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Armins Party
Verfasser: Hermann Markau (2)
Verlag: Eigenverlag (7714)
VÖ: 2. Juli 2017
Genre: Kurzgeschichtensammlung (1357)
Seiten: 110
Themen: Augenblicke (3), Tod (687), Wendepunkte (10)
Sonstiges: Dieses Buch überwachen
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Diese 19 Kurzgeschichten beleuchten entscheidende Augenblicke in den Biographien der Protagonisten, die gleichsam Wendepunkte sind in ihrem Leben, ob zum Guten oder zum Schlechten.
Und immer präsent ist – teils offen, teils versteckt – unser aller Meister, der Tod – der größte Wendepunkt im Leben eines jeden von uns.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Hermann Markau für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Hermann Markau gibt es auf seiner Autorenseite und bei Facebook.

Alexa. Ihr Name war Alexa. Und sie war im Grunde ihrer Ente ähnlich, die sie fuhr. Gelb war die und ohne Ölkontrolllämpchen, also bereits ein altes Teil – das Auto. Aber so eine war sie eben auch, älter schon, und vor allem im Geiste nicht der heutigen Zeit zugewandt mit all den neuen Moden und Versuchungen, die alte Leute so verwirren.
     Sie wohnte allein. Bekam selten Besuch. Nur ihre Schwester, jünger als Alexa, schaute gelegentlich vorbei, um zu sehen, ob es der Älteren an Gesellschaft fehlte. Oder auch um den ein oder anderen Gang in die Stadt für sie zu unternehmen, wenn das Auto gerade seine Launen hatte und nicht fahren wollte, denn es war gebrechlich und mürbe und dankbar, so schien es, wenn es seine letzten Tage in der Scheune verbringen durfte.
     Alexa wohnte also allein. Lebte allein. Es hatte wohl vor Jahren einen Bewerber gegeben, der sogar für einige Wochen das Bett mit ihr geteilt hatte. Aber am Ende war nicht viel dabei herausgekommen. Man konnte ihn im Grunde nur für Dinge gebrauchen, die Alexa nicht interessierten. Bis auf das eine. Aber das war ihr zu wenig.
     Es hatte sich – wohl auch aufgrund ihrer Abneigung, sich groß in der Öffentlichkeit zu zeigen – keine Gelegenheit mehr ergeben, den Mann fürs Leben zu finden. So blieb es also beim Alleinsein.
     Sie war eine verschrobene und vertrocknete Alte. Jedenfalls in den Augen ihrer Freunde und Bekannten, den wenigen, die sie hatte. Und bei den Mitgliedern ihrer weitläufigen Familie.
     Auch ihre Schwester dachte und empfand so. Immerhin lag zwischen den beiden ein Unterschied von beinahe fünfzehn Jahren.

»Hallo!« Kaum hatte Emma die Tür zur Diele passiert, machte sie sich bereits laut bemerkbar. »Jemand da?«
     Sie war anders als Alexa: Aufgeschlossen war sie. Offen für die Dinge des Lebens. Und schön.
     Sie war es gewohnt, durch das halbe Haus zu gehen, bevor sie Alexa irgendwo antraf – meist im Stall bei den Schweinen und Hühnern, mal in der Scheune beim Beladen der Schubkarre oder bei sonstigen Arbeiten, die auf einem Bauernhof anfallen, wobei dieser hier – Alexas Hof – zu den sehr kleinen gehörte, auf denen die Arbeit nicht dem Unterhalt des Lebens, sondern eher der Pflege einer Liebhaberei dient. Ihr Auskommen hatte die Bäuerin allemal, denn der Hof war ohne Schulden, und die Provinzial zahlte ihr eine monatliche Rente aus den privaten Ersparnissen ihrer verstorbenen Eltern.
     »Wo bist du?«
     Alexa stand im Schweinestall. Gummistiefel an den Füßen. Mistgabel in den Händen. Schaute auf. Nur kurz. Fuhr weiter mit der Forke unter den Schweinemist und belud die Karre, die auf dem Mittelgang stand.
     »Was willst du?«
     »Nichts.«
     »Aha!«
     »Nur so.«
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