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Briefe an die grüne Fee
Verfasser: Salih Jamal (3)
Verlag: Books on Demand (4106)
VÖ: 26. Juni 2017
Genre: Gegenwartsliteratur (3507)
Seiten: 260
Themen: Affären (648), Anekdoten (49), Begegnungen (3269), Leichtigkeit (7), Liebe (644), Poesie (15), Verantwortung (86)
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Erklärung der Bewertungssysteme
„Ein Briefroman. Ein neuer Werther in einer neuen Zeit. Poetisch und vulgär.“

Hoch über den Dächern der Stadt sitzt der Ich-Erzähler, bereit zum Sprung. In seiner Tasche: eine alte Pistole und Briefe an eine geheimnisvolle, devote Flamenco-Tänzerin, die er im Internet über ein Dating-Portal kennengelernt hat.

In zwei zusammenlaufenden Handlungssträngen erzählt er von seiner Affäre und von den Menschen, die ihm begegneten. Er schildert seinen Blick auf die Welt, seinem Weg aus Leichtigkeit und Unbekümmertheit in die Fesseln der Verantwortung und dem Versuch, dieser Gewissenhaftigkeit zu entfliehen. Dabei sucht er melancholisch, wütend und fragend das Wesen der Liebe, um an den Kern der menschlichen Seele vorzudringen. In seinen Gedanken dealt er deshalb mit dem Teufel.

Eine Geschichte aus lustigen, tragischen und unverschämten Anekdoten, erzählt in einer flapsigen und teilweise vulgären Sprache, und tiefgründigen, poetischen Gedanken über die Welt, in der Männer wie vergessene Turnbeutel in der Tinnef-Abteilung bei IKEA darauf warten abgeholt zu werden, oder in der versucht wird die Zeugen Jehovas an der Haustüre zu einem Dreier zu überreden.

Ein Buch über blutende, hungrige Herzen mit der Sucht nach Leben und nach der Wucht, die einen an dem entscheidenden Punkt trifft, zwei Finger breit unter dem Zwerchfell, da, wo die Luft wegbleibt.
Lesermeinungen (3)     Leseprobe     Blogger (2)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 25. November 2017 um 11:59 Uhr (Schulnote 2):
» Zum Inhalt:
Hoch über den Dächern der Stadt sitzt der Ich-Erzähler, bereit zum Sprung. In seiner Tasche: eine alte Pistole und Briefe an eine geheimnisvolle, devote Flamenco-Tänzerin, die er im Internet über ein Dating-Portal kennengelernt hat. 
In zwei zusammenlaufenden Handlungssträngen erzählt er von seiner Affäre und von den Menschen, die ihm begegneten.
Meine Meinung:
Eine wirklich ungewöhnliche Geschichte, deren Schreibstil sicher nicht jedermanns Geschmack ist. Auch der Sprachgebrauch ist mitunter sehr drastisch aber auf der anderen Seite manchmal auch sehr poetisch. Insgesamt muss man sich einfach auf die Geschichte einlassen, wer das nicht kann, wird das Buch wahrscheinlich nicht mögen. Mir hat es recht gut gefallen.
Fazit:
Ungewöhnliche Geschichte «
  7      0        – geschrieben von brauneye29
Kommentar vom 29. August 2017 um 18:55 Uhr (Schulnote 1):
» Wie wohl mein Leben am Ende aussehen wird?

"Ein Mensch, der um anderer willen, ohne es seine eigene Leidenschaft, sein eigenes Bedürfnis ist, sich um Geld oder Ehre oder sonst etwas abarbeitet, ist immer ein Tor." (Goethe aus "Die Leiden des jungen Werthers")
Da sitzt er nun auf einem Dach über der Stadt, mit einer alten, rostigen Pistole in der Hand, seinen Liebesbriefen an seine Geliebte Flamencotänzerin und überlegt, ob er seinem Leben ein Ende setzen soll. Doch zuerst einmal läuft sein Leben an ihm vorbei, so schaut er nochmal zurück was er in all seinen Lebensjahren erlebt und erreicht hat. Gelebt hat er, das war ihm immer das wichtigste. Nicht Geld oder Besitz wollte er unbedingt, sondern ein schönes Leben, ehe ihn der Sensenmann abholen und mitnehmen würde. Deshalb genoss er auch das Leben in vollen Zügen, mit Alkohol, Drogen, Diebstählen und schönen Frauen. Sein Motto war immer das aus seinem Lieblingsbuch "Frederick von Leo Lionni". Während alle anderen Mäuse Vorräte für den Winter sammelten, genoss Frederick die Sonne. Dafür konnte er aber im dunklen Winter die Sonne in die Herzen der anderen bringen, durch seine Geschichten, die er erzählte. Deshalb versucht er dem Stress der Welt zu entfliehen, um unbekümmert in seine Seele zu dringen.

Meine Meinung:
So erlebe auch ich dieses Buch, wie ein Leben das Licht und Erkenntnis in manchen Alltag bringen könnte. Salih Jamal nimmt den Leser hier mit seiner ganz eigenen Sprache, mal philosophisch, mal richtiggehend vulgär mit auf die Lebensreise dieses Ich-Erzählers. Er ist sicher kein einfacher Mensch, aber genießt sein Dasein auf dieser Erde in jeder Form, ohne darüber nachzudenken, was morgen sein könnte. Der Schreibstil ist sehr gut, auch wenn die vulgäre Sprache sicherlich nicht jedermanns Sache sein wird. Vieles aus dem eigenen Alltag kann man hier in diesem Buch wiedererkennen und sicher teilweise auch darüber lachen. Trotzdem musste ich ab und zu den Kopf schütteln über diesen Erzähler und fragte mich, wie viel Salih Jamal wohl in dieser Geschichte steckt? Dies ist kein Buch, das jeden Geschmack trifft und man sollte es sich auch öfters zu Gemüte führen, den es gibt heute leider viel zu wenige Fredericks, die das Leben genießen. Leider war ich auch nicht mit allen Aussagen des Autors einig und das Buch hatte auch einige Rechtschreibfehler, so das ich nur 4 von 5 Sterne gebe. Doch der Autor hat sicher Potenzial weitere literarisch gute Bücher zu schreiben.«
  7      0        – geschrieben von claudi-1963
 
Kommentar vom 5. August 2017 um 17:06 Uhr (Schulnote 1):
» Der Briefroman “Briefe an die grüne Fee“ von Salih Jamal besteht aus 15 Briefen und einem Epilog.

Die Briefe beschreiben Kindheitserinnerungen, Affären, Arbeitsleben, die Suche nach der Traumfrau, fette Geschäfte, Drogen, Liebe und Trauer.

Es ist eine bunte, mitreissende Achterbahnfahrt der Emotionen.

Am Anfang eines jeden Briefes steht ein Zitat, welches sehr passend ausgewählt ist – eine sehr schöne Einstimmung, auf das darauffolgende Kapitel.

Der Autor Salih Jamal geht virtous mit der Sprache um. Es ist ein Vergnügen das Buch zu lesen!

Ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen und hoffe wir hören noch viel von diesem talentierten Autor.«
  8      0        – geschrieben von Glitzerhuhn
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