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Das Schweigen von Brodersby
Verfasser: Stefanie Ross (29)
Verlag: Grafit (86)
VÖ: 17. Juli 2017
Genre: Kriminalroman (4277) und Romantische Literatur (11385)
Seiten: 347
Themen: Ärzte (439), Dorf (473), Neuanfang (547), Schweigen (110), Soldaten (301)
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Lesermeinungen (3)     Blogger (4)     Cover
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 9. August 2017 um 19:49 Uhr (Schulnote 2):
» Jan Storm, ein ehemaliger Bundeswehr-Offizier der Spezialkräfte, lässt sich als Landarzt im Norden Deutschlands nieder, um seine Erlebnisse in Afghanistan zu vergessen, wo sein bester Freund ums Leben kam. Doch anstelle von geruhsamer Routinearbeit sieht er sich plötzlich von geheimnisvollen Hustenanfällen umringt, die schon mehr als nur einmal zum Tod geführt haben. Zusammen mit seinen neuen Nachbarn versucht Jan herauszufinden, was und vor allem wer die Todesfälle verursacht hat.

Die Geschichte wird in der dritten Person aus der Sicht des Protagonisten Jan erzählt, einige wenige Kapitel auch aus der Perspektive eines anderen Dorfbewohners. Diese Kapitel haben mir weniger gut gefallen, da sie schon sehr früh verraten, was und wer hinter der ganzen Sache steckt. Ich hätte mich da lieber selbst zur Lösung gerätselt, anstatt sie schon so früh auf die Nase gebunden zu bekommen. Während der Leser tiefe Einblicke in Jans Gedanken- und Gefühlswelt erhält, die aufgrund seiner Erfahrungen alles andere als heiter ist, bleiben die Absichten der anderen Figuren lange im Dunkeln. Sie sind allerdings individuell genug herausgearbeitet, sodass ich sie trotz ihrer recht hohen Anzahl gut unterscheiden konnte.

Der Krimi spielt in Brodersby, einem Dorf zwischen Schlei und Ostsee, das wirklich existiert, wie mit Google Maps verraten und die Autorin im Nachwort bestätigt hat. Die Umgebung spielt immer wieder eine Rolle, und auch Jans Privatleben kommt in der Geschichte nicht zu kurz. Vor allem die neuen Freundschaften, die Jan schliesst, und seine Patienten (manchmal trifft auch beides auf die gleiche Person zu) drängen den Kriminalfall stellenweise fast etwas an den Rand. Wie bereits erwähnt wird leider der "Bösewicht" viel zu früh verraten, was die Spannung doch schmerzlich dämpft, da nur noch zu klären bleibt, wie Jan die Verbrecher zur Strecke bringen wird.

Der Schreibstil der Autorin Stefanie Ross liess sich flüssig lesen, sodass ich trotz der dicht bedruckten Seiten schnell vorwärtskam und "Das Schweigen von Brodersby" in zwei Tagen ausgelesen hatte.

Untertitel und Seitenzahl haben mich hier ziemlich in die Irre geführt. "Ein Landarzt-Krimi" und der eher tiefe Umfang von rund 350 Seiten liessen mich einen gemütlichen Regio-Krimi erwarten, in dem der Protagonist in erster Linie mit der Dorfbevölkerung spricht und sich vielleicht mal auf einem Hundespaziergang umschaut. Bekommen habe ich allerdings ein actiongeladenes Abenteuer, das mit seinem militärisch ausgebildeten Protagonisten oft wie ein Thriller wirkt und mit einem etwas anderen Layout (die Seiten sind eng mit einer kleinen Schrift bedruckt) auch gut 450 bis 500 Seiten hätte füllen können. Mir hat das gut gefallen, wer aber auf der Suche nach einer locker-flockigen Urlaubsunterhaltung ist, könnte dadurch enttäuscht werden.

Mein Fazit
Viel Action anstelle von gemütlichen Regio-Ermittlungen«
  13      0        – geschrieben von Aglaya
 
Kommentar vom 27. Juli 2017 um 10:19 Uhr:
» Ich finde das Cover an sich ziemlich gut und sehr stimmungsvoll. Allerdings fehlt mir ein bißchen der Wiedererkennungseffekt, denn ich habe das Gefühl, inzwischen schon hunderte Krimis oder Thriller gesehen zu haben, bei denen ein einzelnes Haus im Hintergrund zu sehen ist.«
  3      0        – geschrieben von Quarkini
Kommentar vom 26. Juli 2017 um 19:10 Uhr (Schulnote 1):
» Zum Inhalt:
Ein charismatischer Landarzt, ein idyllisches Dorf, kauzige Einwohner und mysteriöse Todesfälle

Der ehemalige KSK-Soldat Jan Storm übernimmt auf der Suche nach einem Neuanfang die Landarztpraxis in Brodersby, einer idyllischen Gemeinde zwischen Schlei und Ostsee. Denn nach einem traumatischen Afghanistaneinsatz will er nur noch vergessen – und der kleine Ort scheint ihm meilenweit entfernt von Schusswunden, Explosionen und Toten.
Als er erfährt, dass sein kerngesunder Vorgänger unter mysteriösen Umständen verstarb, und weitere Dorfbewohner plötzlich zusammenbrechen, beschließt er, der Sache auf den Grund zu gehen. Doch damit bringt er nicht nur sich, sondern auch Arzthelferin Lena in tödliche Gefahr – denn seine Gegner haben ihn längst im Visier …
(Kurzbeschreibung gem. Grafit Verlag)

Meine Meinung:
In diesem "Landarzt-Krimi" begleiten wir den ehemaligen Soldaten Jan Storm bei seinem Neuanfang als Landarzt. Er übernimmt die Praxis des verstorbenen Vorgängers in dem kleinen Ort Brodersby in Schleswig-Holstein.
Jan hat die Bundeswehr nach einem Afghanistaneinsatz verlassen und muss jetzt seine traumatischen Erlebnisse verarbeiten. Dabei soll der berufliche Neuanfang und die beschauliche Umgebung helfen. Aber er stößt nicht nur auf freudiges Willkommen bei den Einwohnern des Ortes. Sie begegnen ihm anfangs mit etwas Skepsis und nur zögerlich. Auch seine direkte Nachbarin, die Witwe seines verstorbenen Vorgängers, kann sich noch nicht damit abfinden, dass jetzt jemand anders in der Praxis ihres Mannes arbeitet. Aber Jan gibt sich offen und freundlich und kann bald erste zaghafte Freundschaften schließen. Dazu kommt, dass seine Fähigkeiten als Arzt schnell gebraucht werden. Mehrere Menschen, darunter auch Kinder, erleiden merkwürdige Hustenanfälle mit Atemnot und sogar Herzstillstand. Und dann ist da auch noch ein Patient mit einer unheilbaren Krankheit, der auch auf Jans Hilfe bei der Linderung seiner Leiden hofft.
Jan will der Sache mit den plötzlichen heftigen Hustenanfällen auf den Grund gehen und hat auch schnell einen Verdacht, was die Ursache angeht. Aber offenbar hat jemand etwas dagegen, dass er nachforscht und es kommt zu gefährlichen Situationen.

Die Autorin hat hier einen sehr fesselnden und spannenden Plot geschaffen, der neben dem Hauptthema mit aktuellem Bezug noch vielfältige weitere Themen berührt. So geht es auch um Familienbande, Freundschaft, Verständnis, Vergebung und Zusammenhalt. Auch eine zarte Romanze ist Jan vergönnt und die fügt sich gut in die Story ein ohne zu sehr in den Vordergrund zu drängen.
Bei der eigentlichen Krimihandlung baut die Autorin die Spannung stetig auf und steigert sie gegen Ende immer mehr. Dabei bleiben dem Leser aber noch genug Möglichkeiten Jan und die Einwohner von Brodersby kennenzulernen.
Auch die Örtlichkeiten und die schöne Landschaft an der Schlei beschreibt die Autorin sehr schön und anschaulich. Vieles hat mich dabei an Bilder aus der früheren Fernsehserie "Der Landarzt" erinnert, die ebenfalls in der Gegend spielte.
Bei der Ausarbeitung der Charaktere hat die Autorin viele liebenswerte Details einfließen lassen und so sympathische und authentische Figuren geschaffen, die eine typische Dorfgemeinschaft bilden.
Ich mochte sie alle sehr, auch weil der Humor nicht auf der Strecke geblieben ist.

Durch die Themenvielfalt, einen spannenden Kriminalfall und den mitreißenden Schreibstil hat mich die Geschichte sehr gefesselt und begeistert.
Auf ihrer Homepage schreibt die Autorin von einer möglichen "Landarzt-Serie". Ich hoffe sehr, dass es bald eine Fortsetzung geben wird, denn ich möchte mehr von Jan Storm und den Einwohnern von Brodersby lesen!


Fazit: 5 von 5 Sternen«
  13      0        – geschrieben von Fanti2412
 
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