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Über alle Grenzen
Verfasser: Maya Shepherd (32)
Verlag: Sternensand (66)
VÖ: 25. August 2017
Genre: Romantische Literatur (15061)
Seiten: 562 (Kindle Edition), 544 (Taschenbuch-Version)
Themen: Begegnungen (1908), Deutschland (594), Flüchtlinge (130), Kosovo (5), Mädchen (1857)
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Lesermeinungen (4)     Blogger (6)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 28. März 2018 um 19:47 Uhr (Schulnote 1):
» Anna ist ein Mädchen das sich mit der Trennung ihrer Eltern auseinander setzen muss, einen Umzug in eine fremde Stadt, den Verzicht ihrer bisher sehr gut gestellten finanziellen Lage und der Anfang an einer neuen Schule.
Yasin ist ein Flüchtlingsjunge, ein lieber Kerl mit großem Herz und einem Lächeln auf den Lippen, und obwohl er keinerlei Sprachbarrieren hat, wird er nicht gehört, stattdessen immer wieder mit Vorurteilen konfrontiert.
Bis er Anna kennen lernt. Das junge Mädchen, sieht ihn, so wie er ist, und ihrem seelischen Gepäck und aller Widrigkeiten zum Trotz finden sie zueinander.

Die Story ist aus abwechselnder Sicht geschrieben, so lernt man sie beide kennen, Anna ist sehr in sich gekehrt in ihrer Verzweiflung und ritzt sich.
Ihre Kapitel haben einem bitteren Nachgeschmack hinterlassen, aber ich konnte die Beweggründe von Anna durchaus nachvollziehen.
Yasins Kapitel dagegen haben mich wirklich fühlen lassen wie es ihm erging, die verschiedenen Stationen der Flucht, der Hunger, die Angst…

Die zentrale Story handelt aber um die zarte Bande zwischen den beiden, welche sich langsam und stetig in echte Liebe verwandelt. Liebe.
Ein Wort und doch so viel mehr.
Sie kennt keine Herkunft, keine Religion, kein Gender, kein Alter. Liebe ist vollkommen und rein wenn sie zwei Herzen verbindet. Ich habe mich während dem lesen gleich mitverliebt…

Es ist mein erstes Buch von Maya Sheperd, aber wird definitiv nicht das letzte bleiben.
Maya schreibt so schön, ihr Stil ist flüssig und verständlich, da wird nichts verschönert oder unnötig aufgebauscht, trotz dieser schwierigen Thematik.
Die Sprache ist angepasst, es liest sich nüchtern, aber als Leser befindet man sich sofort in der Geschichte, die Gefühle werden wunderbar transportiert wenn man nicht gerade eine Gefühlswelt hat, die in einen Fingerhut passt.

Ich persönlich habe viele von den Neuankömmlingen gesehen. Sehr viele, denn durch meine Arbeit, war ich vor Ort bei ihrer Ankunft in München, und habe sie auf dem Teil ihres Weges begleitet der sie von München mit dem Zug in ganz Deutschland verteilt hat. Ich habe auch die Willkommensgruppen sehen können, ich weiß noch wie gerührt ich war, als ich die Freude und auch Erleichterung in den Gesichtern gesehen habe.
Insgesamt hat die Autorin ihre Recherche in beiden Themen, das Ritzen und die Flüchtlingsproblematik, mit Bravour gemeistert.

Danke Maya für dieses bewegende Buch, und die Möglichkeit dass ich Anna und Yasin kennen lernen durfte.
Eines meiner Highlights 2017!«
  13      0        – geschrieben von derpandaliest
 
Kommentar vom 7. Oktober 2017 um 20:22 Uhr (Schulnote 1):
» Cover:
Ich mag das Cover. Es ist mit wenigen Elementen schlicht gehalten, die jedoch gut zum Inhalt passen. Es würde vielleicht nicht unbedingt sofort meinen Blick fesseln, doch es sieht dennoch sehr schön aus.

Inhalt:
Wow! Was für eine berührende Geschichte! Maya Shepherd hat sich in "Über alle Grenzen" auf zwei sehr aktuelle und bewegende Themen fokussiert, sodass diese mich auch wirklich überzeugen konnten.
Annas Geschichte war für mich sehr intensiv, da sie mit so vielen Problemen zu kämpfen hat, die so oft selbst wahrlich an ihre Grenzen bringen. Und dann schleicht sich der Flüchtling Yasin auch noch immer mehr in ihr Herz, was vor allem aus der Sicht der anderen nur mit Problemen verbunden ist.
Die Autorin thematisiert diese aktuelle Problematik so gekonnt, dass man zum Nachdenken angeregt wird und sich auch wirklich bewusst wird, was diese Menschen erlebt haben und wie wir mit ihnen umgehen. Ich kann lediglich sagen, dass diese Geschichte mich von Anfang bis Ende gefesselt und berührt hat. Ein großartiges, empfehlenswertes Werk!

Charaktere:
Ich liebe die Charaktere der Geschichte! Allen voran Anna gefiel mir sehr, denn ich mochte ihre Menschlichkeit, aber auch ihre Zweifel und den Druck, dazuzugehören. Genauso ist sie für mich gleichzeitig stark wie schwach, was sie für mich authentisch erscheinen ließ.
Yasin muss man einfach mögen. Er ist ein herzensguter, aber auch abgekämpfter Mensch, der der Geschichte sehr viel Charme verleiht.
Die Nebenfiguren wurden von Maya Shepherd sehr vielseitig gestaltet. Ob Lena, Annas beste Freundin, Yasins oder Annas Familie oder auch Laura mit ihrer boshaften Art. Alle konnten restlos überzeugen und passten sehr gut zur Geschichte.

Schreibstil:
Schon beim Lesen ihrer ²Märchenhaft"-Reihe bin ich dem Schreibstil der Autorin verfallen. Sie führt einen so locker und leicht durch die Geschichte, dass man schneller am Ende ist, als man bei 562 Seiten denkt.
Es werden einem ausreichende Beschreibungen geboten, die es möglich machen, sich alles vorzustellen, ohne dass es langweilig wird.
Man verfolgt die Geschichte in der Gegenwart aus der Perspektive der Protagonistin Anna, was mir sehr gefiel, da man dadurch sehr gut nachvollziehen und mitbekommen konnte, wie sie mit Yasin, dem Druck von außen und auch ihren eigenen familiären Sorgen umgeht. Man erlebt ihr Hadern mit sich hautnah mit!

Die Thematik Flüchtlinge wird vor allem durch die Flashbacks aus Yasins Sicht unterstützt. Man erlebt seine Geschichte, die mich immer mehr fesselte. Ich spürte die Recherche der Autorin, sodass mir seine Erlebnisse geradezu wahr erschienen.


Fazit:
Maya Shepherd schreibt auf den letzten Seiten ihres neuen Buches, dass die Geschichte von Yasin und Anna frei erfunden ist, doch sie könnte wahr sein. Erschreckend wahr sogar. Die Autorin bringt uns das aktuelle Thema Flüchtlinge auf sehr emotionale Weise nahe. Uns gehen all diese Menschen was an und wir haben nicht das Recht über ihre Vergangenheit und sie selbst zu urteilen, ohne sie zu kennen. Verpackt wurde diese wichtige Botschaft in einer Liebesgeschichte, die mit liebevoll gestalteten Charakteren und sehr gutem Schreibstil unter die Haut geht!
Für mich ein wahres Highlight, dass ich allen nur empfehlen kann.«
  11      0        – geschrieben von annsophieschnitzler
 
Kommentar vom 12. September 2017 um 21:18 Uhr:
» Meine Meinung:

Die Flüchtlingsproblematik ist ein schwieriges Thema und spaltet die Gemüter. Trotzdem oder gerade deshalb hat Maya Shepherd sich nicht gescheut, genau dieses in ihrem neuen Buch zu verarbeiten. Dabei hat sie die beiden tragischen Geschichten von Anna, die nach der Trennung ihrer Eltern von Berlin nach Köln umzieht und die Erlebnisse von Yasin, der aus dem Kosovo flüchten musste, zu einer Liebesgeschichte vereint, die viele Hindernisse überwinden muss.

Zuerst lernen wir Anna kennen, deren Leben von einem Moment auf den anderen über den Haufen geworfen wird. Durch die Trennung ihrer Eltern spaltet sich die Familie. Anna geht alleine mit ihrer Mutter nach Köln und muss nun ohne ihre Freunde ein neues Leben anfangen. Dabei ist ihre Mutter ihr leider auch keine emotionale Unterstützung. Anna ist überfordert und fängt an sich zu ritzen. In ihrer neuen Schule trifft sie auf Yasin, doch leider auch auf jedes erdenkliche Vorurteil über Flüchtlinge.
So lernen die Beiden sich nur langsam und vorsichtig kennen. Das macht die Geschichte aber umso überzeugender und authentischer. Ihre Beziehung zueinander wird zu etwas ganz Besonderem und das brauchen sie auch um viele Hindernisse zu überwinden. Die Charaktere entwickeln sich und wachsen an ihren Erlebnissen und schaffen es gestärkt aus diesen herauszugehen. Das hat mir sehr gut gefallen.

Abwechselnd gibt es immer wieder Kapitel, die Yasin’s Geschichte und seine Erlebnisse vor, während und nach der Flucht schildern. Wir erleben hautnah seine bewegende und schockierende Geschichte. Das sorgt immer wieder für Abwechslung und Spannung. Dadurch merkt man gar nicht, wie die Zeit beim Lesen verfliegt.

Maya Shepherd hat es geschafft nicht nur eine unglaublich berührende Geschichte zu Papier zu bringen, sondern vor allem auch zum Nachdenken anzuregen. Trotz der schwierigen Thematik wird die Handlung leicht verständlich rübergebracht. Man kann sich sehr gut in die Protagonisten hinein versetzen und fühlt mit ihnen. Ich hatte während des Lesens mehr als einmal feuchte Augen und kann Euch nur empfehlen eine Packung Taschentücher bereit zu halten.


Cover:

Das Cover passt gut zur Geschichte und spiegelt einige Elemente aus dem Buch wieder. Trotzdem ist es mir nicht unbedingt ins Auge gesprungen. Mich hat eher überzeugt das Buch zu lesen, weil ich schon einige Geschichten von Maya Shepherd kenne, die aber im Genre Märchen und Fantasy anzusiedeln sind. Nun war ich sehr neugierig, wie dieser Alltagsroman sein würde.


Fazit:

Eine bewegende Geschichte, die sehr zum Nachdenken anregt. Absolut empfehlenswert.


Ich gebe dem Buch 5 von 5 Möpsen.«
  7      0        – geschrieben von Yvi's kleine Wunderwelt
 
Kommentar vom 25. August 2017 um 22:08 Uhr (Schulnote 1):
» Meinung:
Ich weiß ehrlich nicht gesagt, wo ich anfangen soll.
Die Autorin hat sich mit diesem Buch an ein - auch für mich - schwieriges Thema herangewagt, weshalb ich mir für diese Rezension auch jedes einzelne Wort gut überlegen muss.

Die Geschichte ist ein Spiegel einer möglichen Realität, der Realität zweier Menschen, die sich finden und verlieben. Und deswegen umso schwerer zu beurteilen.
Die Autorin selbst sagt im Nachwort, dass sie dieses Buch nicht geschrieben hat, um sich auf irgendeine Seite zu stellen, sondern um zum Nachdenken anzuregen.
Und das hat sie auf jeden Fall geschafft.

Erzählt wird die Story meist aus Annas Sicht.
Die Trennung ihrer Eltern hat sie schwer mitgenommen, aber sie ist aus Solidarität mit ihrer Mutter nach Köln gezogen.
Hier steht sie nun nach dem ersten Extrem - Luxus, Geld, keine Sorgen - dem zweiten Extrem - Armut, kleine Wohnung, viele Sorgen - gegenüber.
Anna wirkte im ersten Drittel des Buches sehr düster und dunkel auf mich.
Die Emotionen werden gut transportiert, denn auch ich fühlte mich sofort down, wurde sozusagen eingenommen von der Protagonistin.

Und so erlebte ich das anfängliche Tief aus Annas Sicht - neue Schule, neue Freunde, stressiges Verhältnis zu den Eltern - nur um dann immer wieder in Yasins Geschichte, in seine Flucht geworfen zu werden.
Die ist nicht deprimierend, sondern einfach nur sehr sehr traurig und herzzerreißend.

Die zweite Sicht, die in etwa bis zur Hälfte des Buches erzählt wird, handelt von Yasin, seiner Familie und der Flucht aus dem Kosovo.
Und jeder, wirklich jeder, kann sich das eigentlich nur zu gut vorstellen, denn die Bilder, die hier beschrieben werden kennt man - aus dem Fernsehen.
Einpferchung, Warten, Hoffen & Bangen.
Viel zu kleine Boote, Instabilität, Körpergeruch.
Das offene Meer zwischen zwei Küsten.
Hunger, Durst und Leid.

Bis zur Ankunft in Italien haben die Medien oft berichtet.
Doch was danach geschieht war mir neu - und zeugt auch von guter Recherchearbeit, denn das, was die Autorin geschrieben hat, wirkt auf mich absolut authentisch.
Und furchteinflößend zugleich, denn ich musste mir immer wieder vor Augen führen - DAS IST REAL. Ist es einfach.
Keine Fiktion, nein.
Das passiert und passierte ständig.

"Hoffnungslosigkeit lag in ihrem Blick.
»In einem Land ohne Perspektiven gibt es auch keine Zukunft.«"
(Pos. 933 von 6520)

Der Schreibstil besticht durch Klar- und Einfachheit. Da gibt es keine Schnörkel, keine Ausschweifungen und auch nichts zu beschönigen.

Anna und Yasin lernen sich im Laufe des Buches kennen und lieben.
Das ist kein Spoiler, sondern ein logischer Schluss des Klappentextes.

Beide haben ihre Päckchen zu tragen, beide tragen Narben, ob gewollt oder ungewollt. Sie werden vor Probleme gestellt, die es zu lösen gilt. Meist gelingt es, aber nicht immer.

Und obwohl dieses Thema heikel ist und das Buch unter die Kategorie "Reale Liebesromane" fällt und ich dadurch eigentlich kein Recht darauf habe Spannung zu erwarten - denn die gibt es im realen Leben oft auch nicht - ist es doch leider genau das, was mir ein wenig gefehlt hat.

Liebe, Gefühle, Angst und auch Wende/Höhepunkte sind reichlich vorhanden. Doch an Spannung mangelte es mir.
Ich habe das Buch dennoch nicht weglegen können, denn die Geschichte ist einfach... unbeschreiblich schön und traurig.

Fazit:

"Über alle Grenzen" ist für mich vielmehr ein Hoffnungsbericht.
Hoffnung darauf, dass man aus jedem Stein, der einem in den Weg gelegt wird, etwas Schönes bauen kann (Ähnliches Zitat Goethe).

"Jeder Mensch trug sowohl gute als auch schlechte Seiten in sich. Niemand wurde schlecht geboren. In keinem Land der Welt."
(Pos. 5686 von 6520)

Dieses Buch ist empfehlenswert für alle, die gerne außergewöhnliche Liebesgeschichten lesen.
Für all jene, die Grund zum Nachdenken brauchen.
Sie ist einfach für alle, weil es im Idealfall keine Grenzen gibt.

Ich vergebe 4,5 von 5 Sterne.«
  14      0        – geschrieben von Aus dem Leben einer Büchersüchtigen.
 
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