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TASCHENBUCH
 
Tango in Lissabon
Verfasser: Dirk Trost (7)
Verlag: Eigenverlag (13830)
VÖ: 22. Juni 2017
Genre: Romantische Literatur (17494)
Seiten: 325 (Kindle Edition), 368 (Taschenbuch-Version)
Themen: Berlin (917), Chancen (35), Lissabon (23), Mut (120), Portugal (46), Schicksal (217), Tango (10), Veränderungen (230)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Der Tango Argentino ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann.

El tango Argentino es un pensamiento triste que se puede bailar.
Enrique Santos Discépolo

Die Geschichte von Franka und Karl handelt von Schicksalen, Chancen, Mut, Veränderungen und ja, auch von Liebe – die Liebe zum Leben, zum Tango, zu Lissabon.

Franka und Karl leben in Berlin.
Auch wenn sie für Berliner Verhältnisse nicht weit voneinander entfernt wohnen, wären sie sich normalerweise nie begegnet. Beide überrascht das Schicksal mit einem einschneidenden Ereignis und lässt sie von ihren gewohnten Pfaden abkommen. Völlig unerwartet stehen sie sich in der ihnen unbekannten und faszinierenden Welt des Tango Argentino gegenüber.

Die fordernde Sinnlichkeit und getanzte Leidenschaft die im Wesen des Tangos liegt, zieht Franka und Karl vom ersten Moment an magisch in ihren Bann. Der sinnliche Tanz vom Río de la Plata löst in ihnen einen Sturm unbekannter Gefühle und Empfindungen aus: Sinnlichkeit, Melancholie, Musikalität und Erotik.

Der Tango Argentino zieht beide in seinen Bann und verändert ihr Leben. Das Wechselspiel von Intimität und Distanz, von Melancholie und Sinnlichkeit, Eleganz und Erotik fasziniert beide. Franka und Karl machen elementare neue Erfahrungen und erleben Emotionen von denen sie noch nicht einmal geträumt hatten.

Ihre neu entdeckte Leidenschaft für den sinnlichsten Tanz der Welt führt sie nach Lissabon, wo das Schicksal bereits auf sie wartet.

Ein Tango in Lissabon verändert ihr Leben für immer.
Lesermeinungen (1)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 9. August 2017 um 8:58 Uhr (Schulnote 1):
» Cover
Schon allein das Cover besticht durch seine gedeckten Farben. Erotisch, anmutig ohne aufdringlich zu wirken. Ein kleiner Ausflug in die engen, verwinkelten Gassen Lissabons. Gerade auch dann, wenn man das Buch gelesen hat, bekommt man genau darauf Fernweh.

Prota
Karl in der Blüte seines Lebens, fristet sein Dasein inmitten von Berlin nach alten festgelegten Strukturen und Mustern. Erst nach einem Schicksalsschlag erwacht er und bricht aus seinen gewohnten Mauern aus. Durch Liebe auf den ersten Blick oder den ersten Takten zum Tango Argentino fängt sein Leben an, sich grundauf zu ändern. Er verändert sich und lernt, neue Schritte, einen nach dem anderen, zu gehen. Und das nicht nur beim Tanz.
Franka, ebenfalls Berlinerin, hat schon einiges in ihrem Leben erleiden und erfahren müssen. Durch ihr eigenes Trauma lebt sie eher isoliert und in sich selbst gefangen. So blieb es nicht aus, dass sie sich eine harte Schale zulegte, um den alltäglichen Kampf des Lebens zu meistern. Durch die neu gewonnene Liebe zum Tango erfährt sie, wie es ist, auch das Schöne zu sehen, sich selbst auch wieder als Mensch und Frau wahrzunehmen.

Schreibe und Inhalt
Mit einer schönen bildhaften Umschreibung der Örtlichkeiten und auch ehrlichen Art, wie er den Protas Leben einhaucht, gelingt es dem Autor, seine Leser zu fesseln. So dürfen wir aus der Sicht Karls die Geschichte erleben, genauso bekommen wir einen Einblick in Frankas Leben, aus ihrer Sicht gesehen.

Karl und Franka lernen sich bei einem spontanen Tanzkurs, dem Tango Argentino, kennen. Nicht nur ihre entfachte Leidenschaft zum Tanz, sondern auch das unsichtbare Band, das sich zwischen ihnen knüpft, lässt eine wunderbare Freundschaft entstehen. So lernen sie beide sich aus ihren Korsetts des Lebens zu befreien und jeder einen Neuanfang wagen. Es ist ihr beider Schicksal, das der Tango Argentino auf seine eigene melancholisch-dramatische Art ändert.

Spannungsbogen
Der Leser wird langsam aber immer stetiger in die Geschichte um Karl und Franka eingeführt. Erstmal angefangen berührt dieses Buch und lässt den Leser nur schwer los. Aufregend, packend, gefühlvoll, spannend, bis zur letzten Seite.

Taschentuchfaktor
Gerührt war ich von einigen Szenen, die nicht nur gleich zu Anfang des Buches, das ein oder andere Tränchen haben kullern lassen, sondern auch immer wieder gab es Momente im Buch, die sehr emotional waren. Ich würde sagen, ich habe mitgelitten.

Erotikfaktor
Das magische Knistern war durchaus zu spüren. Eher die Spannung zwischen den Protas, die die Luft zum flirren brachten, waren lesbar. Erotik auf einer ganz anderen Ebene.

Fazit
Tanzen. Tja. Was das angeht, habe ich zwei linke Füße. Mit dem Buch „Tango in Lissabon“ fangen sie von ganz alleine an zu wippen. Dem Autor gelingt es, als würde man selber auf dem Parkett stehen, sich inmitten von Berlin im „Nou“ treffen. Den ersten Takten des Tangos lauschen und sich dann dem Gefühl hingeben; der Geschichte. Die Geschichte entführt in die Welt des Tango Argentino, des Fado und der ganz großen Leidenschaft; wie es das Leben nur selbst kann. Ich bin verzaubert und dieses Buch ist auf jeden Fall eine Perle, die einen Platz im Bücherregal verdient.
Besonders der Epilog, runden das Buch ab, welches man nun schweren Herzens schließt.«
  10      0        – geschrieben von Mauritza
 
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