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Magdalena Sonnbichler 1 - Tod am Hexenwasser
Verfasser: Alexandra Scherer (3)
Verlag: Eigenverlag (8335) und epubli (348)
VÖ: 11. Juni 2017
Genre: Kriminalroman (4235)
Seiten: 543 (Kindle Edition), 284 (Taschenbuch-Version)
Themen: Allgäu (37), Ermittlungen (566), Leichen (1095), Mörder (264), Unschuld (196)
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Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Alexandra Scherer für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Alexandra Scherer gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.

Sommer


Es ist heiß. Nur ab und zu bewegen sich die Äste, wenn ein leichter Windhauch seinen Weg vom Flusstal zu ihnen findet. In der Stille ist das Plätschern eines Baches zu hören. Der Warnschrei eines Eichelhähers weckt eine wachende Präsenz im Wald. Die Stille ist greifbar.
     Es raschelt, Äste brechen. Lachen.
     Ein Mann und eine Frau auf dem Wanderweg. Händchen haltend.
     Wie zufällig biegen sie vom Hauptweg ab und folgen einem fast unsichtbaren Pfad. Kurz darauf
     stehen sie auf einer Lichtung, durch die sich ein kleiner Bach seinen Weg bahnt. Der Bach gurgelt über einen steilen Abhang hinunter in das Flusstal.
     Der Anblick der Alpen am Horizont jenseits des Steilhanges verschlägt dem Paar die Sprache.
     Die junge Frau findet ihre Stimme zuerst wieder. „Wenn ich die Hand ausstrecke, dann kann ich die Berggipfel greifen.”
     „Föhn”, erklärt der Mann.
     Sie boxt ihn spielerisch in die Schulter. „Alter Spielverderber, sei nicht so nüchtern. Das ist reine Magie. Der Ort hier. Schau mal, der Stein da schaut der nicht aus wie ein riesiger Altar? Ich bin sicher, hier wurden früher Rituale abgehalten.”
     Er nimmt sie in die Arme. „Meine kleine Hexe, wenn du mich so ansiehst, dann glaube ich alles was du sagst.”
     Sie küssen sich. Während sie sich immer inniger küssen, beginnt sie, an seiner Kleidung zu nesteln. „Komm hilf mir mal. Zeit, dass wir hier unseren eigenen Ritus abhalten.”
     „Nicht doch. Wenn jemand vorbeikommt.”
     „Wer sollte vorbeikommen? - Deine Frau? Komm, da drüben ist es schön moosig. Das ist unser Platz, es ist zu heiß, alle Leute sind in den Schwimmbädern. Sei kein Spießer. Das ist doch ein passendes Geburtstagsgeschenk. Pack mich aus.”


Herbst


Sie wartet. Ihr Herz schlägt schnell. Endlich. Heute verlässt er sie. Kein Verstecken mehr. Liebevoll streichelt sie über ihren Bauch. Lächelt. Sie nimmt ihr Handy aus der Tasche und liest noch einmal die SMS.
     Liebes. Bald. Komm zu unserem Platz. Ich habe eine Überraschung für dich. Fünfzehn Uhr.
     Sie hat zu Hause alles vorbereitet. Zu Hause.
     „Es ist nur für den Übergang, bald ziehen wir in was Richtiges. Aber da hat alles angefangen, ein guter Platz für uns. Erst mal”, verspricht sie ihrem Bauch.
     Sie setzt sich auf einen Stein am Bach und betrachtet die Berge während sie den Schrei eines Bussards hört und in den blauen Himmel blickt. Hoch oben kann sie ihn gerade noch erkennen. Plötzlich: Aufruhr am Himmel. Ein Schwarm Krähen stürzt sich auf den Raubvogel.
     Der Radau ist ohrenbetäubend. Die Frau spürt, dass sie nicht allein ist und dreht sich erwartungsvoll lächelnd um.


* 1 *


01. Oktober - der Tag danach


Hauptkommissar Johannes Maier nippte an seinem Kaffee. Kaffee ohne Zucker war genauso wenig nach seinem Geschmack, wie diese morgendliche Besprechung.
     „Haben wir schon den Namen der Toten?” Dabei schmeckte er bittere Galle, als er an den Tatort vom Vorabend dachte.
     „Leider nein. Die Fingerabdrücke sind nicht im System. DNA-Auswertung läuft. Dauert aber, wie immer. Es gibt auch keine Vermisstenanzeigen die passen würden.” Christine Grabherr, Hannes neue Assistentin schüttelte den Kopf, bevor sie fortfuhr. „Die Rechtsmedizin wird noch ein bisschen dauern. Dr. Bayerlein sagt, er meldet sich.”
     Hannes Maier nahm seine Brille ab und rieb sich die Nasenwurzel. „Gut. Schauen wir mal, was wir wissen. Jürgen?”
     Jürgen Wagner zückte sein Notepad und dozierte: „Gegen 18:15 Uhr ging gestern Abend ein Notruf über Handy ein. Eine Frau Magdalena Sonnbichler meldete den Fund einer Leiche. Sie gab genaue Anweisungen in Bezug auf Fundort und geographische Besonderheiten. Die Kollegen fanden die Leiche einer jungen Frau vor, wie von dieser Sonnbichler beschrieben verständigten die Kripo.”
     Der Kommissar nickte. „Damit war mein schöner Feierabend am Arsch. Ein Waldstück, Hexenwasser, Gemarkung Wilder Wald, bei Wangen. Ich hab kurz mit Frau Sonnbichler und Schorsch Ansbach gesprochen und sie dann heimgeschickt. Die zwei waren durchgefroren. Schorsch ist ein guter Freund von mir, für den kann ich mich verbürgen, aber diese Sonnbichler, was wissen wir über sie?”
     Jürgens Gesicht verzog sich abschätzig:
     „So ’ne Esoteriktussi. Kommt hier aus der Gegend. Da war mal ein Bruder, aber der ist vor einer Ewigkeit bei einem Unfall ums Leben gekommen. Die Eltern sind auch tot. Sie ist Alleinerbin. Da ist einiges an Kohle da. Scheint überhaupt ein glückliches Händchen zu haben mit dem Erben.”
     Christina schnaubte. „Du hast ja nur Vorurteile, weil deine Ex bei der Scheidung die Hälfte des Vermögens eingestrichen hat. Ich finde es echt nervig, wie du über andere Menschen immer so abfällig redest.”
     Beim Betrachten der Kollegin fiel ihrem Vorgesetzten auf, dass sie eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Rassepferd hatte, vor allem weil ihr zu einem Pferdeschwanz zusammengebundenes Haar auf und ab wippte. Im Stillen gab er Christine recht. Seit der Scheidung war Jürgen zynisch geworden.
     Erwartungsgemäß plusterte sich Jürgen auf und strich sich über seinen Mark-Spitz-Bart.
     „Nö. Fakt. Die Sonnbichler war verheiratet. Aus der Ehe gibt es zwei erwachsene Söhne. Jedenfalls hat sie damals einen guten Fang gemacht. Der Mann stammte aus einer reichen Familie. Als er starb, war sie eine wohlhabende Witwe und musste nie wieder arbeiten.” Jürgens Grinsen wurde anzüglich.. „Hat sich dann dem ganzen Esoterikquatsch zugewandt und war lange mit so ’nem halbseidenen Kerl liiert.”
     Hannes blickte in seinen leeren Kaffeebecher, als würde er dort Erleuchtung erwarten. Unwillig schob er den Becher weit von sich und blickte seinem Untergebenen direkt in die Augen. „Sprich deutlich und in ganzen Sätzen. Was willst mir saga?”
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