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Kommissar Huldar und Psychologin Freyja 2 - Sog
Verfasser: Yrsa Sigurdardóttir (12)
Verlag: btb (316)
VÖ: 18. September 2017
Genre: Thriller (4274)
Seiten: 448
Themen: Botschaften (161), Briefe (306), Ermittlungen (563), Island (61), Kommissare (757), Psychologen (150), Reykjavík (21)
Reihe: Kommissar Huldar und Psychologin Freyja (2)
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Lesermeinungen (9)     Blogger (2)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 8. Oktober 2017 um 21:35 Uhr (Schulnote 1):
» SOG ist das zweite Buch rund um Kommissar Huldar aus der Feder der Autorin Yrsa Sigurdardottir. Dieses mal geht es um eine Zeitkapsel die in Reykjavik gehoben wird und die 10 Jahre alte Briefe von Schülern enthält, welche beschreiben wie sdie Schüler sich Island im Jahr 2016 vorstellen. Dabei wird auch eine Botschaft gefunden die Initialen von zukünftigen Mordopfern auflistet. Huldar wird mit der Aufgabe betraut sich um diese Botschaft zu kümmern, er bittet die Kinderpsychologin Freyja ihn dabei zu unterstützen. Keine einfache Sache, da er in der Vergangenheit eine Beziehung mit Freyja hatte.

Die Autorin entwickelt die Geschichte langsam und führt nach und nach neue Charaktere ein. Manches hätte da sicher gestrafft werden können, mir jedoch gefällt diese langsamere Gangart der Autorin. Sie lässt Raum für Spekulationen und Fragen warum gerade diese Personen etwas ausführlicher einbezogen werden. Auch das Verhältnis von Huldar und Freyja bekommt Raum der mich nicht langweilte. Erst im letzten Drittel des Buches wird es temporeicher und die Lage spitzt sich zu. Durch kleine Andeutungen vermutet man als Leser was hinter den Taten steht, das Ende kam für mich dennoch etwas überraschend daher.

Bereits der Vorband DNA hat mich gefesselt und bei SOG ging es mir genauso. Ein Thriller der teilweisen leisen Tönen um dann Fahrt auszunehmen. Die Spannungsbögen sind eher flaches gesetzt, dafür aber im Hintergrund immer vorhanden. DNA und SOG können getrennt gelesen werden, da die Geschichten in sich abgeschlossen sind.«
  10      1        – geschrieben von manu63
Kommentar vom 6. Oktober 2017 um 23:05 Uhr (Schulnote 1):
» SOG, Island –Thriller von Yrsa Sigurdardottir, 448 Seiten, erschienen im btb-Verlag.
Eiskalter, knallharter Thriller aus Island, der 2. Fall für den Kommissar Huldar und die Kinderpsychologin Freyja.
Vakas erster Tag in der neuen Schule, ihre Eltern sind umgezogen und sie kennt niemanden. Dazu kommt, dass ihr Vater vermutlich vergessen hat, sie abzuholen. Kurzentschlossen begleitet sie ein Mädchen aus ihrer Klasse nach Hause und hofft, von dort aus bei ihren Eltern anrufen zu können. Doch das Schreckliche passiert. Vaka wird missbraucht und getötet. Zwölf Jahre später wird eine Zeitkapsel gehoben und unter den Schulaufsätzen befindet sich eine Auflistung, die die Initialen von zukünftigen Mordopfern beinhaltet. Kurz darauf werden zwei abgesägte Hände in einem Hot Tub gefunden. Mehrere Morde geschehen und es kann eine Verbindung zur Prophezeiung aus der Zeitkapsel hergestellt werden. Huldar, der wegen eines vorangegangenen Falls in Ungnade gefallen ist, wird von seiner Vorgesetzten hinzugezogen und er beginnt zusammen mit der Kinderpsychologin Freyja an dem Fall zu arbeiten. Kann die Mordserie gestoppt und der Täter gefunden werden?
Beim vorliegenden Buch handelt es sich um einen Thriller vom Feinsten. Spannung beginnend beim Prolog bis zum letzten Satz im Nachwort. Ich war in der Tat verblüfft, wie sich die Geschichte am Schluss auflöst. Yrsa Sigurdardottir schafft es wieder einmal auf unglaublich fesselnde Weise, dem Leser das Blut in den Adern gefrieren zu lassen. In eindringlicher, bildhafter Sprache, die zahlreichen Charaktere hervorragend beschrieben, treibt es den Leser durch die Geschichte, man schafft es kaum das Buch aus der Hand zu legen. Spannende Verwicklungen, Fäden die ins Leere führen, die falsche Spuren legen, trotzdem ist es zu jederzeit möglich der Erzählung zu folgen, das Geschehen nachzuvollziehen. Dabei muss man ganz deutlich sagen, dass der vorliegende Plot nicht für zartbesaitete Gemüter geeignet ist. Die brutalsten grauenhaftesten Details werden schon genau beschrieben. Stellenweise musste ich sozusagen „die Luft anhalten“. Die Grausamkeiten und der Missbrauch an den Kindern und wie das über Jahre vertuscht wurde, hat mich betroffen, ja geradezu wütend gemacht. Leider habe ich das Vorgänger-Buch DNA nicht gelesen, werde dies aber ganz sicher nachholen, für das Verständnis des vorliegenden Thrillers ist dies keinesfalls notwendig, mich hat die Autorin aber durch die Anspielungen auf das Verhältnis zwischen Huldar und Freyja neugierig gemacht. Jetzt will ich unbedingt wissen was zwischen den Beiden „lief“. Auch eine Fortsetzung dieser Reihe wäre mir sehr willkommen. Die Kinderpsychologin Freyja war mein Lieblingscharakter, eine frische taffe Frau, die ihr Leben trotz widriger Umstände im Griff hat. Der Protagonist Huldar schafft das nicht immer so gut, sobald er etwas über den Durst getrunken hat, hat er seine Libido nicht immer ganz im Griff. Die Beziehungs-Verwicklungen belebten die Erzählung, aber meiner Meinung nach, positiv. Über die Familie, besonders die Tochter des „Vergewaltigers“ Jon Jonsson hätte ich gerne mehr erfahren.
Für diesen Island-Thriller kann ich nur eine umfassende Empfehlung aussprechen. Natürlich sollte der Leser einiges an Brutalität vertragen können. Genau so sollte Krimi-Lesen sich anfühlen. Dafür wohlverdiente 5 Sterne.«
  14      0        – geschrieben von Ele95
Kommentar vom 4. Oktober 2017 um 13:52 Uhr (Schulnote 1):
» Darum geht’s:

Im Rahmen eines Schülerprojektes hat jemand eine Liste von künftigen Mordopfern erstellt, sie aber nur mit einem Buchstaben oder Initialen bezeichnet. Eine Strafarbeit für den degradierten Kommissar Huldar, sich damit zu beschäftigen. Doch als diese Namensliste und der vermutliche Verfasser plötzlich Verbindungen zu aktuellen Mordopfern haben, darf er endlich wieder ernsthaft ermitteln.

So fand ich’s:

Huldar ist in der Polizei-Hierarchie weit nach unten abgesackt, doch er ist gar nicht so unglücklich darüber, den Chefposten nicht mehr zu haben. Er ist nicht erpicht auf den vielen Papierkram und darüber, dass sich der Leiter der Ermittlungen nach oben rechtfertigen und den Kopf hinhalten muss. Er versucht, die neue Chefin Erla zu unterstützen, ohne ihre Autorität zu untergraben, denn er will doch wieder mitmischen, aber nicht unbedingt an vorderster Front. Das macht ihn sehr sympathisch, auch wenn er seine menschlichen Schwächen hat, über die er sich nicht hinweg setzen kann und die ihn immer wieder in Schwierigkeiten bringen.

Auch die Psychologin Freija wurde wegen der Ereignisse in „DNA“ degradiert und muss sich mit langweiligen Jobs im Kinderhaus herumschlagen. Doch Huldars privates Interesse an ihr bringt ihr wieder eine Beteiligung am aktuellen Fall, als er speziell sie als psychologische Unterstützung anfordert. Freijas Privatleben ist mehr oder weniger nicht vorhanden, doch dafür hat ihr Bruder, der im Gefängnis sitzt, erstaunlicher Weise ein viel regeres Liebesleben als sie. Freija liebt ihren Bruder und unterstützt ihn, wo es nur geht und so bekommt dieser private Aspekt einen nicht ganz kleinen Anteil an der Erzählung, was mir gut gefallen hat.

Das Verhältnis zwischen Huldar und Freija ist nach wie vor kompliziert. Es zieht sie zueinander hin, aber leider selten genug gleichzeitig, so dass die beiden ein lustiges Hin und Her veranstalten, das von Sprachlosigkeit, Interesse aneinander und dummen Entscheidungen geprägt ist. In der Zusammenarbeit bei der Mordermittlung harmonieren sie allerdings gut.

Wie schon der erste Band ist auch „SOG“ in ruhigem Ton mit sehr genauem Blick auf die Menschen erzählt, die mit all ihren Schwächen und Macken entlarvt werden. Diese menschlichen und oft genug allzu menschlichen Aspekte präzise einzufangen und auch die negativen Eigenschaften nicht auszulassen, dabei aber nicht menschenverachtend zu werden, das beherrscht Yrsa Sigurðardóttir wirklich hervorrgend. Man ist sich immer bewusst, dass die Geschichte im kleinen Island mit seiner relativ geringen Bevölkerung spielt, bei der man sich auf den Vornamen beschränken kann und jeder jeden irgendwie zu kennen scheint.

Grausame, zum Teil skurrile Morde werden nicht zu detailverliebt geschildert, sondern man befasst sich eher mit den Folgen und Konsequenzen davon. Es wird recht schnell klar, dass viele Leute etwas zu wissen scheinen, aber konsequent den Mund halten. Man hat eine Ahnung, worum es geht, aber wer wie wo mit drinhängt, war mir bis zur Erklärung am Ende nicht klar. Es gibt viele Beteiligte, die aber gut auseinanderzuhalten sind. Die überraschenden Wendungen bis zum Schluss haben mich in Atem gehalten und sie führten auch konsequent zur schlüssigen Auflösung hin.

Dieser 2. Band der „Children’s House“-Reihe ist bis auf die privaten Verwicklungen von Huldar und Freija unabhängig vom ersten Band „DNA“ und kann auch als Einzelband gelesen werden. Da mich aber der erste Teil auch schon wunderbar spannend unterhalten hat, empfehle ich „DNA“ nicht auszulassen, sondern beide Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, denn sie sind beide absolut lesenswert.«
  11      0        – geschrieben von Gabis Laberladen
 
Kommentar vom 29. September 2017 um 14:40 Uhr (Schulnote 5):
» "SOG" ist der zweite Fall um Kommissar Huldar und die Kinderpsychologin Freya. Man muss der ersten Band aber nicht unbedingt gelesen haben, denn die Vorgeschichte der beiden wird ausreichend erläutert.
Huldar, der nun nicht mehr leitender Ermittler ist, soll sich um einen Brief kümmern, der in einer Schule in einer sogenannten Zeitkapsel gefunden wurde. Darin eine merkwürdige Botschaft, ein Schüler listet die Initialen von zukünftigen Mordopfern auf. Seine Chefin Erla hingegen bekommt es mit einer ganz anderen Sache zu tun. Es werden zwar abgetrennte Hände gefunden, aber keine passende Leiche dazu. Als noch ein anderes Opfer gefunden wird, deutet alles darauf hin, dass es eine Verbindung zwischen dem Brief und den aktuellen Fällen gibt. Erla und Huldar beginnen gemeinsam zu ermitteln und müssen weit in der Vergangenheit graben um zur Lösung des Falles zu gelangen.
Huldar schließt auch Freya in die Ermittlungen mit ein, mit dem Hintergedanken seine verkorkste Beziehung zu ihr zu retten. Aber auch das ist nicht so einfach.

"SOG" ist ein spannender Thriller, der einen gleich in seinen Bann zieht und miträtseln lässt. Man überlegt hin und her wie das alles zusammenhängt und wer der Täter sein könnte. Und doch ist man meist auf der falschen Spur, denn das Ende ist doch überraschend.

Huldar und Freya sind mir beide sehr sympathisch. Ihre Geschichte zu verfolgen ist sehr unterhaltsam und auch hier rätselt man ob das was wird mit den beiden.

Ich freue mich auf weitere Bände dieser Reihe.«
  11      1        – geschrieben von Tamaru
Kommentar vom 29. September 2017 um 7:31 Uhr (Schulnote 1):
» „Im Jahr 2016 werden folgende Menschen getötet: K, SG, BT, JJ, VL und I. Niemand wird sie vermissen. Am allerwenigsten ich. Ich kann es kaum erwarten.“

Etwas ratlos sitzt der in Ungnade gefallene Kommissar Hulder vor diesen Zeilen. Da er in seiner Abteilung nach dem letzten Fall degradiert wurde, darf er sich jetzt um die weniger spektakulären Fälle kümmern. Dieser Zettel tauchte auf, als aus einer Schule eine Zeitkapsel nach zehn Jahren geöffnet wurde.
Währenddessen bekommt Erla, die Huldar um seinen Chefposten beerbt hat, einen anonymen Hinweis auf „Polizei relevantes“ in einem Garten. Zusammen mit Huldar macht sie sich auf den Weg. Tatsächlich werden auf dem Grundstück in einem Hot Tube (beheizter Gartenpool) zwei abgetrennte Hände gefunden. Der Besitzer des Gartens kann sich nicht erklären wie diese Hände in seinen Pool kommen. Überzeugend ist er jedenfalls nicht.
Bezüglich des Schreibens aus der Zeitkapsel nimmt Huldar wieder Kontakt zur Psychologin Freyja auf. Einerseits um berufliches zu klären, andererseits möchte er trotz des Desasters der letzten Ermittlung auch privat ein bisschen mehr von ihr. Da Freyja jedoch auch im Kinderhaus degradiert wurde, ist das Verhältnis eher unterkühlt.

Yrsa Sigurdardottir’s Bücher sind immer ein Garant für Spannung. Sie schafft es die Abgründe menschlichen Tuns überaus realistisch zu beschreiben, so dass ich immer förmlich an den Seiten klebe. Hier ist einfach alles stimmig. Ein, auf seine Tötungsarten bezogenener, „kreativer“ Täter, eine unfassbare Tragödie, die allem voranging und das Katz- und Maus- Spiel zwischen Freyja, Huldar und Erla.
Aber nicht nur das, zeichnet ihre Bücher aus, unterschwellig schlägt die Autorin immer wieder gesellschaftskritische Töne an, hier insbesondere zum isländischen Rechtssystem. Obwohl dieser „Fall“ mit all seinen Vertuschungen auch in jedem anderen europäischen Staat hätte stattfinden können, denn Gewalt in der Familie ist immer noch ein Tabu Thema und die Dunkelziffer der Opfer kaum zu benennen.
Ein wenig irritiert war ich nur am Anfang des Buches, so ganz habe ich nicht verstanden warum Freyja und auch Huldar degradiert wurden. Aus welchem Grund sie so dermaßen in Ungnade gefallen sind hat sich mir nicht ganz erschlossen. Aber vielleicht waren sie nur „gebrandmarkt „ von ihrem ersten Fall? Authentisch wiederum, beschreibt die Autorin gekonnt die vielen kleinen Hässlichkeiten, die man mitunter von seinen Arbeitskollegen tagtäglich erfahren kann. Das ist durchaus realistisch.
Fazit: Ein überaus dramatischer Thriller, mit gut gesetzten Spannungsbögen, sympathischen Ermittlern und einem sehr aufschlussreichem Epilog.«
  9      0        – geschrieben von anyways
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