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Dann schlaf auch du
Verfasser: Leïla Slimani (1)
Verlag: Luchterhand (49)
VÖ: 21. August 2017
Genre: Gegenwartsliteratur (1952)
Seiten: 224 (Gebundene Version), 225 (Kindle Edition)
Themen: Einsamkeit (126), Kindermädchen (32), Paris (328), Tragödie (7), Vertrauen (550)
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Lesermeinungen (3)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 11. Oktober 2017 um 11:19 Uhr (Schulnote 3):
» Dann schlaf auch du, Roman von Leïla Slimani, 224 Seiten, erschienen im Luchterhand Literaturverlag Beklemmendes Drama um den Tod zweier Kinder.
Myriam und Paul, ein junges Paar, er Musikproduzent und sie Anwältin, haben zwei Kinder Mila und Adam, Myriam, die nach dem Studium sofort Mutter wurde und dann auch noch Adam bekam, fühlt sich als Hausfrau und Mutter überfordert und dabei doch nicht ausgelastet, eines Tages begegnet ihr ein Studienkollege und bietet ihr an, in seiner Kanzlei einzutreten. Die Eltern machen sich die Suche nach einem Kindermädchen nicht leicht, schließlich wird Louise eingestellt, die perfekte Nanny, sie ist eine Perle, die Kinder lieben sie, für Myriam und Paul wird sie unentbehrlich und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Das Buch ist im auktorialen Stil verfasst. Obwohl der Prolog mit dem Satz „Das Baby ist tot“ beginnt handelt es sich bei vorliegender Geschichte um keinen Kriminalroman. Slimani beschreibt in klaren Worten und in einem nüchternen geradezu abgeklärten Schreibstil, rückblickend, das Leben der Familie, bis es zu dieser schrecklichen Tat kommt. In der Erzählung sind immer wieder Kapitel dazwischen gestreut, in denen der Leser Näheres über Louises Privatleben erfährt, über ihre Tochter, die sich schon sehr bald von zu Hause abgesetzt hat, über ihren Mann der ein Stänkerer und Faulenzer war und ihre Armut, ihr Dahinvegetieren in einer klammen schimmeligen Wohnung und die Probleme die die Schulden ihres Mannes verursachen.
Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, wollte ich dieses Buch auf jeden Fall haben, der Einstieg haut den Leser geradezu um und er will unbedingt wissen wie diese schreckliche Tat geschehen konnte. Leider lässt die Spannung im Lauf der Geschichte nach. An jeder Stelle des Buches dachte ich, wann kommt der Riss, ab wann zeichnet sich dieses schreckliche Ende ab, was ist der Auslöser, ja der Grund warum Louise derart ausrastet? Leider habe ich auf meine Fragen keine richtige Erklärung gefunden. Ich konnte mit keiner der Charaktere im Buch so richtig warm werden, Myriam, der ihre Karriere wichtiger war als ihre Kinder? Paul, den die Erziehung der Kleinen oder das Gefühlsleben seiner Frau kaum interessiert? Letztendlich Louise, die Täterin, die durchgeknallte Nanny, so perfekt wie sie den Haushalt der Familie führt, wie sie sofort Bezug zu den Kindern aufbaut, wie sie sich in der Familie als moderne Mary Poppins erweist, eigentlich kann ich nicht nachvollziehen wieso sie ihr Privatleben nicht auf die Reihe kriegt. Nach dem Tod ihres Mannes, ignoriert sie sämtliche Briefe und Mahnungen die bei ihr eintreffen. Ihre Einzimmerwohnung ist ein mieses Loch. Da frage ich mich, was Louise mit dem Geld für ihren Job getan hat? Ihre Schulden und ihre Wohnung hat sie damit wohl nicht bezahlt. Essen konnte sie mit den Kindern, sogar in den Sommerurlaub durfte sie mit. Und dennoch hat sie mit ihrem „letzten Geld“, Mila ein Eis gekauft. Die Hilfe die ihr Paul angeboten hat, hat sie auch abgelehnt. Da ist der Roman für mich ein wenig undurchsichtig, dort habe ich keinen Zugang gefunden, nichtsdestotrotz habe ich das Buch an einem Nachmittag durchgelesen. Am Ende hätte ich gerne noch gewusst, wie das Leben der Figuren weitergeht, wie Louise bestraft wird. Insgesamt von mir gutgemeinte Note 3«
  12      1        – geschrieben von Ele95
Kommentar vom 26. August 2017 um 21:32 Uhr:
» gute Idee, Umsetzung enttäuschend

Außergewöhnliche Idee und Inhaltsangabe, die sehr neugierig machen.
Leider ist die Umsetzung in meinen Augen alles andere als gelungen - das Buch hat 220 Seiten und wurde langweilig aufgezogen. Louise ist eine in meinen Augen dumme Person, sie wird einfach als dumm dargestellt. Man kann nur den Kopf schütteln, wieso ein Autor so einen Charakter wählt.
Leider enttäuschend.«
  5      0        – geschrieben von book_lover
Kommentar vom 23. August 2017 um 8:32 Uhr:
» Spannend, glaubwürdig, unbehaglich:

„Aber aus welch schwarzem See in welch tiefem Wald schöpft sie diese grausamen Erzählungen, an deren Ende die Guten sterben, nachdem sie die Welt gerettet haben?“ (S. 35)

Zusammenfassung. Ein schreckliches Unglück stößt den Kindern Mila und Adam zu, und mit ihnen ihrer ganzen Familie. Wie konnte es so weit kommen? Was hat zu der Eskalation geführt, die am Ende der Geschichte steht und mit der dieses Buch gewinnt? Vorsichtig und behutsam nähert sich „Dann schlaf auch du“ dem Grauen an, das im Inneren eines Menschen wohnen kann.

Erster Satz. Das Baby ist tot.

Inhalt. Ich muss zugeben, dass ich zunächst skeptisch war, doch schon das erste Kapitel genügte, um mich zu überzeugen: Dieses Buch ist ziemlich großartig geschrieben. Es ist eine interessante Entscheidung, ein Buch mit seinem Ende beginnen zu lassen, und wahrscheinlich auch nicht in jeder Situation die richtige; hier jedoch kann ich mir kaum einen besseren Aufbau vorstellen.
Man weiß, wie am Ende alles eskalieren wird, und hat 200 Seiten lang Zeit, Situationen zu hinterfragen: Hätte es jemand eher bemerken müssen, was sich dort anbahnt, hinter verschlossenen Türen? Hätten die Eltern andere Prioritäten setzen müssen?
Doch am Ende sind wir die einzigen, die alles wissen und jede Perspektive kennen, am Ende sind wir die einzigen, die vielleicht verzweifelt denken „Nimm dein Gefühl ernst! Unternimm etwas dagegen!“ und die trotzdem dem unaufhaltsamen Lauf nur zuschauen können.

Personen. Durch wechselnde Perspektiven, Sprünge in Vergangenheit und Zukunft, den Fokus auf vielen verschiedenen, mehr oder weniger beteiligten Figuren entsteht vor unserem Auge ein sehr umfassendes Bild einer sozialen Umgebung, die den Charakteren kaum andere Handlungsmöglichkeiten anbietet. Ich verspürte eine unheimliche Verbundenheit mit Louise, die natürlich so oft falsch handelt, dabei aber trotzdem viel Fläche für Mitgefühl lässt; mein Herz brach für Myriam und Paul, die im Grunde nur alles richtig machen wollten, und dann doch vor den Scherben ihrer Existenz stehen.

Lieblingsstellen. „Seit sie geboren sind, hat Myriam Angst vor allem.“ (S. 22)
„Sie werden sie hinausdrängen, und die Nounou wird wiederkommen.“ (S. 173)

Fazit. Es steckt wirklich viel Gutes in diesem Buch: Obwohl das Ende vorweggenommen wird, bleibt eine gewisse Spannung und die irrationale Hoffnung, dass vielleicht doch noch alles gut ausgeht; die Figuren sind besonders, ausgereift und glaubwürdig; und trotzdem fehlte mir das Sahnehäubchen, das mich völlig begeistert hätte zurücklassen können.«
  10      0        – geschrieben von bücherbelle
 
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