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Draconis Memoria 1 - Das Erwachen des Feuers
Verfasser: Anthony Ryan (9)
Verlag: Klett-Cotta (347)
VÖ: 9. September 2017
Genre: Fantasy (16087)
Seiten: 832 (Gebundene Version), 730 (Taschenbuch-Version)
Themen: Blut (340), Diebe (604), Drachen (1216), Elixier (9), Jagd (458), Krieg (1692), Legenden (139), Spionage (256), Syndikate (53), Übernatürliche Fähigkeiten (363)
Reihe: Draconis Memoria (3)
Charts: Einstieg am 26. September 2017
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Draconis Memoria 1 - Das Erwachen des Feuers« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (4)     Blogger (5)     Tags (1)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 28. März 2018 um 19:53 Uhr (Schulnote 2):
» Sobald den Prolog gelesen, hat man direkt die Informationen um was es grob geht, der wichtigste Inhalt dieser Geschichte ist das „Produkt“, Drachenblut in seiner Farbe und Reinheit von unterschiedlicher Wirkung und Dauer der Wirkung.
Hier kommt der Leser mit Magie in Kontakt, so fördert das Produkt richtig angewandt nicht nur den Körper oder den Geist, es kann auch kurzfristig das Feuer beherrschen lassen.

Wir begegnen drei wichtigen Menschen, und erleben die Geschichte abwechselnd aus deren Sicht:
Da wäre die Blutgesegnete Lizanne, welche als Agentin für da Eisenboot- Handelssyndikat tätig ist sowie Clay, ebenso ein blutgesegneter, aber nicht registrierter Kleinkrimineller, der in eine Falle gelockt und um sein Leben zu retten auf eine fast aussichtslose Mission geschickt wird. Und zu guter Letzt Hilemore, seines Zeichens Zweiter Leutnant auf dem Kriegsschiff„Gute Gelegenheit“, einem Blutbrenner.

Während letzterer auf See einige Schlachten zu schlagen hat, führen Clay und Lizanne ihre Reise auf der Suche nach dem weißen Drachen in das unerforschte Inland.

Jeder dieser Personen hat seinen eigenen Handlungsstrang, dem leicht verständlich zu folgen ist, und welche sich mit der Zeit ineinander verflechten, was für ein abwechslungsreiches Leseerlebnis sorgt.

Der Inhalt des Buches ist recht umfangreich.
Es spielt sich alles in der mandinorianischen Zeitrechnung ab, hier vergleichbar mit dem Mittelalter. Hierfür aber doch recht fortschrittlich, sind sie im Besitz lebenserleichternder Maschinen, wie z.B. Gewehre oder Dampfschiffe, womit der Roman auch Steampunk Elemente beinhaltet.

Neben den abenteuerlichen Missionen gibt es auch Kriege, Spionage, Verrat, Intrigen und Politik zur Genüge, welche das gesamte Werk ziemlich komplex machen.

Wer einen reinen Drachenepos erwartet ist hier etwas fehlgeleitet. Die Drachen werden nicht ihrer Gefahr wegen bekämpft, oder um sie zutraulich zumachen gefangen, um sie als Waffen einzusetzen, nein die Drachen sind in dieser Geschichte primär nichts weiter als Nutzvieh.
Sie werden ihres Blutes wegen gejagt, gezüchtet, eingepfercht, gemolken, umgebracht. Hier wird dem Leser ziemlich alles in grausamer Manier vor Augen geführt was gegenwärtig mit unserer Gesellschaft nicht stimmt und wie barbarisch die Zivilisation heutzutage ist.

Es geht nur um Profit und Bereicherung, was genau dem Produkt überhaupt diese Macht verleiht ist nicht erforscht, bzw. wurde nicht erklärt. Man interessiert sich nur für das „was“ nicht für das „wie“.

Ab kurz vor der Mitte entwickelt sich das Geschehen in einem rasenden Tempo, welches bis zum Ende gehalten wird.

Der Schreibstil ist sehr detailliert und bildlich, der Autor umschreibt alles perfekt und kreiert ein Kopfkino, das den Leser glauben lässt er wäre stiller Beobachter dieser Szenerie.
Die gewählten Worte passen großartig in das Setting und den Verhaltensregeln, es gibt Hierarchien und die Einhaltung von Formalitäten, teilweise hat man das Gefühl in einem historischen Roman zu lesen.
Die Kulisse und die Charakter sind faszinierend ausgearbeitet. Mit der Zeit hat man zwar seinen Favoriten, aber letztendlich sind alle drei Hauptprotas sowie einige der Nebencharakter sehr sympathisch, denn sie sind mit sehr gut nachvollziehbaren Gefühlsregungen kreiert, was ihnen Tiefe verleiht.

Selbst die Kriegsschlachten wurden explizit wiedergegeben und obwohl dies so weniger mein Fall ist haben sie mich gefesselt. So manches Mal ist es auch sehr blutig und kann durchaus auch an der einen oder anderen Stelle ziemlich emotional werden.

Zu Beginn habe ich mich echt etwas schwergetan, doch nach einigen Kapiteln hatte ich mich an den Stil gewöhnt.
Allerdings musste ich durchgehend konzentriert lesen, manchmal habe ich mich erwischt wie ich ein und denselben Satz mehrmals lesen musste.
Das Cover ist übrigens wunderschön, und auch die im Buch beschriebenen Abschriften und Dokumente sowie die Karte zu Beginn und Ende sind wirklich gut gelungen.

Der Auftakt der Trilogie „Draconis Memoria“ ist echt gut. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil. Klare Empfehlung von mir wenn man einem etwas anderen Fantasy Roman für Erwachsene nicht abgeneigt ist.«
  9      0        – geschrieben von derpandaliest
 
Kommentar vom 7. November 2017 um 11:17 Uhr (Schulnote 2):
» Rückkehr zu den Wurzeln

Wer klassische Fantasy liebt, wird an diesem Buch einfach nicht vorbei kommen!

Es enthällt alle nötigen Elemente, um aus dem Plot eine wirklich spannende, fantastische Geschichte zu machen: Drachen, Piraten, Diebe, einen ausbrechenden Krieg und eine magische Kraft, die alles zusammenhält oder auseinanderbrechen lässt- die Kraft, die dem Blut der Drachen innewohnt, und die nur von wenigen auserwählten Menschen angewendet werden kann!

Das Buch beginnt am Ende der glorreichen Ära des Friedens: Sowohl das Kaiserreich als auch der Eisenboot-Verbund schmieden heimlich Pläne, um ihre Macht auszubauen. Die einen rüsten ihre Schiffe auf, um die alles entscheidende Schlacht zu schlagen, den anderen gehen langsam die Vorräte an Drachenblut aus, da die Jagdgründe (sprich die Drachen) und somit ihre Vormachtstellung langsam verkümmern.
In ihrer Not wird eine Gemeinschaft auf die Suche nach dem sagenumwobenen Weißen Drachen geschickt- ein Himmelfahrtskommando?

Zu dem Buch muss zu allererst gesagt werden: Es ist unheimlich komplex geschrieben. Anthony Ryan hat eine Welt erschaffen, in der sich weder die Anwohner, noch der Leser so wirklich zurecht findet. Es gibt unheimlich viele Verbände und Vereinigungen, die sich gegenseitig bekämpfen und unter denen man sich erst einmal zurecht finden muss (hier wäre eine Begriffserklärung echt hilfreich gewesen). Wenn man sich allerdings erst einmal orientiert hat, findet man sioch vollkommen gefangen in der Geschichte wieder. Die Erzählung besteht aus drei parallel laufenden Erzählsträngen, die an unterschiedlichen Orten dieser Welt stattfinden. Durch die konstanten Sprünge zwischen ihnen wächst die Spannung von Kapitel zu Kapitel.

Und auch die Welt an sich ist beindruckend. Denn der Mensch ist auf den Landmassen und auch auf dem Meer eigentlich nur geduldet, wie sich nach und nach zeigt, denn die Natur scheint zurück zu schlagen, und das mit nicht zu verkennender Macht!

Fazit:
Anthony Ryan ist mit diesem Buch definitiv ein gelunger Auftakt zu seiner Trilogie gelungen und er hat in mir einen neuen Fan dazu gewonnen!«
  10      0        – geschrieben von julemaus94
Kommentar vom 5. Oktober 2017 um 20:43 Uhr (Schulnote 3):
» In Mandinorien sind Drachen sehr begehrt, denn aus ihrem Blut können magische Tränke gebraut werden, die je nach Farbe des Drachen eine andere Auswirkung haben. Da kommt das Gerücht über einen weissen Drachen auf, dessen Blut noch viel mächtiger sein soll als alles, was man bisher an Drachenblut kennt..

Die Handlung ist in zwei Stränge aufgeteilt und wird aus der Sicht der beiden Protagonisten, Lizanne und Clay, erzählt. Lizanne ist eine Spionin, die verdeckt nach Informationen über den weissen Drachen sucht, während Clay mit einer Gruppe Abenteurern nach dem Tier selbst forscht. Ich hatte den Eindruck, dass die Lektüre viel Aufmerksamkeit abverlangt, wenn ich nur so locker drübergelesen hatte (was ich mir bei vielen Büchern leisten kann), verstand ich kaum einen Satz. Daher braucht der 800-Seiten-Wälzer viel Ausdauer und Konzentration. Dazu tragen auch die vielen Figuren bei, die man erst mal auseinander halten können muss. Am Ende des Buchs ist zwar ein Glossar mit einer Kurzbeschreibung aller relevanten Figuren enthalten, aber das habe ich erst nach der Lektüre entdeckt (das passiert, wenn man wie ich das Inhaltsverzeichnis ungelesen überspringt, um nicht durch die Kapitelnamen gespoilert zu werden).

Anders als das Cover erwarten lässt (und Eragon-Fans wohl erhoffen) spielen Drachen hier nicht die Hauptrolle neben oder sogar gemeinsam mit den Menschen. Sie kommen zwar vor, aber bleiben blosse Tiere, wenn auch mit übermenschlichen oder gar magischen Kräften (und durchaus intelligent). Insgesamt erweckt "Das Erwachen des Feuers" ohnehin mehr den Eindruck eines Kriegs- oder Politikromans, der per Zufall in einer Fantasywelt spielt, als dass es ein reiner Fantasyroman wäre. Bei "A Song of Ice and Fire" (das allerdings deutlich düsterer und brutaler gehalten ist) hat mich das nicht gestört, hier konnte mich die Handlung noch nicht so wirklich überzeugen. Durch die vielen Maschinen, die oft genaustens beschrieben werden, erhält das Buch auch eine Steampunk-Komponente. Komplett packen konnte mich das Buch noch nicht, aber ich schliesse nicht aus, auch den Nachfolger mal unter die Lupe zu nehmen, denn "Das Erwachen des Feuers" bildet den Auftaktband zu einer neuen Reihe.

Mein Fazit
Mehr Krieg und Politik als Fantasy.«
  11      1        – geschrieben von Aglaya
 
Kommentar vom 13. September 2017 um 8:51 Uhr (Schulnote 1):
» "The Waking Fire", wie es im Original heißt, ist auf den ersten Blick ein sehr dickes Buch, auf den zweiten Buch eins, bei dem jede einzelne der vielen Seiten absolut hochklassig sind. Es ist temporeich, ideenreich, bildgewaltig und dabei auch noch hochspannend. Der großen Erwartungshaltung, die Anthony Ryan mit seinen Rabenschatten-Büchern aufgebaut hat, wird das Buch in jeder Faser gerecht. Ein Meisterwerk!«
  3      0        – geschrieben von Darrier
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