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Eine kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt
Verfasser: Jaroslav Kalfar (1)
Verlag: Klett-Cotta (157)
VÖ: 5. August 2017
Genre: Gegenwartsliteratur (1949)
Seiten: 368
Themen: Böhmen (13), Mission (373), Raumfahrt (12), Raumschiffe (250), Tschechien (16)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 12. August 2017 um 17:36 Uhr (Schulnote 1):
» Eine fantastische, tiefsinnige Geschichte über das Fortgehen und das Heimkehren

Jakub Prochaska reist als erster tschechischer Raumfahrer in einer sehr nahen Zukunft alleine ins Weltall, um Proben einer Wolke einzusammeln, die die Erde nachts in einen violetten Schimmer taucht. Umso weiter er sich von der Erde entfernt, umso mehr scheint er seinen Verstand zu verlieren. Ein Wesen leistet ihm Gesellschaft, ergreift Besitz von seinem Geist, führt ihn in seine Kindheit zurück und zwingt ihn so, sich mit ihr und mit seiner Familiengeschichte auseinander zu setzen. Auf der Erde wird seiner Frau Lenka unterdessen alles zu viel und sie taucht unter.
Eine unfassbare, fantastische und phasenweise auch sehr traurige Geschichte nimmt seinen Lauf, die so verrückt und doch so menschlich und voller Liebe für das Leben und die Menschen ist, dass ich mich ihr nicht entziehen konnte und ganze Nächte durchgelesen habe.
Jaroslav Kalfar hat ein atmosphärisch dichtes, irreales und doch in sich ganz und gar stimmiges Buch geschrieben. Voll von tschechischer Geschichte und so voll von tiefer Lebensweisheit, dass ich gar nicht glauben konnte wie jung der Autor doch noch ist.
Ein junger Mann, mit einer alten, weisen Seele.«
  11      0        – geschrieben von MelaKafer
Kommentar vom 6. August 2017 um 12:58 Uhr:
» Schöner philosophischer Roman:

„Wie unwahrscheinlich! Und doch sind wir hier.“ (S. 183)

Zusammenfassung. Jakub begibt sich auf eine ungewisse Reise ins All, fort von seiner Frau und allen anderen Menschen an die physischen und psychischen Grenzen des menschlichen Fassungsvermögens. Wie wird sich die Welt für ihn verändert, wie wird er sich verändert?

Erster Satz. Mein Name ist Jakub Procházka.

Cover. Ich mag den Buchtitel und das Blau des Covers sehr gern, und obwohl ich abgesehen davon nicht sagen kann, woran es liegt, hat mich „Eine kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt“ direkt angesprochen. Also kann man wahrscheinlich sagen, dass es gelungen ist.

Inhalt. Die ersten paar Seiten gefielen mir vor allem sprachlich, und auch die Geschichte schien mir ganz spannend zu werden, doch ich war auch skeptisch: Etwas abgedreht schien mir das doch auch zu werden und gerade so knapp in der Zukunft, dass es nicht so richtig Gegenwart war, aber auch noch nicht so richtig ferne Zukunft.
Im weiteren Verlauf lag der Fokus dann jedoch eher auf inhaltlichen, nahezu philosophischen Aspekten und weniger auf wissenschaftlichen, sodass meine Skepsis unbegründet war.
Als es aufs Ende zuging, fand ich es irgendwann sogar richtig spannend, womit ich im Vorfeld in der Form nicht gerechnet hatte, und die Verlorenheit des einen einsamen kleinen Menschen im All wurde sprachlich ziemlich gut eingefangen.
Dabei war mein Highlight die Balance zwischen amüsant geschriebenen Stellen („In der unmittelbaren Zukunft erwarten mich frisch gekochtes Gulasch, Schweinsfüße mit Meerrettich aus dem eigenen Garten und der Kapitalismus.“ (S. 17)), existentiellen Fragen- und Problemen („Die Antimaterie ist uns ausgegangen, und das ewige Spiel ist jetzt ein Tetris-Spiel - wie organisieren wir das Selbst, um nicht zu ersticken?“ (S. 167)) und erschreckenden Erkenntnissen („Die ganze Welt ist seit Anbeginn der Menschheit von Perversen besetzt“ (S. 83)).

Personen. Die Personen waren für mich ein Schwachpunkt der Romans: Es fiel mir schwer, eine Verbindung zu Jakubs Frau Lenka herzustellen, und deswegen auch, emotional in deren Beziehungsgedöns involviert zu sein. Und das nahm dem Buch dann leider doch eine ganze Menge.
Sieht man davon ab, dann waren auch die Personen überzeugend. Sie entwickeln sich, sie denken über das Leben nach und reagieren glaubwürdig und innerhalb ihrer Persönlichkeit. Also voll in Ordnung, die Personen, aber durch die fehlende Bindung zu Lenka nicht völlig überzeugend.

Lieblingsstellen. „Ein Pessimist, der sich als Mann mit Erfahrung tarnt“ (S. 13)
„Damals mussten wir uns das Glück nicht erarbeiten. Es war einfach da.“ (S. 37)
„Eine Halluzination konnte doch nicht voller Gedanken stecken, die mir noch nie gekommen waren, oder?“ (S. 67)
„Ich suchte nach der Taste, die mich augenblicklich zur Erde zurückbefördern würde“ (S. 125)
„Ich war so aufgeregt, dass ich mit ihm geschlafen habe.“ (S. 199-200)
„Man geht durch die Dunkelheit, bis etwas Vertrautes kommt.“ (S. 242)

Fazit. „Eine kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt“ war spannend, anregend philosophisch und vielleicht sogar ein wenig prophetisch. Es hat mich abgeholt und mitgenommen, und trotzdem war ich nicht völlig begeistert, was sicherlich mit der Beziehung zwischen Lenka und Jakub/meiner Nicht-Beziehung zu Lenka zusammenhing. Also insgesamt schon sehr gut, aber nicht gigantisch gut.«
  17      0        – geschrieben von bücherbelle
 
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