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KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Das Culver-Haus
Verfasser: Marion Schreiner (14)
Verlag: Eigenverlag (8301)
VÖ: 13. September 2017
Genre: Thriller (4274)
Seiten: 411 (Kindle Edition), 384 (Taschenbuch-Version)
Themen: Eltern (304), Familien (713), Inzest (15), Mord (3477)
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Aron Garvey ist 18 Jahre alt, als er efährt, dass er das das Produkt einer Inzest-Beziehung ist. Sein wahrer Name: Eric Culver.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Marion Schreiner für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Marion Schreiner gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.

     „Mrs. Yates“, ich korrigierte: „Kety“ und wollte sie auf den Boden der Tatsachen zurückholen. „Ich will ehrlich sein. Ich komme wegen der Briefe von Rylan Culver und nicht, um eine Identität zu klären, die keine ist.“
     „Ich weiß“, sagte Kety und lächelte mich milde an. Ihre Tochter hatte sie bestimmt informiert.

„Ich will nicht unhöflich sein, Kety, aber ich recherchiere nur. Mehr nicht.“
     Sie nickte erneut, schließlich sagte ich die Wahrheit.
     „Ich will ein Buch schreiben und ...“ Jetzt schüttelte sie den Kopf. Ertappt! Doch ich gab nicht nach. „Ich weiß nicht, was Sie denken oder was in Ihrem Kopf vorgeht, aber ich suche nur Informationen für mein Skript. Ihre Tochter sagte, Sie könnten mir einiges über die Culvers erzählen.“ Verdammt, was meinte sie, als sie sagte, wenn mir jemand aus der Familie die Hand gibt? Ich war verwirrt und hielt zitternd die Teetasse in der Hand. Dann sagte sie wieder: „Sie sind ein Culver.“
     Ich versuchte erneut, Ihre Aussage zu widerlegen: „Nein, ganz bestimmt nicht! Ich bin ein Garvey, Kety!“
     „Sie waren ein Garvey. Sie sind aber ein Culver.“
     Was war hier los? Ich sah hilfesuchend zu Jasmin hinüber, die in aller Ruhe ihren Tee trank. Ich fühlte mich von beiden in die Enge getrieben und sagte: „Ich weiß zwar nicht, was hier los ist, aber dies scheint mir doch ein wenig...“, ich dachte an Jack Browns Worte, „... verschroben.“
     „Die ganze Welt ist verschroben“, bemerkte nun Jasmin und zeigte auf das Bücherregal ihrer Mutter, das überquoll. „Steht alles in den Büchern geschrieben.“
     Ich verlor den Anschluss. Weswegen war ich doch gleich noch gekommen?
     „Das Haus der Culvers steht nur fünfhundert Meter Luftlinie von hier“, sagte Kety. „Es gibt einen geheimen Pfad dorthin.“
     Jetzt wurde ich aufmerksam. Ein Pfad? Wozu? Pfade entstehen, wenn geheime Wege regelmäßig genutzt werden. Wer hatte Interesse, diesen Pfad zu nutzen?
     Kety erhob sich und nahm das Bild von der Wand, auf dem sie, Jasmin und ihr Bruder abgelichtet waren. Sie betrachtete es eingehend und schloss die Augen. Dann hing sie es wieder auf.
     „Ihr Bruder muss Ihnen sehr nahe gestanden haben“, bemerkte ich kurz und sah sie nicken. Sie ging zum Fenster und sah in die Dunkelheit hinaus. „Kommen Sie“, forderte sie mich auf und ich trat neben sie. „Sehen Sie den Pfad dort hinter dem Baum?“
     Ich konnte ihn im klaren Mondschein gut erkennen.
     „Kommen Sie, ich zeige ihn Ihnen.“ Sie verließ das Haus durch eine Hintertür und zog mich an der Hand hinter sich her bis zu diesem besagten Pfad. „Der führt direkt zum Culver-Haus.“
     „Es gibt eine Verbindung?“, fragte ich vorsichtig und meinte es anders, als es klang.
     „Oh ja!“, antwortete sie und entglitt der Gegenwart. „Wir haben uns viele Male getroffen.“

„Wer?“, fragte ich.
     „John und ich.“
     Ich stutzte. John war der Name meines Großvaters! Mir wurde heiß. Sie nahm meine Hand und sagte: „Wir haben uns geliebt.“
     Es war ein Satz, den ich nicht hören wollte, und eine Vorstellung, die ich nicht haben wollte. Mein Großvater war fremdgegangen? Er hatte nicht nur meine Mutter missbraucht und meinen Vater misshandelt, sondern auch seine Frau betrogen? Der Begriff „Fluch“ entpuppte sich immer mehr als Wahrheit.
     Als wir zurück ins Haus gingen, betrachtete ich noch einmal das Bild an der Wand. Alles war so verwirrend. Ein familienähnliches Bild mit ihrem Bruder und dann ein Geliebter im direkten Nachbarhaus. Wie verschroben war diese Dame?
Dass sie keineswegs verschroben war, sondern ebenso ein Opfer des Culver-Fluchs, erfuhr ich, als sie sagte: „Das auf dem Bild ist John.“
     Bei diesen Worten verlor ich den letzten Halt. Ich hörte die Stimmen der zwei Frauen plötzlich nur noch weit entfernt und sah ihre Bewegungen nur in Zeitlupe. Meine ganze Wahrnehmung verschwamm und in mir hallten die Worte John, Pfad, Bruder, Geliebter, Culver, Familie. Ich verlor mich in der Vorstellung, meine Großtante vor mir sitzen zu haben. Ich spüre es, wenn mir jemand aus der Familie die Hand gibt, hallte es in meinem Kopf. Mein Großvater war ihr Bruder! Ich sah das Gesicht von Jasmin vor mir verschwimmen. War sie die Tochter der beiden? War sie ein Wesen, das aus dergleichen Motiven entstanden war wie ich?
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