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Zwillingsschmerz
Verfasser: Ana Dee (8)
Verlag: Eigenverlag (8771) und epubli (402)
VÖ: 23. Juni 2017
Genre: Kriminalroman (4319)
Seiten: 254 (Kindle Edition), 276 (Taschenbuch-Version)
Themen: Detektive (632), Suche (663), Töchter (360), Verschwinden (942), Zwillinge (370)
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Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Neobooks für die Bereitstellung dieser Leseprobe! Bei dem Buch handelt es sich um einen der Neobooks-Monatsfavoriten des August 2017. Mehr zu Ana Dee gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.

     Mit einem zerknitterten Taschentuch tupfte sie sich die Tränen von der Wange und trottete ins Badezimmer, um mit kaltem Wasser ihr verquollenes Gesicht zu kühlen. Anschließend deckte sie die Geburtstagstafel und füllte die Salate in Großmutters teures Porzellan. Zufrieden betrachtete sie ihr Werk und lief ins Schlafzimmer, um sich umzuziehen.

Eine kleine Traube schnatternder Teenager hatte sich im Wohnzimmer verbarrikadiert, während die Großeltern im Garten bei einer Tasse Kaffee zusammensaßen. Marlene hatte ordentlich zu tun, um alle Gäste zu bewirten und ihre beste Freundin Elena unterstützte sie dabei.
     „Marlene, kann ich dich einen Moment sprechen?“ Frank steckte seinen Kopf zur Tür herein.
     Mia musste ihm wohl von der Verwechslung erzählt haben. Betont langsam wischte sie ihre Hände am Handtuch ab. „Lass uns nach oben gehen“, forderte sie ihn auf und lief voraus. Im Arbeitszimmer ließ sie sich in den Sessel fallen. „Und, was gibt es so Dringendes, dass du mich ausgerechnet jetzt sprechen möchtest?“
     Frank räusperte sich. „Du musst endlich loslassen, Marlene. Ich weiß wirklich nicht, wie oft ich dir diesen Ratschlag noch erteilen soll. Es macht dich kaputt, wenn du immer nur zurückschaust, wir können die Vergangenheit nicht mehr ändern.“
     „Aha, bist du jetzt ein ausgebildeter Psychologe?“, antwortete sie mit einem spöttischen Unterton.
     „Nein, aber es hat Mia sehr verletzt, dass du sie für Marie gehalten hast. Sie lebt im Schatten ihrer Schwester, siehst du das denn nicht?“
     „Weißt du, was mich wundert? Dass du Mia immer als Vorwand benutzt. Dabei warst du doch derjenige, der Marie ohne weiteres ausgetauscht hat“, rechtfertigte sie sich.
     „Bitte nicht schon wieder diese alte Leier“, stöhnte er auf. „Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Deine Therapie hat nichts gefruchtet, du lebst immer noch allein ...“
     „Das alles geht dich überhaupt nichts mehr an“, fauchte sie wütend. „Ich führe mein Leben so, wie ich es für richtig halte. Punkt.“
     „Das wäre ja auch alles kein Problem, wenn du Mia damit nicht ständig belasten würdest“, konterte er.
     „Sagt wer?“
     „Vergiss es einfach.“ Frank winkte resigniert ab. „Ich bitte dich nur darum, Mia eine gute Mutter zu sein.“
     „ ... sagte der Vater, der durch Abwesenheit glänzt“, vollendete sie den Satz. Seine Worte hatten sie zutiefst verletzt. „Ich bin eine gute Mutter und das weißt du auch“, empörte sie sich. „Wenn Mia krank war, habe ich an ihrem Bett gesessen und ihre Hand gehalten, während du mit Juliane gevögelt hast.“
     So, jetzt war es raus. Sie stand auf und schritt hocherhobenen Hauptes an ihm vorbei. Nein, so einfach war das nicht, auch wenn sie vielleicht ihr gesamtes Leben vergebens hoffen würde.
     „Ich erkenne dich nicht wieder und ich verbiete dir, so über uns zu reden.“ Fassungslos schüttelte er seinen Kopf.
     „Wie du das kleine Wörtchen uns[/i] betonst. Ich denke, damit hast du dich selbst ins Abseits manövriert.“
     „Jedes Wort, das ich sage, legst du auf die Goldwaage.“ Seine Geduld schrumpfte merklich.
     „Frank, die Geburt unserer Zwillinge war einst der schönste Tag in unserem Leben. Dass du ausgerechnet heute mit mir darüber streiten musst, spricht nicht unbedingt für dich.“ Sie ließ ihn einfach stehen und lief nach unten.


3


Lisa saß mit verquollenen Augen auf der Bettkannte. „Warum sind die anderen nach der Geburt nur so emotionslos?“, fragte sie schluchzend.
     „Ich kann es dir leider nicht sagen“, antwortete Lene. „Eigentlich bin ich auch ganz froh darüber, dass ich diese Erfahrung noch nicht machen musste“, gestand sie Lisa ehrlich.
     „Aber du bekommst inzwischen Hormone gespritzt?“
     Lene nickte. „Mir geht es gar nicht gut und ich fürchte mich vor der nächsten künstlichen Befruchtung.“
     „Es ist zum Verzweifeln und noch einmal stehe ich das nicht durch. In meinen Träumen höre ich meine Kinder schreien und das treibt mich fast in den Wahnsinn. Vielleicht sollte ich noch mehr Sport treiben und abnehmen, um mehr Zeit zu gewinnen.“
     „Meinst du, das hilft?“ Hoffnung schimmerte in Lenes Augen.
     „Ich weiß es nicht genau.“ Lisa schüttelte bedauernd ihren Kopf. „Aber ich will nie wieder schwanger werden, eher sterbe ich.“
     „So etwas darfst du niemals denken. Außerdem, was wird dann aus mir?“
     „Aber ich kann nicht einfach so weitermachen. Ich weiß ja nicht einmal, ob ich Mädchen oder Jungen das Leben geschenkt habe. Ich vermisse die beiden so sehr.“
     „Du durftest keinen Blick auf deine Kinder werfen?“, fragte Lene schockiert.
     „Nein, sie haben gesagt, dass würde mich nur verwirren. Hast du eigentlich einen besonderen Trick, weil du bis jetzt noch nicht schwanger geworden bist?“ Lisa schaute sie aufmerksam an.
     „Ich weigere mich einfach, will es nicht akzeptieren. Große Sorgen bereiten mir nur die Hormone, die sie in mich hineinpumpen. Ich habe Angst, dass sich mein Körper irgendwann seinem Schicksal beugt.“
     „Wie erwachsen du klingst. Weiß du eigentlich, was mit uns passiert, wenn wir keine Kinder mehr bekommen können? Hier müsste es doch nur so von älteren Frauen wimmeln?“
     „Diese Frage habe ich mir auch schon gestellt. Vielleicht kommen sie dann auf eine andere Station?“ Ratlos zuckte Lene mit den Schultern.
     „Manchmal habe ich so meine Zweifel an der Geschichte mit den Auserwählten, dass wir hier in Saus und Braus leben können, während da draußen die Welt zugrunde geht. Wir müssen immer nur das essen, was sie uns vorsetzen, lernen rund um die Uhr und wenn ich an die strengen Regeln denke ...“ Lisa stieß frustriert die Luft aus. „Wir sind für den Fortbestand der Menschheit vorbestimmt, was für eine alberne Floskel. Die Natur hat uns mit zwei Milchpacks ausgestattet, damit wir unsere Kinder eigenständig aufziehen.“
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