
Charts: Einstieg am 11. Oktober 2017
Zuletzt dabei am 9. Dezember 2017
Erfolge: 16 × Media Control Top 10 Print (Max: 1)
19 × Media Control Top 10 E-Book (Max: 1)
18 × Spiegel Taschenbuch Top 20 (Max: 1)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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32mal in den Tagescharts platziert
BENUTZER-SCHULNOTE
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Errechnet auf Basis von 45 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Robert Langdon 5 - Origin« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (12)     Blogger (6)     Tags (1)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 21. November 2022 um 17:09 Uhr (Schulnote 4):
» Glaubensbekenntnis schwach umgesetzt.



Für Eilige:

Endlich wieder ein Religionsthriller von Dan Brown! Nachdem er sich in »Inferno« mit der Überbevölkerung auseinandergesetzt hat, packt er mit »Origin« ein weiteres heißes Eisen an: den Glaubenskrieg zwischen religiöser Schöpfungsgeschichte und Darwins Abstammungstheorie. Auf den ersten Blick eine emotionale Achterbahnfahrt, auf den zweiten basierend auf einer banalen und lauwarm vorgebrachten These. Dazu kommt, dass Brown nach »Inferno« ein zweites Mal einknickt und sich nach seiner Provokation dem Mainstream beugt und sich für das Motiv seines Romans entschuldigt, indem er die These relativiert und so verwässert.



Inhalt:

Wo kommen wir her? Wohin gehen wir? Edmond Kirsch, Milliardär und Superhirn, lädt Hunderte Prominente ins Guggenheim-Museum nach Bilbao ein, um in einer weltweit ausgestrahlten Präsentation die Fragen nach Herkunft und Bestimmung der Menschheit zu beantworten. Während der Einleitung wird Kirsch vor aller Augen ermordet. Professor Dr. Robert Langdon, früherer Dozent von Kirsch, beschließt, mit der Museumsdirektorin Ambra Vidal Kirschs Vermächtnis umzusetzen und die Präsentation der Weltöffentlichkeit vorzustellen. Da sie als Verlobte des spanischen Thronfolgers die besondere Aufmerksamkeit von Königshaus und Öffentlichkeit genießt, wird aus der Suche nach dem Filmmaterial eine Verfolgungsjagd, bei der Langdon und Vidal vom Mörder Kirschs, der Guardia Real und der Polizei Barcelonas gehetzt werden.



Schreibstil:

Genretypisch ist der Schreibstil geprägt von Hektik. Wieder nimmt Brown dem Leser den Atem, baut gekonnt Spannungsbögen auf, setzt seine Protagonisten und ihre Verfolger unter Zeitdruck und zwingt sie zu ständiger Bewegung. Während ich mich als Autor von Fantasy und Kurzgeschichten gegen den Vorwurf des »Info-Dumping« wehren muss, breitet Brown seitenlang Beschreibungen von Orten, Bau-, Kunst- und literarischen Werken aus. Details erzeugen Kopfkino, ihr Wissen bringt Langdon und Vidal voran. Relevant ist auch die Aussage, Spaniens Bevölkerung spalte sich in die älteren Erzkonservativen und in die Jüngeren, die sich von der Kirche im Sinne von Glauben und Institution abwenden. Der Thriller lebt von inhaltlicher Hetze. Die Sprache ist unspektakulär. Unspektakulär, weil farblos, sind auch die Hauptfiguren. Weder Langdon noch Vidal sind dreidimensional, eine Charakter­entwicklung findet nicht statt. Und was nützt es, der Figur ein Handicap anzuhängen – Langdons Klaustrophobie –, wenn es keinen Einfluss auf die Handlung hat? Wenigstens zeigt Ambra Vidal Gefühle in Form von Zweifeln an der Liebe des Thronfolgers und ihrer eigenen!



Spoileralarm!

Nach vier Fünfteln des Buches stagniert die Handlung. Die angekündigte Sensation entpuppt sich als Banalität: Kirschs ausschweifende und langatmige Präsentation versandet in der trivialen Erkenntnis, das Leben verdanke seine Entstehung der zufälligen Konstellation von Elementen und Naturgesetzen, und die Prognose werde in zahllosen Science-Fiction-Werken dargelegt und vom Technologiefortschritt eingeholt. Gott brauche es nicht. Nachdem er die These Kirschs präsentiert hat, entschuldigt sich Brown dafür, indem er Langdon versöhnliche Worte sprechen lässt: Religion sei Orientierung für Gläubige und daher weder schlecht noch überflüssig. Wer hinter den Morden und Intrigen steht und die Hauptfiguren gehetzt hat, erkennt der Leser schon einige Kapitel vor Schluss. Dass Brown dem realen spanischen Königshaus eine erfundene Familiengeschichte und nicht-existente Angehörige andichtet, ist ein weiterer Malus des Romans.



Fazit:

Der siebte Roman von Brown. Der einzige, der mich nicht überzeugt. Meinem Lieblings-Thrillerautor gebe ich schwache drei der üblichen fünf Sterne: Für die anfängliche Neugier, für die interessanten Details über Barcelona und Gaudí und für die Lebendigkeit auf den ersten 500 der 670 Seiten. Seit ich Kirschs „Erkenntnis“ kenne, frage ich mich, ob sie fünf Morde und einen von Langdon indirekt zu Tode gebrachten Mörder rechtfertigt.«
  20      1        – geschrieben von Michael Kothe
 
Kommentar vom 5. September 2018 um 21:04 Uhr (Schulnote 5):
» Ich habe mir ehrlich gesagt viel mehr erwartet. OK, Dan Brown hat ja nie wirklich nobelpreis-verdächtig geschrieben, aber die Bücher waren immer ganz unterhaltsame "leichte" Lektüre. Origin aber war ganz schön belanglos. Und die achso große Entdeckung, nun ja, das war ein ziemlich billiger "In-Book-Cliffhanger".«
  4      0        – geschrieben von Whale Rider
Kommentar vom 20. Dezember 2017 um 23:49 Uhr (Schulnote 3):
» Für ein Dan Brown Buch erschien mir das Buch dieses Mal auch recht uninspiriert. Als hätte der gute Dan nur Dienst nach Vorschrift gemacht und das Übliche abgespult, ohne besonders viele neue Ideen auszuarbeiten. Und so ganz hat sich mir tatsächlich auch nicht erschlossen, warum das alles nun die Religionen ins Wanken gebracht hätte. Das haben einschneidende andere Erkenntnisse der letzten 2000 Jahre auch nicht...«
  4      0        – geschrieben von NULL
Kommentar vom 14. Dezember 2017 um 17:59 Uhr (Schulnote 3):
» Ich empfand den Roman dieses Mal als überraschend actionarm. Abgesehen von ein bißchen Verfolgungsjagd durch die Polizei kam in der Hinsicht ja nicht viel. Dabei macht das so viel an den Robert-Langdon-Romanen aus, finde ich. Insgesamt leider der schwächste Teil der Serie.«
  4      1        – geschrieben von Pat
Kommentar vom 16. November 2017 um 23:32 Uhr (Schulnote 3):
» Mir hat es leider auch nicht ganz so gut gefallen wie ich gehofft habe. Irgendwie waren es dieses Mal viel weniger Rätsel die es zu lösen galt, es wurde viel weniger gereist, die Gefahr wirkte nicht so groß und so weiter. Was bleibt ist ein durchschnittlicher relativ tempo-, aber nicht sonderlich actionreicher Thriller dieses Mal.«
  3      1        – geschrieben von Schattentiger
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