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Peter Grant 3 - Ein Wispern unter Baker Street
Verfasser: Ben Aaronovitch (8)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (857)
VÖ: 1. Juni 2013
Genre: Fantasy (7895) und Kriminalroman (4927)
Seiten: 448
Themen: FBI (357), London (1146), Magie (1552), Mord (3979), Polizei (517), Studenten (652), Zauberlehrling (12)
Reihe: Peter Grant (7)
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Eine unbekannte Person wird in einem U-Bahn-Tunnel erstochen aufgefunden, und die Anwesenheit von Magie ist unübersehbar. Ein Fall für Peter Grant - und zwar einer mit internationalen Verwicklungen, denn der Tote ist ein amerikanischer Kunststudent und Sohn eines US-Senators...
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Lesermeinungen (3)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 14. März 2016 um 14:06 Uhr (Schulnote 1):
» Klappentext:

Es ist ja nicht so, dass Peter Grant, Zauberer in Ausbildung und Police Constable in London, nichts für das Üben von Zaubersprüchen und das Pauken von Lateinvokabeln übrig hätte - bestimmt nicht! Aber es ist doch immer wieder schön, wenn zur Abwechslung auch mal reelle Polizeiarbeit gefragt ist. Eine unbekannte Person wird im U-Bahn-Tunnel nahe der Station Baker Street tot aufgefunden - erstochen, und es deuten unübersehbare Anzeichen auf die Anwesenheit von Magie hin. Ein Fall für Peter, keine Frage. Der unbekannte Tote stellt sich als amerikanischer Kunststudent und Sohn eines US-Senators heraus, und ehe man noch "internationale Verwicklungen" sagen kann, hat Peter bereits die FBI-Agentin Kimberley Reynolds mitsamt ihren felsenfesten religiösen Überzeugungen am Hals. Dabei gestalten sich seine Ermittlungen auch so schon gruselig genug, denn tief in Londons Untergrund, in vergessenen Flüssen und viktorianischen Abwasserkanälen, hört er ein Wispern von alten Künsten und gequälten Geistern ...


Rezension:

Obwohl ein Mordopfer im U-Bahnhof Baker Street eindeutig erstochen wurde, ist es Peter schnell klar, dass der Fall etwas mit seinem Spezialgebiet – magischen Straftaten – zu tun hat. Den Kollegen von der Mordkommission kommt es eher spanisch vor, dass der Mann kurz vor seinem Tod von den Überwachungskameras aufgenommen wurde, wie es aus dem Tunnel auf den Bahnsteig wankte, auf den Aufnahmen der benachbarten Station jedoch nicht auftaucht, wie er und sein Mörder den Tunnel betraten. Auch von seinem Mörder findet sich keine Spur, obwohl alle Notausgänge des Streckenabschnitts ordnungsgemäß verschlossen sind. Bei der Jagt nach der Lösung des Falls gerät Peter nicht nur in U-Bahn- und sonstige, teilweise in keinem Plan verzeichnete Tunnel, sondern auch ins berühmte Abwassersystem Londons, in welchem er mehrmals ein unfreiwilliges Vollbad nimmt.

Wie schon von den vorhergehenden beiden Bänden gewohnt, gelingt es Ben Aaronovitch auch hier wieder, einen spannenden Kriminalfall mit viel Wortwitz und Humor zu verbinden. Vielleicht sollte man auf die Cover dieser Buchreihe eine Suchtgefahr-Warnung aufdrucken, denn wer diese Bücher ließt, wird süchtig nach der nächsten Fortsetzung. Die einzelnen Figuren sind mit all ihren Macken detailreich ausgearbeitet. Dazu kommt sehr viel Londoner Lokalkolorit. Jeder, der dieser Stadt schon mal einen etwas ausführlicheren Besuch abgestattet hat, wird zahlreiche Plätze wiedererkennen. Bei den zahlreichen architektonischen Kommentaren kann man nur vermuten, dass Police Constable Peter Grant sein besonderes Interesse für Architektur wohl von seinem Erfinder geerbt haben muss.

Gerade bei einem solchen, ansonsten nahezu perfektem Buch muss man allerdings ein paar Worte zum absolut nicht perfekten Klappentext verlieren. Wenn man letzteren nach dem Lesen des Buches nochmals ließt, drängt sich einem nämlich die Frage auf, ob der Verfasser dieses Klappentextes das Buch überhaupt gelesen hat. Wie schon erwähnt, liegt die Leiche eben nicht im Tunnel nahe der Station sondern auf dem Bahnsteig dieser. Und die FBI-Agentin hat felsenfeste religiöse Überzeugungen? Komisch, mir ist beim Lesen keine einzige Äußerung der Amerikanerin aufgefallen, die auch nur im Entferntesten religiös deutbar wäre. Aber wie gesagt betrifft diese Kritik lediglich den Klappentext, jedoch keinesfalls das Buch an sich.


Fazit:

Ein neues aufregend-witziges Abenteuer Peter Grants mit extremem Suchtfaktor.«
  13      0        – geschrieben von Frank1
 
Kommentar vom 6. Januar 2016 um 13:05 Uhr (Schulnote 1):
» Ich lese die Bücher von Aaronovitch bewusst in größeren Zeitabständen, weil ich das Gefühl habe, dass sein kluger Humor und seine Ideen sich sonst schnell abnutzen könnten, das habe ich bei vergleichbaren Autoren zu oft erlebt. So aber lässt sich das, was er schreibt, richtig genießen. Und das "Wispern unter Baker Street" ist erneut ein beeindruckend guter Roman geworden, eine wunderbare Fantasy-Humor-Krimi-Verknispelung.«
  4      0        – geschrieben von Kubimat
Kommentar vom 19. September 2014 um 9:49 Uhr (Schulnote 1):
» Auch wenn das jetzt nicht mehr das erste Peter-Grant-Buch gewesen ist, ist die Idee immer noch sehr frisch und der Humor immer noch so witzig, dass es ganz großen Spaß gemacht hat, das Buch zu lesen. Das Zusammenspiel aus verrückter Fantasyidee, spannender Kriminalgeschichte, Witz und Humor, und Anspielungen auf zum Beispiel bekannte Bücher, sucht wirklich seinesgleichen.«
  0      0        – geschrieben von Killer Queen
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