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HARDCOVER
 
Harti Hoppel blickt durch
Verfasser: Ben Weber (2)
Verlag: Books on Demand (1149)
VÖ: 6. Juli 2017
Genre: Kinderbuch (2420)
Seiten: 60
Themen: Abenteuer (60), Freundschaft (1201), Kaninchen (14), Tiere (292)
Sonstiges: Dieses Buch überwachen
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Wie sagt der alte Fuchs Mojo zu seinem Sohn so treffend: „Ameisenpopel noch eins! Wie oft hab ich dir schon gesagt, du sollst andere nicht nach ihrer äußeren Erscheinung beurteilen! Das Langohrmädchen ist mutig und schlau. Und wenn sie beim Hoppeln etwas hinkt, ist es vielleicht ein Vorteil für sie, weil sie sich anders bewegt, als du erwartest.“
Das hinkende Karnickelmädchen Harti Hoppel trägt weder Mütze noch Höschen, beherrscht keine Zaubertricks und heckt auch keine Streiche aus. Sie zeichnet sie sich aber durch Klugheit, Ausdauer, Mut und Mitgefühl aus. Mit diesen Eigenschaften und der Unterstützung ihrer Freunde übersteht sie aufregende Abenteuer.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Ben Weber für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Ben Weber gibt es auf seiner Autorenseite und bei Facebook.

Auf der Flucht


Och, nee ..., denkt Harti Hoppel, als sie um die Sträucher biegt und mit Nana Samtfell zusammenstößt.

„Hoppla, das Hoppelchen!“, ruft Nana und bevor Harti sich versieht, wird sie heftig von ihr umpfotet. Ein Vergnügen ist das nicht, denn Nana, die nur einen Kaninchenbau entfernt wohnt, hat sich wieder einmal mit Brombeerduft eingerieben.
     Bäh, was für ein süßer Mief!

Nana Samtfell ist ungefähr in Hartis Alter, aber so ganz genau weiß man das nicht. Zahlen spielen für Kaninchen keine große Rolle, wofür sollen die auch gut sein? Eigentlich findet Harti ihre Nachbarin ganz nett. Sie ist immer gut gelaunt und man kann mit ihr über alles reden.
     Aber muss Nana so ein samtiges Fell besitzen?
     Wie das glänzt! Und dazu kommt noch dieses gleichmäßige Hoppeln. Wie bekommt sie das nur hin?

Hartis Pelz strahlt selbst im hellsten Sonnenschein kein bisschen und da sie von Geburt an zwei unterschiedlich lange Hinterläufe hat, kann sie zwar prima Haken schlagen, aber nicht so anmutig daherhüpfen wie die meisten der übrigen Karnickelmädchen.
     Dafür besitzt Harti andere tolle Eigenschaften: Sie ist klug, hilfsbereit und hat wunderschöne bunte Augen. Das allerdings bemerken nur diejenigen, die ihr ganz nahe kommen.
     „Na, wo hüpfst du denn hin?“, fragt Nana neugierig und lacht Harti dabei an.

„Ich? Ach, ich will nur zum großen alten Blättermacher. Willst du ... vielleicht mitkommen?“
     Harti Hoppel weiß wohl, dass Nana es vermeidet, diesen Ort zu betreten, seitdem ihr dort einmal im dichten Unterholz Dornen das schöne Fell aufgerissen haben.

„Och, da war ich heute schon, nix los da oben ...“, murmelt Nana und bekommt dabei ziemlich rote Ohren.

Na, umso besser, denkt sich Harti, beim großen Blättermacher bin ich sowieso viel lieber allein.

„Okay, Nana, dann werd ich mal ohne dich losziehen.“
     „Ach, macht ja nix. Tschüss dann!“
     Nana hebt zum Abschied lässig die Pfote zum Gruß, so wie sie es bei den frechen Kaninchenjungs in der Stadt beobachtet hat. Sie seufzt. Ach ja, sie wäre viel lieber cool als schön. Doch leider sind ihre Eltern da ganz anderer Meinung.

Der große alte Blättermacher ist ein riesiger Baum draußen auf einer kleinen Anhöhe, nur einen Karnickelhopser von der steinernen Stadt entfernt. Er ist umgeben von Farnkraut, Schlingpflanzen, allerlei Pilzen und Moosgewächsen.

Daherschweben wie eine Dame aus feinem Kaninchenbau kann man in so einer Umgebung natürlich nicht. Ja, und selbst an sonnigen Tagen fällt nur ein zarter Lichtschleier durch das Blätterdach der Bäume, so dass jedes Kaninchenfell hier oben einfach nur noch grau aussieht.

Harti mag diesen Platz, hier ist sie – mal abgesehen von den anderen Tieren des Waldes – am liebsten allein. Und abgesehen von ihrem Freund, dem großen alten Blättermacher, mit dem sie sich manchmal sogar unterhält. Denn die beiden können sich, obwohl sie keine gemeinsame Sprache besitzen, auf wundersame Weise verstehen.

Harti seufzt und schmiegt sich an den Fuß seines Stamms. Heute wird sie einfach nur dasitzen, schweigen und gemeinsam mit ihm die Ruhe genießen, das Rauschen der Blätter im Wind und den Singsang der kleinen Waldvögel.
     Ja, das wird ein schöner Nachmittag ...

Mit diesem Gedanken döst sie ein und spürt nicht einmal mehr, wie die Kraft des uralten Baumes sie umhüllt und ihren Schlaf beschützt.
     So liegt Harti friedlich auf ihrem Lieblingsplatz und schläft eine ganze Weile und noch viel länger.

„Wach auf, Kaninchen, wach auf!“
     Harti blinzelt, hat sie das geträumt?
     Doch da ist es schon wieder: „Aufwachen, Kaninchen, los, wach auf!“ Das ist der große alte Blättermacher!
     Er hat sie geweckt. Aber warum nur?

Es ist sicher schon sehr spät, denn durch die Baumkronen schimmert nur noch ein schwaches Licht. Harti friert, ihre Barthaare zittern. Irgendetwas stimmt hier nicht. Eine ungewöhnliche Stille liegt über den Nebelschwaden, die hier abends aus dem feuchten Boden kriechen.

Vielleicht ist es doch nur ein schlechter Traum?
     Harti macht das, was sie in solchen Fällen immer zu tun pflegt: Sie beißt sich in die Pfote.
     Autsch, das tut aber weh! Also doch kein Traum.
     Da, der Warnruf eines Waldvogels: „Hau ab! Hau ab! Hau ab!“ Und noch einmal: „Hau ab! Hau ab!“

Irgendetwas knackt im Unterholz ... da bewegt sich jemand durch die Büsche und Sträucher ... jemand, der mit Sicherheit kein guter Schleicher ist.
     Hartis Nackenfell stellt sich aufrecht, jetzt ist sie hellwach!
     „Lauf, Kaninchen, lauf!“, brummt der alte Baum ihr zu, doch das Karnickelmädchen ist wie gelähmt.
     Ängstlich starrt sie in das neblige Halbdunkel, kann aber nichts erkennen ... Dann fällt es ihr ein! So einen Lärm verursacht kein Tier, kein Waldmops, kein Hörnerbraunling, ja, nicht einmal ein grölender Zähnefletscher.
     Nur deren Herrscher und Befehlegeber, die sind in der Lage, so einen Radau zu machen: die tapsigen Zweibeiner!

„Ey, Jonas, da vorne, da sitzt was! Das ist so ein Dings, also – ein Hase, glaub ich. Au, verdammt ... ah, wie das pikst und brennt!“

Ein kleiner Junge taucht zwischen den Brennnesseln auf, er ist nur noch wenige Meter vom großen Baum entfernt. Harti dreht ihre Ohren in die andere Richtung, auch dort knackst und knistert es! Sie kneift die Augen zusammen, doch im Dämmerlicht kann sie kaum etwas erkennen. Ihre Nase zuckt, sie schnüffelt.
     Jetzt kann sie es riechen. Ein Zweibeiner-Mädchen!
     Es versucht sich mit einem dicken Ast einen Weg durchs Gestrüpp zu bahnen.
     „Pssst, ihr müsst ganz leise sein, es hat uns noch nicht bemerkt. Ich glaube, das ist ein Kaninchen.“


Denken die wirklich, sie können sich unbemerkt anschleichen? Wie dämlich ist das denn?
     Harti schüttelt sich verwundert.
     Ihr Großvater pflegt immer zu sagen, dass diese „Menschen“, wie sie sich selbst nennen, einerseits sehr dumm und überheblich sind, andererseits aber auch sehr gefährlich. Mindestens so gefährlich wie die grölenden Zähnefletscher, von denen sie manchmal begleitet werden.

Harti wird klar, sie muss hier weg und das so schnell wie möglich! Die Muskeln angespannt und losgerannt! Ein Haken nach links, ein Haken nach rechts, dann knapp an dem kleinen Zweibeiner vorbei. Der schreit los, als wäre Harti ein gefährliches Raubtier, und schlägt wild mit seinem Stock um sich ...
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