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Gegen alle Regeln
Verfasser: Ariel Levy (1)
Verlag: Knaur (1249)
VÖ: 18. August 2017
Genre: Biografie (1157)
Seiten: 240
Themen: Affären (431), Ehe (411), Fehlgeburt (8), Journalisten (718), Kinderwunsch (19), Mongolei (15), Mütter (534), Regeln (229), Reisen (1523), Schwangerschaft (399), Verlust (427)
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Lesermeinungen (6)     Leserkanonen-Rezension
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 5. Februar 2018 um 21:50 Uhr (Schulnote 1):
» Liebe, Verlust, Hoffnung

Cover und Gestaltung:
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Pink als Farbe des Titels auf orangem Hintergrund lässt das Buch eher wie ein Kitschroman aus den 70ern aussehen als nach einer seriösen Biographie. Im Laden hätte ich das Buch wohl stehen lassen und damit leider einiges verpasst! Zwar passen diese Farben zum Geburtsjahr der Autorin und irgendwie passt diese verboten aussehende Farbkombination auch zu ihrem Leben, aber meinen Geschmack trifft das Ganze nicht. Immerhin ist das Buch ein Hardcover mit Schutzumschlag und macht so einen hochwertigen Eindruck.

Inhalt:
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Die Autorin Ariel Levy beschreibt ihr Leben, angefangen von ihrer Kindheit, ihrer (auch sexuellen) Selbstfindung sowie der Suche nach Liebe und Partnerschaft. Sie schreibt aber auch darüber, wie es sich anfühlt, die Liebe zu verlieren und wie es schaffte, die Trauer um ihren Sohn zu verarbeiten, der kurz nach seiner Geburt in ihren Armen starb.

Mein Eindruck:
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"Seit ich ein kleines Mädchen war, hat man mir gesagt, dass ich zu leidenschaftlich bin, zu energisch, zu viel. Ich hatte angenommen, dass ich meine unbändige Kraft, Gier und Liebe in ein Leben gepackt hatte, das dem standhalten konnte. Doch es ist explodiert." (S. 9)

Ich gestehe, dass ich aufgrund von Titel und Klappentext keine so genial verfasste Autobiographie erwartet hatte. Gleich mit dem ersten Satz bin ich eingetaucht in die gefühlvolle Welt der Autorin, konnte mich sofort in ihre Welt hinein begeben und mich stückweise auch mit ihr identifizieren. Ohne Verschnörkelung, ohne Selbstmitleid schreibt sie von ihrer Situation und nimmt den Leser mit an die Hand.
Ariel ist von vorneherein irgendwie "anders", zu viel und ihr Leben verläuft "gegen alle Regeln", wie der Titel schön beschreibt. Das äußert sich darin, dass sie schwer Freunde findet, sexuell zunächst nicht weiß, wie sie sich orientieren soll und auch beruflich ihre Bestimmung nicht einordnen kann. In ihrem Buch beschreibt sie sehr treffend und eindringlich, mal traurig mal komisch, von ihrer Suche nach dem richtigen Weg für sie. Man bekommt dabei sehr tiefe Eindrücke ihrer Gefühle und Gedanken, aber auch Einblicke in ihre Arbeit als Journalistin, was ich persönlich als besonders spannend empfand.
Beim Lesen habe ich jeden einzelnen Satz genossen, da die Autorin es meisterhaft versteht, Metaphern für die Ereignisse ihres Lebens zu finden, die alles viel verständlicher erscheinen lassen, so z. B.

"Beim Schreiben kann man das Ende stets ändern oder ein Kapitel löschen, das nicht funktioniert. Das Leben aber kommt dir nicht entgegen, es ist unparteiisch und unanfechtbar." (S. 235)

Die Geschichte ihrer Partnerschaft und vor allem deren Verlust sowie der Verlust ihres Sohnes haben mich oft schlucken lassen. Gleichermaßen war ich beeindruckt von ihrer Art, ihre Trauer zu verarbeiten.

"Eigentümlicherweise aber tröstet mich gerade die Wahrheit. Der Tod wird dich holen. Du kriegst zehn Minuten auf dieser Welt oder achtzig Jahre, niemand aber kommt lebend davon. Dieses Gesetz zu akzeptieren schenkt mir einen überraschenden Anflug von innere Frieden." (S. 227)

Insgesamt hat mich das Buch durch seine Schreibweise von Anfang bis Ende gefesselt und ich habe mir viele treffende Zitate markiert.

Fazit:
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Gefühlvolle Biographie in außergewöhnlicher Sprache formuliert: Die Suche nach Liebe und wie man ihren Verlust bewältigt

5 von 5 Sternen«
  11      0        – geschrieben von orfe1975
Kommentar vom 19. September 2017 um 17:08 Uhr (Schulnote 1):
» Mir hat dieses Buch recht gut gefallen, denn es erzählt uns eine wahre Geschichte und konnte mich sehr berühren und dieses, ohne jemals ins Kitschige abzugleiten. Darüber hinaus lieferte es mir über das Ende der Lektüre hinaus Stoff zum Nachdenken. Natürlich war mir bereits zuvor bewusst, dass der Tod des eigenen Kindes so ziemlich das Schrecklichste sein dürfte, das Eltern widerfahren kann, allein schon, weil es rein mathematisch wider die Natur ist. Aber ich hatte mir beispielsweise vorher irgendwie keinerlei Gedanken darüber gemacht, wann man von einer Fehlgeburt spricht und wann nicht, bzw. dass es sich eben nicht um eine Fehlgeburt handelt, wenn ein Kind lebend zur Welt gebracht wurde, egal, wie lange es danach tatsächlich lebt, auch, wenn es nur wenige Minuten sind. Hier wurde zudem deutlich, wie schrecklich selbst zerfleischend die Selbstvorwürfe sein können, die Fragen, ob einen nicht vielleicht doch irgendeine Art von Mitverschulden trifft, ob man es nicht hätte merken müssen und hätte verhindern können.
Abgesehen vom schrecklichen Geschehen ließ sich das Buch vom Stil her gut lesen und ich fand einige schöne Formulierungen. Derartiges An-die Öffentlichkeit-Gehen, beginnend bereits mit dem Niederschreiben des Erlebten, stellt auch eine Form von Selbsttherapieversuch dar. Ich wünsche Ariel Levy von Herzen. dass es ihr geholfen hat!«
  12      0        – geschrieben von victory
Kommentar vom 13. September 2017 um 19:48 Uhr:
» "Gegen alle Regeln" aus der Feder der Autorin Ariel Levy ist eine Geschichte, die unter die Haut geht. Da es ja sich um eine wahre Geschichte handelt, berührt sie mich um so mehr.

Eigentlich verläuft das Leben von Ariel prima. Sie ist Journalistin bei der New Yorker, hat ihre große Liebe Lucy geheiratet und als sie dann noch schwanger wird, scheint das Glück perfekt. Als sie jedoch noch einen letzten Auftrag in der Mongolei annimmt, ist sie im fünften Monat. Tragischerweise verliert sie ihr Kind. Traumatisiert tritt sie die Heimreise an und zuhause ist nichts mehr wie es war. Sie trennt sich von ihrer Lebensgefährtin, die nie von ihrer Alkoholsucht losgekommen ist. Trost findet sie im Schreiben ......

Man taucht sofort in die Geschichte von Ariel ein. Wir dürfen ihre Kindheit miterleben und bekommen einen Einblick in ihr Leben als Jugendliche. Ihr Schreibstil lässt den Leser die Geschichte live miterleben. Man kann ihre Freude, ihre Ängste und ihre Hoffnungslosigkeit förmlich spüren. Ariel versucht auf ihre eigene Weise mit dem Schmerz umzugehen und auch die Trennung von ihrer Partnerin zu verarbeiten und dafür verdient sie Bewunderung und Respekt. Und daher widmet sie sich voll und ganz ihrem Job, dem Journalismus und versucht so ihre Trauer zu verarbeiten.

Eine wirklich interssante Geschichte, die nachdenkliche, aber auch unterhaltsame Lesestunden beschert hat. Die Aufmachung des Buches passt zum Gesamtpaket. Gerne vergebe ich 5 Sterne.«
  8      0        – geschrieben von zauberblume
 
Kommentar vom 27. August 2017 um 14:16 Uhr:
» Man lernt eine starke Frau kennen - die ein heftiges Schicksal ereilt. Der Leser wird in die Emotionen mithineingezogen und leidet mit der Protagonistin mit.
Der Schreibstil ist gut lesbar und sehr flüssig - ich finde ihn außerdem auch sehr detailliert - das hat mir persönlich gut gefallen.
Mir hat da Buch ausgesprochen gut gefallen und ich kann es absolut weiterempfehlen - natürlich nur, wenn einem das Thema anspricht. Die Umsetzung ist absolut gelungen.«
  7      0        – geschrieben von book_lover
Kommentar vom 26. August 2017 um 16:27 Uhr (Schulnote 2):
» Ariel Levy wusste schon sehr früh, was sie wollte, nämlich Journalistin werden. Aber der Wunsch ist nicht so leicht umzusetzen, denn die Branche ist hart und macht es Berufsanfängern und vor allen Dingen weiblichen nicht leicht. Aber sie geht ihren Weg. Ihr Privatleben verläuft nicht so gradlinig. Doch dann begegnet sie Lucy und damit ihrer großen Liebe. Aber auch in dieser Partnerschaft gibt es Höhen und Tiefen. In Ariel wächst der Wunsch nach einem Kind und sie sorgt dafür, dass ihr Wunsch erfüllt wird. Sie ist im fünften Monat schwanger, als sie noch einmal auf Recherchereise nach Ulan Bator in der Mongolei geht. Kaum ist sie im Hotel, setzen Schmerzen ein und sie bekommt ihr Kind. Es ist ein Junge, der nur wenige Augenblicke lebt. Sie reist trauernd und traumatisiert nach Hause. Aber Lucy ist ihr keine Hilfe, denn die hat sich in den Alkohol und aus der Beziehung geflüchtet.
Ich habe eine Weile gebraucht, um in diese Biographie hineinzufinden, denn die Geschichte ist nicht chronologisch aufgebaut.
Ariel ist eine Frau, die weiß, was sie will. Die ersten Jahre im Beruf sind nicht einfach, doch sie kämpft sich durch. Sie hat ein Gespür für gutes Stories und weiß diese an den Leser zu bringen. Durch ihre Anstellung beim New Yorker wird ihr Berufsleben interessant und sie kommt in der Welt rum. Die Probleme im Privatleben übersieht sie. Als sie ihr ersehntes Kind verliert, für das sie einiges auf sich genommen hat, wird ihr der Boden unter den Füßen entzogen. Sie trauert und macht sich Vorwürfe und muss alleine aus diesem tiefen Tal wieder herausfinden. Ich konnte sehr gut mit ihr fühlen.
Es ist eine sehr ehrliche Lebensgeschichte und es erfordert Mut, damit an die Öffentlichkeit zu gehen.
Ein beeindruckendes Buch.«
  11      1        – geschrieben von buecherwurm1310
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