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Kreuzschnitt
Verfasser: Øistein Borge (1)
Verlag: Droemer (401)
VÖ: 25. August 2017
Genre: Kriminalroman (4166)
Seiten: 336
Themen: Diebstahl (327), Europol (5), Frankreich (349), Gemälde (120), Mord (3429), Norwegen (91), Oslo (19), Unfälle (657), Villas (61)
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Lesermeinungen (4)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 23. September 2017 um 0:54 Uhr (Schulnote 1):
» Kreuzschnitt, Norwegen-Krimi von Øistein Borge, 336 Seiten erschienen im Droemer Knaur Verlag.
Debütroman von Øistein Borge um den schicksalsgebeutelten, norwegischen Ermittler Bogart Bull.
Ein provozierter Verkehrsunfall der für eine Frau und ihre Tochter tödlich endet.
Die beiden waren die Familie von Bogart Bull, sie fielen den Rachegelüsten eines von Bull überführten Täters zum Opfer. Der Ermittler wird mit dem Verlust nicht fertig, und versumpft in Selbstmitleid und Alkohol. Nach einem Aufenthalt in einer Entzugsklinik ist er "wieder da". Seine Chefin i versetzt ihn zu Europol. Dadurch wird Bull in die Ermittlungen um die Ermordung des Wirtschaftsmagnaten und Kunstsammler Axel Krogh hineingezogen. Bogart Bull begibt sich auf eine Reise nach Südfrankreich. Als es noch weitere Todesopfer im Zusammenhang mit dem Tod von Krogh gibt, zeichnet sich eine Mordserie ab. Bulls Ermittlungen führen ihn zu einem grausamen und ungesühnten Verbrechen während des 2. Weltkriegs.
34 spannende Kapitel, die mit Zeit und Ortsangaben versehen sind, helfen dem Leser, sich in der Geschichte, die durch verschiedene Zeitebenen und mehrere Erzählstränge führt, zurechtzufinden. Der Krimi erscheint im auktorialen Erzählstil. Borge schafft es aufs Trefflichste, mit vielen Dialogen und klaren Worten, die Story lebendig zu erzählen und auch die verschiedenen Handlungsstränge glaubhaft zusammen zu führen. Anderssprachliche Phrasen und Eigennamen sind kursiv gedruckt und werden dadurch hervorgehoben. Schon durch den spannungsgeladenen Prolog fühlte ich mich in die Geschichte katapultiert, der Spannungsbogen war unvergleichlich hoch und ließ mich bis zur letzten Seite nicht mehr los. Im letzten Drittel klären sich die Zusammenhänge, jedoch die endgültige Auflösung war trotzdem eine Überraschung. Bis zum Schluss war ich sozusagen „auf der falschen Fährte“. Am meisten betroffen gemacht, haben mich die Kapitel, die die Geschehnisse im März 1943 beschreiben. Aufs Äußerste gespannt und fassungslos verfolgte ich die grausame, ja beinahe unerträgliche Schilderung. Atmosphärisch dicht erzählt, dennoch jederzeit nachvollziehbar ist dem Autor ein Debüt gelungen, das mich zu jeder Zeit gefesselt, fasziniert und super unterhalten hat. Gut gefallen hat mir, die Verknüpfung mit Bulls persönlichem Schicksal, ohne die Geschichte über zu strapazieren. Die Zusammenarbeit mit dem französischen Commissaire Moulin hat den Roman noch zusätzlich belebt, dazu greift Borge immer wieder auf das Privatleben der Charaktere zurück und versucht so, die Figuren dem Leser näher zu bringen. Nebenbei erfährt der Leser Interessantes über den Fauvismus und einige seiner Vertreter. Der Epilog „Herbst“ betitelt, könnte die Andeutung für eine Fortsetzung des Krimis sein, die ich auf keinen Fall verpassen möchte. Ein einziger kleiner Kritikpunkt. Auf Seite 111, heißt es im kursiven Text: „ Als der Apostel Paulus im Jahr 64 von Kaiser Nero zum Tod am Kreuz verurteilt wurde…..“, hier handelt es sich nicht um Paulus (Paulus wurde enthauptet) hier muss es Petrus heißen.
Eine Empfehlung für die Liebhaber tiefgängiger anspruchsvoller Norwegen-Krimis und für Leser die sich spannend und niveauvoll unterhalten wollen. Ein rundherum gelungenes Debüt . Øistein Borge, den Autor sollte man sich merken.«
  13      0        – geschrieben von Ele95
Kommentar vom 14. September 2017 um 18:06 Uhr (Schulnote 5):
» Zum Inhalt:
Kommissar Bull erlebt harte Zeiten. Seine Frau und sein Kind kommen bei einem Unfall ums Leben. Nach seinem Absturz und seiner Wiederkehr wird er zu Europol versetzt. Dort wartet ein Fall auf ihn. Ein Kunstsammler wird ermordet aufgefunden, wer war der Täter? Die Lösung des Falls gestaltet sich ausgesprochen schwierig und führt zurück in die Vergangenheit.

Meine Meinung
Der Beginn führt den Leser in die Psyche des Kommissars Bull, der nach dem Verlust seiner Frau und seiner Tochter mit dem Leben und mit sich selbst kämpft. ER sieht sich als schuldig am Tod seiner Familie, da sie aus Rache an ihm gestorben sind. Sehr detailreich und wortgewandt schafft es der Autor einen mit dem Kommissar fühlen zu lassen und dessen eigenes Hin- und Hergerissensein mit seiner Alkoholsucht quasi zu fühlen.
In diesem Zwiespalt arbeitet Bull an der Lösung des Falls und stürzt sich förmlich in die Arbeit. Die Person des Kommissars hat mir sehr gut gefallen, da ich sie nicht glatt und einfach sondern vielschichtig und irgendwie fast zum anfassen fand.
Der Autor schildert eine sehr umfassende Geschichte, welche viel mehr als ein einfacher Kriminalfall ist. Immer wieder gibt es Zeitenwechsel innerhalb der Geschichte, was das Lesen für mich interessant gemacht hat, auch wenn in – insbesondere am Anfang – zu tun hatte, mich zurecht zu finden.
Der Schreibstil des Autors ist sehr detailreich und plastisch und war für mich sehr gut zu lesen. Durch die umfassende Beschreibung sah ich manche Szenen vor meinem inneren Auge vor mir. Das Buch selbst ist spannend und die Lösung des Falls war bis zum Ende nicht für mich vorhersehbar. Unfassbare Dinge werden klar geschildert und erscheinen einem am Ende irgendwie doch nachvollziehbar, wenn man in Sichtweise der Charaktere wechselt.

Fazit
Aufwühlender, drastischer und ergreifender Krimi. Ich vergebe 5 von 5 Sternen«
  10      1        – geschrieben von dieschmitt
Kommentar vom 6. September 2017 um 11:32 Uhr (Schulnote 2):
» Gerne mehr von Bogart Bull!

Bogart Bull: was für ein Name! Er ist Kommissar bei der Osloer Kriminalpolizei und durchlebt nach dem Unfalltod seiner Frau und seiner kleinen Tochter eine tiefe Krise. Hinzu kommt, dass der Unfall durch einen von Bogart vor Jahren gefassten Kriminellen absichtlich verursacht wurde. Trauer und Schuld hat Bull durch Alkohol zu verdrängen versucht, bis er nun zwar endlich trocken, aber immer noch tief gezeichnet ist.
Von seiner Chefin wird Bogart Bull zu Europol versetzt, wo er in Sainte-Maxime in Südfrankreich den Mord an dem norwegischen Unternehmer und Kunstsammler Axel Krogh aufklären soll. Kroghs Leiche weist auf dem Rücken ein mit dem Messer eingeschnittenes Kreuz auf. Ein Symbol? Obwohl die ganze Villa voller wertvoller Kunstgegenstände ist, fehlt nur ein kleines Bild, das vermutlich von Edvard Munch stammt. Nur kurze Zeit später wird eine zweite Leiche gefunden, ähnlich zugerichtet wie Axel Krogh. Doch das Vorgehen ist nicht ganz identisch. Handelt es sich also um einen oder um mehrere Täter?
Bulls Ermittlungen, die er zusammen mit dem französischen Kollegen Jean Moulin durchführt, führen ihn in die Vergangenheit, in die Zeit der Résistance und der deutschen Besatzung Frankreichs. In eingeschobenen Kapiteln wird aus der Perspektive der damals Beteiligten erzählt, was die Vergangenheit lebendig und anschaulich vermittelt. Auch die Zeit, als das gestohlene Gemälde entstand, lässt der Autor aus Sicht der Maler bildhaft auferstehen.
Diese Kapitel stören zwar etwas den Erzählfluss der Gegenwart, verdeutlichen aber dadurch auch die Komplexität der Handlung. Bogart Bull gibt einen überaus sympathischen Ermittler ab, der durch seine Recherchen und vielleicht auch durch die angenehme Atmosphäre an der Côte d’Azur wieder zu neuem Lebensmut zurückfindet.
Die Auflösung des Falls erscheint mir allerdings am Ende doch etwas zu konstruiert. Hier wäre eine weniger komplexe Lösung in meinen Augen überzeugender gewesen.
Insgesamt ist ,,Kreuzschnitt“ aber ein spannender, unterhaltsamer und empfehlenswerter Roman und Bogart Bull sollte unbedingt weiter ermitteln!«
  11      0        – geschrieben von amena25
Kommentar vom 2. September 2017 um 15:25 Uhr (Schulnote 1):
» DEM DÄMON AUF DER SPUR
Das Buch von Øistein Borge wird als die Krimi-Entdeckung aus Skandinavien beworben. Ich kann dem nur voll und ganz zustimmen. Ja, „Kreuzschnitt“ ist ein spannender norwegischer Krimi, dessen Handlung zum größten Teil in Südfrankreich an der Côte d´Azur spielt.

Es beginnt dramatisch mit dem Prolog – in nur wenig kursiv geschriebenen Zeilen - , die das Leben des Osloer Kriminalisten Bogart Bull vollkommen auf den Kopf stellen. Von jetzt auf gleich verliert er durch einen durchgeknallten Verbrechertypen, der sich erbarmungslos an ihm rächen will, seine Frau Frida und seine Tochter Anine. Darüber büßt Bogart seinen Halt, seinen Lebenswillen ein und wird zum Alkoholiker. Er fällt in ein tiefes Loch, aus dem ihm der Vater und eine kluge, fähige Chefin wieder heraushelfen. Eva Heiberg bietet dem verzweifelten Mann eine neue berufliche Perspektive bei Europol. In enger Zusammenarbeit mit der französischen Polizei fängt Bogart an, den viehischen Mord an dem superreichen Norweger Axel Krogh zu untersuchen.

In 35 Kapiteln verbindet Øistein Borge Zeitebenen, Handlungsstränge, Personen, bei denen ich mir die Frage stellte, wie soll das alles jemals in eine Geschichte, in ein Ergebnis münden? Doch der Autor schreibt das so fesselnd, dass ich die Seiten regelrecht verschlungen habe.
Es sind vier Zeiten, die beschrieben werden: 1906, 1918, 1943 und 2014. Vollkommen unerwartet wird der Leser plötzlich aus der Gegenwart zurückversetzt in eine andere Zeitebene. Es ist das Jahr 1906 und wir treffen auf berühmte Malerpersönlichkeiten wie Henri Matisse, Edvard Munch, Kees van Dongen, André Derain, Georges Rouault und Othon Friesz. Sie gelten heute zu den Malern des Fauvismus, der klassischen Moderne. Nur der
Jüngste unter ihnen, Santiago Gaillard, ist fiktiv. Sie kommen aus einer Laune heraus überein, dass jeder ein kleines Dämonenbild malt und diese sieben Originale zusammen bei Santiago verbleiben. So weit, so gut.
Im Jahre 1943 schließlich befinden wir uns mitten im Krieg, in der Zeit des französischen Widerstandes gegen die Deutschen. Blutige Kapitel voller Grausamkeit, Brutalität und schändlicher Verbrechen. Nichts für zartbesaitete Gemüter! Doch Borge berichtet von der Realität. Wiederum Zahnräder im Fortgang des Geschehens sind Santiago Gaillard, einer der vielen Maquisards und sein Sohn gleichen Namens, aber Tigo genannt, ein Junge noch. Die Zeiträume wechseln ständig und mit Bull und dem französischen Kommissar Moulin ist man mittendrin, aber trotzdem steigt man nicht dahinter. Spuren führen ins Leere oder in die Irre. Die Schauplätze wechseln, doch auch, wenn man eins und eins zusammenzählt, die Fälle wollen erst einmal nicht zusammenpassen.

Mein Fazit:
„Kreuzschnitt“ ist für mich kein x-beliebiger 0815-Krimi, sondern bekommt von mir das Prädikat: „besonders wertvoll“.
Die dynamische Handlung mit bewegenden und schrecklichen Momenten ist durch überraschende Wendungen gekennzeichnet. Die Charaktere finde ich meisterhaft und vor allem realistisch dargestellt. Ich konnte sie mir uneingeschränkt vorstellen. Kommissar Bull ist zwar vom Schicksal arg gebeutelt, aber wie er sowohl mit den französischen Kollegen als auch ansonsten mit den Menschen umgeht, gefällt mir sehr. Eine Fortsetzung mit ihm wünsche ich mir, Herr Borge!
Das Cover paßt, hat aber mit der modernistischen Villa des Axel Krogh (ausgeführt durch den norwegischen Architekten Sverre Fehn) nichts gemein.

Ich vergebe fünf von fünf Sternen und meine unbedingte Lese/Kaufempfehlung!«
  18      0        – geschrieben von hennie
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