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TASCHENBUCH
 
Filguri 1 - Spiel mit dem Schicksal
Verfasser: Eva Maria Klima (6)
Verlag: Eigenverlag (7732)
VÖ: 27. Juni 2017
Genre: Fantasy (6218) und Romantische Literatur (10341)
Seiten: 280 (Kindle Edition), 285 (Taschenbuch-Version)
Themen: Anziehungskraft (120), Briefe (284), Entscheidungen (959), Familiengeheimnisse (217), Herkunft (69), Kloster (160), Magie (1242), Schicksal (141), Tibet (15), Trauer (173)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Eva Maria Klima für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Eva Maria Klima gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.

     Teresa jammerte im Schlaf. Mariella blendete die erneute Emotionswelle aus, indem sie darüber nachdachte, wie ihre Schwester wohl gewesen sein mochte. Sie besaß nicht einmal ein Foto von ihr. Laut ihrem Vater war Melanie eine typische Filguri. Beinahe alle Filguri hatten blonde Haare und blaue Augen. Anders Mariella, die das dunkelbraune Haar ihrer Mutter und die honigbraunen Augen ihrer Großmutter geerbt hatte. Zumindest behaupteten das ihre Eltern. Mariella wusste von ihren frühesten Kindheitsfotos, dass sie nicht immer so ausgesehen hatte. Es ist allgemein bekannt, dass sich die Augenfarbe eines Babys bis zum ersten Lebensjahr noch völlig verändern kann. Bei Mariella war das so, allerdings ungewöhnlich spät. Womöglich galten die menschlichen Statistiken für ein übernatürliches Wesen nicht. Denn sie war als rothaariges Mädchen mit strahlend blauen Augen zur Welt gekommen. Vielleicht hatte ihre Schwester ähnlich ausgesehen wie sie auf ihren Babyfotos. Einzig, dass sich Melanies Äußeres nicht komplett verändert hatte. Ihr Vater hatte es leider nicht geschafft, sie näher zu beschreiben.
     Ihre Schwester hatte ihre Schwierigkeiten ihrem Vater gegenüber verheimlicht, bis sie erfuhr, dass sie ein Baby erwartete. Daher vermutete Mariella, dass sie sehr selbstlos gewesen sein musste. Abe[r wie konnte sie von der Schwangerschaft nichts geahnt haben? Mariella war überzeugt, dass eine Frau von der ersten Sekunde an fühlt, dass sie schwanger ist, es sei denn, sie belöge sich selbst.
     Um endlich Antworten auf all ihre Fragen zu erhalten, hatte sie sich an der University of London als Studentin eingeschrieben. Mittlerweile hatte sie dreißig verschiedene Vorlesungen und Seminare auf der Suche nach Kadeijosch, dem Drachen, von dem ihr Vater gesprochen hatte, besucht. Doch bisher war das Aufregendste, das sie gesehen hatte, eine Professorin namens Vandasei mit fünf ockergelben Schuppen auf der Stirn. Menschen, die zu einem geringen Teil, zum Beispiel zu einem Achtel oder Sechzehntel, Drachen sind, tragen oft vereinzelte Schuppen als Zeichen ihrer Abstammung. Diese sind für gewöhnlich nur sichtbar, wenn die Betroffenen eine Verwandlung auslösen. Mariella war aufgrund ihrer einmaligen Herkunft gegen die meiste Magie immun. Übernatürliche Wesen sah sie normalerweise in ihrer ursprünglichen Form, bis sie sich anders entschied. So sah sie Werwölfe, während sie in ihrer Wolfsform waren, als nackte Männer, bis sie sich dazu entschloss, sie als Wölfe wahrzunehmen. Mit den Drachen, die sich in Menschen verwandeln konnten, verhielt es sich gleich. Denn bei ihrer Mutter sah sie ebenfalls Schuppen auf der Stirn. Aus diesem Grund nahm Mariella an, dass es sich bei ihrer Professorin um eine Frau mit Drachenanteil handelte, vermutlich um eine Achteldrachin. Nachdem zu Zeiten der Kriege zwischen Filguri und Drachen der Fluch ausgelöst worden war und alle Drachinnen und Filgurifrauen gestorben waren, pflanzten sich die männlichen Drachen mit Menschenfrauen fort. Seither wurde keine Frau geboren, die mehr als eine Achteldrachin war.
     Mariella seufzte. Sie konnte es kaum erwarten, endlich einen ausgewachsenen Drachen zu finden. Ob sie so majestätisch aussahen, wie sie sie sich vorstellte? Bis es so weit war, würde sie sich an ihre einzige Fährte heften und an jeder Vorlesung von Professorin Vandasei teilnehmen. Mit diesem Vorsatz eilte sie wenig später durch die langen Flure der Universität. In Kürze würde ihre Vorlesung beginnen. Sie überlegte, ob sie nach der Uni der Drachin heimlich folgen sollte, als sie plötzlich jemand am Oberarm abfing. »Wieso läufst du ständig vor mir weg?«
     Irritiert blickte sie in das blasse Gesicht des brünetten Studenten. Was wollte dieser Kerl eigentlich? Seit sie hier war, zeigte er ein unerklärliches Interesse an ihr. »Wie viele Vorlesungen besuchst du mittlerweile? Dir ist aber schon klar, dass der Zweck nicht darin besteht, bei jeder angebotenen Lehrveranstaltung anwesend zu sein, sondern ein paar auszuwählen und diese dann tatsächlich zu absolvieren?«
     »Wie soll ich sonst herausfinden, welche meine Zeit verdienen?«
     »Logisch«, entgegnete er schmunzelnd. »Handhabst du das mit Bars ebenso, oder gibt es eine, in die du öfter gehst?«
     Mariella hatte im selben Moment Frau Professorin Vandasei entdeckt und seine Frage überhört. »Das freut mich für dich, ich muss jetzt los«, erklärte sie hektisch und eilte ihr hinterher.
     »Ich liebe es, mit dir zu sprechen. Es ist jedes Mal so erfrischend, völlig ignoriert zu werden«, scherzte er.
     »Entschuldige, was hast du gesagt?«, fragte Mariella, die sich umdrehte, weil sie wieder auf ihn aufmerksam geworden war.
     Amüsiert schüttelte er den Kopf. »Es war wie immer ein Vergnügen, mit dir zu reden«, antwortete er frech und bog in den nächsten Seitengang.
     Was hatte er nur? Fragend blickte ihm Mariella nach, bevor sie weiterlief.
     Im Vorlesungssaal setzte sie sich in die vorderste Reihe und langweilte sich, während Professorin Vandasei von uneigentlichen Integralen und Abschätzungen schwafelte. Dreimal drohte Mariella einzuschlafen, ehe die Professorin ihre Unterlagen zuschlug und den Saal mit ein paar Worten des Abschieds verließ.
     Mariella verfolgte sie bis zu ihrem Büro. Dort wartete ihre brünette Bekanntschaft von vorhin.
     »Hallo, Oscar! Hast du das Problem inzwischen gelöst?«, erkundigte sich Vandasei.
     »Ich befürchte, ich brauche noch ein bisschen Hilfe.«
     Einladend wies die Professorin in Richtung Tür. »Na dann, komm herein! Wie geht es eigentlich deiner Mutter? Sag Igneria, sie soll sich wieder mal blicken lassen.«
     Mariella hatte dem jungen Mann, der bei jeder Gelegenheit bemüht war, sie in ein Gespräch zu verwickeln, bisher nie viel Beachtung geschenkt. Zum ersten Mal betrachtete sie ihn neugierig. Als er sich die Haare aus dem Gesicht schüttelte, entdeckte sie ein geheimnisvolles Funkeln unter seinen Stirnfransen. Handelte es sich um eine verborgene Schuppe?
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