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Lou 1 - Ein ganzes halbes Jahr
Verfasser: Jojo Moyes (16)
Verlag: Rowohlt (1368)
VÖ: 21. März 2013
Genre: Romantische Literatur (16172)
Seiten: 544
Themen: Behinderung (113), England (972), Filmvorlagen (493), London (1315), Pfleger (30), Sterbehilfe (10), Weltbestseller (80)
Reihe: Lou (Jojo Moyes) (3)
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"Ein ganzes halbes Jahr" ist die Geschichte von der Begegnung und der Liebe zweier Menschen - Will, der nach einem Unfall gelähmt ist, und Louisa, die zu seiner Pflegerin wird.
USER, DIE SICH FÜR DIESES BUCH INTERESSIERTEN, INTERESSIERTEN SICH AUCH FÜR
Über uns der Himmel, unter uns das Meer
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Lesermeinungen (21)     Blogger (8)     Tags (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 24. Januar 2017 um 17:36 Uhr:
» Eigentlich mache ich aus Erfahrung stets einen Bogen um derartig gehypte Bücher, aber hier ließ ich mich dann - glücklicherweise! - doch letztendlich überzeugen. Ich war begeistert! Einige Szenen waren trotz des traurigen Themas wirklich zum Lachen und das Ende wäre anders einfach nicht glaubhaft gewesen.«
  4      0        – geschrieben von victory
Kommentar vom 9. Juni 2016 um 11:02 Uhr (Schulnote 2):
» Dieses Buch lag jetzt nahezu zwei Jahre in meinem Regal ohne das ich mich dazu bewegen konnte es zu lesen. Jetzt kommt allerdings der Film in die Kinos und da eine Freundin mich fragte, ob wir uns den Film ansehen wollen, hatte ich mir vorgenommen zuvor das Buch zu lesen. Ich kenne von Jojo Moyes bisher nur "Über uns der Himmel unter uns das Meer" und dieser Roman hatte mir sehr gut gefallen. Aber ich ging eigentlich erwartungsfrei an die ganze Geschichte heran, ich hatte auch keine Rezensionen zuvor gelesen, sondern lediglich manche Aussagen anderer wahrgenommen. Dabei kam oft der Satz: "Pack dir Taschentücher parat.", also nahm ich an das es ein trauriger Roman sein muss. Aber genug der Vorrede. Ich möchte aber direkt sagen, dass auch wenn ich ein sehr emotionaler Mensch bin bei mir keine Tränchen kullerten.
Der Anfang ist direkt und ohne Umschweife, wir werden in die Situation geschubst als Will seinen Unfall hat. Danach fühlte ich mich ein wenig verloren, weil dann der Zeitsprung von 2 Jahren erfolgt und wir direkt bei Louisa sind. Aber nach ein paar Seiten hatte ich mich gefangen und mir dann gedacht, dass Will ja bald wieder auftauchen wird. Louisa war für mich eine wirklich schräge Person und das lag nicht an ihrem Modestil. Sie wirkt für mich distanziert, unselbstständig und auf ihre Art verloren. Man merkt ihr jedoch an wie wichtig ihr ihre Familie ist und das sie alles für diese tun würde. Trotzdem wirkte sie immer etwas verhalten und für ihr Alter doch relativ abhängig von ihrer Familie. Eine eigene Vorstellung ihrer Zukunft oder ihres Lebens konnte ich nicht erkennen. Sie wurde mir aber sympathischer nachdem sie Will kennen lernte und ihr Charakter sich weiterentwickelte.
Will hat mir sofort gefallen, er weiß was er will und was nicht. Er ist intelligent, aufmerksam, treibt an, hat einen echt schwarzen Humor, hinterfragt und vertritt seinen Standpunkt. Es gab viele ernste Situationen in denen er mich trotzdem mit einer Äußerung zum lachen brachte.
Die Seiten fliegen aufgrund witziger Dialoge, irrer Planungen und unvorhergesehen dramatischen Ereignissen einfach nur so dahin. Der Schreibstil ist einfach gehalten und man erfährt ohne schwierige medizinische Fachbegriffe einiges über Will´s Krankheit. Ich fand es persönlich gut, dass das man dabei erkennt wie schwierig es ist damit zu leben, aber welche Möglichkeiten sich doch bieten. Auch das verdeutlicht wurde, dass keiner allein damit ist.
Doch ich empfand diese Geschichte aufgrund der vielen Komponenten, der sportliche Freund von Lou (der übrigens mehr als unsympathisch war), die Krankheit von Will, die Familienprobleme von Lou und ihre zurückhaltende Art nicht als kitschig. Und es ist nicht diese Art Liebesschnulze wo sie ihn sieht und er sie und beide sich sofort verfallen und den ganzen lieben langen Roman über kuscheln, knutschen und strahlen. Es ist dieses kleine Pflänzchen der Liebe, das man Anfangs nur erahnt, es dann in manchen Situationen deutlich sichtbar ist und sich erst nach einer Weile zu einer schönen Rose entfaltet.
Jojo Moyes hat hier das Thema Sterbehilfe aufgegriffen und wie ich finde alle Seiten gut beleuchtet. Es bringt einen dazu darüber nachzudenken wie man selbst zu diesem schwierigen Thema steht.
Ich kann nur sagen, dieses Buch konnte mich fesseln und nun freue ich mich erst recht auf den Film.«
  10      0        – geschrieben von Nici´s Buchecke
 
Kommentar vom 24. April 2016 um 17:47 Uhr (Schulnote 1):
» Jojo Moyes hat ein unverwechselbares schriftstellerisches Talent, das mich sehr beeindruckt hat. Sie vermag ein so sensibles Thema sowohl unterhaltsam als auch sehr emotional rüber zu bringen, sodass man sich als Leser die gesamten 544 Seiten hinweg sehr gut unterhalten fühlt und trotzdem mit den Protagonisten mitleidet. Die Geschichte umfasst eine Tiefe, die vielleicht nicht jeder greifen kann, denn es verlangt sehr viel Fingerspitzengefühl und einen gewisses moralisches Verständnis, um alles nachzuvollziehen.
Die Geschichte hat mich sehr berührt und nachhaltig beeinflusst, da man viel intensiver über die Situationen nachdenkt und durch Jojo Moyes ausgezeichnete Recherche einen umfassenden Einblick in den Alltag eines Tetraplegikers bekommt.
„Ein ganzes halbes Jahr“ ist eine sehr sensible Liebesgeschichte voller Leid, Schmerz und einem Schicksal, das man niemandem wünscht.«
  7      0        – geschrieben von Cat_Lewis
 
Kommentar vom 9. Januar 2016 um 17:30 Uhr (Schulnote 2):
» Prinzipiell ein ziemlich gutes Buch und ich kann auch den Erfolg und die zahlreichen Fans nachempfinden, allerdings empfinde ich es nicht so durchgängig gut, wie es andere hier sehen. Einerseits wegen eines gewissen Kitschfaktors, der sich einfach nicht leugnen lässt, andererseits weil die Figuren einfach ein Stück zu übertrieben sind. Siehe die Mutter, die gleich vom Verstoßen der eigenen Tochter redet, nur weil man den Todeswunsch des anderen stützt. Come on, so sehr würden es maximal ein paar Leute aus dem mittleren Westen der USA halten. Solche Punkte haben mich geärgert, aber der Gesamteindruck ist natürlich trotzdem ein starker.«
  6      3        – geschrieben von Aeon Flux
Kommentar vom 14. Juni 2015 um 8:51 Uhr (Schulnote 1):
» Das Wort vom modernen Klassiker, das hier gefallen ist, trifft es vermutlich so perfekt, dass man es gar nicht besser beschreiben kann. "Ein ganzes halbes Jahr" ist jetzt gerade einmal zwei Jahre alt, aber man hat das Gefühl, dass es so einer dieser Romane war, die einfach so wichtig waren, dass man den Eindruck hat, sie hätten einen das ganze Leben lang schon begleitet. Ein Wunderwerk aus Papier!«
  6      1        – geschrieben von Tasha
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