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TASCHENBUCH
 
How to be happy 1 - Liliennächte (Neubearbeitung von "Love, Kiss, Cliff")
Verfasser: Kim Leopold (24)
Verlag: Amrun (115)
VÖ: 15. April 2016
Genre: Jugendliteratur (6967) und Romantische Literatur (20856)
Seiten: 324 (Taschenbuch-Version), 234 (Kindle-Version)
Themen: Geheimnisse (4196), Mitbewohner (256), Nerds (61), New York City (1445), Umzug (423), Väter (709), Wohngemeinschaft (255)
Reihe: How to be happy (5)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »How to be happy 1 - Liliennächte (Neubearbeitung von "Love, Kiss, Cliff")« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 14. September 2020 um 17:32 Uhr (Schulnote 2):
» Für Lilian ist der Start in ein neues Leben nicht leicht. Nach dem Verlust ihrer Mutter muss sich sich erstmal neu zurechtfinden. Sie lernt viele neue Personen kennen, und man selbst wird wunderbar durch ihre Geschichte geführt. Der Schreibstil ist in der Gegenwart, woran ich mich erstmal gewöhnen musste, doch es ging nach einiger Zeit sehr leicht.

Ich habe hier einen tollen und ergreifenden Liebesroman gelesen und frage mich natürlich wie es für Ash weitergehen wird.«
  6      0        – geschrieben von Sam1980
 
Kommentar vom 8. September 2017 um 14:29 Uhr:
» Inhalt/Meinung
„Liliennächte“ zu lesen war eine „aus dem Bauch“-Entscheidung. Die Bücher von Kim Leopold tauchen immer wieder in meine FB-Timeline auf und tief in meinem Inneren bin ich eben auch nur ein Mädchen, das Einhörner mag und auf rosa steht. Ein Mädchen, das Glücklich sein will. Aber wie? #Howtobehappy ?

Ganz zu Beginn dachte ich, ich bin in einem Klischeealptraum gefangen. Mädchen zieht zu ihrem unbekannten Vater, weil die Mutter gestorben ist. So oder so ähnlich beginnen ja mittlerweile gefühlt tausend Bücher und ich bin ehrlich, ich habe kurz mit dem Gedanken gespielt, das Buch wegzulegen. Aber ich gab mir einen Ruck und las weiter. Was gut war!
Es mag sein, das diese Idee tausendundein Mal überall auftaucht, es kommt letzten Endes aber darauf an, was daraus gemacht wird! Und die Autorin überzeugte mich, dass der Anfang zwar nach einem Klischee aussieht, aber keins ist!

Die Protagonistin Lilian erweist sich als taffe, junge Frau, die zwar sehr unter dem Tod der Mutter leidet, aber dennoch ihren Lebenswillen nicht verloren hat. Sie versucht alles Mögliche, um sich in ihrem neuen Leben wohl zu fühlen und begegnet jedem Menschen, den sie kennenlernt offen und neugierig. Auch wenn Lilian hin und wieder etwas naiv wirkte und manchmal auch den Wald vor lauter Bäumen nicht sah, mochte ich sie auf Anhieb und hätte mich gefreut, wenn sie auch meine Freundin gewesen wäre.

Ash und Jamie, die zwei Jungs denen die WG gehört, in die Lilian zieht, helfen ihr auf ihre ganz eigene Art und Weise, denn Lilian lernt beide gern zu haben. Die beiden Jungs sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht und dennoch (oder gerade deswegen) verstehen sie sich blendend! Ash, der Draufgänger und Zockerfanatiker, der mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat und es zeitweise nicht klar ist, ob die Dämonen oder er gewinnen.
Jamie, der Nerd mit den Sprüche-Shirts, der für Lilian alles stehen und liegen lässt und das, obwohl er sie kaum kennt.
Die beiden nehmen sie auf, und zeigen ihr, dass das Leben trotz allem lebenswert ist. Ganz langsam kommt Lilian in ihrem Leben an, findet einen Ruhepunkt und glaubt zu wissen, was sie jetzt will.
Und dann kommen Geheimnisse ans Licht, die Lilian den Boden unter den Füßen wegziehen…

Es ist ja immer so, dass in solchen Geschichten irgendwann Geheimnisse auftauchen, die die Harmonie zerstören. Das ist hier nicht anders. Allerdings schaffte es die Autorin, mich lange Zeit im trüben Fischen zu lassen. Klar, ich hatte so meine Vermutungen, aber je mehr ich mir sicher war, desto mehr kamen neue „Indizien“ hinzu, die mich wieder verunsicherten.
Letzten Endes hängt tatsächlich alles zusammen. Jamie, Lilian, Ash, der Vater. Alles. Und das hab ich so nicht kommen sehen.

Es war schön, mit Lilian auf diese Reise zu gehen. Zu sehen, wie sie wächst, sich verliebt, Liebeskummer hat. Sich selbst entdeckt und auch Menschen los lässt, die ihr nicht gut tun. Jedes Licht hat seine Schattenseite, das lernt Lilian auf eine nicht ganz so leichte Art und Weise. Und auch wenn sie immer mal wieder ganz schön harmoniebedürftig ist und alle ihre Lieben glücklich sehen will, geht das alles nicht so, wie sie sich das wünscht. Denn jeder trifft für sich selbst die Entscheidungen, die ihm in diesem Augenblick richtig erscheinen und manchmal kann man bei solchen Entscheidungen keine Rücksicht auf die Gefühle anderer nehmen. Denn dann geht es nur um einen selbst und um das, was einen glücklich macht.

Gegen Ende war es fast schon wieder ein bisschen klischeehaft und es wurde auch hin und wieder etwas kitschig. Ich hab nichts gegen Kitsch, ich bin ein Mädchen, aber das übersprudelnde Harmoniebedürfnis von Lilian brachte mich dann doch hin und wieder an meine eigenen Kitschgrenzen. :-D
Nichtsdestotrotz hält sich das Klischee abermals nicht in der Geschichte, womit ich nach dem Anfang ja eigentlich hätte rechnen müssen^^, und die Autorin serviert mir ein Ende, bei dem ich doch tatsächlich ein Tränchen hab verdrücken müssen.

Fazit
„Liliennächte“ von Kim Leopold ist ein zuckersüßer Liebesroman, der das Herz berührt und die Seele lächeln lässt. How to be Happy?, fragt sich Lilian und ich fragte mich das auch. Und dann zeigte mir die Autorin tausendundzwei Dinge, wie das Glücklich sein möglich ist, denn Glück kommt immer von einem selbst. Von innen. Es ist eine Entscheidung. Man muss sich auch über die kleinen Dinge freuen können, um das große Glück empfangen zu können.«
  15      0        – geschrieben von Tilly Jones
 
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