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Sommerkind
Verfasser: Monika Held (4)
Verlag: Bastei Lübbe (2116) und Eichborn (116)
VÖ: 24. April 2017
Genre: Gegenwartsliteratur (1974)
Seiten: 224 (Gebundene Version), 225 (Kindle Edition)
Themen: Erinnerungen (530), Jungen (499), Schwestern (681), Schwimmen (21), Suche (660), Unfälle (677), Wissenschaftler (224)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 20. August 2017 um 21:50 Uhr (Schulnote 1):
» Kolja ist fünfzehn, als seine sieben Jahre jüngere Schwester Malu unbedingt im Freibad und nicht im Meer schwimmen will. Während er auf einer Bank sitzt und ein Buch liest, fällt ihm nicht auf, dass sie nicht zurückkommt. Vielmehr ist es Ragna, ein Jahr älter als Kolja und in ihn verliebt, die das bemerkt, aufspringt, losläuft, Malu reglos im Schwimmbecken liegen sieht und das Mädchen aus dem Wasser rettet. Doch ein normales Leben wird es nicht mehr sein. Malus Gehirn ist bereits geschädigt, sie fällt ins Koma. Malu ist ein Sommerkind.

Es ist das Bild des kleinen Mädchens auf dem Grund des Beckens, das Ragna 25 Jahre mit Erinnerungen konfrontiert, die ihr nicht mehr gegenwärtig und lückenhaft sind. Im Rahmen eines Forschungsprojektes befasst sie sich mit der Frage, ob es einen erkennbaren Zusammenhang zwischen den Orten der Kindheit und dem Verlauf des Lebens gibt. Und ob der Mensch am Ende seines Lebens dorthin zurückkehrt.

Sie begibt sich auf die Suche nach ihren Erinnerungen, nach Kolja und danach, was damals wirklich geschehen ist. Dabei begegnen ihr Menschen, die Kolja auf seinem Weg begleitet haben. Ragna trifft seine Mutter, Malu und spricht mit der Ärztin, die mit mehr Fürsorge und Augenmerk auftritt, weil sie die Sensibilität erkennt und die Schuldgefühle, mit denen Kolja belastet ist. Denn vor allem Koljas Mutter vermittelt ihrem Sohn, verantwortlich für das Geschehen zu sein. Zur Strafe muss er seine Schwester im Krankenhaus besuchen, und es ist nur verständlich, dass er darauf mit Abwehr reagiert. Stattdessen widmet Kolja seine Zeit und seine Zuneigung einem kleinen Jungen, der vom Wickeltisch gefallen ist und den er "Kai in der Kiste" nennt.

"Der Satz, mit dem sie ihn fortschickte, verschmolz mit dem Geräusch der Tür, die sie leise hinter ihm ins Schloss drückte."

Sommerkind ist ein emotional intensives Erlebnis. Der Roman besticht durch seine stille, tiefgründige, gleichwohl poetische Sprachgewalt und das psychologisches Feingefühl, mit dem Monika Held ihre Figuren porträtiert. Es gelingt ihr nicht nur, die Fassungslosigkeit der Eltern ob dieses Unglücks zu verdeutlichen, sondern auch die Einsamkeit und den Schmerz darzustellen, denen Kolja ausgesetzt ist und unter denen er leidet.

Im hohen Maße schafft die Autorin eine glaubhafte Darstellung. Dabei erzählt sie zeitversetzt aus zwei Blickwinkeln. Ragna nimmt die Ich-Position ein, wodurch es stets möglich ist, an ihren Gedanken und Emotionen teilzuhaben. Hingegen wird Koljas Geschichte aus der Sicht von Dritten geschildert. Insgesamt beleuchtet die Autorin ein Geschehen, das unsagbar traurig und betroffen macht und doch nicht ohne Hoffnung und schöne Momente ist.

Vielleicht ist am Ende nicht alles gesagt, aber so viel, dass die Geschichte schließen kann. Und es ist auch nicht wichtig. Denn Ragna und Kolja werden sich treffen, wenngleich wir nicht mehr dabei sind...«
  14      0        – geschrieben von Svanvithe
 
Kommentar vom 16. Juli 2017 um 14:36 Uhr (Schulnote 1):
» Kolja lebt mit seiner Schwester Malu, seiner Mutter und seinem Vater in einem Haus nahe des Meeres. Am Strand gibt es auch ein Schwimmbad. Eines Abends besucht er mit seiner Schwester den Strand. Sie wollen schwimmen gehen, können sich aber nicht einigen ob im abgeschlossenen Schwimmbad oder im Meer. Trotzig setzt sich Kolja auf eine Bank. Malu klettert über den Zaun ins Schwimmbad um zu schwimmen. Eine Weile sitzt Kolja auf der Bank, dann taucht Ragna auf. Ein Mädchen, dass er unglaublich gerne mag er schon ihr zu, wie sie eine Weile wie eine Meerjungfrau durch die Wellen taucht. Als sie rauskommt und den Kleiderstapel leben Kolja entdeckt fragt sie, wem er gehöre. Kolja erzählt, dass Malu im Schwimmbad schwimmen wollte. Wie lange das her sei fragt Ragna, Kolja weiß ich nicht. Fragt nach endlos und kann nur noch seine leblose Schwester aus dem Wasser ziehen. Als Malu mit dem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen wird beginnt die tragische Geschichte eines verzweifelten Kindes.


Der Schreibstil in diesem Buch ist nicht gerade einfach, er passt sich wunderbar mit der Wortwahl und ich möchte schon fast sagen mit der Farbe der Sprache der Stimmung im Buch an. Man liest die Geschichte aus mehreren Betrachtungswinkeln. Nämlich aus der von Kolja und aus der Sicht von Ragna. Anfänglich ist es schwierig in das Buch zu finden, da es sehr verwirrend ist dass manche Gedankengänge, gerade die von Ragna für einzelne Sprünge machen. Die Darstellung und Umsetzung der einzelnen Charaktere finde ich sehr gut gelungen und ist sehr authentisch. Es ist schwierig, sich schnell eine Meinung zu bilden, wenn man aber das ganze Buch gelesen hat kann man sich nicht nur eine Meinung über die einzelnen Charaktere bilden, man hat sogar noch viel, viel Stoff zum Nachdenken. Gerade die Frage der Schuld und die Frage nach Lebensqualität im Wachkoma sind vorherrschend im Hauptteil des Buches. Es ist von der Umsetzung her wirklich gut gelungen.


So schnell werde ich dieses Buch nicht vergessen, ich habe noch sehr viel Stoff zum Nachdenken und kann dieses Buch wärmstens empfehlen. Ich habe zwar anfänglich Probleme gehabt, kann im Endeffekt aber nicht anderes als 5 von 5 Sternen zu vergeben, denn der Darstellung war der verwirrende Anfang notwendig und somit kann ich oder werde ich dafür keine Punkte abziehen.«
  13      0        – geschrieben von LaMensch
 
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