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Blutroter Frost
Verfasser: Meredith Winter (3)
Verlag: epubli (500) und Sommerburg (3)
VÖ: 22. Juli 2017
Genre: Thriller (4606)
Seiten: 339 (Taschenbuch-Version), 366 (Kindle-Version)
Themen: Ärzte (490), Exfreunde (199), Leichenteile (18), Mafia (312), Makler (12)
Sonstiges: Dieses Buch überwachen
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Julie, 35, Anästhesistin, will sich mit einer eigenen Tageschirurgie selbstständig machen. Doch sie wird unwissend Mitglied einer Leichenteilmafia, welche beabsichtigt, ihren OP, als Sektionssaal zu nutzen. Zu verdanken hat sie dies ihrem Exfreund Benjamin, der sich als Makler ausgibt und durch sein erneutes Liebeswerben vorhat, sich Zugang zu ihrer Praxis zu verschaffen. In die Quere kommt ihm dabei Spencer, der neue Freund von Julie.
Und er ist beizeiten nicht der Einzige, nach dessen Leben die Leichenteilmafia trachtet ...
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Lesermeinungen (4)     Leseprobe     Blogger (6)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Meredith Winter für die Einsendung dieser Leseprobe!
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich.

Spöttisch sah er auf sie herab. „Deswegen wolltest du mir gestern keinen blasen“, er ließ provozierend den Schlüssel vor ihrer Nase hin und her baumeln, „weil du diesen Milchbubi hier fickst!“
     Schallend hallte der Laut einer Ohrfeige durch die Küche.
     „Ich denke, es ist besser, Sie gehen jetzt“, ergriff Spencer als Nächstes das Wort, wobei er ebenfalls aufstand und beruhigend die Hand auf Julies Schulter legte, die bestürzt über ihre heftige Reaktion angefangen hatte zu zittern.
     „Ansonsten?“, fragte Benjamin verächtlich und rieb sich mit der Hand die brennende Wange.
     „Geben Sie ihr einfach den Schlüssel.“ Spencer klang ruhig, doch Benjamin, der nur süffisant grinsend an ihnen vorbeischritt, setzte sich an den gedeckten Frühstückstisch. „Gehen Sie lieber nach Hause und kontrollieren Sie Ihre Schlösser, Spencer“, stichelte er.
     Krachend biss er in einen Zwieback. „Denn dort draußen laufen viele böse Menschen herum, aber das wusste Ihr Bruder ja am besten, nicht wahr?“
     Julie sah, dass Spencer kreidebleich geworden war, und griff ein.
     „Wenn du nicht sofort gehst, Benjamin, zwingst du mich, den Sicherheitsdienst zu rufen!“
     Ungerührt schmierte dieser sich Butter auf seinen Zwieback. „Gib mir nur eine Minute, Schatz, dann hast du dein Lämmchen wieder für dich alleine.“ Er wandte sich an Spencer „Fragen Sie sich nicht auch manchmal, ob man durch Drogen wirklich alles vergessen kann?“
     Spencer, dem in diesem Moment speiübel wurde und dem Benjamins Worte wie ein ungestümer Schlag in den Magen vorkamen, nahm zitternd seine Hand von Julies Schulter. „Es tut mir leid, ich kann das nicht“, stammelte er, gegen eine erneute Übelkeitswelle ankämpfend, drehte sich um, wankte in den Flur und griff nach seinem Mantel.
     Erschüttert lief Julie ihm hinterher. „Bitte denke jetzt nicht falsch von mir, Spencer!“ Sie hielt seine Hand fest.

„Ich meine, sicherlich fragst du dich, wie Benjamin an meinen Schlüssel kommen konnte.“ Sie holte tief Luft.
     „Warum rechtfertigst du dich?“ Er ließ ihre Hand los, um die Knöpfe seines Mantels zu schließen.
     „Wir kennen uns erst seit zwei Tagen, Julie, im Grunde geht es mich überhaupt nichts an.“ Er wickelte sich seinen Schal um den Hals und versuchte ein gleichgültiges Gesicht zu machen.
     „Ich will aber, dass es dich etwas angeht“, protestierte sie und zog ihn hastig mit ins Badezimmer, verriegelte die Tür und ließ sich mit verzweifeltem Blick dagegen fallen. Erschöpft schloss sie für eine Sekunde die Augen, dann fiel ihr Blick auf Spencer, der sie ebenso mit einer Mischung aus Verzweiflung und Sehnsucht ansah.
     „Bitte lass mich gehen“, verlangte er mit belegter Stimme, als er einen Schritt auf sie zu machte.
     „Das möchtest du doch gar nicht.“ Sie sah an seiner Miene, dass er ihr zustimmte.
     „Du und Benjamin habt noch eine Menge zu klären.“
     Er stand so dicht vor ihr, dass er durch die Lücke ihres Armes hindurch den Türknauf greifen konnte.
     Julie, die wusste, dass er damit recht hatte, nickte stumm. Jedoch war alles, was sie mit Benjamin noch zu klären hatte, die Tatsache, dass er aus ihrem Leben verschwinden und sie in Ruhe lassen sollte. Und je eher er dies tat, umso besser.
     „Ich rufe dich morgen nach der Arbeit an, okay?“, flüsterte sie deshalb in sein Ohr, atmete den schwindelerregenden Geruch seiner Haut ein und wünschte, er würde mit einem Kuss einfach wieder alles zwischen ihnen in Ordnung bringen.
     Spencer, der sich dasselbe wünschte und dennoch fürchtete, dass Julie sich nach dem Gespräch mit Benjamin nicht wieder melden würde, nickte mit abgewandtem Blick, öffnete die Badezimmertür und ließ sie hinter sich.
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