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Zwillingsschmerz
Verfasser: Ana Dee (7)
Verlag: Eigenverlag (8289) und epubli (342)
VÖ: 23. Juni 2017
Genre: Kriminalroman (4223)
Seiten: 254 (Kindle Edition), 276 (Taschenbuch-Version)
Themen: Detektive (619), Suche (648), Töchter (351), Verschwinden (906), Zwillinge (358)
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Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des August 2017. Mehr zu Ana Dee gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.

     Tränen sammelten sich in ihren Augenwinkeln und Lene nahm sie tröstend in den Arm.
     „Ich will meine Kinder zurück“, schluchzte Lisa leise.
     Lene strich ihr sanft übers Haar. „Ich würde dich so gern von deiner Last befreien, aber ich fürchte, wir sind ihnen hilflos ausgeliefert.“
     Lisa hob ihren Kopf und blickte Lene fest in die Augen. „Wenn ich wieder schwanger bin, nehme ich mir das Leben. Ich kann das einfach nicht, für niemanden auf der Welt. Es zerreißt mir das Herz, es macht mich kaputt.“
     „Bitte Lisa, tu das nicht“, stammelte Lene verzweifelt.
     „Sie halten uns wie Tiere. Statt Tageslicht gibt es UV-Lampen und ich frage mich, ob wir jemals die Sonne zu sehen bekommen?“
     „Vielleicht können wir fliehen, zusammen, ohne den anderen zurückzulassen?“ Ein Funken Hoffnung lag in ihrer Stimme.
     „Das glaubst du doch selbst nicht.“ Lisa rückte ein wenig von ihr ab. „Lucy hat erzählt, dass sie überall Kameras haben und jeden unserer Schritte überwachen. Sie ist sich sogar sicher, dass die uns abhören.“
     „Wirklich?“ Lene ließ resigniert die Schultern hängen.
     „Noch bevor wir das Wort Flucht überhaupt ausgesprochen hätten, würden die etwas unternehmen. Sie sagen uns immer wieder, wie kostbar unsere Gene sind und dass sie uns deshalb so hüten. Aber ich habe mich nicht nur einmal gefragt, was aus den Mädchen geworden ist, die bei den Prüfungen versagt haben und aussortiert wurden. Von heut auf morgen waren sie verschwunden.“
     Lisa redete sich in Rage.
     „Wir tragen alle Vornamen mit dem gleichen Anfangsbuchstaben. Wo sind unsere Eltern abgeblieben? Wurden wir genauso künstlich gezeugt und gleich nach der Geburt unseren Müttern entrissen? Es wäre doch für alle Beteiligten das Beste, wenn wir unser Muttersein auch ausleben dürften. Also wenn du mich fragst, hier ist irgendetwas faul.“
     „Dann müssen wir etwas dagegen unternehmen, gemeinsam schaffen wir das“, antwortete Lene mit Nachdruck.
     „Wir wissen doch gar nicht, wie es hinter den Stahltüren aussieht.“
     „Oh doch, ich weiß es“, beharrte Lene. „Fast jede Nacht träume ich davon. Ich sehe den Himmel, der sich in einem kräftigen Hellblau über uns wölbt und fühle die Sonne, die mir warm ins Gesicht scheint. In mir sind Erinnerungen wie aus einer anderen Zeit.“
     „Das hast du bestimmt nur aus deinen Büchern. Mir fehlen diese Träume, ich lebe immerzu im Hier und Jetzt.“ Lisa bereitete es sichtlich Mühe, ihre Tränen erneut zurückzuhalten.
     „Wenn wir doch nur einen Blick in die Akten im Büro werfen könnten. Manchmal träume ich sogar von meinen Eltern. Wir wohnen in einem großen Haus mit einem großen Garten, in dem viele bunte Blumen blühen. Dort steht auch so ein Ding, wo man schaukeln kann. Meine Mutter hat langes braunes Haar und mein Vater trägt immer einen Anzug.“
     „Ich wünschte, ich könnte auch in so eine Fantasiewelt abtauchen“, seufzte Lisa.
     „Ich glaube nicht, dass diese Welt nur in meinem Kopf existiert. Die Stimme meiner Mutter klingt so liebevoll und unheimlich vertraut.“
     „Ach Lenchen, wer weiß schon, was sich in unseren Gehirnwindungen so abspielt, damit wir das Leben hier irgendwie erträglicher finden.“
     Ein leises Summen ertönte.
     „Tja und schon ist der Tag wieder vorüber, wir sehen uns beim Frühstück. Schlaf gut.“ Lisa winkte ihr noch einmal zu und verschwand zur Tür hinaus.
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