Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
38.644 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »paulina5«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Das Culver-Haus
Verfasser: Marion Schreiner (14)
Verlag: Eigenverlag (8301)
VÖ: 13. September 2017
Genre: Thriller (4274)
Seiten: 411 (Kindle Edition), 384 (Taschenbuch-Version)
Themen: Eltern (304), Familien (713), Inzest (15), Mord (3477)
Sonstiges: Dieses Buch überwachen
Teilen:
 
BLOGGERNOTE DES BUCHES
???
noch nicht bewertet
100
0%
80
0%
60
0%
40
0%
20
0%
0
0%
Entwicklung des Bloggerinteresses:
1M
0
2M
0
3M
0
6M
0
12M
0
Aron Garvey ist 18 Jahre alt, als er efährt, dass er das das Produkt einer Inzest-Beziehung ist. Sein wahrer Name: Eric Culver.
USER, DIE SICH FÜR DIESES BUCH INTERESSIERTEN, INTERESSIERTEN SICH AUCH FÜR
Last Option Search Team 4 - Torn: Spiel mit dem Feuer
Geschrieben von: Cynthia Eden (12. September 2017)
Pat im Wald
Geschrieben von: Marion Schreiner (19. Mai 2017)
Denkmomente 3 - Habe ich das Asperger Syndrom?
Geschrieben von: Marion Schreiner (3. März 2017)
weitere Empfehlungen anzeigen
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Marion Schreiner für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Marion Schreiner gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.

     Es dauerte eine Weile, bis mein Kreislauf wieder hergestellt war. Kety bot mir Schnaps an und ich kippte ihn in der Hoffnung herunter, mir damit mehr Klarheit verschaffen zu können. Was mochte sie nun von mir denken? Ich hatte ihr soeben bestätigt, dass sie recht hatte, und dachte an die Briefe, die mich veranlasst hat, hierher zu fahren. „Die Briefe“, flüsterte ich leise.
     Kety erhob sich und ging ins Nebenzimmer. Ich hörte sie dort etwas herumräumen, dann kam sie mit einem Stapel Briefe zurück. „Sie sind chronologisch sortiert“, sagte sie, entfernte das Gummiband, das die Briefe zusammenhielt, und reichte mir den Stapel. Ich sah auf die Worte meines Vaters, die niemand außer ihm, seinem Vater und Kety gelesen hatte, und erkannte, dass es nicht nur seine Briefe waren. „Wie sind Sie an die Briefe gekommen, Kety?“, fragte ich die alte, geheimnisvolle Dame, die mir immer wunderlicher vorkam. Welcher Geschichte war ich auf die Spur gekommen?
„Als ich von meiner Tochter erfuhr, dass John verstorben war, nahm ich Kontakt zu seinen Ärzten auf. Die sagten mir, dass er bis zu seinem Tod Briefe an seinen Sohn geschrieben habe. Man übergab mir die Antwortbriefe und ich las sie. Ich konnte die Vorwürfe, die mein Neffe ihm machte, nicht glauben. Es waren so furchtbare Vorwürfe, die Rylan gegen seinen Vater erhoben hatte. Ich wollte wissen, was John ihm geantwortet hatte, und als ich von Rylans Tod erfahren hatte, auch wo er gelebt hatte, bat ich den National Park Service darum, seine letzte Wohnstätte in den Wäldern zu suchen. Sie fanden sie und brachten mich dorthin. Ich fand Johns Briefe und habe alle sorgfältig sortiert und dann der Reihe nach gelesen. Du solltest sie nicht lesen, Aron.“


Sie nahm mir den Stapel wieder aus der Hand und drückte ihn an ihre Brust.
     „Aber es wäre vielleicht wichtig für mich“, flüsterte ich.
     „Ich habe es gewusst“, flüsterte sie zurück.
     „Was?“
     „Du bist ein Culver.“ Kety war eine seltsame Frau und Jasmin eine seltsame Tochter.
     Als es mir besser ging, aber keineswegs gut, gestand ich beiden meine wahre Identität. Es lag auf der Hand, dass meine Reaktion nicht normal war. Ein Schriftsteller auf Recherche reagiert nicht auf diese Art. Kety hatte mich von Anfang an durchschaut. Sie und ihre Tochter. Sie waren ebenso in dieser Abnormität des Lebens gefangen wie ich. Wir waren ein Clan von Inzest-Opfern und Tätern und konnten doch nichts für unsere Gefühle. Ich war das letzte Kind des Culver-Clans und hatte immer gespürt, dass mit meinen Gefühlen etwas nicht stimmte, genau wie Jasmin wahrscheinlich. Sie konnte ihre Liebe wahrscheinlich auch nirgends platzieren, weil es niemanden mehr gab. Ich war bei Weitem zu jung für sie und sie zu alt für mich.
     Kety bat mich, zu bleiben. Sie wollte die Briefe nicht außer Haus geben und bat mich, den Van auf ihrem Grundstück abzustellen und die Schriftstücke bei ihr im Haus zu lesen. Ich konnte es verstehen und ließ mich gegen Mitternacht von Jasmin zurück zu meinem Van bringen. Sie gab mir eine kurze Wegbeschreibung, wie ich das Haus ihrer Mutter wiederfinden würde, und fuhr heim. Sie würde am nächsten Tag den Menschen wieder die Welt zu Träumen und Abgründen öffnen müssen. Die einzige Welt, in der Jasmin existieren konnte.
     Als ich den Van betrat, sah ich zur Nische in die dunkle Ecke hinüber. „Du hast recht gehabt“, sagte ich. „Ich habe sie gefunden.“ Ich legte mich zu Eric, nahm seine Hand und spürte, wie seine Wärme auf mich überging. Wir waren auf dem Weg zu einer Einheit zu werden.
Seite: 1 2 3
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by Axel Saalbach & Team (2011-2017)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum & Rechtliches