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Dämonen-Lady 3 - Dämonen im Labyrinth der Lüste
Verfasser: Doris E.M. Bulenda (8)
Verlag: DeBehr (3)
VÖ: 28. November 2016
Genre: Erotische Literatur (2659) und Fantasy (7887)
Seiten: 432 (Kindle Edition), 434 (Taschenbuch-Version)
Themen: Dämonen (666), Geliebte (117), Labyrinthe (72), Minotauren (5)
Reihe: Dämonen-Lady (3)
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Schon wieder müssen Aziz, seine menschliche Dämonen-Lady und viele befreundete Dämonen losziehen. Beelzebub hat einen riesigen Titan im Weltenlabyrinth verloren, der muss gerettet werden. Und das Zwischenreich öffnet sich und ein mächtiger, alter Feind kann entkommen. Viele Abenteuer warten auf Aziz, Beelzebub und die Dämonen-Lady.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Doris E.M. Bulenda für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Doris E.M. Bulenda gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
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     „Aber ganz im Gegenteil – sie hat jeden Freier auf Herz und Nieren getestet, naja eigentlich auf ein anderes Körperteil. In der Nacht, da hat sie nichts aufgetrennt, da hat sie geschlafen. Und jeden Morgen hat sie einen anderen Freier zu sich bestellt, der musste sie zufriedenstellen. Sie und ihre – wie hat man damals gesagt, Gespielinnen oder Mägde oder so –, also ihre Freundinnen, haben die Jungs ganz schön rangenommen. Abends sind die total k. o. aus ihrem Gemach geschlichen. Aber heimgefahren sind sie nur, wenn sie absolut mussten. Und haben Penelope dafür andere Freier geschickt. Wie du dir sicher vorstellen kannst, hatte die so gar kein Interesse daran, Odysseus wieder auftauchen zu sehen.“
     „Und das mit dem Weben – das stammte von einem relativ jungen Kerl, den sie ganz am Anfang mal vernascht hat. Als der zurückkam zu den anderen und gefragt wurde, was er getan hat, war er verlegen. Dann hat er sich an den Webrahmen im Schlafzimmer erinnert und gesagt, sie hätte gewebt und er hätte ihr dabei geholfen. Seitdem hieß es immer, Penelope beim Weben helfen.“
     Das war ja wirklich interessant, die Geschichte von dieser Seite zu hören. Ich kann nur sagen, dass ich Penelope durchaus verstehen konnte. Wenn sich der Herr Gemahl schon jahrelang rumtreibt, dann hatte sie durchaus das Recht, sich auch ein wenig Abwechslung zu gönnen. Aber wie war das dann bei der Heimkehr von Odysseus? Da hatte er doch die Freier alle erschlagen?
     Auch das sorgte für große Heiterkeit bei Mrit. „Wie bitte, Odysseus und die Freier erschlagen? Aber nicht doch, das hätte er nie geschafft. Und hätte er auch nie gewollt, das waren doch seine Nachbarn, seine Freunde und deren Söhne und so weiter. Mit denen er auch in Zukunft auskommen musste, Handel treiben und solche Dinge. Das Einzige, was er wirklich getan hat, war, diesen Pfeil durch die Schaftlöcher der Äxte zu schießen. Dieses Kunststück hat er sich mal als Junge beigebracht, um den Papi zu beeindrucken. Und das konnte er immer noch.“ Tja, und was war dann passiert? Mrit stärkte sich wieder mit einem großen Schluck Wein, bevor er weiterredete.
     „Naja, die Freier, die das Kunststück gesehen haben, haben gebrüllt: ,Mist, der Hausherr ist wieder da, der da, das ist Odysseus.‘ Das hat Penelope gehört, sie ist aus ihrem Schlafzimmer gerast und hat Odysseus im Raum stehen sehen. Sofort hat sie ihn angebrüllt: ,Du nichtsnutziger Rumtreiber traust dich hier noch rein? Du dämlicher Versager wirst ...‘ Odysseus hat zurückgebrüllt: ,Jetzt hör mir mal zu, du Schlampe ...‘“
     „Alles Weitere ging dann im Lärm unter, als die Freier sich ihre Siebensachen geschnappt haben und abgehauen sind. Die wollten sicher nicht bei diesem Jahrhundertstreit dabei sein. Der Ehekrach dauerte bis spät in die Nacht. Odysseus hat sich dafür verflucht, überhaupt zurückgekommen zu sein. Und Penelope hat ihn für das Gleiche verflucht. Als sie sich endlich genug angebrüllt hatten, mussten sie feststellen, dass sie allein waren. Also sind sie relativ friedlich zusammen ins Bett gegangen. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass auch das Odysseus nicht so erzählen wollte, wie es in Wirklichkeit passiert ist. In seiner Version hat er sich vor den Freiern aufgebaut und hat sie rausgeschmissen. Die haben vor Angst gezittert, als sie ihn so wütend sahen und sind blitzschnell abgehauen. Dann hat er sich mit Penelope ins Schlafzimmer geworfen – soweit seine Version.“
     „Später hat Odysseus dann gemerkt, dass der berühmte Homer auf eurer Erde sehr sensibel war und er ihn in seinem Schlaf erreichen konnte. Also hat er sich bei Homer in die Träume geschlichen und hat ihm seine Geschichten, die er damals schon sehr ausgeschmückt hatte, erzählt. Homer hat sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen und die Storys noch mal ordentlich geschönt. Das Gemetzel der Freier stammt ganz von Homer, der hielt das für dramaturgisch notwendig. Einiges andere stammt auch von Homer, der hatte fast noch mehr Fantasie als Odysseus.“
     Mrit nahm noch einen ordentlichen Zug aus dem Weinbecher, dann seufzte er. „Ach, das waren noch Zeiten. Dieser Kerl Odysseus war doch verdammt unterhaltend. Man hat ihm nur nichts glauben dürfen. Wenn der gesagt hat, es ist früher Morgen, dann war’s mit Sicherheit später Abend.“ Mrit hielt eine seiner Hände hoch und wedelte mit den vielen Fingern vor seinem Gesicht. „Außerdem, wenn man Odysseus die Hand geschüttelt hatte, war es ratsam, die Finger nachzuzählen.“

***


Als ich noch nach meiner Taschenlampe tastete, ertönte ein furchtbarer, lauter, schauderhafter Schrei, der mir Gänsehaut über den Rücken laufen ließ. „Hey, was war denn das – der Brunftschrei eines liebestollen Lindwurms, oder was?“ Das hatte ich laut gesagt.
     „Nein, nein, das war doch nur ich.“ Ich zuckte zusammen, die Stimme kam von sehr nahe neben mir. Und gleich darauf berührte ich mit meinem Oberkörper etwas. Einen anderen Körper, der sich nicht unangenehm anfühlte. Ich tastete mit den Händen, es war wie eine Mischung aus Mensch und Kuh, die Haut fühlte sich eher wie Fell an, kurzhaarig und rau, die Form eher menschlich, aber mit irgendwie merkwürdig angesetzten Muskeln. Dann tastete ich mich weiter nach oben, und nachdem kein Protest erfolgte, erforschte ich das Gesicht.
     Das schien ebenfalls eine Mischung aus Mensch und Kuh zu sein, und auf dem Kopf waren Hörner. Eindeutig Stierhörner, wie mir schien. „Was, habe ich etwa schon den Minotaurus gefunden?“
     „Hey, ja, ganz genau. Ich bin Tauri der 124ste. Oder kann auch der 123ste sein. Oder vielleicht der 125ste, aber das ist weniger wahrscheinlich.“ Also, den hätte ich mir viel größer und irgendwie anders vorgestellt. „Also Tauri der 124ste, dann mach doch mal bitte Licht an. Ich würde dich gerne genauer sehen. Keine Angst, ich werde schon nicht erschrecken und auch nicht davonlaufen.“
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