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Zwillingsschmerz
Verfasser: Ana Dee (7)
Verlag: Eigenverlag (7931) und epubli (292)
VÖ: 23. Juni 2017
Genre: Kriminalroman (4071)
Seiten: 254 (Kindle Edition), 276 (Taschenbuch-Version)
Themen: Detektive (601), Suche (614), Töchter (337), Verschwinden (863), Zwillinge (343)
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Lesermeinungen (1)     Leseprobe
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Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des August 2017. Mehr zu Ana Dee gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.

     Dann war Lene wieder allein. Sie streckte sich auf ihrem Bett aus und schloss die Augen. Nacht für Nacht tauchte sie in die Welt ihrer Träume, um für wenige Augenblicke die Wärme und Geborgenheit zu spüren, die von ihnen ausging.
     Sie fühlte sich eingesperrt und wusste nicht, wie sie dem entkommen konnte. Es musste noch etwas anderes existieren, da war sie sich sicher. Dieses Gefasel, dass sie zur Elite gehörten, dass sie auserwählt worden waren, das hörte sich so verlogen an.
     Der Unterrichtsstoff hatte es in sich, gar keine Frage, und Lene war eine der Besten. Aber wozu wurden sie auf so ungewöhnliche Weise gedrillt, wenn sie anschließend doch nur als Gebärmaschinen dienen sollten? Das passte vorn und hinten nicht zusammen.
     Mit einem tiefen Seufzer drehte sie sich auf die andere Seite. Wie lange würde sie dieses Leben noch ertragen können? Und wäre der von Lisa anvisierte Freitod tatsächlich eine Option?

Lene stellte sich mit ihrem Tablett geduldig in die Schlange der Wartenden. Heute würde es zum Frühstück wieder Müsli, Obst und eine Scheibe Vollkornbrot geben. Nur das Beste für die Gäste, dachte sie frustriert, als sie an der Reihe war.
     Lisa war noch nicht da, was sie erstaunt zur Kenntnis nahm. Dabei war ihre Freundin immer die Erste, wenn es ums Essen ging. Kaum hatte sie an ihrem Tisch Platz genommen, tauchte Frau Weber auf.
     „Lene, du kommst bitte gleich nach dem Frühstück ins Labor zur Blutabnahme.“
     „In Ordnung“, murmelte Lene zustimmend.
     Sie konnte diese Frau auf den Tod nicht ausstehen. Selten hatte sie jemanden erlebt, der ihr auf Anhieb so unsympathisch gewesen war. Grell geschminkte Lippen und eine arrogante Körperhaltung waren die Markenzeichen dieser Frau.
     Ein Gedanke blitzte auf. Wo schlief eigentlich das Personal? Stets zogen sie sich eine Jacke über, wenn sie den Trakt verließen.
     „Guten Morgen.“ Lisa knallte das Tablett auf den Tisch und riss Lene aus ihren Gedanken.
     „Hmmm, was für ein köstlicher Geruch.“ Neidisch blickte sie auf Lisas Teller. „Rührei mit gewürfelten Schinkenstückchen und dazu ein kleines Küchlein.“
     „Weißt du was?“ Lisa schob den Teller in ihre Richtung. „Ich habe sowieso keinen Hunger und überlasse dir meine Portion.“

     „Wirklich?“ Lene schaute sie mit großen Augen an.
     Lisa nickte. „Lass es dir schmecken.“
     Lene versenkte ihre Gabel im Rührei und schob sie genüsslich in den Mund.
     „Die wollen mich nur mästen“, fuhr Lisa fort, „damit ich weitere Kinder gebären kann. Nicht mit mir“, wisperte sie leise, „nicht mit mir!“
     „Aber du musst wieder zu Kräften kommen Lisa, du siehst wirklich sehr dünn aus.“
     „Das ist mir egal. Wenn ich krank bin, kann ich nicht mehr schwanger werden, so einfach ist das. Ab heute stelle ich das Essen ein.“
     „Du bist verrückt.“ Lene schob den Teller angewidert in Lisas Richtung. „Entschuldige, aber mir ist der Appetit restlos vergangen.“
     „Jetzt mach nicht so ein Drama daraus, die anderen sehen schon zu uns herüber.“
     „Bitte tu das nicht.“ Lene sah sie flehend an. „Du weißt doch noch, was mit Laura passiert ist? Nach drei Fehlgeburten kam sie nicht mehr zu uns zurück.“ Lene legte ihre Hand auf die von Lisa. „Du bist alles, was ich noch habe.

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